
Pure Landlust
Literarische Träumereien vom Leben in der Natur
Robert MusilThomas MannMark TwainStefan ZweigJoachim RingelnatzHans Christian AndersenJohann Wolfgang Von GoetheHugo Von HofmannsthalErich KästnerCarl ZuckmayerJohann Heinrich VoßHanna JohansenTheodor StormWilhelm BuschErnst KammererLena ChristHermann HesseUlla HahnRobert WalserMarie Luise KaschnitzJoseph RothHenry David ThoreauRalph Waldo EmersonKurt Tucholsky(Author)
Der Hörverlag
Published on 14. April 2015
Audio
CD-Audio
978-3-8445-1778-1 (ISBN)
Description
Eine Sehnsucht, die in jedem von uns steckt
Wer träumt nicht davon, endlich der Stadt zu entfliehen und den Blick über Wiesen und Berge schweifen zu lassen? Große Autoren erzählen von den Freuden eines einfachen Lebens im Einklang mit der Natur, von der Apfel- und Heuernte und vielem mehr.
Eine Sammlung klassischer Erzählungen und Gedichte für den Urlaub auf dem Land oder zum Träumen für alle, die in der Stadt bleiben müssen. Gelesen von Wanja Mues, Mark Waschke, Devid Striesow, Dietmar Wunder, Antonia von Romatowski, Johannes Steck, Stefan Wilkening, Stephan Buchheim und Susanne Schroeder.
Enthält:
Hans Christian Andersen Der Gärtner und die Herrschaft; Wilhelm Busch Die Schnecken, Wanderlust; Lena Christ Die Obstlese; Ralph Waldo Emerson Natur; Theodor Fontane Spätherbst; Johann Wolfgang von Goethe Schweizer Berge, Gefunden; Ulla Hahn Verregneter Sommer; Hermann Hesse Verantwortlich für ein Stückchen Erde, Im Garten, Wintertage in Graubünden; Aprilbrief, Wanderung; Hugo von Hofmannsthal Es werden Gärten sein; Hanna Johansen Das Sonntagshuhn; Ernst Kammerer Der erste Zwetschgendatschi; Marie Luise Kaschnitz Augustgarten; Erich Kästner In Halbschuhen auf die Jungfrau; Thomas Mann Mein Sommerhaus; Robert Musil Kindergeschichte; Joachim Ringelnatz Sommerfrische; Joseph Roth Erdbeeren; Theodor Storm Inserat, Wenn die Äpfel reif sind; Henry David Thoreau Walden; Kurt Tucholsky Die fünfte Jahreszeit, Die Liebe zu den Bergen; Mark Twain Eine Rigi-Besteigung; Johann Heinrich Voss Die Kartoffelernte; Robert Walser Gärten, Sommer, Das Gebirge; Carl Zuckmayer Die Hohe Stiege; Stefan Zweig Herbstwinter in Meran
(4 CDs, Laufzeit: 4h 45)
Wer träumt nicht davon, endlich der Stadt zu entfliehen und den Blick über Wiesen und Berge schweifen zu lassen? Große Autoren erzählen von den Freuden eines einfachen Lebens im Einklang mit der Natur, von der Apfel- und Heuernte und vielem mehr.
Eine Sammlung klassischer Erzählungen und Gedichte für den Urlaub auf dem Land oder zum Träumen für alle, die in der Stadt bleiben müssen. Gelesen von Wanja Mues, Mark Waschke, Devid Striesow, Dietmar Wunder, Antonia von Romatowski, Johannes Steck, Stefan Wilkening, Stephan Buchheim und Susanne Schroeder.
