Praktikerhandbuch Stresstesting
Risikoartübergreifend - Ganzheitlich - MaRisk-konform
Finanz Colloquium Heidelberg (Publisher)
1st Edition
Published on 7. October 2010
Book
Hardback
480 pages
978-3-940976-26-0 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
Die Zeit vor der Finanzmarktkrise war durch die Entwicklung der Kapitalmarkttheorie und einer zunehmenden Mathematisierung geprägt. Damit einher ging eine wachsende Modellgläubigkeit. Ein blindes Vertrauen in Modelle, Risikomesssysteme oder blindes Handeln nach den (scheinbar) objektiven Zahlen kann jedoch fatal sein. Jedes Modell kann nur einen beschränkten Teil der Wirklichkeit abbilden, der Markt kann deutlich stärkere
Schwankungen aufweisen als angenommen wird und vor allem unterschätzen viele der modernen Risikomesssysteme die Probleme in Krisensituationen. Warum ist dies so? Zunächst ist zur Beantwortung der Frage ein Phänomen heranzuziehen, welches man als "Black Swans" bezeichnet: Dinge, die noch nie gesehen wurden, die bislang undenkbar erschienen und die aus diesen Gründen nicht in Modellen berücksichtigt wurden, existieren eben doch. Darüber hinaus neigen die Risikomesssysteme dazu, die Wahrscheinlichkeit von extremen Ereignissen zu unterschätzen. Diese Problematik der "Fat Tails" führt dazu, dass besonders extreme Risiken als extrem unwahrscheinlich angesehen werden.
Dies ist jedoch in der Realität nicht immer der Fall. Hierbei setzt das Stresstesting an. Es geht letztlich darum, diesen "Black Swan" denkbar zu machen, die "Fat Tails" besser zu ergründen und dadurch die Risikomessung über Standardsysteme, welche lediglich in normalen Marktsituationen gut funktioniert, um die Komponente des Unwahrscheinlichen und Undenkbaren zu ergänzen. Es geht also darum, die bekannten Fehler oder Ungenauigkeiten der üblicherweise verwendeten Modelle aufzudecken, zu enttarnen und daneben besonders unwahrscheinliche oder kritische Marktentwicklungen zu untersuchen.
Ein säulenübergreifendes Autorenteam aus Risikocontrollern sowie internen und externen Revisoren behandelt folgende Themenschwerpunkte:
Überblick über betriebswirtschaftliche und aufsichtsrechtliche Anforderungen an Stresstesting
sowie Darstellung der Grenzen traditioneller Risikomaße.
Interne Stresstests für Adressrisiken zur Beachtung von Risikokonzentrationen.
Zinsbuch-Stresstests in Abhängigkeit von Portfoliostruktur und Risikosituation der Bank sowie Stressszenarien für weitere Marktpreisrisiken des Anlage- und Handelsbuchs.
Stresstests über Liquiditätsrisiken zur Früherkennung von Liquiditätsengpässen.
Ansätze zum Stresstesting für operationelle, Vertriebs- und Reputationsrisiken.
Einbindung von Stresstests in die Risikosteuerungs- und -überwachungsprozesse.
Prüfung und Beurteilung von Stresstests aus Sicht der internen Revision sowie externer
Prüfer unter Berücksichtigung der Einhaltung der MaRisk.
Schwankungen aufweisen als angenommen wird und vor allem unterschätzen viele der modernen Risikomesssysteme die Probleme in Krisensituationen. Warum ist dies so? Zunächst ist zur Beantwortung der Frage ein Phänomen heranzuziehen, welches man als "Black Swans" bezeichnet: Dinge, die noch nie gesehen wurden, die bislang undenkbar erschienen und die aus diesen Gründen nicht in Modellen berücksichtigt wurden, existieren eben doch. Darüber hinaus neigen die Risikomesssysteme dazu, die Wahrscheinlichkeit von extremen Ereignissen zu unterschätzen. Diese Problematik der "Fat Tails" führt dazu, dass besonders extreme Risiken als extrem unwahrscheinlich angesehen werden.
Dies ist jedoch in der Realität nicht immer der Fall. Hierbei setzt das Stresstesting an. Es geht letztlich darum, diesen "Black Swan" denkbar zu machen, die "Fat Tails" besser zu ergründen und dadurch die Risikomessung über Standardsysteme, welche lediglich in normalen Marktsituationen gut funktioniert, um die Komponente des Unwahrscheinlichen und Undenkbaren zu ergänzen. Es geht also darum, die bekannten Fehler oder Ungenauigkeiten der üblicherweise verwendeten Modelle aufzudecken, zu enttarnen und daneben besonders unwahrscheinliche oder kritische Marktentwicklungen zu untersuchen.
Ein säulenübergreifendes Autorenteam aus Risikocontrollern sowie internen und externen Revisoren behandelt folgende Themenschwerpunkte:
Überblick über betriebswirtschaftliche und aufsichtsrechtliche Anforderungen an Stresstesting
sowie Darstellung der Grenzen traditioneller Risikomaße.
Interne Stresstests für Adressrisiken zur Beachtung von Risikokonzentrationen.
Zinsbuch-Stresstests in Abhängigkeit von Portfoliostruktur und Risikosituation der Bank sowie Stressszenarien für weitere Marktpreisrisiken des Anlage- und Handelsbuchs.
Stresstests über Liquiditätsrisiken zur Früherkennung von Liquiditätsengpässen.
Ansätze zum Stresstesting für operationelle, Vertriebs- und Reputationsrisiken.
Einbindung von Stresstests in die Risikosteuerungs- und -überwachungsprozesse.
Prüfung und Beurteilung von Stresstests aus Sicht der internen Revision sowie externer
Prüfer unter Berücksichtigung der Einhaltung der MaRisk.
More details
Language
German
Place of publication
Heidelberg
Germany
Dimensions
Height: 210 mm
Width: 148.5 mm
ISBN-13
978-3-940976-26-0 (9783940976260)
Schweitzer Classification
Other editions
New editions

Geiersbach/Walter
Praktikerhandbuch Stresstesting
Book
02/2012
2nd Edition
Finanz Colloquium Heidelberg
€89.00
Article exhausted; check for reprint