Das sog. Internationale Strafrecht nach der Reform.

Der Rechtsgrund bei Straftaten im Ausland nach §§ 5 und 6 StGB.
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 26. Februar 2021
  • |
  • 185 Seiten
 
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978-3-428-44001-6 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Strafrecht - Band 27
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 1976
  • |
  • Universität Tübingen
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 17,69 MB
978-3-428-44001-6 (9783428440016)
10.3790/978-3-428-44001-6
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungen
  • Einleitung
  • § 1. Der Regelungsgegenstand der §§ 3 bis 7 StGB - eine Vorbemerkung
  • I. Der Regelungsinhalt der §§ 3 ff. StGB
  • 1. Die §§ 3 ff. StGB als Rechtsfolgenregelung
  • 2. Die geltungsrelevanten Faktoren - die Geltungsvoraussetzungen
  • 3. Der Regelungsgegenstand
  • II. Erste Abgrenzung zu anderen Rechtsmaterien
  • 1. Das Völkerstrafrecht
  • 2. Das Rechtshilferecht
  • III. Erste Begriffsklärung
  • § 2. Die §§ 3 ff. StGB: Strafgewaltsregelungen? Rechtsanwendungsrecht? Kollisionsrecht?
  • I. Meinungsstand
  • 1. Die §§ 3 ff. als Strafrechtsanwendungsrecht
  • 2. Die §§ 3 ff. als Kollisionsnormen
  • 3. Die §§ 3 ff. als Strafgewaltsregelungen
  • II. Stellungnahme
  • 1. Die §§ 3 ff. als Regelung des Geltungsanspruchs des staatlichen Strafrechts
  • 2. Geltungsanspruch und staatliche Strafgewalt
  • 3. Die sog. internationalstrafrechtliche Zuständigkeit
  • 4. Keine Ausgestaltung der §§ 3 ff. StGB als internationales Kollisionsrecht
  • § 3. Die weitere Rechtsnatur der §§ 3 bis 7 StGB
  • I. Das Geltungsbereichsrecht in den §§ 3 bis 7 StGB und seine Zuordnung zum materiellen Recht
  • 1. Die begrenzte Sozialfunktion des deutschen Strafrechts
  • 2. Der beschränkte Bewertungsanspruch des deutschen Strafrechts
  • 3. Das Geltungsbereichsrecht der §§ 3 bis 7 StGB als Sondergebiet des materiellen Rechts
  • II. Die §§ 3 bis 7 StGB und das Unrecht der Tat
  • 1. Der sog. Garantietatbestand und das IStR
  • 2. Der gesetzliche Tatbestand und das Geltungsbereichsrecht in den §§ 3 bis 7 StGB
  • a) In der Literatur vertretene Lösungsansätze
  • b) Stellungnahme
  • 3. Eigene Lösung
  • a) Deliktstypenneutrale und tatverhaltensbeschreibungsneutrale Geltungsfaktoren
  • b) Unrechtsneutralität trotz formaler Deliktstypenbezugnahme
  • c) Keine Deliktstypenneutralität bei der Übernahme von Tatbestandsfunktionen
  • d) Weitere Geltungsbereichsbestimmungen
  • e) Folgerungen
  • § 4. Die §§ 3 bis 7 StGB als allgemeines sachliches Geltungsbereichsrecht
  • I. Der terminologische Streit der Literatur
  • II. Kritik und eigener Vorschlag
  • 1. Der "internationale" Geltungsbereich?
  • 2. Der "räumliche" oder "örtliche" Geltungsbereich?
  • 3. Der "persönliche" Geltungsbereich?
  • 4. Die §§ 3 bis 7 StGB als Regelung des allgemeinen sachlichen Geltungsbereichsrechts
  • § 5. Die Kompetenz des Staates zur Regelung des sachlichen Geltungsbereichs der Strafgesetze und ihre Grenzen
  • I. Die Kompetenz-Kompetenz für das sachliche Geltungsbereichsrecht
  • 1. Die Auffassung von der Kompetenz-Kompetenz des souveränen Staates
  • 2. Die Auffassung von der Kompetenz-Kompetenz des Völkerrechts
  • 3. Die "Spielraumtheorie"
  • 4. Stellungnahme
  • II. Die Grenzen der Regelungsbefugnis im Hinblick auf das sachliche Geltungsbereichsrecht
  • 1. Völkerrechtliche Grenzen
  • a) Unsicherheitsfaktoren bei der Schrankenziehung
  • b) Die identische Tatortnorm
  • c) Die völkerrechtliche Bedeutung der Kollision widerstreitender Pflichten aus verschiedenen Rechtsordnungen
  • d) Das Hoheitsgebiet als Grenze der sachlichen Geltung der Strafgesetze?
  • e) Die allgemeine Schranke des Rechtsmißbrauchs
  • 2. Staatsrechtliche Schranken
  • a) Aus Art. 23 GG?