Enthält:
Hans Christian Andersen Der Gärtner und die Herrschaft; Wilhelm Busch Die Schnecken, Wanderlust; Lena Christ Die Obstlese; Ralph Waldo Emerson Natur; Theodor Fontane Spätherbst; Johann Wolfgang von Goethe Schweizer Berge, Gefunden; Ulla Hahn Verregneter Sommer; Hermann Hesse Verantwortlich für ein Stückchen Erde, Im Garten, Wintertage in Graubünden; Aprilbrief, Wanderung; Hugo von Hofmannsthal Es werden Gärten sein; Hanna Johansen Das Sonntagshuhn; Ernst Kammerer Der erste Zwetschgendatschi; Marie Luise Kaschnitz Augustgarten; Erich Kästner In Halbschuhen auf die Jungfrau; Thomas Mann Mein Sommerhaus; Robert Musil Kindergeschichte; Joachim Ringelnatz Sommerfrische; Joseph Roth Erdbeeren; Theodor Storm Inserat, Wenn die Äpfel reif sind; Henry David Thoreau Walden; Kurt Tucholsky Die fünfte Jahreszeit, Die Liebe zu den Bergen; Mark Twain Eine Rigi-Besteigung; Johann Heinrich Voss Die Kartoffelernte; Robert Walser Gärten, Sommer, Das Gebirge; Carl Zuckmayer Die Hohe Stiege; Stefan Zweig Herbstwinter in Meran
(4 CDs, Laufzeit: 4h 45)
More details
Language
German
Place of publication
München
Germany
Edition type
New edition
Product notice
Audio CD
Dimensions
Height: 13.2 cm
Width: 13.1 cm
Thickness: 2.6 cm
Duration
Dauer: 285 min
Weight
151 gr
ISBN-13
978-3-8445-1778-1 (9783844517781)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Robert Musil (1880 - 1942), österreichischer Schriftsteller. Ausbildung beim Militär, Ingenieursstudium, Studium der Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik. Bibliothekar an der TH Wien, Redakteur der Neuen Rundschau in Berlin. 1914-1918 österreichisch-ungarischer Reserveoffizier an der italienisch-serbischen Front, 1931-1933 in Berlin. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten kehrt Musil nach Wien zurück. 1938 Emigration über Zürich nach Genf. Er arbeitet ohne Aussicht auf Publikation, immer mehr vereinsamend und trotz gesundheitlicher Probleme bis zu seinem Tod am Mann ohne Eigenschaften. Er muss alle zwei bis drei Monate um die Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz ansuchen und wartet vergeblich auf die Erlaubnis zur Einreise in die USA. Finanziell unterstützt wird er in diesen Jahren von Schweizer Hilfsorganisationen, einem Züricher Pfarrer und einem amerikanischen Ehepaar. Sämtliche Werke Musils werden in die Jahresliste 1941 des schändlichen und unerwünschten Schrifttums aufgenommen. Mitte Januar 1942 äußert Musil den Wunsch, den Mann ohne Eigenschaften "irgendwie abzuschließen". Musil stirbt am 15. April 1942 in Genf an Gehirnschlag. Martha Musil verstreut später seine Asche in einem Wald nahe Genf.Weitere Werke: Roman Die Verwirrung des Zöglings Törless (1906), Schauspiel Die Schwärmer (1921), Posse Vinzenz und die Freundin bedeutender Männer (1923), Novellenzyklus Drei Frauen (1924), Essay- und Erzählband Nachlass zu Lebzeiten (1935).
Theodor Fontane (1819-1898) arbeitete lange Jahre als Apotheker, bevor er im Alter von 59 mit dem Leben als Schriftsteller begann. Er veröffentlichte zahlreiche Novellen, darunter "Effie Briest". Heute gilt Theodor Fontane als bedeutendster deutscher Romancier zwischen Goethe und Thomas Mann.Joachim Ringelnatz (1883-1934), der auch als Kunstmaler und Kabarettist arbeitete, ist v. a. für seine humoristischen Gedichte bekannt. Nach unsteten Jahren als Matrose absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung. Ab 1909 lebte er in München, wo er unter verschiedenen Pseudonymen in der Satirezeitschrift "Simplicissimus" veröffentlichte.Theodor Storm (1817-1888) fand neben seiner bürgerlichen Arbeit als Jurist noch die Muße, zahlreiche Gedichte und Novellen zu verfassen. Gedichte wie "Am grauen Strand, am grauen Meer" und Novellen wie "Immensee" oder "Der Schimmelreiter" machten ihn zu einem der beliebtesten Dichter des 19. Jahrhunderts.Thomas Mann wurde 1875 als Sohn einer Kaufmanns- und Senatorenfamilie in Lübeck geboren. Ohne Abitur und abgeschlossene Ausbildung arbeitete er als Redakteur beim "Simplicissimus", bevor ihm der Roman "Buddenbrooks" (1901) und die Erzählung "Tonio Kröger" (1903) ein Leben als Schriftsteller ermöglichten und ihn schon in jungen Jahren berühmt werden ließen. 1929 erhielt Thomas Mann den Nobelpreis für Literatur, vier Jahre später musste der Schriftsteller aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrieren. Von 1933 an lebte Thomas Mann im Exil, erst in der Schweiz, ab 1938 in den USA. Dort nahm er 1944 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. 1952 kehrte Thomas Mann in die Schweiz zurück, wo er 1955, kurz nachdem er zum Ehrenbürger der Stadt Lübeck ernannt wurde, in Kilchberg bei Zürich starb.Kurt Tucholsky (1890-1935) war einer der scharfsichtigsten Gesellschaftskritiker seiner Zeit. In der "Weltbühne" und der "Vossischen Zeitung", mit Liedern und Kabarettstücken trat er für einen pazifistischen Humanismus ein. Als Korrespondent der "Weltbühne" lebte er von 1924 bis 1926 in Paris. 1929 emigrierte er nach Schweden, wo er durch eine Überdosis an Schlaftabletten ums Leben kam.sowie Johann Wolfgang von Goethe, Hermann Hesse, Hugo von Hofmannsthal, Wilhelm Busch, Lena Christ, Erich Kästner, Robert Walser, Ulla Hahn, Mark Twain, Marie Luise Kaschnitz, Robert Musil, Stefan Zweig u.v.a.
