Psychologie der Superreichen

Das verborgene Wissen der Vermögenselite
 
 
FinanzBuch Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. Februar 2017
  • |
  • 432 Seiten
 
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978-3-86248-995-4 (ISBN)
 
Es wird viel über sie spekuliert, doch nur wenige wissen, wie sie wirklich ticken: die Superreichen. Was treibt Menschen um, die ein Vermögen von Dutzenden Millionen oder gar Milliarden Euro angehäuft haben?

Der Autor, selbst Multimillionär, hat intensive Gespräche mit 45 Hochvermögenden geführt. Die meisten sind Selfmade-Multimillionäre und besitzen ein Nettovermögen zwischen 30 Millionen und 1 Milliarde Euro. Er sprach mit ihnen über ihre Jugend, Motive, Einstellungen, Erfolgsstrategien und den Umgang mit Rückschlägen. Zudem absolvierten alle einen Persönlichkeitstest. Das Ergebnis ist ein einmaliger Einblick in die Psyche der deutschen Vermögenselite, wie es ihn nie zuvor gab. Zitelmanns Studie wurde an der Universität Potsdam als Dissertation angenommen, mit magna cum laude bewertet und erscheint mit Psychologie der Superreichen erstmals auch als Buch.

Anders als die Armutsforschung steckt die Reichtumsforschung in Deutschland noch in ihren Anfängen. Dies ist die erste Untersuchung über die Hochvermögenden, die ein mindestens zweistelliges Nettomillionenvermögen besitzen. Über viele Monate führte der Autor Interviews mit ihnen, die über 1700 Seiten füllten.

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach den Persönlichkeitsmerkmalen, Erfahrungen und Einstellungen, die die Basis für den ungewöhnlichen finanziellen Erfolg dieser Menschen waren. Wie denken und fühlen Menschen, die es oft aus dem Nichts heraus schafften, einen ungeheuren Reichtum aufzubauen?

Auch die Hochvermögenden selbst kommen sehr ausführlich zu Wort. So erhält der Leser einen tiefen und authentischen Einblick in eine Welt, die den meisten Menschen fremd ist.
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Dr. Rainer Zitelmann ist promovierter Historiker und Soziologe. Er arbeitete Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre am Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin. Danach war er Ressortleiter bei der Tageszeitung "Die Welt". Im Jahr 2000 gründete er ein Unternehmen zur Kommunikationsberatung in der Immobilienwirtschaft, das er zum Marktführer machte und 2016 verkaufte. Zitelmann hat 19 Bücher geschrieben und herausgegeben, die weltweit in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.
1 - Einführung [Seite 11]
2 - Vorwort [Seite 7]
3 - Teil AForschungsstand, Fragestellung und Methode [Seite 17]
3.1 - 1. Stand der Reichtumsforschung [Seite 18]
3.2 - 2. Zum Begriff der Vermögenselite [Seite 34]
3.2.1 - 2.1. Wer ist die Wirtschaftselite? [Seite 36]
3.2.2 - 2.2. Die Bedeutung des Habitus für den Aufstieg in die Wirtschaftselite [Seite 40]
3.3 - 3. Stand der Unternehmerforschung [Seite 46]
3.3.1 - 3.1.Sombart, Schumpeter und Kirzner über die Rolle des Unternehmers [Seite 46]
3.3.2 - 3.2.Amerikanische und deutsche Entrepreneurforschung zu Persönlichkeitsmerkmalen und Zielsetzung von Unternehmern [Seite 53]
3.4 - 3.2.1. Fragestellungen und methodische Probleme [Seite 57]
3.5 - 3.2.2. Risikoverhalten und Risikowahrnehmung [Seite 57]
3.6 - 3.2.3.Selbstwirksamkeit [Seite 60]
3.7 - 3.2.4. Handlungsfähigkeit nach Misserfolgserlebnissen [Seite 62]
3.8 - 3.2.5. Bedeutung von Zielsetzung und Plänen (Goal-Setting-Theorie) [Seite 63]
3.9 - 3.2.6. Nonkonformismus, Verträglichkeit und Konfliktbereitschaft [Seite 68]
3.10 - 3.2.7. Typenbildung und Muster für erfolgreiche Unternehmer [Seite 71]
3.11 - 3.2.8. Motive für Unternehmertum und der Zusammenhang mit dem Erfolg [Seite 73]
3.12 - 3.2.9.Bedeutung von Prägungen in Kindheit und Jugend für Unternehmer [Seite 75]
3.13 - 4. Fragestellungen von Behavioral Economics und von Lerntheorien [Seite 79]
3.13.1 - 4.1. Bedeutung von »Bauchentscheidungen« und Intuition [Seite 81]
3.13.2 - 4.2. Optimismus und Überoptimismus [Seite 85]
3.13.3 - 4.3. Risikowahrnehmung und Risikoeinschätzung [Seite 89]
3.13.4 - 4.4. Nonkonformismus [Seite 90]
3.13.5 - 4.5. Explizites und implizites Lernen - informelles Lernen [Seite 95]
3.13.6 - 4.6. Finanzieller Erfolg und akademische Ausbildung [Seite 103]
3.14 - 5. Erklärungsversuche in der Literatur über erfolgreiche Menschen - welche Rolle spielt der Zufall? [Seite 108]
3.14.1 - 5.1. Die Rolle glücklicher Zufälle [Seite 111]
3.14.2 - 5.2. Hinweis auf Glück als unbewusste Neidabwehr [Seite 115]
3.14.3 - 5.3. Glück und Zufall als Verlegenheitserklärungen [Seite 116]
3.15 - 6. Dispositionelle Persönlichkeitsmerkmale: Big Five und mehr [Seite 119]
3.16 - 7. Methode der Untersuchung [Seite 126]
3.16.1 - 7.1. Grenzen quantitativer Methoden in der Reichtumsforschung [Seite 126]
3.16.2 - 7.2. Definition und Zusammensetzung der interviewten Zielgruppe [Seite 129]
3.16.3 - 7.3.Warum Leitfaden-Interviews als Methode gewählt wurden [Seite 134]
3.16.4 - 7.4. Das Problem sozial erwünschter Antworten bei Elite-Interviews [Seite 138]
3.16.5 - 7.5. Methoden der Transkription [Seite 146]
3.16.6 - 7.6. Charakter der Hypothesen [Seite 148]
4 - Teil BDie Interviews mit45 Hochvermögenden [Seite 151]
4.1 - 8. Struktur und Themen der Interviews [Seite 152]
4.2 - 9. Prägende Jugendzeit [Seite 155]
4.2.1 - 9.1. Soziale Herkunft [Seite 155]
4.3 - Unternehmer [Seite 156]
4.4 - Selbstständige [Seite 157]
4.5 - Angestellte [Seite 157]
4.6 - Landwirte [Seite 158]
4.7 - Beamte [Seite 158]
4.8 - Arbeiter [Seite 158]
4.9 - Freiberufler [Seite 159]
4.9.1 - 9.2. Frühe Prägungen und Berufswünsche [Seite 159]
4.9.2 - 9.3. Verhältnis zu den Eltern [Seite 167]
4.9.3 - 9.4. Schule und Studium [Seite 169]
4.9.4 - 9.5. Sport [Seite 179]
4.9.5 - 9.6. Frühes Unternehmertum [Seite 186]
4.9.6 - Zwischenfazit [Seite 201]
4.10 - 10. Motive für die Selbstständigkeit [Seite 204]
