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Viola + Bo
Lovestory
Wimmer, H (Publisher)
Published in September 1993
Audio
Audio cassette
978-3-932533-10-5 (ISBN)
Description
Tonkassette, Live-Mitschnitt Veranstaltung VHS Kirn, 90 Minuten, ISBN 3-932533-09-7
Die Akteure, Viola die Geige, Bo der Bogen, lernen sich bei einer Orchesterprobe kennen. Beide warten an diesem Abend vergeblich auf ihre Musikpartner. Sie machen das Beste aus der Situation, versuchen es miteinander, was sich als ziemlich schwierig erweist. Schließlich ist VIOLA das erste Instrument des
Orchesters und BO ja eigentlich der Klassik und der damit verbundenen Rollenaufteilung nicht so
zugeneigt. Mehr sollte an dieser Stelle nicht vorweg genommen werden. Der Autor: "Ich schwöre -
ich habe beim Schreiben dieser Geschichte an Musik gedacht." Achtung: Für die Bilder, die in Ihrem Kopf entstehen, sind Sie selbst verantwortlich.
(.) VIOLA: Und da dachten Sie was?
BO: Da dachte ich.
VIOLA: Aber Herr Kollege, ich muß doch sehr bitten. Mein berufliches Engagement und mein Privatleben, das sind doch zwei verschiedene Dinge.
BO: Verehrteste.
VIOLA: Das müßten Sie als Profimusiker doch.
BO: Verehrteste.
VIOLA: Was ist denn?
BO: Man schaut zu uns herüber, Verehrteste. Ich glaube das ganze Orchester.
VIOLA: Sie haben recht. Mein Gott ist mir das peinlich. Wie spät ist es denn? Ich denke, wir sollten uns einspielen, sonst verpatzen wir den Abend. Ich bin ja noch ganz kalt.
BO: Natürlich. Natürlich. Das sollten wir. Mir geht es ebenso.
VIOLA: Dann sollten wir jetzt beginnen.
BO: Das sollten wir.
VIOLA: Na.
BO: Was - na?
VIOLA: Worauf warten Sie?
BO: Ich?
VIOLA: Wer sonst? Sind Sie etwa schüchtern? Sie sind doch Profi. Darf ich bitten, Herr Kollege.
BO: Natürlich. Natürlich. Beginnen wir. Wenn ich etwas falsch mache, dann sagen Sie es. Versprochen? Ich bin auch ganz vorsichtig. - Ich meine, wo man sich ja noch nicht richtig kennt. - Und das erste Mal.
VIOLA: Versprochen. Nun machen Sie schon. Sogar der Dirigent schaut herüber. Mein Gott, ist mir das peinlich. Oder können Sie nicht? Sind Sie auch indisponiert? - Oh - Na sehen Sie, Herr Kollege, es geht doch. Sogar recht gut. Sie haben einen sehr dominanten Stil.
BO: Das ist nur der Anfang. Das spielt sich ein. Meine Stärke ist eigentlich mehr die Zurückhaltung, Gnädigste. Eine gewollte, bewußt gesteuerte Zurückhaltung im Dienst der gemeinsamen Sache. - Bin ich Ihnen auch nicht zu schwer? Zu rauh? Soll ich etwas Kolophonium nachlegen?.
"Bo mit erotischem Klangkörper. Das Motto "Miteinander" kam in allen Bereichen rüber: Peter Wimmer las mit Ursula Klee. Lesung war ein voller Erfolg. Wie sie sich windet, wie sie sich aufbäumt (.) Nicht vom profanen Liebesspiel zwischen Mann und Frau, sondern zwischen Viola und Bo - Geige und Bogen - war die Rede. Dieses zweideutige Prosastück von Peter Wimmer war der Höhepunkt der Lesung. (.) Ursula Klee übernahm bei der Lovestory "Viola und Bo" den Part der Viola, der ersten Geige des Orchesters.
Die Geschichte erzählt, wie die beiden sich kennen lernten, das Anbändeln, typisches Rollenverhalten,
klischeehaftes Zieren und schließlich das leidenschaftliche, gelöste Zusammenspiel des "gut gebauten Klangkörpers" mit dem temperamentvollen Bogen, den ihre Schallöcher ganz verrückt machen, der sich aber im Miteinander auch gerne mal führen läßt. (.) Wie Wort und Klang korrespondieren und miteinander verschmelzen können, machten die musikalischen Zwischentöne von Hilde Fuhs deutlich: Auf historischen keltischen Instrumenten und mit ausdrucksvoller, starker Stimme brachte sie altenglische, irische und schottische Melodien zwischen den Vorträgen der beiden Autoren Peter Wimmer und Ursula Klee, zu Gehör. Die Verschmelzung zwischen Musik und Prosa demonstrierten Peter Wimmer und Hilde Fuhs besonders deutlich beim Märchen "Der Zitronenbaum". Dabei ging es um einen einzelnen jungen Zitronenbaum, der mitten in einem düsteren Wald mit alten, meckernden Bäumen steht." AF, RZ
Mehr Info: www.wimmer-autor.de
Die Akteure, Viola die Geige, Bo der Bogen, lernen sich bei einer Orchesterprobe kennen. Beide warten an diesem Abend vergeblich auf ihre Musikpartner. Sie machen das Beste aus der Situation, versuchen es miteinander, was sich als ziemlich schwierig erweist. Schließlich ist VIOLA das erste Instrument des
Orchesters und BO ja eigentlich der Klassik und der damit verbundenen Rollenaufteilung nicht so
zugeneigt. Mehr sollte an dieser Stelle nicht vorweg genommen werden. Der Autor: "Ich schwöre -
ich habe beim Schreiben dieser Geschichte an Musik gedacht." Achtung: Für die Bilder, die in Ihrem Kopf entstehen, sind Sie selbst verantwortlich.
