
Controlling immaterieller Vermögenswerte
Intangible Assets erkennen, bewerten und steuern
Symposion Publishing
1st Edition
Published in January 2008
Book
212 pages
978-3-939707-19-6 (ISBN)
Description
Der Wert eines Unternehmens begründet sich heute nicht allein auf materielle Faktoren wie etwa seine Maschinen, Immobilien oder Lagerbestände. Immer wichtiger werden immaterielle Vermögenswerte. Faktoren wie Mitarbeiter-Know-how, Marken oder Kundenbeziehungen
sind in einigen Branchen bereits erfolgsentscheidend.
Diese Entwicklung führt zwangsläufig zu einer Frage, die für die Unternehmensführung
immer wichtiger wird: Wie lassen sich immaterielle Vermögenswerte (Intangible Assets) erkennen, bewerten und steuern?
Dieses Buch gibt konkrete Antworten für den Umgang mit immateriellen Werten eines Unternehmens, darunter
Soziale Kompetenz
Lizenzen, Erfindungen und Designs
Marken
Rechte und Lizenzen in der Medienbranche
Innovationsfähigkeit
Das Werk bietet eine verständliche, systematische Übersicht über praktische Instrumente zur Identifikation, Messung und Bewertung sowie Steuerung immaterieller Werte in Unternehmen. Die vorgestellten Methoden lassen sich auch in kleinen und mittleren Unternehmen einsetzen.
buch + digital
Ohne Aufpreis erhalten Sie zusätzlich die digitale Ausgabe dieses Buchs.
sind in einigen Branchen bereits erfolgsentscheidend.
Diese Entwicklung führt zwangsläufig zu einer Frage, die für die Unternehmensführung
immer wichtiger wird: Wie lassen sich immaterielle Vermögenswerte (Intangible Assets) erkennen, bewerten und steuern?
Dieses Buch gibt konkrete Antworten für den Umgang mit immateriellen Werten eines Unternehmens, darunter
Soziale Kompetenz
Lizenzen, Erfindungen und Designs
Marken
Rechte und Lizenzen in der Medienbranche
Innovationsfähigkeit
Das Werk bietet eine verständliche, systematische Übersicht über praktische Instrumente zur Identifikation, Messung und Bewertung sowie Steuerung immaterieller Werte in Unternehmen. Die vorgestellten Methoden lassen sich auch in kleinen und mittleren Unternehmen einsetzen.
buch + digital
Ohne Aufpreis erhalten Sie zusätzlich die digitale Ausgabe dieses Buchs.
More details
Edition
1., Aufl.
Language
German
Target group
Geschäftsführer, Vorstände, Fach und Führungskräfte aus Forschung & Entwicklung, Patent-, Lizenzabteilungen
Illustrations
mit 1 CD-ROM, zahlr. Abb.
zahlr. Abb. ; mit 1 CD-ROM
Dimensions
Height: 19 cm
Width: 16 cm
Weight
500 gr
ISBN-13
978-3-939707-19-6 (9783939707196)
Schweitzer Classification
Content
Vorwort F. Fredersdorf, J. Bischof
Controlling immaterieller Vermögenswerte J. Bischof
Soziale Kompetenz F. Fredersdorf
Erfindungen, Designs und Schutzrechte J. Müller, T. Pröger
Marken A. Öztürk, B. Fleischmann, S. Nagl
Rechte und Lizenzen in der Medienbranche R.-C. Härting, R. Koch, H.-D. Weinreich
Innovationsfähigkeit A. Beck, J. Bischof, H.-J. Henne
Controlling immaterieller Vermögenswerte J. Bischof
Soziale Kompetenz F. Fredersdorf
Erfindungen, Designs und Schutzrechte J. Müller, T. Pröger
Marken A. Öztürk, B. Fleischmann, S. Nagl
Rechte und Lizenzen in der Medienbranche R.-C. Härting, R. Koch, H.-D. Weinreich
Innovationsfähigkeit A. Beck, J. Bischof, H.-J. Henne
Controlling immaterieller Vermögenswerte
Jürgen Bischof
Immaterielle Vermögenswerte sind in den letzten Jahren immer stärker sowohl in den Fokus der wissenschaftlichen Betrachtung als auch in das Bewusstsein der betrieblichen Managementpraxis gerückt. Beispielsweise zeigten Unternehmensbewertungen eine zunehmende Differenz zwischen dem Marktwert eines Unternehmens und dem Wert seiner physischen Vermögensgegenstände (dem so genannten Buch- oder Substanzwert) auf. Dies spiegelt die alte Erkenntnis wider, dass der Erfolg und der Wert eines Unternehmens nicht allein durch Grundstücke, Gebäude, Anlagen und Lagerbestände, sondern zu einem sehr großen Teil durch nicht-physische Faktoren bestimmt werden, wie zum Beispiel dem Know-how und der Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter, den Beziehungen zu Kunden und anderen Geschäftspartnern oder den Organisationsstrukturen im Unternehmen.
Dass diese Erkenntnis im Bewusstsein der betrieblichen Praxis inzwischen fest verankert ist, zeigen Befragungen wie beispielsweise von Franziska Völckner und Barbara Pirchegger, nach denen immaterielle Werte 'aus Sicht der befragten Unternehmen eine wesentliche Einflussgröße des Unternehmenserfolges' darstellen.
