
Francesco Anselmi
Borderlands
Kehrer Verlag
Published in June 2024
Book
Hardback
136 pages
978-3-96900-155-4 (ISBN)
Description
Preisgekrönte Fotoserie über das politisch brisante Grenzgebiet zwischen Mexiko und USA
"Borderlands" ist ein dokumentarischer Fotoessay, der auf der US-amerikanischen Seite der Grenze zu Mexiko zwischen 2017 und 2019, dem Höhepunkt der Trump-Ära, aufgenommen wurde. Die Serie geht über die Perspektive der Notsituation hinaus, in der grenzbezogene Themen oft präsentiert werden. Stattdessen thematisiert Francesco Anselmi die Komplexität dieses 3.600 Kilometer langen Landstreifens, der seit Jahrzehnten von Migrant*innen und Reisenden durchquert, aber auch von sehr unterschiedlichen Menschen bewohnt wird. So scheinen die "Borderlands" ein anderer Ort geworden zu sein als die beiden Länder, die sie trennen.
Der Arbeit des preisgekrönten Dokumentarfotografen Francesco Anselmi konzentriert sich auf Grenzgebiete und die Auswirkungen der heutigen Politik auf die dort lebenden Menschen. Seine Bilder wurden international veröffentlicht
und ausgestellt.
More details
Language
English
Place of publication
Heidelberg
Germany
Illustrations
61
Duplexabbildungen
Dimensions
Height: 279 mm
Width: 20 mm
Thickness: 17 mm
Weight
782 gr
ISBN-13
978-3-96900-155-4 (9783969001554)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Francesco Anselmi (*1984) machte seinen Abschluss am International Center of Photography (ICP) und erhielt 2010 das Stipendium der New York Times Foundation. 2012 begann er eine Langzeitdokumentation über die Konsequenzen der griechischen Wirtschaftskriese. In seiner Arbeit konzentriert er sich auf den Wandel in der westlichen Gesellschaft, mit Schwerpunkt auf Identitätsfragen in Grenzregionen. 2019 war er mit "Borderlands" Finalist des Leica Oskar Barnack Preises.
Editor
Renata Ferri ist Chefbildredakteurin von Io Donna, dem Frauen-Wochenmagazin des Il Corriere della Sera, und seit 2012 ist sie auch Bildredakteurin von Amica, dem Monatsmagazin der RCS MediaGroup.
Photographer
Contributions
Francisco Cantú (*1985) war von 2008 bis 2012 Mitglied der United States Border Patrol und arbeitete in den Wüsten von Arizona, New Mexiko und Texas. Für sein Buch über diese Zeit, "No Man's Land" (deutsche Ausgabe bei Hanser, 2018), wurde er 2017 mit dem prestigeträchtigen Whiting Award ausgezeichnet. Seine Essays, Artikel und Übersetzungen erschienen unter anderem in der New York Times, Guernica und The Best American Essays.