Samuel Langhorne Clemens (1835-1910), besser bekannt unter dem Pseudonym Mark Twain, war ein scharfzüngiger Kritiker der amerikanischen Gesellschaft: humorvoll bis satirisch schrieb er über den alltäglichen Rassismus, Heuchelei, Verlogenheit und Korruption seiner Landsleute. Bereits mit seinen ersten Erzählungen, entstanden in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts, errang er großen litarischen Erfolg, der sich durch die Abenteuergeschichten um die beiden Jungen Tom Sawyer und Huckleberry Finn zu Weltruhm steigerte.
Stefan Zweig (1881-1942) wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf. Er schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Seit 1938 auf der Flucht, lebte der engagierte Pazifist und Humanist zuletzt in Brasilien, wo er zusammen mit seiner Ehefrau Selbstmord beging.
Joachim Ringelnatz, der deutsche Schriftsteller, Kabarettist und Maler wurde 1883 in Wurzen und starb 1934 in Berlin. Bereits 1892 verfasste und illustrierte er sein frühestes erhaltenes Werk: "Die Landpartie der Tiere". Nach seiner für ihn qualvollen Schulzeit schlug er sich als Seemann und Gelegenheitsarbeiter durch. 1909 verschlug es ihn nach München, wo er in der Künstlerkneipe als Dichter und Satiriker Fuß fasste und bald darauf unter verschiedenen Pseudonymen in der angesehenen satirischen Zeitschrift Simplicissimus veröffentlichte. Er ging zur Marine und zog freiwillig in den Ersten Weltkrieg. 1930 verdingte er sich als reisender Vortragskünstler und trat auf vielen deutschsprachigen Bühnen auf, darunter dem Berliner Kabarett Schall und Rauch. Nebenher malte und schrieb er unvermindert. Als die Nazis ihm 1933 Auftrittsverbot erteilten, wurden viele seiner Bücher beschlagnahmt und verbrannt. Dazu erkrankte er an einer Tuberkulose, die bald nach seinem 50. Geburtstag zu seinem Tod führte. Ringelnatz ist vor allem für seine humoristischen Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt.
Hans Christian Andersen (1805-1875) wuchs als Sohn eines Schuhmachers in Odense auf. Armut und Einsamkeit prägten seine Kindheit, Depressionen und andere Krankheiten verfolgten ihn bis ins Erwachsenenalter. Sein künstlerisches Talent wurde am Königlichen Theater in Kopenhagen entdeckt, wo er bereits als 14jähriger Unterricht als Sänger und Tänzer nahm. Im Jahr 1935 erschien das erste seiner Märchenbücher, das ihn mit einem Schlag bekannt machte. Andersens erste Märchen sind stark von Volksmärchen beeinflusst. Später schuf Andersen sich einen ganz eigenen, manchmal fast umgangssprachlichen Märchenton, der ihn zum berühmtesten Dichter seines Landes und zu einem der meistübersetzten Autoren machte. Andersens Beerdigung im Jahr 1875 glich in Dänemark einem Staatsbegräbnis.
