
Thomas Helbig
Homo Homini Lupus
Hatje Cantz Verlag
1st Edition
Published on 24. June 2008
Book
Hardback
208 pages
978-3-7757-2164-6 (ISBN)
Description
Viele der frühen Arbeiten von Thomas Helbig (*1967) verursachen beklemmende Gefühle. Aus seinen dunklen, vegetabilen Skulpturen, bestehend aus ineinander verschränkten und übermalten Fundstücken und Fragmenten, scheinen Schreckensgestalten hervorzubrechen, wie sie aus einem Gemälde von Hieronymus Bosch stammen könnten. Auch Helbigs pastose 'Porträts' aus dieser Zeit zersetzen klare räumliche Strukturen wie auch die Gesichter der Abgebildeten und transportieren in ihrer malerischen Aggressivität Entsetzen über die conditio humana.
Helbigs in den letzten beiden Jahren entstandenen Arbeiten dagegen, auf die sich dieser Band konzentriert, wirken insgesamt weniger düster. In hellen Tönen gehaltene Kreidezeichnungen etwa zeigen zarte Strukturen und erinnern an die Naturzeichen in japanischen Rollbilder. Das Hobbes-Zitat im Titel des Bandes, Homo Homini Lupus, scheint hier eher in seiner ursprünglichen, nicht wertenden Bedeutung verstanden zu werden: Der Mensch in seinem Naturzustand.
Ausstellung Stern der Musen: Oldenburger Kunstverein 4.4.-25.5.2008
Helbigs in den letzten beiden Jahren entstandenen Arbeiten dagegen, auf die sich dieser Band konzentriert, wirken insgesamt weniger düster. In hellen Tönen gehaltene Kreidezeichnungen etwa zeigen zarte Strukturen und erinnern an die Naturzeichen in japanischen Rollbilder. Das Hobbes-Zitat im Titel des Bandes, Homo Homini Lupus, scheint hier eher in seiner ursprünglichen, nicht wertenden Bedeutung verstanden zu werden: Der Mensch in seinem Naturzustand.
Ausstellung Stern der Musen: Oldenburger Kunstverein 4.4.-25.5.2008
More details
Language
English
German
Place of publication
Ostfildern
Germany
Product notice
Cloth over boards
Illustrations
118 Abb., davon 116 farbig
Dimensions
Height: 32.1 cm
Width: 25.4 cm
Thickness: 21 mm
Weight
1407 gr
ISBN-13
978-3-7757-2164-6 (9783775721646)
Schweitzer Classification
Persons
Viele der frühen Arbeiten von Thomas Helbig (*1967)
verursachen beklemmende Gefühle. Aus seinen dunklen, vegetabilen Skulpturen,
bestehend aus ineinander verschränkten und übermalten Fundstücken und
Fragmenten, scheinen Schreckensgestalten hervorzubrechen, wie sie aus einem
Gemälde von Hieronymus Bosch stammen könnten. Auch Helbigs pastose 'Porträts'
aus dieser Zeit zersetzen klare räumliche Strukturen wie auch die Gesichter der
Abgebildeten und transportieren in ihrer malerischen Aggressivität Entsetzen
über die
conditio humana.
Helbigs
in den letzten beiden Jahren entstandenen Arbeiten dagegen, auf die sich dieser
Band konzentriert, wirken insgesamt weniger düster. In hellen Tönen gehaltene
Kreidezeichnungen etwa zeigen zarte Strukturen und erinnern an die Naturzeichen
in japanischen Rollbilder. Das Hobbes-Zitat im Titel des Bandes, Homo Homini Lupus,' scheint hier eher in seiner
ursprünglichen, nicht wertenden Bedeutung verstanden zu werden: Der Mensch in
seinem Naturzustand.
Ausstellung Stern der Musen:
Oldenburger Kunstverein 4.4.-25.5.2008
verursachen beklemmende Gefühle. Aus seinen dunklen, vegetabilen Skulpturen,
bestehend aus ineinander verschränkten und übermalten Fundstücken und
Fragmenten, scheinen Schreckensgestalten hervorzubrechen, wie sie aus einem
Gemälde von Hieronymus Bosch stammen könnten. Auch Helbigs pastose 'Porträts'
aus dieser Zeit zersetzen klare räumliche Strukturen wie auch die Gesichter der
Abgebildeten und transportieren in ihrer malerischen Aggressivität Entsetzen
über die
conditio humana.
Helbigs
in den letzten beiden Jahren entstandenen Arbeiten dagegen, auf die sich dieser
Band konzentriert, wirken insgesamt weniger düster. In hellen Tönen gehaltene
Kreidezeichnungen etwa zeigen zarte Strukturen und erinnern an die Naturzeichen
in japanischen Rollbilder. Das Hobbes-Zitat im Titel des Bandes, Homo Homini Lupus,' scheint hier eher in seiner
ursprünglichen, nicht wertenden Bedeutung verstanden zu werden: Der Mensch in
seinem Naturzustand.
Ausstellung Stern der Musen:
Oldenburger Kunstverein 4.4.-25.5.2008
Editor
Text by
Foreword