Kritische Betrachtung der indikatorengestützten Qualitätsbewertung am Beispiel einer spezialisierten Einrichtung der stationären Altenhilfe

Wissenschaftliche Monografie
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 18. Mai 2020
  • |
  • 110 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7504-9234-9 (ISBN)
 
Mit der Verabschiedung der neuen Qualitätsprüfrichtlinien im März 2019 erfolgte ein Paradigmenwechsel bei den Prüfverfahren zur Erfassung von Qualität in Einrichtungen der stationären Altenhilfe. Erfahrungswerte bei der Teilnahme des webbasierten Lernprojektes indikatorengestützte Qualitätssicherung (inQS) vermittelten den Eindruck, dass Einrichtungen mit konzeptioneller Schwerpunktsetzung innerhalb der Versorgung von kognitiv eingeschränkten Bewohnern auffällig werden können. Dieser Eindruck resultiert aufgrund der gegebenen Risikodichte bei den Bewohnern. Die indikatorengestützte Qualitätssicherung basiert auf dem Projekt von Wingenfeld et. al. (2011) Entwicklung der Instrumente und Verfahren für Qualitätsprüfungen nach §§ 114 ff. SGB XI und der Qualitätsdarstellung nach § 115 Abs. 1a SGB XI in der stationären Pflege. Ziel und Fragestellung: Die Darstellung von resultierenden Problembereichen für spezialisierte Einrichtungen mit gerontopsychiatrischen Schwerpunkt und deren Sonderstellung bei den neuen Qualitätsprüfungsrichtlinien gemäß §114 SGB XI. Haben spezialisierte Einrichtungen für Menschen mit Demenz durch die indikatorengestützte Qualitätserfassung mit Benachteiligungen zu rechnen? Finden im Kontext einer Risikoadjustierung demenzielle Sonderformen eine ausreichende Berücksichtigung? Welche Qualitätsbereiche der betreffenden Einrichtungen haben das potenzielle Risiko für die Clearingstelle auffällig zu erscheinen und vermitteln in diesem Kontext Qualitätsdefizite aufgrund der besonderen Bewohnerstruktur? Methode: Orientiert an der hermeneutischen Methodik wurde das Forschungsfeld mittels systematischer Literaturrecherche beleuchtet, konkretisiert und auf jüngste Publikationen zielführend eingegrenzt. Schlussfolgerung: Das Ergebnis zeigt auf, dass die von Wingenfeld et. al. (2011, 2018) gewählte Adjustierungsmethode und auch die empirisch hergeleitete Bewertungs- und Vergleichssystematik kritisch zu bewerten ist. Ein bundesweites Benchmarking ist im Kontext der neuen Qualitätsprüfrichtlinien, aufgrund der differenzierten Ausgangssituationen auf den Landesebenen, nur begrenzt möglich. Des Weiteren steht die Bewertungssystematik konträr zu dem derzeitigen Finanzierungsmodell einrichtungsinterner Personalressourcen und generiert ein Spannungsfeld zwischen Qualität und Personal.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,82 MB
978-3-7504-9234-9 (9783750492349)
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