
Nur ein Spielmann
Hans Christian Andersen(Author)
S. Fischer (Publisher)
1st Edition
Published on 23. March 2005
Book
Hardback
368 pages
978-3-10-000825-1 (ISBN)
Description
Andersens Roman aus dem Jahr 1837 erzählt die bewegende Geschichte zweier unterschiedlicher Temperamente und Lebensentwürfe. Da ist zum einen der arme Schneidersohn Christian, der von einem ruhmreichen Leben als Musiker träumt, aufgrund seiner Herkunft aber am Ende nur ein unbedeutender Spielmann wird. Und da ist zum anderen die selbstbewusste Naomi, Christians leidenschaftliche Antipodin aus wohlhabendem Haus, in die Christian hoffnungslos verliebt ist, die ihr eigenes Glück aber in der Welt von Adel und Libertinage zu finden hofft. Dem wechselhaften Schicksal beider Figuren folgt der Roman von Kopenhagen bis Rom, von Wien bis Paris und entfaltet dabei ein detailliertes Bild seiner Zeit. Eindrucksvoll zeigt die Neuübersetzung dieses Romans, dass Hans Christian Andersen nicht nur ein meisterhafter Märchenerzähler, sondern auch ein bedeutender Romanautor ist, der weltläufiges Erzählen mit bitterer Sozialkritik verbindet.
More details
Edition
1. Auflage
Language
German
Place of publication
Germany
Edition type
New edition
Product notice
With printed dust jacket
Dimensions
Height: 20.5 cm
Width: 12.5 cm
Thickness: 29 mm
Weight
459 gr
ISBN-13
978-3-10-000825-1 (9783100008251)
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E-Book
12/2017
1st Edition
S. Fischer
€9.99
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Persons
Author
Hans Christian Andersen, der vielseitigste und weltweit bekannteste dänische Dichter, wurde am 2. April 1805 in Odense als Sohn eines Schuhmachers geboren. Er wuchs unter ärmlichsten Verhältnissen auf und erhielt seine Ausbildung aufgrund der Förderung durch den König Friedrich IV. Andersen, der auch Bildkünstler war, führte ein unstetes Leben und bereiste 30 Länder. Er starb am 4. August 1875 in Kopenhagen.
Translation
Content
Am folgenden Nachmittag lagen die Steine immer noch unberührt da. Durch den Luftzug durch die Öffnung bewegten sich die grünen Blätter. Da waren ja die Beeren; er streckte die kleine Hand ängstlich aus, berührte die Beeren, ohne sie aber zu pflücken; aber als er die Hand wieder zurücknahm, legten sich die Finger um den grünen Stiel, gleichzeitig jedoch begegnete eine kleine Kinderhand der seinen; er zog seine Hand mit solcher Schnelligkeit zurück, dass einer der Steine herausglitt, er selbst sprang zur Seite, erst nach einigen erwartungsvollen Augenblicken wagte er sich wieder näher und guckte durch die vergrößerte Öffnung.