4.10.1 - 10.1. Die »Misfits«: »Ich hätte nie als Angestellter arbeiten können« [Seite 205]
4.10.2 - 10.2. »Mir geht das zu langsam in solchen Läden« [Seite 212]
4.10.3 - 10.3.»Also es war nie im Kopf, ich gehe jetzt irgendwohin als Angestellter« [Seite 219]
4.10.4 - Zwischenfazit [Seite 224]
4.11 - 11. Reichtum als Lebensziel? [Seite 226]
4.11.1 - 11.1. »Wenn es aufgeschrieben ist, ist es überprüfbar« [Seite 227]
4.11.2 - 11.2. »Das ganze Leben läuft vollkommen anders« [Seite 236]
4.11.3 - Zwischenfazit [Seite 239]
4.12 - 12. Was bedeutet Ihnen Geld? [Seite 242]
4.12.1 - Zwischenfazit [Seite 251]
4.13 - 13. Die Bedeutung verkäuferischer Fähigkeiten [Seite 253]
4.13.1 - 13.1. »Egal, was wir machen, wir verkaufen immer« [Seite 255]
4.13.2 - 13.2. »Das Nein heißt überhaupt nicht Nein« [Seite 259]
4.13.3 - 13.3.Verkaufserfolg mit Empathie, Didaktik, Fachwissen und Networking [Seite 263]
4.13.4 - Zwischenfazit [Seite 272]
4.14 - 14. Optimismus und Selbstwirksamkeit [Seite 274]
4.14.1 - 14.1.»Dass man aufgrund der eigenen Fähigkeiten immer wieder Lösungen findet« [Seite 276]
4.14.2 - 14.2.»Ich beklage auch nie Probleme, sondern ich suche nach Lösungen« [Seite 278]
4.14.3 - 14.3. »Der ist besoffen vom Erfolg« [Seite 280]
4.14.4 - Zwischenfazit [Seite 284]
4.15 - 15. Risikoorientierung [Seite 286]
4.15.1 - 15.1. Die Risikoskala [Seite 287]
4.15.2 - 15.2. Kontrollillusion: »Ich sitze ja im Driver Seat« [Seite 293]
4.15.3 - 15.3.»Ich mache mir heute schon mehr Gedanken als früher« [Seite 297]
4.15.4 - Zwischenfazit [Seite 301]
4.16 - 16.Entscheidungen fällen: Bauchgefühl oder Analyse? [Seite 303]
4.16.1 - 16.1. »Bauch heißt, dass man sich nicht sicher fühlt« [Seite 305]
4.16.2 - 16.2.»Kann der Wirtschaftsprüfer noch mal den Charakter durchrechnen?« [Seite 314]
4.16.3 - 16.3. Die Rolle der Analyse [Seite 322]
4.16.4 - Zwischenfazit [Seite 327]
4.17 - 17. Die Big Five: Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Offenheit, Verträglichkeit und Neurotizismus [Seite 330]
4.18 - 1. Themenfeld Neurotizismus [Seite 331]
4.19 - 2. Themenfeld Extraversion [Seite 332]
4.20 - 3. Themenfeld Offenheit für neue Erfahrungen [Seite 333]
4.21 - 4. Themenfeld Verträglichkeit [Seite 333]
4.22 - 5. Themenfeld Gewissenhaftigkeit [Seite 333]
4.22.1 - Zwischenfazit [Seite 334]
4.23 - 18. Konfliktbereitschaft und Verträglichkeit [Seite 336]
4.23.1 - 18.1. Notwendige Korrekturen des Big-Five-Tests [Seite 336]
4.23.2 - 18.2. Die Verträglichen [Seite 340]
4.23.3 - 18.3. Die Konfliktorientierten [Seite 344]
4.23.4 - Zwischenfazit [Seite 346]
4.24 - 19. Nonkonformismus: »Gegen den Strom« [Seite 348]
4.24.1 - 19.1.»Ich bin absolut auf dem Trip, anders zu denken als jeder andere« [Seite 349]
4.24.2 - 19.2. »Wo Mainstream ist, da ist nicht viel zu holen« [Seite 353]
4.24.3 - Zwischenfazit [Seite 361]
4.25 - 20. Umgang mit Krisen und Rückschlägen [Seite 363]
4.25.1 - 20.1.»Ich bin nach draußen hektisch und drinnen total gelassen« [Seite 364]
4.25.2 - 20.2. »Schiebe nicht die Verantwortung von dir« [Seite 370]
4.25.3 - 20.3. »Du ziehst das geradlinig durch« [Seite 373]
4.25.4 - 20.4.»War im Nachhinein immer besser, dass es passiert ist« [Seite 376]
4.25.5 - 20.5. »Am Tag nach dem Abitur ist alles vergessen« [Seite 382]
4.25.6 - Zwischenfazit [Seite 386]
4.26 - 21. Schlussbetrachtung [Seite 388]
4.26.1 - 21.1. Zusammenfassung [Seite 388]
4.26.2 - 21.2. Offene Fragen und Grenzen der Aussagefähigkeit [Seite 400]
5 - Anhang [Seite 405]
5.1 - Der Leitfaden für die 45 Interviews [Seite 406]
5.2 - Themenkomplex 1: Biografie, Jugend - Schul- und Studienzeit [Seite 406]
5.3 - Themenkomplex 2: Beruflicher und finanzieller Aufstieg [Seite 407]
5.4 - Themenkomplex 3: Finanzielle Ziele, Geld [Seite 407]
5.5 - Themenkomplex 4: Konfliktfähigkeit/Nonkonformismus/Verträglichkeit [Seite 408]
5.6 - Themenkomplex 5: Risikoverhalten/Optimismus [Seite 408]
5.7 - Themenkomplex 6: Analytisch geprägte Entscheidungen versus Bauchentscheidungen [Seite 409]
5.8 - Themenkomplex 7: Verkäuferische Fähigkeiten, Netzwerke [Seite 409]
5.9 - Themenkomplex 8: Krisenbewältigung, Umgang mit Rückschlägen [Seite 410]
5.10 - Literatur [Seite 417]

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