
Evolutionäre Spieltheorie
Grundlagen und neue Ansätze
Erwin Amann(Author)
Physica (Publisher)
Published on 19. May 1999
Book
Paperback/Softback
VIII, 156 pages
978-3-7908-1207-7 (ISBN)
Description
Die Theorie strategischen Handelns prägt die moderne sozialwissenschaftliche Forschung. Angesichts deren extremer Prämissen hat sich, ausgehend von biologischen Ansätzen zur Entwicklung der Arten, eine alternative Theorie zur Erklärung individuellen Verhaltens entwickelt. Die
Evolutionäre
Spieltheorie
verzichtet auf die, empirisch fragwürdigen, Prämissen vollkommener Rationalität, vollkommener Information und perfekter Verhaltenskoordinierung. Diese werden durch die Annahme von Anpassungsprozessen, die der biologischen Evolution nachempfunden sind, ersetzt. Das Buch dokumentiert die Entstehung dieser Richtung und zeigt dem Leser die Möglichkeiten auf, die diese Theorie eröffnet.
Das Werk zeichnet sich durch seine gute Verständlichkeit aus und eignet sich unter anderem dadurch für den Einsatz als studienbegleitendes Lehrbuch.
Das Werk zeichnet sich durch seine gute Verständlichkeit aus und eignet sich unter anderem dadurch für den Einsatz als studienbegleitendes Lehrbuch.
More details
Series
Edition
1999
Language
German
Place of publication
Heidelberg
Germany
Target group
Professional and scholarly
Research
Illustrations
VIII, 156 S.
Dimensions
Height: 235 mm
Width: 155 mm
Thickness: 10 mm
Weight
265 gr
ISBN-13
978-3-7908-1207-7 (9783790812077)
DOI
10.1007/978-3-642-58656-9
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03/2013
Physica
€38.66
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Content
1 Interaktive Entscheidungstheorie.- 1.1 Homo Ökonomikus.- 1.2 Strategische Entscheidung - ein Spiel.- 1.3 Gleichgewicht.- 1.4 Problematik des Gleichgewichtsbegriffes.- 1.5 Gemischte Strategien.- 1.6 Extensive Form.- 1.7 Unvollständige Information.- 1.8 Die Harsanyi-Transformation.- 1.9 Interpretation gemischter Strategien.- 1.10 Common Knowledge.- 2 Eingeschränkte Rationalität.- 3 Lernmodelle in der Spieltheorie.- 3.1 Fiktives Spiel.- 3.2 Bayesianisches Lernen.- 3.3 Wiederkehrende Interaktion.- 4 Evolutionäre Spieltheorie.- 4.1 Dynamik.- 4.2 Imitation.- 4.3 Eigenschaften der Replikatordynamik.- 4.4 Stabilität.- 4.5 Evolutionär stabile Strategie.- 4.6 Asymptotisch stabile Gleichgewichte.- 4.7 Asymmetrische Spiele.- 4.8 Weitere Anpassungsdynamiken.- 5 Evolution 'sozialer' Präferenzen.- 5.1 Folk Theorem.- 5.2 Endlich wiederholte Interaktion.- 5.3 Gewissen als glaubwürdige Selbstbeschränkung.- 5.4 Dynamik.- 5.5 Unvollkommene Information.- 5.6 Soziale Präferenzen.- 6 Selektion von Präferenzinustern.- 6.1 Evolution von Präferenzen.- 6.2 Stabilitätsanalyse.- 6.3 Ergebnisse.- 6.4 Verallgemeinerungen.- 7 Heterogenes Lernverhalten.- 7.1 Resultate.- 7.2 Wettstreit.- 7.3 Imitation als strategisches Phänomen.- 8 Zusammenfassung.- 9 Anhang.- 9.1 Lineare Differentialgleichungen.- 9.2 Linearisierung.- 9.3 Ljapunov-Funktion.- 9.4 Hyperzyklus.- 9.5 Wettstreit.- 9.6 Programme.