(.) VIOLA: Und da dachten Sie was?
BO: Da dachte ich.
VIOLA: Aber Herr Kollege, ich muß doch sehr bitten. Mein berufliches Engagement und mein Privatleben, das sind doch zwei verschiedene Dinge.
BO: Verehrteste.
VIOLA: Das müßten Sie als Profimusiker doch.
BO: Verehrteste.
VIOLA: Was ist denn?
BO: Man schaut zu uns herüber, Verehrteste. Ich glaube das ganze Orchester.
VIOLA: Sie haben recht. Mein Gott ist mir das peinlich. Wie spät ist es denn? Ich denke, wir sollten uns einspielen, sonst verpatzen wir den Abend. Ich bin ja noch ganz kalt.
BO: Natürlich. Natürlich. Das sollten wir. Mir geht es ebenso.
VIOLA: Dann sollten wir jetzt beginnen.
BO: Das sollten wir.
VIOLA: Na.
BO: Was - na?
VIOLA: Worauf warten Sie?
BO: Ich?
VIOLA: Wer sonst? Sind Sie etwa schüchtern? Sie sind doch Profi. Darf ich bitten, Herr Kollege.
BO: Natürlich. Natürlich. Beginnen wir. Wenn ich etwas falsch mache, dann sagen Sie es. Versprochen? Ich bin auch ganz vorsichtig. - Ich meine, wo man sich ja noch nicht richtig kennt. - Und das erste Mal.
VIOLA: Versprochen. Nun machen Sie schon. Sogar der Dirigent schaut herüber. Mein Gott, ist mir das peinlich. Oder können Sie nicht? Sind Sie auch indisponiert? - Oh - Na sehen Sie, Herr Kollege, es geht doch. Sogar recht gut. Sie haben einen sehr dominanten Stil.
BO: Das ist nur der Anfang. Das spielt sich ein. Meine Stärke ist eigentlich mehr die Zurückhaltung, Gnädigste. Eine gewollte, bewußt gesteuerte Zurückhaltung im Dienst der gemeinsamen Sache. - Bin ich Ihnen auch nicht zu schwer? Zu rauh? Soll ich etwas Kolophonium nachlegen?.
"Bo mit erotischem Klangkörper. Das Motto "Miteinander" kam in allen Bereichen rüber: Peter Wimmer las mit Ursula Klee. Lesung war ein voller Erfolg. Wie sie sich windet, wie sie sich aufbäumt (.) Nicht vom profanen Liebesspiel zwischen Mann und Frau, sondern zwischen Viola und Bo - Geige und Bogen - war die Rede. Dieses zweideutige Prosastück von Peter Wimmer war der Höhepunkt der Lesung. (.) Ursula Klee übernahm bei der Lovestory "Viola und Bo" den Part der Viola, der ersten Geige des Orchesters.
Die Geschichte erzählt, wie die beiden sich kennen lernten, das Anbändeln, typisches Rollenverhalten,
klischeehaftes Zieren und schließlich das leidenschaftliche, gelöste Zusammenspiel des "gut gebauten Klangkörpers" mit dem temperamentvollen Bogen, den ihre Schallöcher ganz verrückt machen, der sich aber im Miteinander auch gerne mal führen läßt. (.) Wie Wort und Klang korrespondieren und miteinander verschmelzen können, machten die musikalischen Zwischentöne von Hilde Fuhs deutlich: Auf historischen keltischen Instrumenten und mit ausdrucksvoller, starker Stimme brachte sie altenglische, irische und schottische Melodien zwischen den Vorträgen der beiden Autoren Peter Wimmer und Ursula Klee, zu Gehör. Die Verschmelzung zwischen Musik und Prosa demonstrierten Peter Wimmer und Hilde Fuhs besonders deutlich beim Märchen "Der Zitronenbaum". Dabei ging es um einen einzelnen jungen Zitronenbaum, der mitten in einem düsteren Wald mit alten, meckernden Bäumen steht." AF, RZ
Mehr Info: www.wimmer-autor.de
More details
Language
Other
Illustrations
1 Toncass., Laufzeit 60 Min.
Weight
75 gr
ISBN-13
978-3-932533-10-5 (9783932533105)