Der offene Mund
Über ein zentrales Phänomen des Pathischen
Lorenz Aggermann(Author)
Theater der Zeit (Publisher)
Published on 1. March 2013
Book
Paperback/Softback
300 pages
978-3-943881-08-0 (ISBN)
Description
Die Weitung des Mundes markiert den Menschen grundlegend als aisthetisches Wesen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass der offene Mund die Kultur- und Kunstgeschichte von der antiken Maske bis zur gegenwärtigen (Pop-)Performance durchzieht. Allerdings offenbart der geweitete Mund zuvorderst jene pathische Erfahrung, die sich weder auf Zeichen, Bilder oder Sprache reduzieren lässt. Wovon kündet folglich der offene Mund? Was geht aus ihm hervor?
Anhand seiner vielfältigen und vieldeutigen Weitungen - Gähnen, Schreien, Heulen, Staunen, Sprechen, Lachen, Singen - beschreibt Lorenz Aggermann in seiner Studie den spielerischen Umgang mit den sonoren und affektiven Registern des Subjekts und etabliert derart eine anthropologisch grundierte Theorie der
darstellenden Kunst. Zahlreiche Abbildungen bieten zudem eine kleine Phänomenologie des offenen Mundes.
Anhand seiner vielfältigen und vieldeutigen Weitungen - Gähnen, Schreien, Heulen, Staunen, Sprechen, Lachen, Singen - beschreibt Lorenz Aggermann in seiner Studie den spielerischen Umgang mit den sonoren und affektiven Registern des Subjekts und etabliert derart eine anthropologisch grundierte Theorie der
darstellenden Kunst. Zahlreiche Abbildungen bieten zudem eine kleine Phänomenologie des offenen Mundes.
More details
Series
102
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Dimensions
Height: 24 cm
Width: 14 cm
Weight
483 gr
ISBN-13
978-3-943881-08-0 (9783943881080)
Schweitzer Classification
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E-Book
05/2013
Theater der Zeit
€12.99
Available for download
Person
Lorenz Aggermann studierte Theater,- Film und Medienwissenschaft, europäische Ethnologie und Germanistik an den Universitäten in Wien und Berlin, ehe er als Assistent an das Institut für Theaterwissenschaft
der Universität Bern wechselte. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen.
der Universität Bern wechselte. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen.