Kopftraining
So bringen Sie Ihr Gehirn in Schwung
Petra Binder(Author)
Goldmann (Publisher)
Published on 7. December 2009
Book
Paperback/Softback
224 pages
978-3-442-17103-3 (ISBN)
Description
Denk dich schlau!
Fitnesstraining fürs Gehirn - einfach, aber wirkungsvoll! Petra Binder zeigt, wie man Konzentration und Gedächtnis trotz Stress oder Älterwerden erhalten kann. Hier finden sich abwechslungsreiche und unterhaltsame Übungen, die zum Nachdenken, Überlegen und Entscheiden anregen und damit helfen, die geistige Spannkraft zu erhalten und sogar zu erhöhen.
Hundert abwechslungsreiche Übungen, die wirklich Spaß machen.
Fitnesstraining fürs Gehirn - einfach, aber wirkungsvoll! Petra Binder zeigt, wie man Konzentration und Gedächtnis trotz Stress oder Älterwerden erhalten kann. Hier finden sich abwechslungsreiche und unterhaltsame Übungen, die zum Nachdenken, Überlegen und Entscheiden anregen und damit helfen, die geistige Spannkraft zu erhalten und sogar zu erhöhen.
Hundert abwechslungsreiche Übungen, die wirklich Spaß machen.
More details
Language
German
Illustrations
80
80 s/w Abbildungen
Mit zahlreichen Abbildungen und Illustrationen
Dimensions
Height: 18.3 cm
Width: 12.5 cm
ISBN-13
978-3-442-17103-3 (9783442171033)
Schweitzer Classification
Person
Petra Binder hat einen Diplomabschluss als Biomedizinische Analytikerin, sie ist außerdem Trainerin für Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Zudem ließ sie sich zur Gedächtnistrainerin mit Zusatzsausbildung "Gedächtnistraining im Pflegebereich" un
Content
Machen auch Sie sich Sorgen, wenn Ihnen der Name eines alten Bekannten plötzlich nicht mehr einfällt, oder Sie nicht mehr wissen, wo Sie Ihre Brille hingelegt haben?
Wenn unser Gedächtnis nicht so funktioniert, werden wir häufig belächelt, verspottet oder für dumm gehalten. Es folgen dann so Aussprüche wie:
"Leise rieselt der Kalk", "Herr Alzheimer lässt grüßen" oder "Tja, man wird alt.".
Viele Menschen glauben - besonders Ältere -, dass man gegen geistige Defizite im Alter nichts tun kann. Doch dem ist nicht so. Trauen Sie Ihrem Gedächtnis etwas zu!
Aber von nichts kommt nichts! Denn die Weisheit kann man nicht mit dem Löffel essen!
Das Erlangen eines guten Gedächtnisses ist vielmehr ein Zusammenspiel aus
ausgewogener Ernährung,
körperlicher Bewegung,
optimaler Durchblutung,
regelmäßigem Gedächtnistraining,
gutem seelischem Gleichgewicht.
Was unsere grauen Zellen nun betrifft, ist das Wort "Training" wörtlich zu nehmen. Schließlich arbeitet unser Gehirn wie ein Muskel, und je mehr man es trainiert und fordert, umso mehr kann es auch leisten. Aber um geistig dauerhaft fit zu bleiben, bedarf es mehr: nämlich regelmäßigen Trainings.
Ob zur Aktivierung oder zur Vorbeugung, Therapie oder Rehabilitation von Hirnleistungsstörungen - schon 10 bis 15 Minuten täglich reichen aus und stellen eine wichtige Maßnahme zur geistigen Gesunderhaltung dar. Denn Gedächtnistraining ist so wichtig wie Körpertraining.
Wer sein Gehirn regelmäßig trainiert, wird nicht nur klüger, sondern verbessert damit auch seine Konzentrationsfähigkeit und beugt der Vergesslichkeit vor.
Tagtäglich fordert jeder Mensch von seinem Gehirn Höchstleistungen. Stundenlanges aufmerksames Arbeiten, vernetztes Denken und Zusammenhänge glasklar erkennen - diese Fähigkeiten werden oft als Selbstverständlichkeit hingenommen. Doch was ist eigentlich die Gegenleistung an unser Denkorgan, um es für diese hohen Anforderungen fit zu halten? Oft gar nichts.
