
Pendant Plus
Praktiken der Bildkombinatorik
Reimer Verlag
1st Edition
Published in July 2012
Book
Hardback
408 pages
978-3-496-01449-2 (ISBN)
Description
Das einzelne, in sich geschlossene Bild ist Ergebnis einer künstlichen Verengung des Blickes. Dem stehen vielfältige Praktiken der Bildkombinatorik gegenüber. Der zweite Band der Reihe Bild+Bild lässt sich von den Grundlagenarbeiten des Konstanzer Kunsthistorikers Felix Thürlemann anregen und analysiert u. a. Bilder in mittelalterlichen Sakralräumen, neuzeitliche Bildergalerien sowie heutige Ausstellungspraktiken.
Ausgangspunkt für das Konzept des Bandes ist die neuzeitliche Praxis der Pendanthängung, die feste Regeln einer Gruppierung nach Gattung und Format mit spielerischen Möglichkeiten veränderlicher Bildkombination verbindet. Die symmetrisch um ein Hauptwerk geordneten Bilderwände von Galerien und Museen sind bis in die Moderne hinein das prägende Paradigma einer Verbindung von Bildern zu einem 'hyperimage' (Thürlemann). Hier öffnen sich die zentralen Fragen nach Autorschaft(en), den regelgeleiteten Spielräumen und den spezifischen Rezeptionsweisen zwischen fokussierendem und vergleichendem Sehen. Ausgehend von diesem Modell zeichnet der Band die lange Bildgeschichte solcher Kombinationslogiken nach. An die Stelle einer omnipräsenten Rede über den 'schlechten Plural ' massenhafter Bilderfluten tritt die bild- und kunstwissenschaftliche Analyse von Produktions- und Rezeptionsmöglichkeiten.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
142 s/w-Abbildungen
Dimensions
Height: 24 cm
Width: 17 cm
Thickness: 2.6 cm
Weight
1116 gr
ISBN-13
978-3-496-01449-2 (9783496014492)
Schweitzer Classification
Persons
Gerd Blum; Professor für Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft an der Kunstakademie Münster
Steffen Bogen; Dozent im Fach Kunstwissenschaft/Kunstgeschichte an der Universität Konstanz
David Ganz; derzeit Vertretung des Lehrstuhls für Kunstgeschichte des Mittelalters an der Universität Heidelberg
Marius Rimmele; Akademischer Mitarbeiter im Fach Kunstwissenschaft/ Kunstgeschichte an der Universität Konstanz