
LOGOS
Meiner (Publisher)
1st Edition
Published on 28. October 2020
Book
Paperback/Softback
212 pages
978-3-7873-3927-3 (ISBN)
Description
1910 erschien die erste Ausgabe von Logos. Internationale Zeitschrift für Philosophie der Kultur. Bis 1933 sollten 21 weitere Bände der ersten internationalen Zeitschrift für Kulturphilosophie folgen. Der titelgebende Begriff Logos verweist auf das immer wieder auszulotende Verhältnis zwischen Mensch und Welt - hierfür stand das Konterfei Heraklits auf dem Einband Pate. Die Akteure des Projekts suchten die Diversität kultureller Phänomene zu fassen und zu systematisieren, die Diagnose einer Sinnkrise der Gegenwart trieb sie nicht minder um als das Ringen um philosophische Orientierung in ihrer Zeit.
Das vorliegende Heft widmet sich der Entstehungszeit der Kulturphilosophie und nimmt dabei politische, gesellschaftliche und historische Umstände in den Blick. Vor allem aber legt es eine Reflexion auf die Kulturphilosophie durch sich selbst vor. Wie stand sie seinerzeit zu zeitgenössischen intellektuellen Strömungen und kulturellen Tendenzen? Und was sagt uns das darüber, wie Kulturphilosophie heute zu verorten ist?
More details
Series
Language
German
Place of publication
Hamburg
Germany
Product notice
Card cover
Dimensions
Height: 23 cm
Width: 15 cm
Weight
373 gr
ISBN-13
978-3-7873-3927-3 (9783787339273)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
ISNI: 0000 0000 7843 6294 GND: 130686018
Prof. Dr. Christian Bermes ist Leiter des
Instituts für Philosophie an der Universität Koblenz-Landau. Sprecher des Forschungsschwerpunkts >Kulturelle Orientierung und normative Bindung< und der Graduiertenschule >Herausforderung Leben<, Mitherausgeber des >Archiv für Begriffsgeschichte<, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung. Arbeitsschwerpunkte: Phänomenologie, Sprachphilosophie, Philosophische Anthropologie, Kulturphilosophie, Moralphilosophie.
ISNI: 0000 0001 0963 1309 GND: 120687224
ISNI: 0000 0001 0963 1309 GND: 120687224
Dirk Westerkamp ist Professor für theoretische Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und Mitherausgeber der »Zeitschrift für Kulturphilosophie«. Zuletzt erschien in der »Blauen Reihe«: Sachen und Sätze. Untersuchungen zur symbolischen Reflexion der Sprache (2014).
ISNI: 0000 0000 7850 0356 GND: 132142066
ISNI: 0000 0000 7850 0356 GND: 132142066
Contributions
Enno Rudolph, Emeritus für Philosophie an der Universität Luzern (Schweiz). 1974 Promotion über Kant an der Universität Heidelberg. 1983 Habilitation über Aristoteles daselbst. Von 1977 bis 1999 zuständig für den philosophischen Arbeitsbereich am »Interdisziplinären Forschungszentrum FESt« in Heidelberg. Von 1990 bis 1999 apl. Professor an der Universität Heidelberg. Von 1999 bis 2011 ordentliche Professor für »Kulturphilosophie und Politische Philosophie« an der Universität Luzern (Schweiz). Gründer (2004) und Leiter (bis 2011) des »Kulturwissenschaftlichen Instituts« daselbst. Zahlreiche Gastprofessuren im In- und Ausland. Wichtigste Publikationen: Odyssee des Individuums (1991); Ernst Cassirer im Kontext (2003); Machtwechsel der Bilder (hrsg. zus. m. Thomas Steinfeld, 2013); Wege der Macht. Philosophische Theorien der Macht von den Vorsokratikern bis heute (2017); Der Europäer Erasmus von Rotterdam. Ein Humanismus ohne Grenzen (2018); Edition von: Niccolò Machiavelli, Il Principe/Der Fürst, zweisprachig it./dt., versehen mit Übersetzung, Kommentar und Einleitung (2019); Niccolò Machiavelli. Historische Vernunft und politische Macht. Ein Portrait (2020; im Druck); zahlreiche Veröffentlichungen zur Philosophie der Renaissance.
ISNI: 0000 0003 7414 8086 GND: 12116814X
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Jörn Bohr, zuletzt wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Bergischen Universität Wuppertal. Philosophiehistoriker des 19./20. Jahrhunderts; Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft philosophischer Editionen in der Deutschen Gesellschaft für Philosophie.
ISNI: 0000 0000 4517 5243 GND: 133900533
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Cornelius Borck ist Professor für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und Naturwissenschaften der Universität zu Lübeck, Direktor der Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung (IMGWF) und Sprecher des Zentrums für Kulturwissenschaften Lübeck (ZKFL). Arbeitsschwerpunkte: Zeitgeschichte der Medizin; Hirnforschung zwischen Medientechnik und Neurophilosophie; Mensch-Maschine-Verhältnisse in Kunst und Wissenschaft; Ästhetik und Epistemologie des Experiments. Ausgewählte Veröffentlichungen: Hans Blumenberg beobachtet. Wissenschaft, Technik, Philosophie (Freiburg 2013); Medizinphilosophie zur Einführung (Hamburg 2016); zus. mit Beate Binder und Volker Hess (Hg.): Wahnsinnsgefüge der urbanen Moderne: Räume, Routinen, Störungen 1870-1930 (Weimar 2018).
ISNI: 0000 0003 5885 161X
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Tim-Florian Steinbach, M. A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bergischen Universität Wuppertal. Forschungsschwerpunkte: Hermeneutik und Geschichtsdenken, Kulturphilosophie, Technikphilosophie, Philosophische Anthropologie.
ISNI: 0000 0004 9341 2871
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