Mimikry
Gefährlicher Luxus zwischen Natur und Kultur
Edition Argus (Publisher)
1st Edition
Published in June 2008
Book
320 pages
978-3-931264-74-1 (ISBN)
Description
Konzepte der Mimikry haben im letzten Jahrhundert in verstärktem Maße Eingang in die Kulturwissenschaften gefunden. Sie spielen eine besondere Rolle im Diskurs der Philosophie, Sprach- und Literaturwissenschaft, Psychoanalyse und Postcolonial Studies. Der vorliegende Band nimmt die Vielgestaltigkeit und Interdisziplinarität des Diskurses um Mimikry und Mimesis zum Ausgangspunkt, einige grundlegende Fragen der ästhetischen Wahrnehmung zu thematisieren. Worin unterscheiden sich Mimikry und Mimesis? Wie wird damit umgegangen, dass mit dem Begriff zugleich ein
biologischer Diskurs wachgehalten wird? Welche Formen der Mimikry und verwandter Erscheinungen wie der Mimese (adaptive Tarnung) gibt es? Welche Funktion nimmt die kulturelle Mimikry ein? Wie ist die Relation zwischen Subjekt und Objekt zu analysieren? Wie kann man dabei den prekären Status der Identität zu fassen versuchen? Wenn in kulturwissenschaftlichen und ästhetisch-philosophischen Überlegungen der Begriff der Mimikry aus den Naturwissenschaften entlehnt wird, so geschieht dies nicht, um einem Biologismus das Wort zu reden. Keinesfalls geht es darum, Vorstellungen von Auslese und instinktgeleitetem
tierischen Verhalten auf den Menschen zu übertragen. Vielmehr rückt die Beschäftigung mit Mimikry die Fragwürdigkeit von Konzepten wie Identität, Ähnlichkeit, Zweckmäßgkeit und Nützlichkeit ins Licht und erlaubt so, das Spannungsfeld zwischen dem Zwang vorgefundener Ordnungen und der menschlichen Freiheit, sich dazu zu verhalten, zu thematisieren, und schließlich sogar die scheinbar archimedischen Punkte und Bezugssysteme
insgesamt zu hinterfragen. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.editionargus.de
biologischer Diskurs wachgehalten wird? Welche Formen der Mimikry und verwandter Erscheinungen wie der Mimese (adaptive Tarnung) gibt es? Welche Funktion nimmt die kulturelle Mimikry ein? Wie ist die Relation zwischen Subjekt und Objekt zu analysieren? Wie kann man dabei den prekären Status der Identität zu fassen versuchen? Wenn in kulturwissenschaftlichen und ästhetisch-philosophischen Überlegungen der Begriff der Mimikry aus den Naturwissenschaften entlehnt wird, so geschieht dies nicht, um einem Biologismus das Wort zu reden. Keinesfalls geht es darum, Vorstellungen von Auslese und instinktgeleitetem
tierischen Verhalten auf den Menschen zu übertragen. Vielmehr rückt die Beschäftigung mit Mimikry die Fragwürdigkeit von Konzepten wie Identität, Ähnlichkeit, Zweckmäßgkeit und Nützlichkeit ins Licht und erlaubt so, das Spannungsfeld zwischen dem Zwang vorgefundener Ordnungen und der menschlichen Freiheit, sich dazu zu verhalten, zu thematisieren, und schließlich sogar die scheinbar archimedischen Punkte und Bezugssysteme
insgesamt zu hinterfragen. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.editionargus.de
More details
Series
Edition
1., Aufl.
Language
English
German
Target group
Professional and scholarly
College/higher education
Illustrations
zahlr. Abb.
Dimensions
Height: 28.5 cm
Width: 19 cm
ISBN-13
978-3-931264-74-1 (9783931264741)
Schweitzer Classification