
Moderne Zeiten?
Krieg, Revolution und Gewalt im 20. Jahrhundert
Jörg Baberowski(Editor)
Vandenhoeck & Ruprecht (Publisher)
1st Edition
Published on 11. April 2006
Book
Paperback/Softback
205 pages
978-3-525-36735-3 (ISBN)
Article is exhausted; no reprint
Description
Die neuere historische Forschung interpretiert die Kriege und Gewalttaten des 20. Jahrhunderts als Reflex der Moderne. Nationalsozialismus und Stalinismus werden ebenso als Resultate der Moderne verstanden wie der Faschismus in Italien oder der New Deal in den USA. Die Autoren dieses Bandes hingegen betonen die vormodernen Wurzeln der Gewaltexzesse im 20. Jahrhundert und verorten die Diktaturerfahrungen in Russland, in der Sowjetunion und in China im Spannungsfeld moderner Ideen und vormoderner Lebenswelten.
More details
Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Target group
College/higher education
Professional and scholarly
Historiker, Zeithistoriker, Osteuropa-Historiker, Studierende und Lehrende der Geschichte, die entsprechenden Bibliotheken und Institute.
Illustrations
mit 6 Abb. und 5 Tab.
Dimensions
Height: 20.5 cm
Width: 12.3 cm
Thickness: 2.2 cm
Weight
257 gr
ISBN-13
978-3-525-36735-3 (9783525367353)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Dr. Jörg Baberowski ist Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität Berlin. Er hat zahlreiche Bücher zur Geschichte der Sowjetunion im 20. Jahrhundert und zum Stalinismus veröffentlicht.
Contributions
Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Langewiesche war bis zu seiner Emeritierung 2007 Professor für mittlere und neuere Geschichte an der Universität Tübingen. Er erhielt 1996 den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, 2019 den Ludwig-Uhland-Preis und 2024 den Lion-Feuchtwanger-Preis.
Dr. Dietrich Beyrau ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Tübingen.
Gerd Koenen ist Historiker und freier Autor. Seine bekanntesten Buchpublikationen sind: Die großen Gesänge (1991); Deutschland und die russische Revolution 1917-1924 (zus. mit Lew Kopelew, 1998); Utopie der Säuberung (1998), Das rote Jahrzehnt (2001). Für sein Buch »Der Russland-Komplex« (2005) wurde er mit dem »Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung« ausgezeichnet.