  • b) Aus dem Verhältnis der Staatsgewalt zum Einzelnen?
  • aa) Die Theorie von Germann
  • bb) Die Unkenntnis von der Geltung des Strafgesetzes und der Strafbarkeit
  • cc) Die staatsrechtliche Bedeutung der Kollision widerstreitender Pflichten aus verschiedenen Rechtsordnungen
  • dd) Das Erledigungsprinzip
  • ee) Das Anrechnungsprinzip
  • ff) Das Opportunitätsprinzip
  • § 6. Die Legitimation zur geltungsbereichsrechtlichen Erfassung von Taten
  • I. Vorbemerkungen
  • II. Die Legitimationsaspekte der sog. Prinzipien
  • 1. Das Territorialitätsprinzip
  • 2. Das Personalprinzip
  • a) Das aktive Personalitätsprinzip
  • b) Das passive Personalitätsprinzip
  • 3. Das Schutzprinzip
  • 4. Das Weltrechtsprinzip
  • 5. Das Flaggenprinzip
  • 6. Das Prinzip der stellvertretenden Strafrechtspflege
  • 7. Der Ergreifungsort
  • 8. Der Wohnsitz des Täters und die völkervertragliche Kompetenzverteilung
  • III. Das allgemeine sachliche Geltungsbereichsrecht und der Schutz verschiedener Interessensphären
  • 1. Die verschiedenen Auffassungen
  • a) Die monistische Theorie Maurachs
  • b) Die dualistische Theorie
  • c) Die individualisierende Betrachtungsweise
  • 2. Stellungnahme und Kritik
  • 3. Versuch einer eigenen Theorie des allgemeinen sachlichen Geltungsbereichsrechts
  • a) Der Bereich des unmittelbar eigenen Interesses des Staates
  • aa) Inlandstaten iwS
  • bb) Auslandstaten
  • b) Der Bereich internationaler Solidarität
  • aa) Inlandstaten
  • bb) Auslandstaten
  • (1) Abstrakte internationale Solidarität
  • (2) Konkrete internationale Solidarität
  • IV. Zusammenfassung zu § 6
  • § 7. Das allgemeine sachliche Geltungsbereichsrecht im geschichtlichen Überblick
  • I. Allgemeiner Überblick
  • II. Das allgemeine sachliche Geltungsbereichsrecht der Bundesrepublik Deutschland vor dem Inkrafttreten des 2. StrRG
  • III. Das allgemeine sachliche Geltungsbereichsrecht der Bundesrepublik Deutschland seit dem Inkrafttreten des 2. StrRG
  • § 8. Der Schutz inländischer Rechtsgüter nach § 5 StGB
  • I. Die Gegenüberstellung von Inlandstat und Auslandstat
  • II. Die Regelung des sachlichen Geltungsbereichs der Staatsschutzdelikte iwS in § 5 Nr. 1 bis 5 StGB
  • 1. Die Legitimation zur geltungsbereichsrechtlichen Erfassung der Staatsschutzdelikte iwS
  • 2. Übersicht über die in § 5 Nr. 1 bis 5 StGB erfaßten Tatbestände
  • 3. Die Systematik der geltungsbereichsrechtlichen Erfassung von Staatsschutzdelikten iwS im Ausland
  • a) Rechtsgutorientierte Geltungsregelungen?
  • aa) § 5 Nr. 1 StGB
  • bb) § 5 Nr. 2 bis 4 StGB
  • cc) § 5 Nr. 5 StGB
  • b) Geltungsrelevante Umstände tatsächlicher Art
  • aa) Die Typizität der Angriffsrichtung "von innen - von außen"
  • bb) Politische Opportunität
  • cc) Die geringen Ermittlungs- und Ergreifungsmöglichkeiten im Ausland
  • dd) Die mangelnde Identifikationsbasis
  • c) Die weiteren geltungsbereichsrelevanten Faktoren in den Nummern 3 a und 5 b
  • 4. Die Regelung des sachlichen Geltungsbereichs der Staatsschutzdelikte iwS vor dem 2. StrRG und die durch das 2. StrRG herbeigeführten Änderungen
  • III. Die Regelung des sachlichen Geltungsbereichs für die Aussagedelikte im Ausland (§ 5 Nr. 10)
  • 1. Regelungsbedürfnis und sachliche Legitimation
  • 2. Die Schutzobjekte des § 5 Nr. 10
  • 3. Der sachliche Geltungsbereich der Aussagedelikte im einzelnen
  • 4. Änderungen durch das 2. StrRG
  • IV. Die Regelung des sachlichen Geltungsbereichs für Auslandstaten von und gegen nationale Amtsträger (§ 5 Nr. 11 bis 13)