Dabei reichen schon wenige Minuten täglich aus, um die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern und um auch im fortschreitenden Alter noch geistig fit zu sein. Das Fitnesstraining für unsere "grauen Zellen" beschränkt sich aber keinesfalls auf das sture Auswendiglernen von Zahlenkolonnen oder das Lösen kniffliger Rätsel. Auch geht es dabei nicht um das möglichst schnelle Finden von Lösungen, sondern um das Nachdenken, Überlegen, Entscheiden, Be trachten verschiedener Gesichts punkte, das Erfahren von Neuem, das Hinterfragen von Bekanntem und das Überdenken von Gewohntem.
Gedächtnis und Alter
Im Alter merkt man oft geistige Defizite. Am besten und längsten bleiben verbale Fähigkeiten und Denkvermögen erhalten. Dagegen wird das visuelle Gedächtnis eher schwächer, der Denkprozess verlangsamt sich und die Aufmerksamkeitsspanne wird kürzer. Man hat Schwierigkeiten beim Einprägen neuer Informationen.
Ältere Menschen reagieren sensibel auf Zeitdruck oder auf zu komplexe Anforderungen. Ebenso ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit von neuen Informationen durch altersbedingte Veränderungen beeinträchtigt. Auch beeinflussen Störfaktoren, wie z. B. schlecht hören oder sehen, die Konzentration.
Die geistigen Defizite sind ein Teil des normalen Alterungsprozesses und individuell verschieden.
Doch auch im Alter kann man die Leistungskraft des Gedächtnisses stark beeinflussen, denn die Unterschiede der Gedächtnisleistung älterer Menschen sind sehr groß.
Dem Gedächtnistraining ist keine Altersgrenze gesetzt, aber je früher man damit beginnt, desto besser natürlich.
Das Gehirn ist trainierbar wie ein Muskel, und die Vorraussetzungen zum Lernen sind bis ins hohe Alter gegeben. Nicht das Absterben von Gehirnzellen ist die Ursache für ein schwaches Gedächtnis, sondern oftmals mangelnde geistige Bewegung.
Denn das Gehirn verliert auch im Alter nicht an Speicherkapazität, es wird nur zu wenig genützt, durch zu wenig geistiges Training.
Wenn jemand fragt, wie er sein Gedächtnis verbessern kann, ist es ziemlich schwierig, diese Frage zu beantworten.
Der Begriff "Gedächtnis" umfasst viele verschiedene Prozesse. Erfolgversprechend ist es, herauszufinden, wie die Arbeitsweise jeder einzelnen Erinnerungsphase verbessert werden kann.
Kennen Sie D. S. G. A. A.?
Defizitäre Störung des Gedächtnisses, ausgelöst durch das Alter! So passiert es:
Sie beschließen, das Auto zu waschen. Als Sie zur Tür gehen, sehen Sie, dass die Post auf dem Tisch liegt. Na gut, Sie werden das Auto waschen, aber zuerst werden Sie nachsehen, wer Ihnen geschrieben hat.
Sie lassen die Schlüssel auf dem Schreibtisch liegen, schmeißen die Post weg, die Sie nicht interessiert, und stellen fest, dass der Mülleimer voll ist.
Sie werden die Rechnungen und Kontoauszüge im Schreibtisch verstauen und den Mülleimer ausleeren, aber wo die Schublade des Schreibtisches schon offen ist, könnten Sie doch eigentlich die Überweisungsscheine ausfüllen, um die Rechnungen zu bezahlen.
Wo ist das Scheckheft? Auweia! Es ist nur noch ein Scheck darin. Der Vorrat an Schecks ist in der zweiten Schublade des Schreibtisches.
Ah, da auf dem Schreibtisch steht ja das Glas mit dem Saft, den Sie gerade trinken wollten. Sie werden die anderen Schecks suchen. Aber zuerst müssen Sie das Glas wegstellen, das steht zu nah am Computer. Ach, dann können Sie den Saft ja auch wieder in den Kühlschrank stellen, er ist schon ganz warm.
Sie gehen in Richtung Küche und sehen, dass die Pflanzen Wasser brauchen. Sie stellen das Glas Saft auf dem Tisch und - juhu - da ist ja die Brille! Die haben Sie den ganzen Morgen gesucht! Die sollten Sie besser sofort verstauen. Sie füllen eine Kanne mit Wasser und nähern sich den durstigen Pflanzen.
Jemand hat die Fernbedienung in der Küche gelassen. Und Sie haben danach gesucht, als Sie fernsehen wollten. Am besten bringen Sie sie sofort dahin zurück, wo sie hingehört.
Sie gießen Ihre Pflanzen ein wenig (ein bisschen gießen Sie auch den Boden, den werden Sie aber bestimmt bald saubermachen), werfen die Fernbedienung auf den Sessel und gehen auf die Haustür zu, die ganze Zeit mit dem Gedanken beschäftigt, was es denn noch mal war, was Sie eigentlich machen wollten!
