Baccara Exklusiv Band 167

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 4. Mai 2018
  • |
  • 384 Seiten
 
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978-3-7337-2507-5 (ISBN)
 
DAS FEUER DER LIEBE von MCCAULEY, BARBARA "Wir sind noch immer Mann und Frau!" In Alexis tobt ein Sturm der Gefühle, als sie diese Worte hört. Acht Jahre lang hat sie den Ölbaron nicht gesehen, doch nun schaut Jordan sie an und Alexis weiß: Sie muss noch einmal seine Zärtlichkeiten genießen, bevor sie einen anderen heiratet ... KÜSS MICH, MEIN RETTER von WRIGHT, LAURA In letzter Sekunde wurde Sophia vor dem Ertrinken gerettet. Als sie neben ihrem Retter am Strand liegt, gibt sie sich ihm spontan hin - doch ihren Namen will sie nicht verraten. Als der attraktive Fremde darauf besteht, reagiert Sophie empört: Denkt dieser Mann, er sei hier König? EIN UNVERSCHÄMTES ANGEBOT von SULLIVAN, MAXINE Eine Million Dollar, damit sie einen Monat lang seine Geliebte wird. Brianas Lage ist so aussichtslos, dass sie auf Jarrods unverschämtes Angebot eingehen muss. Schon bald verwandelt sich ihr Widerstreben in brennende Lust - aber in Jarrods Augen liest sie nur Verachtung für ihre Geldgier ...

2. KAPITEL

Das darf bitte, bitte nicht wahr sein, hämmerte es in Alexis' Kopf. Ich bin im Traum aus dem Bett gefallen, und gleich wache ich auf, und der Spuk ist vorbei. Und das dort oben zwischen den Kissen ist Alaina.

Aber so unerbittlich hart, wie Alexis den Aufprall auf das blanke Parkett noch spürte, konnte kein Zweifel daran bestehen, dass sie bereits wach war, nicht mehr träumte und dass es Jordan war, der von oben aus dem Bett auf sie heruntergrinste. In ihrem Musikantenknochen verspürte sie einen heftigen Schmerz, doch auch wenn sie wach war, war es ein böser Traum. Sie sah den spöttischen Blick, mit dem Jordan sie betrachtete, während sie wie ein Maikäfer auf dem Rücken am Boden lag. Sie hätte am liebsten laut geschrien.

Ihr erster Impuls war, aufzuspringen und aus dem Zimmer zu rennen. Da sie sich aber mit den Füßen noch nicht aus der Bettdecke befreit hatte, fürchtete sie, nicht weit zu kommen und obendrein Jordan ganz und gar zu entblößen, den dieselbe Decke gerade bis zu den Hüften verhüllte.

"Wohin wolltest du denn so schnell?", fragte er scheinheilig.

Sie merkte, dass er sie mit unverhohlenem Interesse von oben bis unten musterte und den Anblick sichtlich genoss. Hastig drückte sie das Kissen an sich, das neben ihr lag. "Was machst du hier?", fragte sie beißend.

"Dasselbe wie du. Ich habe geschlafen und bin gerade aufgewacht", antwortete er und rieb sich das unrasierte Kinn. "Ich würde wahrscheinlich immer noch schlafen, wenn du mich mit deinem Schnarchen nicht geweckt hättest", fuhr er ungerührt fort.

"Red keinen Unsinn. Ich ." Aber sie brach den Satz ab. Ob sie schnarchte oder nicht, war im Augenblick nicht so wichtig. Sie warf Jordan einen finsteren Blick zu. "Ich will wissen, was du in Alainas Bett zu suchen hast."

"Willst du nicht erst einmal wieder hochkommen?" Er klopfte sacht auf die Bettseite neben sich. "Da unterhält man sich doch viel bequemer."

"Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass ich mich freiwillig zu dir ins Bett lege?" Alexis warf einen Blick auf den Wecker auf dem Nachtschrank. Halb sechs. Sie konnte nur hoffen, dass noch niemand außer ihnen im Hause wach war. Auch wenn nichts zwischen ihnen vorgefallen war und - dafür würde sie schon sorgen - auch nichts vorfallen würde, war der Gedanke unerträglich, dass Trey plötzlich in der Tür stehen und sie beide im Bett überraschen könnte.