Johann Wolfgang Goethe wurde am 28.8.1749 in Frankfurt a. M. geboren. Er studierte Jura in Leipzig und Straßburg; nach der Promotion bereitete er sich in Frankfurt auf den Anwaltsberuf vor. Bereits 1773 und 1774 hatte er großen Erfolg mit seinen Stücken "Götz von Berlichingen" und "Clavigo" sowie mit seinem ersten Roman "Die Leiden des jungen Werther". 1774 machte er auch Bekanntschaft mit dem Herzog Carl August von Weimar, auf dessen Einladung er ein Jahr später nach Weimar zog. Dort wurde er zunächst Legionsrat, dann Staatsrat, Minister und Geheimer Rat. Er unternahm zahlreiche Reisen zum Rhein, in die Schweiz, nach Italien und Böhmen. 1791-1817 war er Direktor des Weimarer Staatstheaters. Goethe beschäftigte sich eingehend mit zahlreichen Wissengebieten, u.a. Botanik, Meteorologie, Anatomie, Mineralogie, Optik. Mit den größten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit war er bekannt oder befreundet, u.a. mit Schiller, Humboldt, Schelling; Emerson, Turgenev und Thackeray besuchten ihn. Er starb am 22.3.1832 in Weimar und wurde in der Fürstengruft beigesetzt.Johann Wolfgang Goethe ist nicht nur der größte deutsche Dichter, sondern auch ein universeller Denker, der maßgeblichen Einfluss auf die deutsche Literatur und Geistesgeschichte ausgeübt hat. Am Beginn seines umfangreichen Werks stand der Irrationalismus und Individualismus des Sturm und Drang: gefühlsbetonte, hymnische Lyrik, Dramen ("Götz") und der empfindsame "Werther". Unter dem Eindruck seiner Italienreisen wandte er sich der Klassik zu und schuf formstrenge, harmonische Dichtungen, v.a. über den idealen Menschen und das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft ("Iphigenie", "Wilhelm Meisters Lehrjahre"). Sein Spätwerk schließlich ist zunehmend von Gedanken über soziale und psychologische Fragen geprägt ("Faust", "Die Wahlverwandtschaften").
Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) lebte nach seinen Studien der Rechte und der Romanistik als freier Schriftsteller in Rodaun bei Wien und war mit der Kultur und Literatur der Antike, Europas und des Orients schon früh vertraut. Bereits in den 90er Jahren verkehrte er mit Henrik Ibsen, Stefan George und Arthur Schnitzler. Seiner Freundschaft mit Richard Strauss verdankt die Opernwelt sechs Werke, die heute zum klassischen Repertoire der großen Bühnen gehören.
1899 in Dresden geboren, 1974 in München gestorben, bekannt als Lyriker, Romancier und Erzähler von Kinderbüchern, zählt zu den modernen Klassikern der deutschen Literatur.
Theodor Storm (1817-1888) wurde in Husum an der Ostsee als ältester Sohn einer angesehenen Patrizierfamilie geboren. Er zählt zu den beliebtesten Dichtern des 19. Jahrhunderts, seine Gedichte wie z.B. "Graue Stadt" oder Erzählungen wie "Immensee" und "Der Schimmelreiter" gehören zur klassischen Schullektüre.
Wilhelm Busch (1832-1908) studierte Malerei in Düsseldorf und Antwerpen. Sein Talent als Karikaturist und Zeichner wurde Ende der 1850er Jahre in München entdeckt, wo er als Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und des "Münchner Bilderbogens" mit seinen "Bilderpossen" weltberühmt wurde. Buschs Prosa entstand erst gegen Ende seines Lebens, "Der Schmetterling" 1895.
Hermann Hesse, geboren 1877 in Calw/Württemberg, starb am 1962 in Montagnola bei Lugano.Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.
Ulla Hahn, aufgewachsen im Rheinland, arbeitete nach ihrer Germanistik-Promotion als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, anschließend als Literaturredakteurin bei Radio Bremen. Schon ihr erster Lyrikband, "Herz über Kopf" (1981), war ein großer Leser- und Kritikererfolg. Ihr lyrisches Werk wurde u. a. mit dem Leonce-und-Lena-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Für ihren Roman "Das verborgene Wort" (2001) erhielt sie den ersten Deutschen Bücherpreis. 2009 folgte der Bestseller "Aufbruch", der zweite Teil des Epos, und auch Teil drei, "Spiel der Zeit" (2014), begeisterte Kritiker wie Leser. "Wir werden erwartet" (2017) bildet den Abschluss ihres autobiografischen Romanzyklus um das Arbeiterkind Hilla Palm.
Robert Walser (1878-1956), als Sohn eines Buchbinders im schweizerischen Biel geboren, war zunächst Bankangestellter, lebte dann acht Jahre als freier Schriftsteller in Berlin, bevor er in die Schweiz zurückging und dort u.a. als Archivar arbeitete. 1929 wurde er erstmals als schizophren in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, 1933 bis zu seinem Tod lebte er in der Heilanstalt Herisau. Charakteristisch für seine autobiografisch gefärbten Romane, Erzählungen und Kurzprosa sind die analytische Beobachtungsgabe und die Vorliebe für Wortspiele voller Wirtz und skurriler Ironie.
