Wie seelische Störungen früher behandelt wurden

Medizinhistorische Aspekte im Überblick
 
Cuvillier Verlag
  • erschienen am 17. Juli 2020
  • |
  • 128 Seiten
 
E-Book | PDF ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7369-6235-4 (ISBN)
 
Bei alten Irrenärzten in der Antike stand im Vordergrund die Humoraltherapie, das heisst mit dem Prinzip der vier Humoralsäfte: Galle, schwarze Galle, Schleim und Blut. Diese Haupttherapie bestanden aus Aderlässen, Schröpfen und Laxantien. Ausserdem bestanden mechanische oder andere Beschränkungen wie notfallmässige Isolierung (ohne Bürokratie). Diese Verordnung musste immer nur der Arzt verordnen. Dann als eine der wichtigsten Massnahmen war die Behandlung mit Helleborus und Mandragora. Ausserdem wurden am kahlgeschnittenen Kopf Schröpfe und Blutegel gesetzt. Der berühmt alte Arzt Soranus empfahl auch Takt, Geduld und wenn immer möglich keinen Zwang. Wir, die jetzigen Ärzte, sollen von ihm lernen. Für mich, dem Verfasser ist Soranus der Vertreter einer menschlichen humanen Behandlung. Bei Tempelbehandlung sehe ich auch den Schlaf als eine Form der Therapie. Man kann die Tempeltherapie auch als eine erste Form der Psychotherapie sehen. Eine erste sehr gute psychiatrische Therapie bestand auch bei den Arabern und damit in der Islamischen Medizin. In Damaskus und in Bagdad bestanden exklusive psychiatrische Häuser wo die Patienten auch eine gewisse Form von „Wellness“ hatten. Die islamische Medizin hat sich viel intensiver und sorgfältiger um den psychiatrischen Patienten gekümmert als wir in Europa. Der Juli 1952 darf als Geburt Stunde der moderner Psychopharmakologie bezeichnet werden. Damals berichteten Delay und Deniker über das Neuroleptikum Chlorpromazin und seine Wirkung auf Psychosen. Die Arzneimittel schaffen eine ruhige Atmosphäre.
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