
Was bleibt? Recht und Postmoderne
Ein rechtstheoretischer Essay
Christian Becker(Author)
Nomos (Publisher)
1st Edition
Published on 13. August 2014
Book
Paperback/Softback
160 pages
978-3-8487-1428-5 (ISBN)
Description
Die postmoderne Rechtstheorie zeigt in unerbittlicher Konsequenz, dass Sprache nicht ber sich selbst hinausweisen kann, weshalb ?die? Bedeutung des Gesetzes, ?der? Normzweck oder ?die? Rechtsprinzipien als Gegenst?nde des Rechtsdiskurses und Ma?stab f?r die Vertretbarkeit juristischer Aussagen unverf?gbar sind.
Dieser Essay untersucht die Auswirkungen des dahinter stehenden Sprach- und Erkenntnismodells auf den f?r das moderne Recht unverzichtbaren Anspruch, vern?nftige Gr?nde f?r rechtliche Entscheidungen zu liefern. Er kommt zu dem Ergebnis, dass dem Recht ein historisches Vokabular zu Grunde liegt, das ebenso kontingent ist wie die dar?ber vermittelten Inhalte und Begr?ndungen. Skeptizismus ist indes unangebracht. Der Rechtsdiskurs kontrolliert sich nach eigenrationalen Ma?st?ben selbst. Der Verzicht auf objektive Begr?ndungsma?st?be erm?glicht die substantielle Diskussion von hard cases im Kontext eines aufgekl?rt-humanistischen Rechts- und Gesellschaftsmodells.
More details
Language
German
Place of publication
Baden-Baden
Germany
Product notice
Paperback (trade)
Unsewn / adhesive bound
Dimensions
Height: 22.7 cm
Width: 15.3 cm
Weight
252 gr
ISBN-13
978-3-8487-1428-5 (9783848714285)
Schweitzer Classification