Schwert und Samurai
Traktate zur japanischen Schwertkunst
Bittmann, H (Publisher)
1st Edition
Published in October 2006
Book
Paperback/Softback
184 pages
978-3-9807316-3-8 (ISBN)
Description
"Schwert und Samurai" ist eine Sammlung von historischen Texten aus dem 17. und 18. Jahrhundert zur japanischen Schwertkunst, die erstmals in deutscher Sprache vorliegen. Diesen Texten geht eine umfassende Einleitung zur Entwicklung des japanischen Schwertes und der mit ihm eng verbundenen Geschichte der Samurai voraus.
Aus dem Pinsel von Japans wohl berühmtesten Schwertmeister, Miyamoto Musashi, stammen die "Fünfunddreißig Paragraphen zu den Methoden des Gefechts" (Heihô sanjûgokajô). Sie enthalten nicht nur prägnante Regeln zu seiner Schwertkunst, sondern sind auch eine interessante Ergänzung zum "Buch der Fünf Ringe" (Gorin no sho).
Aus der Tradition der 'Ein-Schwerter-Schule' (Ittôryû), eine der einflußreichsten Schulen auf die Entwicklung des heutigen Kendô, stammt das "Traktat zur Methode des Schwertes von Meister Ittôsai" (Ittôsai Sensei kenpôsho) von Kotôda Toshisada.
Das "Keimblatt der Kunst" (Geijutsu futaba no hajime) von Kokenken Ryokusui wiederum versteht sich als eine Anleitung für den Anfänger auf dem Weg des Schwertes.
"Schwert und Samurai" enthält weiterhin zahlreiche alte Abbildungen, Kalligraphien sowie verschiedene Schwertillustrationen, u.a. eine Darstellung wichtiger Begriffe und Bestandteile des Katana.
Aus dem Pinsel von Japans wohl berühmtesten Schwertmeister, Miyamoto Musashi, stammen die "Fünfunddreißig Paragraphen zu den Methoden des Gefechts" (Heihô sanjûgokajô). Sie enthalten nicht nur prägnante Regeln zu seiner Schwertkunst, sondern sind auch eine interessante Ergänzung zum "Buch der Fünf Ringe" (Gorin no sho).
Aus der Tradition der 'Ein-Schwerter-Schule' (Ittôryû), eine der einflußreichsten Schulen auf die Entwicklung des heutigen Kendô, stammt das "Traktat zur Methode des Schwertes von Meister Ittôsai" (Ittôsai Sensei kenpôsho) von Kotôda Toshisada.
Das "Keimblatt der Kunst" (Geijutsu futaba no hajime) von Kokenken Ryokusui wiederum versteht sich als eine Anleitung für den Anfänger auf dem Weg des Schwertes.
"Schwert und Samurai" enthält weiterhin zahlreiche alte Abbildungen, Kalligraphien sowie verschiedene Schwertillustrationen, u.a. eine Darstellung wichtiger Begriffe und Bestandteile des Katana.
More details
Edition
1., Aufl.
Language
German
Illustrations
26 Abb.
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 15 cm
Weight
260 gr
ISBN-13
978-3-9807316-3-8 (9783980731638)
Schweitzer Classification
Persons
Heiko Bittmann:
1987-1993: Studium der Japanologie und Sportwissenschaft an den Universitäten Tübingen und Kanazawa, Japan. 1993-1998: Stipendiat an der Universität Kanazawa. 1999: Abschluß der Promotion zur Lehre im Karatedo. Seit 2001 Assistenz-Professor und seit 2009 Professor an der Universität Kanazawa; u.a. Seminare über Budo. Forschungsschwerpunkte: Japanische Kultur und Sport, insbesondere Kampfkünste; Autor mehrerer Aufsätze und Monographien zu den japanischen Kampfkünsten. Neben Iaido (Kyoshi 7. Dan, Zen Nihon Kendo Renmei) betreibt er Jodo (Kyoshi 7. Dan, Zen Nihon Kendo Renmei) und Karatedo (4. Dan).