  • 1. Taten von nationalen Amtsträgern im Ausland (§ 5 Nr. 11 und 12)
  • 2. Taten gegen nationale Amtsträger im Ausland (§ 5 Nr. 13)
  • 3. Fazit
  • V. Der sachliche Geltungsbereich für Taten nach § 234 a und § 241 a (§ 5 Nr. 6)
  • 1. Der Schutzbereich der §§ 234 a und 241 a
  • 2. Der Rechtsgrund der geltungsbereichsrechtlichen Regelung
  • 3. Die Geltung des deutschen Strafrechts unabhängig vom Tatortrecht
  • 4. Die spezielle sachliche Geltungsbereichsregelung in § 234 a
  • 5. Änderungen des sachlichen Geltungsbereichs durch das 2. StrRG im Hinblick auf § 241 a
  • VI. Die Verletzung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen (§ 5 Nr. 7)
  • 1. Rechtsgrund der Regelung
  • 2. Die Voraussetzungen der Auslandsgeltung nach § 5 Nr. 7
  • 3. Der Geltungsumfang
  • VII. Die Regelung des sachlichen Geltungsbereichs für bestimmte Sexualdelikte (§ 5 Nr. 8)
  • 1. Rechtsgrund der Regelung
  • 2. Rechtszustand vor dem 2. StrRG
  • VIII. Die sachliche Geltungsbereichsregelung für einen Abbruch einer Schwangerschaft (§ 218) im Ausland (§ 5 Nr. 9)
  • 1. Rechtsgrund der Regelung
  • 2. Rechtszustand vor dem 2. StrRG
  • IX. Der Schutz "inländischer Rechtsgüter" durch § 5
  • X. Die Geltung des deutschen Strafrechts nach § 5 als Geltung unabhängig vom Tatortrecht
  • § 9. Der Strafgrund bei Auslandstaten nach § 6 StGB
  • I. Einführender Überblick
  • II. Die geltungsbereichsrechtliche Erfassung des Völkermords im Ausland (§ 6 Nr. 1)
  • 1. Bisheriger Rechtszustand
  • 2. Die völkerrechtliche Rechtslage
  • 3. Die sachliche Rechtfertigung
  • III. Kernenergie- und Strahlungsverbrechen im Ausland (§ 6 Nr. 2)
  • 1. Die Regelung des sachlichen Geltungsbereichs früher und heute
  • 2. Die sachliche Rechtfertigung
  • 3. Der Umfang der geltungsbereichsrechtlichen Erfassung
  • IV. Angriffe auf den Luftverkehr (§ 316 c) im Ausland (§ 6 Nr. 3)
  • 1. Die völkerrechtliche Rechtslage
  • 2. Die sachliche Rechtfertigung
  • 3. Die Erfassung von Vorformen der eigentlichen Verletzungshandlungen
  • V. Prostitutionsförderung und Menschenhandel (§ 6 Nr. 4)
  • 1. Bisheriger Rechtszustand und sachliche Änderungen durch das 2. StrRG
  • 2. Die völkerrechtliche Rechtslage
  • 3. Die sachliche Rechtfertigung
  • VI. Unbefugter Vertrieb von Betäubungsmitteln (§ 6 Nr. 5)
  • 1. Die völkerrechtliche Rechtslage
  • 2. Die sachliche Rechtfertigung
  • 3. Der Umfang der geltungsbereichsrechtlichen Erfassung
  • VII. Die Verbreitung pornographischer Schriften in den Fällen des 184 Abs. 3 (§ 6 Nr. 6)
  • 1. Übersicht über die Gesetzeslage
  • 2. Die völkerrechtliche Rechtslage
  • 3. Die sachliche Rechtfertigung
  • VIII. Geld- und Wertpapierfälschung (§ 6 Nr. 7)
  • 1. Die völkerrechtliche Rechtslage
  • 2. Die sachliche Legitimation
  • 3. Der Umfang der geltungsbereichsrechtlichen Erfassung
  • IX. Die "Verfolgungspflicht" auf Grund eines Abkommens (§ 6 Nr. 8)
  • 1. Die Geltungsvoraussetzungen des deutschen Strafrechts nach § 6 Nr. 8
  • 2. Die Normfunktionen des § 6 Nr. 8
  • a) Regelung des sachlichen Geltungsbereichs des nationalen Strafrechts
  • b) Erfüllung völkervertraglicher Pflichten
  • c) Hinweisfunktion
  • d) Keine Tatbestandsfunktion der Nr. 8
  • e) § 6 Nr. 8 als Blankettnorm
  • 3. § 6 Nr. 8 und die sog. Prinzipien
  • 4. Die verfassungsrechtliche Problematik
  • 5. Anwendungsfälle des § 6 Nr. 8
  • X. Auslandstaten gegen "international geschützte" Rechtsgüter
  • § 10. Zusammenfassung zu den §§ 8 und 9 und Schlußbetrachtung
  • Schrifttumsverzeichnis

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