
Die Akte mo.ë
Protokolle einer abgesagten Zukunft
edition mono/monochrom (Publisher)
Published on 29. March 2019
Book
172 pages
978-3-902796-63-9 (ISBN)
Description
Die Schieflage in Gentrifizierungsprozessen im Verhältnis zwischen den Akteur*innen, die durch ihre Arbeit vor Ort Wert schaffen, und jenen, die durch gezieltes Investieren und Spekulieren diesen Wert abschöpfen, ist zentrales Thema der vorliegenden Publikation. Heute sind die Gegenspieler*innen im Kampf um Freiräume nicht mehr demokratisch gewählte Organe, sondern gewinnorientierte, lediglich ihren Gesellschafter*innen verpflichtete Unternehmen. Von der Schließung bedroht, erfuhr die Kulturinitiative mo.ë nicht nur in der Kunst- und Kulturszene, sondern vor allem auch im Stadtentwicklungskontext besondere Brisanz. Der Versuch, sich einem Prozess zu widersetzen, der allzu oft als unaufhaltsam dargestellt wird, stand im Zeichen von Widerstand, der Türen öffnet.
More details
Language
English
German
Place of publication
Wien
Austria
Product notice
sewn/stitched
Dimensions
Height: 23.3 cm
Width: 17 cm
ISBN-13
978-3-902796-63-9 (9783902796639)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Editor
Kunsthistorikerin, Produzentin, Kulturarbeiterin
Alisa Beck arbeitet als Kunsthistorikerin, Produzentin und Programmschaffende mit Fokus auf Stadtforschung, Social Practices und experimentelle Formate in Performance und Musik, zuletzt im künstlerischen Leitungsteam des Kunst- und Kulturraums mo.ë in Wien. Sie ist Vorsitzende der IG Kultur Wien und Teil des Kollektivs Blind Date Collaboration sowie des Produzentinnenduos Olympionik*innen Productions.
Alisa Beck arbeitet als Kunsthistorikerin, Produzentin und Programmschaffende mit Fokus auf Stadtforschung, Social Practices und experimentelle Formate in Performance und Musik, zuletzt im künstlerischen Leitungsteam des Kunst- und Kulturraums mo.ë in Wien. Sie ist Vorsitzende der IG Kultur Wien und Teil des Kollektivs Blind Date Collaboration sowie des Produzentinnenduos Olympionik*innen Productions.
Regisseurin, Produzentin, Kulturarbeiterin
Marie-Christin Rissinger arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Performance, Public Art, Urbanismus und Raumproduktion. Ihr künstlerisches Medium ist Kommunikation. Sie nutzt performative Strategien zur gesellschaftlichen Einmischung und kreiert in ihren Arbeiten Situationen der Begegnung und Verhandlung, die sich teils im öffentlichen Raum, teils im Theaterraum artikulieren. Von Ende 2015 bis Mai 2017 war sie im künstlerischen Leitungsteam des Kunstraums mo.ë. Sie ist Teil des Kollektivs Blind Date Collaboration und des Produzentinnenduos Olympionik*innen Productions.
Marie-Christin Rissinger arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Performance, Public Art, Urbanismus und Raumproduktion. Ihr künstlerisches Medium ist Kommunikation. Sie nutzt performative Strategien zur gesellschaftlichen Einmischung und kreiert in ihren Arbeiten Situationen der Begegnung und Verhandlung, die sich teils im öffentlichen Raum, teils im Theaterraum artikulieren. Von Ende 2015 bis Mai 2017 war sie im künstlerischen Leitungsteam des Kunstraums mo.ë. Sie ist Teil des Kollektivs Blind Date Collaboration und des Produzentinnenduos Olympionik*innen Productions.