Während aber die materiellen Vermögenswerte schon seit langer Zeit im externen Rechnungswesen, in der Kosten- und Investitionsrechnung und im Controlling intensiv berücksichtigt werden, sind immaterielle Werte auch heute noch nur unzulänglich erfasst oder werden sogar ganz vernachlässigt. Das betriebliche Rechnungswesen gibt damit ein unvollständiges Bild des Unternehmens, und der Unternehmensführung fehlen Instrumente, um bei betrieblichen Entscheidungen die oft langfristig wirksamen Auswirkungen auf die immateriellen Vermögenswerte systematisch zu berücksichtigen.
Diese Situation ist insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) problematisch, da bei diesen wegen der fehlenden Größenvorteile gerade die immateriellen Vermögenswerte wichtige Erfolgspotenziale und Wettbewerbsvorteile darstellen. Zwar rückt in jüngerer Zeit auch das Controlling immaterieller Vermögenswerte stärker in den Mittelpunkt betriebswirtschaftlicher Betrachtungen und es werden Konzepte entwickelt, die es ermöglichen sollen, immaterielle Werte zu identifizieren, zu messen, zu be-werten und zu steuern. Dies dokumentiert sich in einer wachsenden Zahl von Artikeln, Büchern und sogar eigenen Zeitschriften zu diesem Thema wie etwa dem 'Journal of Intellectual Capital'. Die Umsetzung in die betriebliche Praxis steht allerdings erst am Anfang, was vermutlich auch daran liegt, dass die bisher erarbeiteten Überlegungen oft eher theoretischer Art sind und die Erkenntnisse noch sehr unübersichtlich dargestellt werden. Vielen Unternehmen - und dabei insbesondere den kleinen und mittleren - fehlt damit der Zugang zu den teilweise durchaus vorhandenen Konzepten, so dass eine größere Verbreitung in der betrieblichen Praxis bisher ausblieb.
Deshalb gibt dieser Beitrag einen systematischen Überblick über das Controlling der immateriellen Vermögenswerte mit seinen Aufgaben und typischen Instrumenten. Dabei stehen praktikable, also ressourcenschonende und unkomplizierte Methoden im Vordergrund. Die konkrete Anwendung wird am Beispiel des Controllings von Geschäftsbeziehungen und Marktstellung dargestellt.
Jürgen Bischof
Immaterielle Vermögenswerte sind in den letzten Jahren immer stärker sowohl in den Fokus der wissenschaftlichen Betrachtung als auch in das Bewusstsein der betrieblichen Managementpraxis gerückt. Beispielsweise zeigten Unternehmensbewertungen eine zunehmende Differenz zwischen dem Marktwert eines Unternehmens und dem Wert seiner physischen Vermögensgegenstände (dem so genannten Buch- oder Substanzwert) auf. Dies spiegelt die alte Erkenntnis wider, dass der Erfolg und der Wert eines Unternehmens nicht allein durch Grundstücke, Gebäude, Anlagen und Lagerbestände, sondern zu einem sehr großen Teil durch nicht-physische Faktoren bestimmt werden, wie zum Beispiel dem Know-how und der Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter, den Beziehungen zu Kunden und anderen Geschäftspartnern oder den Organisationsstrukturen im Unternehmen.
Dass diese Erkenntnis im Bewusstsein der betrieblichen Praxis inzwischen fest verankert ist, zeigen Befragungen wie beispielsweise von Franziska Völckner und Barbara Pirchegger, nach denen immaterielle Werte 'aus Sicht der befragten Unternehmen eine wesentliche Einflussgröße des Unternehmenserfolges' darstellen.
Während aber die materiellen Vermögenswerte schon seit langer Zeit im externen Rechnungswesen, in der Kosten- und Investitionsrechnung und im Controlling intensiv berücksichtigt werden, sind immaterielle Werte auch heute noch nur unzulänglich erfasst oder werden sogar ganz vernachlässigt. Das betriebliche Rechnungswesen gibt damit ein unvollständiges Bild des Unternehmens, und der Unternehmensführung fehlen Instrumente, um bei betrieblichen Entscheidungen die oft langfristig wirksamen Auswirkungen auf die immateriellen Vermögenswerte systematisch zu berücksichtigen.
Diese Situation ist insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) problematisch, da bei diesen wegen der fehlenden Größenvorteile gerade die immateriellen Vermögenswerte wichtige Erfolgspotenziale und Wettbewerbsvorteile darstellen. Zwar rückt in jüngerer Zeit auch das Controlling immaterieller Vermögenswerte stärker in den Mittelpunkt betriebswirtschaftlicher Betrachtungen und es werden Konzepte entwickelt, die es ermöglichen sollen, immaterielle Werte zu identifizieren, zu messen, zu be-werten und zu steuern. Dies dokumentiert sich in einer wachsenden Zahl von Artikeln, Büchern und sogar eigenen Zeitschriften zu diesem Thema wie etwa dem 'Journal of Intellectual Capital'. Die Umsetzung in die betriebliche Praxis steht allerdings erst am Anfang, was vermutlich auch daran liegt, dass die bisher erarbeiteten Überlegungen oft eher theoretischer Art sind und die Erkenntnisse noch sehr unübersichtlich dargestellt werden. Vielen Unternehmen - und dabei insbesondere den kleinen und mittleren - fehlt damit der Zugang zu den teilweise durchaus vorhandenen Konzepten, so dass eine größere Verbreitung in der betrieblichen Praxis bisher ausblieb.
Deshalb gibt dieser Beitrag einen systematischen Überblick über das Controlling der immateriellen Vermögenswerte mit seinen Aufgaben und typischen Instrumenten. Dabei stehen praktikable, also ressourcenschonende und unkomplizierte Methoden im Vordergrund. Die konkrete Anwendung wird am Beispiel des Controllings von Geschäftsbeziehungen und Marktstellung dargestellt.