Joseph Roth (1894-1939), als Sohn jüdischer Eltern in Ostgalizien geboren, studierte deutsche Literatur und Philosophie in Lemberg und Wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Journalist und reüssierte als Erzähler, ehe ihn die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 ins Exil trieb. Dem Alkohol verfallen, starb er vereinsamt in einem Pariser Armenhospital.
Kurt Tucholsky (1890-1935), als Kind jüdischer Eltern in Berlin geboren, war einer der scharfsichtigsten Gesellschaftskritiker seiner Zeit. In der «Weltbühne» und der «Vossischen Zeitung», mit Liedern und Kabarettstücken trat er unermüdlich für einen pazifistischen Humanismus ein. Als Korrespondent der linksliberalen «Weltbühne» lebte er 1924-1926 in Paris. 1929 emigrierte er nach Schweden. Nach Hitlers Machtübernahme wurde er ausgebürgert, seine Bücher in Deutschland verbrannt. 1935 nahm sich Tucholsky aus Verzweiflung über die Erfolge der Nationalsozialisten das Leben.
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Der Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening ist neben seinen Theaterengagements (u.a. Münchner Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Bayerisches Staatsschauspiel) in zahlreichen Dokumentationen, Hörfunk- und Hörbuchproduktionen zu hören, sowie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (u.a. "Tatort", "Der Alte", "Um Himmels Willen") zu sehen.Für den Hörverlag las er z. B. "Glaube der Lüge" von Elizabeth George, die "Merlin-Saga" von T.A. Barron, "Das Böse unter der Sonne" und "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie und erzählt Uwe Timms Geschichte vom "Rennschwein Rudi Rüssel". Darüber hinaus wirkte Stefan Wilkening u. a. bei den Hörspielproduktionen "Ulysses" und "Moby-Dick" mit. Mit seinen erfolgreichen Solo-Live-Hörspielen ist er gern gesehener Gast auf allen deutschen Bühnen.
Wanja Mues wurde 1973 in Hamburg geboren. Er ist in einer Vielzahl von TV- und Kinofilmen zu sehen. So spielte er unter anderem in mehreren "Tatort"-Folgen, in dem Drama "Blueprint" an der Seite von Franka Potente, sowie in den internationalen Produktionen "Die Bourne-Verschwörung" und "Der Pianist". Wanja Mues ist auch als Hörbuchsprecher aktiv. Im Hörverlag erschienen von ihm zuletzt "Die Monogramm-Morde" und "Der offene Sarg" (Sophie Hannah, Agatha Christie)
Devid Striesow wurde 1973 auf Rügen geboren und gehört zur ersten Riege deutscher Schauspieler. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule Ernst Busch in Berlin gab er 2000 sein Leinwanddebüt in Kalt ist der Abendhauch. Seitdem ist Striesow ein vielbeschäftigter Mann und wurde für seine darstellerischen Leistungen vielfach ausgezeichnet; unter anderem 2012 mit dem Grimme-Preis für Ein guter Sommer und 2015 mit dem Deutschen Schauspielerpreis für seine Hauptrolle in Wir sind jung. Wir sind stark. Als Hörbuchsprecher brillierte Striesow u. a. mit seiner Lesung von Uwe Tims modernem Klassiker Die Entdeckung der Currywurst.
Mark Waschke, 1972 geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Seit 1997 spielt er an verschiedenen Theatern, u.a. an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Seit 2007 arbeitet Mark Waschke regelmäßig für Film und Fernsehen. Einem breiten Publikum wurde er 2008 durch seine Verkörperung des Thomas Buddenbrook in Heinrich Breloers Verfilmung des Romans "Buddenbrooks" von Thomas Mann bekannt. Weiterhin spielte er z. B. in dem Film "Schilf" nach dem Roman von Juli Zeh oder in "Barbara" von Christian Petzold. Seit 2015 ist er als "Tatort"-Kommissar in Berlin zu sehen. Für seine außerordentlichen Leistungen wurde Waschke u. a. mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.
Dietmar Wunder leiht seit Jahren Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und Daniel Craig seine Stimme. Außerdem ist er als Dialogregisseur tätig und ein sehr gefragter Hörbuchsprecher.