Inklusion von Anfang an
Eine empirische Sudie zur Diversität und Bildung im frühkindlichen Altagserleben.
Christiane Bischoff(Author)
Median-Verlag von Killisch-Horn GmbH
1st Edition
Published on 15. May 2013
Book
237 pages
978-3-941146-37-2 (ISBN)
Description
Die Bildungslandschaft in Deutschland liegt im Umbruch. Die vorliegende Dissertation hat das Ziel, Inklusion und Frühe Bildung vor dem Hintergrund der Situation von Kindern mit und ohne besondere Bedürfnisse zu analysieren. Das Recht auf Bildung, Aktivität und Teilhabe wird im Kontext des frühkindlichen Alltags wissenschaftlich evaluiert. Auf der Grundlage evidenzbasierter Ergebnisse werden im Anschluss als Forschungsertrag zukunftsorientierte Visionen für die Sonderpädagogik, Elementarpädagogik und allgemeine Pädagogik entwickelt.
Die vorliegende Studie ist aufgrund des methodischen Designs und der konsequenten Einbeziehung der Elternsicht bislang einmalig in der Hörgeschädigtenpädagogik. Der besondere Fokus liegt auf Kindern mit Cochlea-Implantat als eine Referenzgruppe der Studie und orientiert sich damit an den aktuellen Fragen der HNO-Medizin.
Das fachwissenschaftliche Buch mit Blick aus der Praxis stellt interessante Forschungsergebnisse für Wissenschaftler und Fachkräfte aus der (Sonder-)Pädagogik, wie beispielsweise Lehrer, Heilpädagogen, Erzieher und Therapeuten sowie für Familien mit Kindern mit und ohne Hörschädigung dar. Zudem wendet es sich an den Fachkreis zu Fragen von Kindern mit multiplen Herausforderungen.
Die vorliegende Studie ist aufgrund des methodischen Designs und der konsequenten Einbeziehung der Elternsicht bislang einmalig in der Hörgeschädigtenpädagogik. Der besondere Fokus liegt auf Kindern mit Cochlea-Implantat als eine Referenzgruppe der Studie und orientiert sich damit an den aktuellen Fragen der HNO-Medizin.
Das fachwissenschaftliche Buch mit Blick aus der Praxis stellt interessante Forschungsergebnisse für Wissenschaftler und Fachkräfte aus der (Sonder-)Pädagogik, wie beispielsweise Lehrer, Heilpädagogen, Erzieher und Therapeuten sowie für Familien mit Kindern mit und ohne Hörschädigung dar. Zudem wendet es sich an den Fachkreis zu Fragen von Kindern mit multiplen Herausforderungen.
More details
Language
German
Place of publication
Germany
Target group
Adult education
Fachkräfte der (Sonder-)Pädagogok, Lehrer, Heilpädagogen, Erzieher, Therapeuten, Familien mit Kindern mit und ohne Hörschädigung, Fachkreis für Kinder mit multiplen Herausorderungen.
Dimensions
Height: 24 cm
Width: 17 cm
Weight
400 gr
ISBN-13
978-3-941146-37-2 (9783941146372)
