
Meine Mutter
Dämonologie
Kathy Acker(Author)
MILENA (Publisher)
1st Edition
Published on 30. September 2010
Book
Hardback
296 pages
978-3-85286-201-9 (ISBN)
Description
Kathy Acker forever - Lust for Life!
Kathy Acker ist eine Legende, ihre Werke sind Klassiker der postmodernen Literatur.
Kathy Acker ist eine Legende, ihre Werke sind Klassiker der postmodernen Literatur.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Wien
Austria
Edition type
Revised edition
Dimensions
Height: 20 cm
Width: 14 cm
ISBN-13
978-3-85286-201-9 (9783852862019)
Schweitzer Classification
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Person
Kathy Acker (1947-1997)
begann ihr wildes Leben als Tochter aus gutem Hause, dem sie schnell den Rücken kehrte. Nach einem Ausflug in die Welt der US-amerikanischen Universitäten begann sie ihre literarische Karriere im New Yorker Underground der 1970er-Jahre und erlangte in nicht ganz drei Jahrzehnten einzigartigen Schaffens schließlich Weltruhm. Der nun vorliegende Roman 'Meine Mutter: Dämonologie' zählt zu ihrem Spätwerk, in dem alle für Acker zentralen Themen nochmals aufgegriffen werden.
begann ihr wildes Leben als Tochter aus gutem Hause, dem sie schnell den Rücken kehrte. Nach einem Ausflug in die Welt der US-amerikanischen Universitäten begann sie ihre literarische Karriere im New Yorker Underground der 1970er-Jahre und erlangte in nicht ganz drei Jahrzehnten einzigartigen Schaffens schließlich Weltruhm. Der nun vorliegende Roman 'Meine Mutter: Dämonologie' zählt zu ihrem Spätwerk, in dem alle für Acker zentralen Themen nochmals aufgegriffen werden.
Content
'Es waren die Tage der Gespenster. Sind es noch. Nicht des Todes, sondern des gegenwärtigen Vergessens, sogar des Todes der Sexualität und des Staunens, von allen, die kontrollierten und von Leuten und Dingen, die nicht kontrolliert werden können. Da ein Gefühl einen Wert anzeigt, bewegen sich in dieser Gesellschaft des Todes (der Werte) die Gefühle wie Zombies durch die Menschen. Bei meinem Bruder lernte ich Künstler kennen. Romare Bearden. Maya Deren. Dieser Hinweis, es könnte möglich sein, in einer anderen Gemeinschaft als der meiner Eltern zu leben, einer Gemeinschaft, die nicht haßerfüllt und langweilig war, einer intellektuellen, rettete mich vor Verzweiflung und Nihilismus, weil sie eine Welt voller Möglichkeiten eröffnete. Ich konnte noch immer nicht allein mit der Gesellschaft meiner Eltern brechen. Dort nahm mir Paul Rendier meine Jungfräulichkeit. Das Ficken versetzte mich in die Lage, meine Vergangenheit abzuwerfen; das Rot gab mir die Kraft, etwas anderes als rot zu sein. Sobald ich einmal gefickt hatte, war das einzige, was ich mir wünschte, mich einer anderen Person vollständig und total hinzugeben, Ich wusste und weiß bis heute nicht, was dieses Begehren anderes bedeutet als es selbst.'