
Der Kampf um Wald und Weide
Studien zur österreichischen Agrargeschichte und Agrarpolitik
Otto Bauer(Author)
Lisa Francesca Rail(Editor)
Mandelbaum Verlag eG
1st Edition
Published on 3. October 2024
Book
372 pages
978-3-99136-514-3 (ISBN)
Description
Der Kampf um Wald und Weide ist eine Wirtschafts- und Sozialgeschichte des ländlichen Grundeigentums in Österreich. Geschrieben hat es Otto Bauer 1925 als Grundlage für ein sozialdemokratisches Agrarprogramm. Er schildert darin die Entwicklung des Zugangs zu Grund und Boden, die Geschichte der Allmenden und Gemeinschaftsgüter. Er fordert eine am Gemeinwohl orientierte Sozialisierung von Wäldern und Großbetrieben, die Erhaltung kleinbäuerlichen Eigentums und Wirtschaftens, sowie die Wiederbelebung, Ausweitung und Demokratisierung der Commons.
100 Jahre später gibt es weiterhin umkämpfte Wälder und Weiden, die Welt steckt tief in Klimaund Biodiversitätskrisen. Gegenentwürfe zu industrieller Landwirtschaft sind notwendiger denn je. Lisa Francesca Rail ordnet in ihrer Einführung Bauers Buch nicht nur in den Kontext seiner Erscheinungszeit und die damalige Agrardebatte ein, sondern sie fragt auch nach seiner Relevanz für ländliche Commons und Landwirtschafts- und Ernährungspolitik heute.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Wien
Austria
Dimensions
Height: 166 mm
Width: 118 mm
Thickness: 22 mm
Weight
322 gr
ISBN-13
978-3-99136-514-3 (9783991365143)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Otto Bauer (1881-1938) war zwischen 1918 und 1934 stellvertretender Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und prägte maßgeblich ihre Entwicklung und Programme. Er gilt als zentraler Theoretiker des Austromarxismus.
ISNI: 0000 0001 2320 934X
ISNI: 0000 0001 2320 934X
Editor
Lisa Francesca Rail forscht als Kultur- und Sozialanthropologin zu aktuellen Commons in der österreichischen Almwirtschaft. Sie arbeitete mehrere Sommer selbst als Älplerin und engagiert sich in der sozialen Bewegung La Vía Campesina.