Schweitzer Classification
Person
Content
Vorwort und Zusammenfassung
1. Allgemeiner Forschungshintergrund
1.1 Inklusion als Bildungschance
1.1.1 Die Bildungslandschaft ist im Umbruch
1.1.2 Inklusion als gesamtgesellschaftlicher Prozess
1.1.3 Das Idealbild der Inklusion
1.1.4 Inklusion und seine Kritiker
1.1.5 Inklusion und Praxisumsetzung
1.1.6 Inklusion als Balanceakt - es ist normal verschieden zu sein
1.2 Frühkindliche Bildung
1.2.1 Was ist Frühkindliche Bildung?
1.2.2 Frühkindliche Bildung im Inklusionsverständnis
1.2.3 Bildungsbeteiligung im frühkindlichen Lebensbereich
1.2.4 Motoren früher Bildungsprozesse
1.3 Dialogik
1.3.1 Warum braucht Bildung den Dialog? Frühe Dialogerfahrungen als Tor zur Bildung
1.3.2 Der Dialog als Fundament aller frühen Anfänge
1.3.3 Den Dialog zulassen: Bildung statt Förderung - Umdenken von Anfang an
1.3.4 Experten im frühkindlichen System Kind
1.3.5 Dialogik und die Bedeutung konstanter Bezugspartner
1.4 Lebensalltag Kind
1.4.1 Frühes Kindsein heute
1.4.2 Lebensalltag von Kindern mit besonderen Bedürfnissen - special needs
1.4.3 Belastungsfaktoren im frühkindlichen Lebensalltag
1.4.4 Interdisziplinarität im frühkindlichen Lebensalltag - eine Herausforderung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen
1.5 Resümee
2. Wissenschaftliche Fragestellung
2.1 Zielsetzung der Studie
2.2 Fragestellung
2.3 Material und Methode
2.4 Stichprobe
2.5 Methodenreflexion
3. Ergebnisse der Studie
3.1 Inklusion
3.1.1 Aktivität und Teilhabe sichtbar machen - Ergebnisse zu den Kalenderdaten im Gesamt
3.1.2 Ergebnisse zur Terminnutzung im interdisziplinären Vergleich
3.1.3 Ein vergleichender Blick in ausgewählte Kategorien der Kalenderdaten
3.2 Frühkindliche Bildung
3.2.1 Frühkindliche Bildung im gesamten interdisziplinären Expertennetzwerk
3.2.2 Frühkindliche Bildung im Expertennetzwerk - der Disziplinvergleich
3.2.3 Die Familie im Hilfenetz - der Interdisziplinaritätsindex (INDI)
3.3 Dialogik
3.3.1 Den Dialog gestalten: Der Blick auf das eigene Kind in seinen Kompetenzen und die elterliche Beurteilungssicherheit
3.3.2 Beeinflussung des Dialogs möglich? Veränderungen der Kompetenzprofile und der Beurteilungssicherheit durch Terminwahrnehmung
3.3.3 Kompetenzprofil als Wegweiser im interdisziplinären Hilfenetz?
3.4 Lebensalltag Kind
3.4.1 Bildungsort 'Familie'
3.4.2 Lebensalltag inklusive? Vielterminer im Referenzvergleich
3.4.3 Angebotshoppper im Referenzvergleich
3.5 Ergebnisse der Experteninterviews
3.5.1 Terminstress als Phänomen der frühen Lebensphase
3.5.2 Expertenvielfalt als Chance und Grenze
3.5.3 Unterschiede in diesem Kontext zwischen Kindern mit und ohne besondere Bedürfnisse
3.5.4 Inklusion und Teilhabe sichern - das Recht auf Normalität auch für behinderte Kinder
4. Diskussion
4.1 INKLUSION
4.1.1 Terminwahrnehmung in früher Kindheit. Oder: Haben hörgeschädigte Kinder mit und ohne Mehrfachbehinderung eine vergleichbare Termindichte wie nichtbehinderte Kinder?
4.1.2 Frühe Inklusion und Teilhabechancen -- Gemeinde, Wissenschaft und Kinderalltag im Dialog. Oder: Macht es Unterschiede, ob man ins Kinderturnen geht oder zur Logopädie?
4.1.3 Inklusion von Anfang an. Oder: Wie geht das praktisch?
4.2 Frühkindliche Bildung
4.2.1 Bildung und Beziehungsverlässlichkeit im Kindergartenalltag von Kindern mit besonderen Bedürfnissen - Eingliederungshilfe auf dem Prüfstand. Oder: Darf ich auch mal dabei bleiben?
4.3 DIALOGIK
4.3.1 Gemeinsamkeit der kindlichen Fähigkeiten und Terminnutzung - Dialogik als Prozess. Oder: Wie stark schätzen Eltern ihre Kinder ein?
4.3.2 Kompetenzprofile und Elternsicherheit innerhalb der Interdisziplinarität. Oder: Zeigen sich Unterschiede zwischen Therapie und Pädagogik in Bezug auf diese Parameter?
4.3.3 Veränderung der Eltern in ihrer Beurteilungsfähigkeit von Sprache durch Terminnutzung. Oder: Hilft viel wirklich viel?
4.3.4 Dialog in der Wissenschaft. Oder: Die Notwendigkeit längst überfälliger Paradigemenwechsel.
4. 4 Lebensalltag Kind
4.4.1 Gemeinsamkeiten im elterlichen Belastungsempfinden. Oder: Sind Eltern mehrfachbehinderter Kinder grundsätzlich mehr belastet?