Am Ende des Tages: Das Auto ist nach wie vor schmutzig, die Rechnungen sind unbezahlt, das Glas Saft steht auf dem Tisch in der Küche, die Pflanzen haben nicht genug Wasser, um überleben zu können. Im Scheckheft ist nach wie vor nur ein Scheck, und die Autoschlüssel können Sie nicht finden.
Ihnen wird klar, dass Sie den ganzen Tag überhaupt nichts zu
Ende gebracht haben. Sie sind überrascht, denn eigentlich waren Sie den ganzen Tag beschäftigt!
Sie werden feststellen, dass D. S. G. A. A. eine sehr ernste und schwerwiegende Krankheit ist. Am besten versuchen Sie, etwas darüber im Internet zu finden.
Aber erst mal nachsehen, ob Ihnen irgendjemand eine E-Mail geschrieben hat. (ein Teufelskreis). Also Schluss mit schusselig!
Wenn unser Gedächtnis nicht so funktioniert, werden wir häufig belächelt, verspottet oder für dumm gehalten. Es folgen dann so Aussprüche wie:
"Leise rieselt der Kalk", "Herr Alzheimer lässt grüßen" oder "Tja, man wird alt.".
Viele Menschen glauben - besonders Ältere -, dass man gegen geistige Defizite im Alter nichts tun kann. Doch dem ist nicht so. Trauen Sie Ihrem Gedächtnis etwas zu!
Aber von nichts kommt nichts! Denn die Weisheit kann man nicht mit dem Löffel essen!
Das Erlangen eines guten Gedächtnisses ist vielmehr ein Zusammenspiel aus
ausgewogener Ernährung,
körperlicher Bewegung,
optimaler Durchblutung,
regelmäßigem Gedächtnistraining,
gutem seelischem Gleichgewicht.
Was unsere grauen Zellen nun betrifft, ist das Wort "Training" wörtlich zu nehmen. Schließlich arbeitet unser Gehirn wie ein Muskel, und je mehr man es trainiert und fordert, umso mehr kann es auch leisten. Aber um geistig dauerhaft fit zu bleiben, bedarf es mehr: nämlich regelmäßigen Trainings.
Ob zur Aktivierung oder zur Vorbeugung, Therapie oder Rehabilitation von Hirnleistungsstörungen - schon 10 bis 15 Minuten täglich reichen aus und stellen eine wichtige Maßnahme zur geistigen Gesunderhaltung dar. Denn Gedächtnistraining ist so wichtig wie Körpertraining.
Wer sein Gehirn regelmäßig trainiert, wird nicht nur klüger, sondern verbessert damit auch seine Konzentrationsfähigkeit und beugt der Vergesslichkeit vor.
Tagtäglich fordert jeder Mensch von seinem Gehirn Höchstleistungen. Stundenlanges aufmerksames Arbeiten, vernetztes Denken und Zusammenhänge glasklar erkennen - diese Fähigkeiten werden oft als Selbstverständlichkeit hingenommen. Doch was ist eigentlich die Gegenleistung an unser Denkorgan, um es für diese hohen Anforderungen fit zu halten? Oft gar nichts.
Dabei reichen schon wenige Minuten täglich aus, um die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern und um auch im fortschreitenden Alter noch geistig fit zu sein. Das Fitnesstraining für unsere "grauen Zellen" beschränkt sich aber keinesfalls auf das sture Auswendiglernen von Zahlenkolonnen oder das Lösen kniffliger Rätsel. Auch geht es dabei nicht um das möglichst schnelle Finden von Lösungen, sondern um das Nachdenken, Überlegen, Entscheiden, Be trachten verschiedener Gesichts punkte, das Erfahren von Neuem, das Hinterfragen von Bekanntem und das Überdenken von Gewohntem.
Gedächtnis und Alter
Im Alter merkt man oft geistige Defizite. Am besten und längsten bleiben verbale Fähigkeiten und Denkvermögen erhalten. Dagegen wird das visuelle Gedächtnis eher schwächer, der Denkprozess verlangsamt sich und die Aufmerksamkeitsspanne wird kürzer. Man hat Schwierigkeiten beim Einprägen neuer Informationen.
Ältere Menschen reagieren sensibel auf Zeitdruck oder auf zu komplexe Anforderungen. Ebenso ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit von neuen Informationen durch altersbedingte Veränderungen beeinträchtigt. Auch beeinflussen Störfaktoren, wie z. B. schlecht hören oder sehen, die Konzentration.
