
Das Ende denken
Vom menschlichen Umgang mit Schlusspunkten
Campus (Publisher)
1st Edition
Published on 9. October 2024
Book
Paperback/Softback
326 pages
978-3-593-51920-3 (ISBN)
Description
Derzeit haben Endzeitszenarien Konjunktur. Wegen zunehmend instabiler Verhältnisse in der Politik befürchten einige das Ende der Demokratie. Die »Letzte Generation« warnt angesichts der drohenden Klimakatastrophe vor dem Ende der Menschheit. Und die ökologische Krise lässt sogar ein beispielloses Ende biologischer Arten befürchten. Doch das Nachdenken über das Ende ist nicht neu. Wie die Beiträge dieses interdisziplinär angelegten Bandes zeigen, setzt sich der Mensch seit jeher mit dem Ende von Dingen oder Zeiten auseinander, die ihm wichtig sind. Denn der Mensch ist das Wesen, welches das Ende denken kann. Er kann es fürchten wie den eigenen Tod oder das Ende einer guten Beziehung. Er kann es aber auch nur beschwören, um es zu vermeiden helfen, oder es festsetzen, um Epochen voneinander abzugrenzen. In jedem Fall macht sich der Mensch eine Vorstellung vom Ende und versucht, es gedanklich vorwegzunehmen oder im Nachhinein zu deuten, die Zeit bis dahin zu nutzen und vielleicht sogar das Ende zu einem Neuanfang umzudeuten.
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
More details
Language
German
Place of publication
Weinheim
Germany
Product notice
Klappenbroschur
Dimensions
Height: 227 mm
Width: 149 mm
Thickness: 24 mm
Weight
522 gr
ISBN-13
978-3-593-51920-3 (9783593519203)
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Claus Beisbart | Silvia Berger Ziauddin | Sara Kviat Bloch
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E-Book
05/2026
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Editor
Claus Beisbart ist Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Bern.
ISNI: 0000 0001 3875 739X
ISNI: 0000 0001 3875 739X
Silvia Berger Ziauddin ist ordentliche Professorin für Schweizer und Neueste Allgemeine Geschichte an der Universität Bern.
Sara Kviat Bloch ist Religionswissenschaftlerin und Geschäftsführerin des Collegium generale der Universität Bern.
Mathias Wirth ist Professor für Systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Ethik an der Theologischen Fakultät der Universität Bern.
Contributions