"Dann bleib meinetwegen da unten. Ich kann auch zu dir kommen, wenn du möchtest."

"Jordan Grant, bleib, wo du bist", rief Alexis. Sicherheitshalber schnappte sie sich einen ihrer hochhackigen Pumps und hob ihn drohend in die Luft, den spitzen Absatz auf seine Stirn zielend.

"So etwas hast du früher auch immer gesagt, wenn du unbedingt wolltest, dass wir uns küssen."

Sie holte Luft, um zu widersprechen, gab es aber auf. Frustriert schleuderte sie den Schuh in die Ecke, wo er mit Gepolter landete. Alexis erschrak über ihre eigene Dummheit. Beinahe hätte sie das ganze Haus geweckt. Ein paar Sekunden hielt sie die Luft an und lauschte nach draußen. Aber es war nichts zu hören.

"Oh verdammt, Jordan", schimpfte sie und gab sich gleichzeitig Mühe, die Stimme zu senken, "was treibst du in diesem Haus?"

"Trey hat mich eingeladen", erwiderte er gleichmütig.

"Wir haben uns darüber geeinigt, dass du nicht kommst, wenn ich hier bin." Alexis zuckte zusammen und spitzte wieder gespannt die Ohren. Irgendwo hatte jemand die Wasserspülung betätigt. Das alte Rohrsystem verbreitete das Geräusch überall. Vermutlich war es Trey, der aufgestanden war. Er war meistens der Erste, der wach wurde.

"Wir haben uns über gar nichts geeinigt", entgegnete Jordan. "Nicht zuletzt war das auch einer der Gründe, warum wir uns getrennt haben, oder genauer gesagt, du vor mir weggelaufen bist."

"Ich bin nicht gelaufen, ich bin gerannt", korrigierte sie. Allmählich verlor sie an dieser Diskussion die Lust. Außerdem fiel es ihr alles andere als leicht, sich darauf zu konzentrieren, denn sie konnte nichts dagegen tun, dass der Anblick seines nackten, kräftigen Oberkörpers ein Kribbeln in ihren Fingern hervorrief. Es hatte sich offenbar nichts geändert. Wie vor Jahren überkam sie in seiner Nähe ein übermächtiges Bedürfnis, ihn zu berühren. Sie wusste noch genau, wie es sich angefühlt hatte, die Fingerspitzen über seine Haut gleiten zu lassen und zu spüren, wie sich seine Muskeln darunter bewegten.

Instinktiv zuckte Alexis zurück, und wie sie vorhin befürchtet hatte, rutschte die Bettdecke ein Stück an ihm herunter und offenbarte den Ansatz des Haarwuchses unterhalb seines Nabels. Es verschlug Alexis den Atem. "Du liegst in Alainas Bett - und bist nackt?"

"Eifersüchtig?", fragte er grinsend zurück.

Für einen winzigen Moment erwog sie, ihn zu ermorden - lautlos, wenn es ging. Doch auch wenn Trey sie nicht hörte, hätte sie immer noch das Problem gehabt, den hundert Kilo schweren Einsneunzig-Mann allein und unbemerkt aus dem Haus zu schaffen und verschwinden zu lassen. "Jordan, bitte, bleib jetzt mal ernst."

"Reg dich doch nicht immer gleich so auf." Jordan schüttelte den Kopf. "Alaina ist gar nicht da. Kiera übrigens auch nicht."

"Was soll das heißen, sie sind nicht da?" Alexis pustete sich eine Haarsträhne aus der Stirn. "Wo sind sie denn?"

"Ich weiß nicht genau." Jordan rekelte sich behaglich. Dann kratzte er sich im Nacken. "Wenn ich Trey recht verstanden habe, gönnen sie sich noch einen Extratag beim Shoppen in Houston, weil sie mit dir vor heute Nachmittag nicht gerechnet haben."

Shopping? Ohne sie? Das wurde ja immer schöner. Wenigstens hätten sie sie anrufen und fragen können, ob sie sich in Houston treffen konnten, dachte Alexis pikiert. Doch sie fuhr jäh aus ihren Gedanken auf, als sie draußen im Flur das Geräusch von Stiefeln hörte. Vor der Tür hielten die Schritte inne. Atemlos und gebannt starrte Alexis auf den Türknauf und wartete darauf, dass er sich jeden Augenblick drehte, Trey in der Tür erschien und sie beide hier sah: sie halbnackt am Boden und Jordan splitterfasernackt im Bett. Sie wagte nicht, sich zu rühren.