Andreas Niehaus:
Er studierte bis 1997 Japanologie an der Universität Köln. Nach mehreren Japanaufenthalten (u. a. als Gastwissenschaftler an der Keio Universität in Tokyo) und dem Abschluss seiner Promotion mit dem Titel "Leben und Werk Kano Jigoros. Ein Forschungsbeitrag zur Leibeserziehung und zum Sport in Japan" (erschienen 2003 im Ergon Verlag) arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Köln. 2004 folgte Andreas Niehaus einem Ruf an die Universität Gent, wo er seitdem die Abteilung "Japanische Sprache und Kultur" leitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sport in Japan, die japanischen Kampfkünste, japanische Körperkultur und die Geschichte der Olympischen Spiele. Andreas Niehaus beschäftigt sich mit Karatedo, Aikido und Aiki Jujutsu.
1987-1993: Studium der Japanologie und Sportwissenschaft an den Universitäten Tübingen und Kanazawa, Japan. 1993-1998: Stipendiat an der Universität Kanazawa. 1999: Abschluß der Promotion zur Lehre im Karatedo. Seit 2001 Assistenz-Professor und seit 2009 Professor an der Universität Kanazawa; u.a. Seminare über Budo. Forschungsschwerpunkte: Japanische Kultur und Sport, insbesondere Kampfkünste; Autor mehrerer Aufsätze und Monographien zu den japanischen Kampfkünsten. Neben Iaido (Kyoshi 7. Dan, Zen Nihon Kendo Renmei) betreibt er Jodo (Kyoshi 7. Dan, Zen Nihon Kendo Renmei) und Karatedo (4. Dan).
Andreas Niehaus:
Er studierte bis 1997 Japanologie an der Universität Köln. Nach mehreren Japanaufenthalten (u. a. als Gastwissenschaftler an der Keio Universität in Tokyo) und dem Abschluss seiner Promotion mit dem Titel "Leben und Werk Kano Jigoros. Ein Forschungsbeitrag zur Leibeserziehung und zum Sport in Japan" (erschienen 2003 im Ergon Verlag) arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Köln. 2004 folgte Andreas Niehaus einem Ruf an die Universität Gent, wo er seitdem die Abteilung "Japanische Sprache und Kultur" leitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sport in Japan, die japanischen Kampfkünste, japanische Körperkultur und die Geschichte der Olympischen Spiele. Andreas Niehaus beschäftigt sich mit Karatedo, Aikido und Aiki Jujutsu.
Content
Vorwort S. 5 /// I. Einführung S. 9 /// II. Schwert und Samurai in der Edo-Zeit S. 13 /// III. Fünfunddreißig Paragraphen zu den Methoden des Gefechts (Heiko Bittmann) S. 33 // 1. Historischer Kontext S. 33 // 2. Miyamoto Musashi - "Fünfunddreißig Paragraphen zu den Methoden des Gefechts" 1641 S. 46 // 3. Erläuterungen zum Text S. 65 /// IV. Traktat zur Methode des Schwertes von Meister Ittôsai (Heiko Bittmann) S. 69 // 1. Historischer Kontext S. 69 // 2. Kotôda Toshisada - "Traktat zur Methode des Schwertes von Meister Ittôsai" 1664 S. 76 // 3. Erläuterungen zum Text S. 101 /// V. Keimblatt der Kunst (Andreas Niehaus) S. 109 // 1.Historischer Kontext S.109 // 2. Kokenken Ryokusui - "Keimblatt der Kunst" 1787 S. 116 // 3. Erläuterungen zum Text S. 150 /// Japanisches Schwert - Nihontô S. 156 // Zeittafeln S. 157 // Abkürzungen S. 158 // Bibliographie S. 159 // Stichwortverzeichnis S.169