Soziale Teilhabe von älteren Menschen

Empirischer Vergleich und sozialethische Reflexion dreier Wohlfahrtsstaaten
 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 10. August 2021
  • |
  • 321 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7489-2678-8 (ISBN)
 
Empirisch analysiert wird die soziale Teilhabe von älteren Menschen in Deutschland, Schweden und der Schweiz (multinational) hinsichtlich Einkommen/Vermögen, Gesundheit, Wohnen und sozialer Netzwerke (multidimensional). Aus der Gesellschaftstheorie des Französischen Solidarismus werden Mindestbestimmungen eines Gesellschaftsvertrags abgeleitet, den die Gesellschaftsmitglieder aufgrund von Ungleichheitserfahrungen miteinander schließen. Sie anerkennen sich als Freie und Gleiche und sichern sich das Recht auf vergleichbare, nicht extrem unterschiedliche Lebensbedingungen zu. Aus der Lücke zwischen dem normativen Anspruch und der sozialpolitischen Praxis lassen sich Reformvorschläge für eine inklusive Altenpolitik beschreiben.
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  • Cover
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Armutsgefährdung und demografischer Wandel als Ausgangspunkt
  • 1.1.1 Zunehmende Gefährdung durch Altersarmut
  • 1.1.2 Altern der Gesellschaft
  • 1.2 Teilhabe und Solidarität - Begriffsklärung und Forschungsansätze
  • 1.2.1 Teilhabe
  • a) Begriffsklärung
  • b) Wissenschaftliche Befassung und weiterer Forschungsbedarf
  • 1.2.2 Solidarität
  • a) Begriffsklärung
  • b) Wissenschaftliche Befassung und weiterer Forschungsbedarf
  • 1.3 Gliederung
  • a) Erster Gliederungsstrang
  • b) Zweiter Gliederungsstrang
  • c) Zusammenführung der beiden Gliederungsstränge und sozialethische Reflexion
  • d) Reformoptionen einer inklusiven Altenpolitik in Deutschland
  • 2. Drei grundlegende Konzepte
  • 2.1 Soziale Teilhabe
  • 2.1.1 Teilhabe ist mehrdimensional und relativ
  • 2.1.2 Teilhabe wird individuell eröffnet und gesellschaftlich garantiert
  • 2.1.3 Teilhabe bezieht sich auf den gesamten Lebensverlauf
  • 2.1.4 Bei Teilhabe geht es um Chancen und Barrieren
  • 2.1.5 Teilhabe lässt sich abgestuft darstellen
  • 2.1.6 Bemerkungen zum Armutsbegriff
  • 2.2 Lebensphase(n) Alter
  • 2.2.1 Grenze des Alters
  • 2.2.2 Lebenslage im Alter
  • 2.2.3 Differenzierte Altersbilder
  • 2.3 Varianten des Wohlfahrtsstaats
  • 2.3.1 Esping-Andersens Typologie
  • 2.3.2 Hauptakteure der Wohlfahrtsproduktion
  • a) Wohlfahrtsproduktion im konservativ-korporatistischen Wohlfahrtsregime
  • b) Wohlfahrtsproduktion im sozialdemokratisch-sozialistischen Wohlfahrtsregime
  • c) Wohlfahrtsproduktion im liberalen Wohlfahrtsregime
  • 2.3.3 Grad der De-Kommodifizierung und stratifizierende Wirkung
  • a) Grad der De-Kommodifizierung
  • b) Stratifizierende Wirkung von Sozialpolitik
  • 2.3.4 Zielvorstellungen von Sozialpolitik in den drei Regimen
  • a) (Soziale) Sicherheit
  • b) Gleichheit
  • c) Freiheit
  • 2.3.5 Kritik und Weiterentwicklung der Regimetheorie
  • 2.3.6 Konvergenz und Hybridisierung der Systeme sozialer Sicherung
  • a) Konvergenz
  • b) Hybridisierung
  • 3. Normatives Fundament
  • 3.1 Der Französische Solidarismus und seine praktischen Anwendungsfelder
  • 3.1.1 Verknüpfung von faktischer Solidarität mit moralischer Verpflichtung
  • 3.1.2 Nutzungsrechte korrespondieren mit Ausgleichspflichten
  • 3.1.3 Vertragstheoretische Begründung der Solidaritätspflicht
  • 3.1.4 Absicherung der sozialen Risiken
  • 3.1.5 Wirtschaftlicher Ausgleich
  • 3.1.6 Die Rolle des Staates
  • 3.2 Der Katholische Solidarismus
  • 3.3 Französischer Solidarismus - vertieft und aktualisiert
  • 3.3.1 Verpflichtung der Gesellschaftsmitglieder in modernen Gesellschaften
  • 3.3.2 Inhalt eines Gesellschaftsvertrags auf der Grundlage von Interdependenz
  • 3.3.3 Selbstbestimmtes Leben mit möglichst wenig Ungerechtigkeiten