Dann entfernten sich die Schritte wieder, und einen Augenblick später hörte Alexis die Treppenstufen unter den Stiefeln knarren. Sie schloss die Augen und atmete erleichtert auf.

"Fast wie in alten Zeiten", bemerkte Jordan.

"Keineswegs." Alexis öffnete die Augen wieder. Seine Selbstsicherheit machte sie wütend. "Ich bin keine neunzehn mehr und lasse mich auch nicht mehr so leicht von einem Mann um den Finger wickeln, bloß weil er gut aussieht. Es gibt wichtigere Dinge im Leben."

"Klingt irgendwie so, als hätte sich seit damals in deinem Liebesleben nicht mehr viel abgespielt."

Alexis sah sein spöttisches Grinsen und ärgerte sich, dass sie sich überhaupt auf diese Diskussion und seine Macho-Spielchen eingelassen hatte. "Mein Liebesleben geht dich einen feuchten Kehricht an", blaffte sie zurück. "Und jetzt sei bitte so freundlich, und dreh dich zur Wand, damit ich aufstehen und mich anziehen kann, bevor Trey meinen Wagen vor dem Haus stehen sieht."

Jordan rührte sich nicht von der Stelle. "Seit wann bist du denn so prüde?"

"Seit wann bist du denn so ein Voyeur?", konterte sie.

"Wenn das heißen soll, dass ich einen schönen Frauenkörper zu schätzen weiß, stehe ich dazu."

Damit dreht sich Jordan auf die Seite und nahm dabei die Bettdecke mit, sodass Alexis entblößt auf dem Parkett liegen blieb. Hastig suchte sie nach ihrer Hose und zog sie sich über. Sie musste so schnell wie möglich hinüber in Kieras Zimmer, bevor Trey von diesem absonderlichen Zusammentreffen Wind bekam. So wenig wie alle anderen hatte er damals etwas von ihrer hitzigen Affäre mit seinem besten Freund Jordan mitbekommen, und dabei sollte es auch jetzt, acht Jahre später, bleiben. Sie selbst wünschte sich zurzeit nichts mehr, als dass sie diese Episode ihres Lebens ungeschehen machen könnte.

Den Blazer, die Schuhe und ihre anderen Sachen stopfte sie rasch in ihre Reisetasche. Dann ging sie zur Tür.

"Tschüß, Allie", hörte sie Jordans Stimme hinter sich. Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn entspannt zurückgelehnt, die Arme hinter dem Kopf verschränkt, auf dem Bett liegen. Verdammt. Warum bekam sie Herzklopfen, wenn sie ihn so sah? Sie sagte nichts und warf ihm nur einen wütenden Blick zu.

"Hübsches Tattoo hast du da."

Alexis kochte innerlich und hatte den Wunsch, ihm irgendwas an den Kopf zu werfen. Dann verschwand sie lautlos aus dem Zimmer. Sie konnte sich gerade noch zurückhalten, die Tür hinter sich mit Wucht zuzuschmeißen. Auf Zehenspitzen tappte sie über den Flur, huschte in Kieras Zimmer und warf sich aufs Bett. Und dort vergrub sie das Gesicht in den Kissen und schrie, so laut sie konnte, ihre Wut heraus.

Zwei bis drei Stunden später zog der Duft nach frischem Kaffee, Pfannkuchen und gebratenem Bacon in Alexis' Nase und lockte sie aus dem Zimmer. Nach ihrer Begegnung mit Jordan im Morgengrauen hatte sie nicht mehr schlafen können. Sie fand es zwar lästig, seine Anwesenheit ertragen zu müssen, aber sie sah es auch nicht ein, sich in ihrem eigenen Elternhaus vor ihm zu verstecken.

Rasch verschwand Alexis unter der Dusche und zog eine enge blaue Jeans und einen indigoblauen Sweater mit V-Ausschnitt an, die Sachen, die sie in ihre Reisetasche zum Wechseln eingepackt...

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