4.5 FAZIT
4.5.1 Die 15 Fazits dieser Studie.
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Literatur
1. Allgemeiner Forschungshintergrund
1.1 Inklusion als Bildungschance
1.1.1 Die Bildungslandschaft ist im Umbruch
1.1.2 Inklusion als gesamtgesellschaftlicher Prozess
1.1.3 Das Idealbild der Inklusion
1.1.4 Inklusion und seine Kritiker
1.1.5 Inklusion und Praxisumsetzung
1.1.6 Inklusion als Balanceakt - es ist normal verschieden zu sein
1.2 Frühkindliche Bildung
1.2.1 Was ist Frühkindliche Bildung?
1.2.2 Frühkindliche Bildung im Inklusionsverständnis
1.2.3 Bildungsbeteiligung im frühkindlichen Lebensbereich
1.2.4 Motoren früher Bildungsprozesse
1.3 Dialogik
1.3.1 Warum braucht Bildung den Dialog? Frühe Dialogerfahrungen als Tor zur Bildung
1.3.2 Der Dialog als Fundament aller frühen Anfänge
1.3.3 Den Dialog zulassen: Bildung statt Förderung - Umdenken von Anfang an
1.3.4 Experten im frühkindlichen System Kind
1.3.5 Dialogik und die Bedeutung konstanter Bezugspartner
1.4 Lebensalltag Kind
1.4.1 Frühes Kindsein heute
1.4.2 Lebensalltag von Kindern mit besonderen Bedürfnissen - special needs
1.4.3 Belastungsfaktoren im frühkindlichen Lebensalltag
1.4.4 Interdisziplinarität im frühkindlichen Lebensalltag - eine Herausforderung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen
1.5 Resümee
2. Wissenschaftliche Fragestellung
2.1 Zielsetzung der Studie
2.2 Fragestellung
2.3 Material und Methode
2.4 Stichprobe
2.5 Methodenreflexion
3. Ergebnisse der Studie
3.1 Inklusion
3.1.1 Aktivität und Teilhabe sichtbar machen - Ergebnisse zu den Kalenderdaten im Gesamt
3.1.2 Ergebnisse zur Terminnutzung im interdisziplinären Vergleich
3.1.3 Ein vergleichender Blick in ausgewählte Kategorien der Kalenderdaten
3.2 Frühkindliche Bildung
3.2.1 Frühkindliche Bildung im gesamten interdisziplinären Expertennetzwerk
3.2.2 Frühkindliche Bildung im Expertennetzwerk - der Disziplinvergleich
3.2.3 Die Familie im Hilfenetz - der Interdisziplinaritätsindex (INDI)
3.3 Dialogik
3.3.1 Den Dialog gestalten: Der Blick auf das eigene Kind in seinen Kompetenzen und die elterliche Beurteilungssicherheit
3.3.2 Beeinflussung des Dialogs möglich? Veränderungen der Kompetenzprofile und der Beurteilungssicherheit durch Terminwahrnehmung
3.3.3 Kompetenzprofil als Wegweiser im interdisziplinären Hilfenetz?
3.4 Lebensalltag Kind
3.4.1 Bildungsort 'Familie'
3.4.2 Lebensalltag inklusive? Vielterminer im Referenzvergleich
3.4.3 Angebotshoppper im Referenzvergleich
3.5 Ergebnisse der Experteninterviews
3.5.1 Terminstress als Phänomen der frühen Lebensphase
3.5.2 Expertenvielfalt als Chance und Grenze
3.5.3 Unterschiede in diesem Kontext zwischen Kindern mit und ohne besondere Bedürfnisse
3.5.4 Inklusion und Teilhabe sichern - das Recht auf Normalität auch für behinderte Kinder
4. Diskussion
4.1 INKLUSION
4.1.1 Terminwahrnehmung in früher Kindheit. Oder: Haben hörgeschädigte Kinder mit und ohne Mehrfachbehinderung eine vergleichbare Termindichte wie nichtbehinderte Kinder?
4.1.2 Frühe Inklusion und Teilhabechancen -- Gemeinde, Wissenschaft und Kinderalltag im Dialog. Oder: Macht es Unterschiede, ob man ins Kinderturnen geht oder zur Logopädie?
4.1.3 Inklusion von Anfang an. Oder: Wie geht das praktisch?
4.2 Frühkindliche Bildung
4.2.1 Bildung und Beziehungsverlässlichkeit im Kindergartenalltag von Kindern mit besonderen Bedürfnissen - Eingliederungshilfe auf dem Prüfstand. Oder: Darf ich auch mal dabei bleiben?
4.3 DIALOGIK
4.3.1 Gemeinsamkeit der kindlichen Fähigkeiten und Terminnutzung - Dialogik als Prozess. Oder: Wie stark schätzen Eltern ihre Kinder ein?
4.3.2 Kompetenzprofile und Elternsicherheit innerhalb der Interdisziplinarität. Oder: Zeigen sich Unterschiede zwischen Therapie und Pädagogik in Bezug auf diese Parameter?
4.3.3 Veränderung der Eltern in ihrer Beurteilungsfähigkeit von Sprache durch Terminnutzung. Oder: Hilft viel wirklich viel?
4.3.4 Dialog in der Wissenschaft. Oder: Die Notwendigkeit längst überfälliger Paradigemenwechsel.
4. 4 Lebensalltag Kind
4.4.1 Gemeinsamkeiten im elterlichen Belastungsempfinden. Oder: Sind Eltern mehrfachbehinderter Kinder grundsätzlich mehr belastet?
4.5 FAZIT
4.5.1 Die 15 Fazits dieser Studie.
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Literatur