  • 3.4 Verknüpfung von Teilhabe und Solidarität
  • 3.5 Notwendige Inhalte einer Vereinbarung auf gesicherte soziale Teilhabe für alle älteren Menschen
  • 3.5.1 Berechtigungen
  • 3.5.2 Verpflichtungen
  • 4. Empirische Beschreibung und Bewertung sozialer Teilhabe älterer Menschen
  • 4.1 Datenquellen
  • 4.2 Vergleich der Untersuchungsländer nach sozio-ökonomischen Indikatoren
  • 4.2.1 Median- und Durchschnittseinkommen der älteren Bevölkerung
  • 4.2.2 Bruttoinlandsprodukt
  • 4.2.3 Sozialausgaben des Staates
  • 4.3 Charakterisierung der Stichprobe
  • 4.3.1 Stichprobenziehung
  • 4.3.2 Soziodemographische Charakteristika der Stichprobenfälle
  • a) Wohnland und Geschlechterverteilung
  • b) Altersgruppen, Familienstand und Haushaltsgröße
  • c) Bildungsstatus
  • d) Wohngegend
  • 4.3.3 Grenzen der Repräsentativität
  • a) Geschlechterverhältnis
  • b) Altersgruppen
  • c) Bildungsstatus
  • d) Wohngegend
  • 4.4 Materielle Teilhabedimension
  • 4.4.1 Darstellung der Ergebnisse
  • a) Subjektive Einschätzung der eigenen finanziellen Situation
  • b) Einkommen
  • c) Vermögen
  • d) Integrierte Betrachtung von Einkommen und Vermögen
  • e) Politik der Alterssicherung
  • (1) Grundzüge der Alterssicherung
  • (2) Pensionen in Deutschland
  • (3) Nettoersatzquote
  • 4.4.2 Zusammenfassung und Diskussion
  • 4.4.3 Reflexion und Bewertung
  • 4.5 Gesundheitliche Teilhabedimension
  • 4.5.1 Darstellung der Ergebnisse
  • a) Subjektive Gesundheit
  • b) Objektive Gesundheit
  • c) Verringerung der Risikofaktoren für die Gesundheit
  • d) Kontakte mit (zahn-)medizinischem Fachpersonal
  • e) Politik der Gesundheitsversorgung
  • (1) Grundzüge der Gesundheitsversorgung
  • (2) Private Krankenzusatzversicherung
  • (3) Private Zuzahlungen zu den Gesundheitskosten
  • 4.5.2 Zusammenfassung und Diskussion
  • 4.5.3 Reflexion und Bewertung
  • 4.6 Dimension der Wohnteilhabe
  • 4.6.1 Darstellung der Ergebnisse
  • a) Subjektive Zufriedenheit mit der Wohnung und dem Wohnumfeld
  • b) Wohnstandard
  • (1) Wohnungsart
  • (2) Bauliche Barrieren für Wohnteilhabe von älteren Menschen
  • (3) Ungeheizte Wohnung
  • c) Beschaffenheit des Wohnumfelds
  • (1) Qualität des Wohnumfelds
  • (2) Infrastruktur im Wohnumfeld
  • d) Mietkostenbelastung
  • e) Politik der Wohnförderung
  • 4.6.2 Zusammenfassung und Diskussion
  • 4.6.3 Reflexion und Bewertung
  • 4.7 Dimension der Teilhabe am sozialen Umfeld
  • 4.7.1 Darstellung der Ergebnisse
  • a) Soziales Netzwerk
  • (1) Zufriedenheit mit dem sozialen Netzwerk
  • (2) Größe des sozialen Netzwerks
  • (3) Art der sozialen Beziehungen
  • (4) Entfernung zu den sozialen Kontakten
  • (5) Häufigkeit der Kontakte
  • (6) Persönliche Hilfstätigkeiten
  • (7) Finanzielle Transfers
  • b) Zivilgesellschaftliches Engagement
  • (1) Ehrenamtliches und politisches Engagement
  • (2) Einflussfaktoren Einkommen und Bildungsstatus
  • c) Mobilitätsförderung
  • d) (Kritik der) Engagementförderung
  • 4.7.2 Zusammenfassung und Diskussion
  • 4.7.3 Reflexion und Bewertung
  • 5. Empfehlungen für eine inklusive Altenpolitik in Deutschland und Ausblick
  • 5.1 Inklusive Altenpolitik
  • 5.2 Reformoptionen einer inklusiven Altenpolitik in Deutschland
  • 5.2.1 Politik der Alterssicherung
  • 5.2.2 Politik der Gesundheitsversorgung
  • 5.2.3 Staatliche Wohn- und Mobilitätsförderung
  • 5.3 Ausblick
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang
  • 1. Materielle Teilhabedimension
  • 2. Gesundheitliche Teilhabedimension
  • (1) ausgewogene Ernährung
  • (2) ein der Körpergröße angemessenes Körpergewicht
  • (3) Nichtrauchen
  • (4) zurückhaltenden Alkoholkonsum
  • (5) ausreichende moderate oder anstrengende körperliche Aktivitäten
  • 3. Dimension der Wohnteilhabe
  • 4. Dimension der Teilhabe am sozialen Umfeld

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