Die geistigen Defizite sind ein Teil des normalen Alterungsprozesses und individuell verschieden.
Doch auch im Alter kann man die Leistungskraft des Gedächtnisses stark beeinflussen, denn die Unterschiede der Gedächtnisleistung älterer Menschen sind sehr groß.
Dem Gedächtnistraining ist keine Altersgrenze gesetzt, aber je früher man damit beginnt, desto besser natürlich.
Das Gehirn ist trainierbar wie ein Muskel, und die Vorraussetzungen zum Lernen sind bis ins hohe Alter gegeben. Nicht das Absterben von Gehirnzellen ist die Ursache für ein schwaches Gedächtnis, sondern oftmals mangelnde geistige Bewegung.
Denn das Gehirn verliert auch im Alter nicht an Speicherkapazität, es wird nur zu wenig genützt, durch zu wenig geistiges Training.
Wenn jemand fragt, wie er sein Gedächtnis verbessern kann, ist es ziemlich schwierig, diese Frage zu beantworten.
Der Begriff "Gedächtnis" umfasst viele verschiedene Prozesse. Erfolgversprechend ist es, herauszufinden, wie die Arbeitsweise jeder einzelnen Erinnerungsphase verbessert werden kann.
Kennen Sie D. S. G. A. A.?
Defizitäre Störung des Gedächtnisses, ausgelöst durch das Alter! So passiert es:
Sie beschließen, das Auto zu waschen. Als Sie zur Tür gehen, sehen Sie, dass die Post auf dem Tisch liegt. Na gut, Sie werden das Auto waschen, aber zuerst werden Sie nachsehen, wer Ihnen geschrieben hat.
Sie lassen die Schlüssel auf dem Schreibtisch liegen, schmeißen die Post weg, die Sie nicht interessiert, und stellen fest, dass der Mülleimer voll ist.
Sie werden die Rechnungen und Kontoauszüge im Schreibtisch verstauen und den Mülleimer ausleeren, aber wo die Schublade des Schreibtisches schon offen ist, könnten Sie doch eigentlich die Überweisungsscheine ausfüllen, um die Rechnungen zu bezahlen.
Wo ist das Scheckheft? Auweia! Es ist nur noch ein Scheck darin. Der Vorrat an Schecks ist in der zweiten Schublade des Schreibtisches.
Ah, da auf dem Schreibtisch steht ja das Glas mit dem Saft, den Sie gerade trinken wollten. Sie werden die anderen Schecks suchen. Aber zuerst müssen Sie das Glas wegstellen, das steht zu nah am Computer. Ach, dann können Sie den Saft ja auch wieder in den Kühlschrank stellen, er ist schon ganz warm.
Sie gehen in Richtung Küche und sehen, dass die Pflanzen Wasser brauchen. Sie stellen das Glas Saft auf dem Tisch und - juhu - da ist ja die Brille! Die haben Sie den ganzen Morgen gesucht! Die sollten Sie besser sofort verstauen. Sie füllen eine Kanne mit Wasser und nähern sich den durstigen Pflanzen.
Jemand hat die Fernbedienung in der Küche gelassen. Und Sie haben danach gesucht, als Sie fernsehen wollten. Am besten bringen Sie sie sofort dahin zurück, wo sie hingehört.
Sie gießen Ihre Pflanzen ein wenig (ein bisschen gießen Sie auch den Boden, den werden Sie aber bestimmt bald saubermachen), werfen die Fernbedienung auf den Sessel und gehen auf die Haustür zu, die ganze Zeit mit dem Gedanken beschäftigt, was es denn noch mal war, was Sie eigentlich machen wollten!
Am Ende des Tages: Das Auto ist nach wie vor schmutzig, die Rechnungen sind unbezahlt, das Glas Saft steht auf dem Tisch in der Küche, die Pflanzen haben nicht genug Wasser, um überleben zu können. Im Scheckheft ist nach wie vor nur ein Scheck, und die Autoschlüssel können Sie nicht finden.
Ihnen wird klar, dass Sie den ganzen Tag überhaupt nichts zu
Ende gebracht haben. Sie sind überrascht, denn eigentlich waren Sie den ganzen Tag beschäftigt!
Sie werden feststellen, dass D. S. G. A. A. eine sehr ernste und schwerwiegende Krankheit ist. Am besten versuchen Sie, etwas darüber im Internet zu finden.
Aber erst mal nachsehen, ob Ihnen irgendjemand eine E-Mail geschrieben hat. (ein Teufelskreis). Also Schluss mit schusselig!