HOW TO WOMO

Camper, Van & Wohnmobil für Einsteiger - Planen, packen, durchstarten!
 
 
Goldmann (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. August 2021
  • |
  • 224 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-28311-7 (ISBN)
 
Wohnmobiles Reise-Know-how für Einsteiger

Millionen Deutsche entdecken das Reisen im Wohnmobil. Ob im XXL-Wohnbus mit Garage für den Smart oder mit cool und praktisch ausgebautem Van: In diesem Buch findet man alles, was man zum mobilen Reisen wissen muss. Beruflich oder privat, solo oder als Pärchen, mit Freunden oder Familie, die Wohnmobilreise bietet unendliche Möglichkeiten und stellt einen zugleich vor viele Herausforderungen. Mieten oder kaufen? Sommer- oder Wintercamping? Was muss ich vorm Start im rollenden Zuhause bedenken? Welche Gesetze der Wildnis sind beim Stehen im Gelände zu beachten? Wie bleibe ich vor Ort mobil, und wie kriege ich Internetanschluss? Der bekannte Vanlife-Blogger Markus Wolf lässt keine Fragen offen: WoMoWissen to go!

  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
Goldmann
  • 31
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  • 31 farbige Abbildungen
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  • 31 farbige Abbildungen
  • 5,96 MB
978-3-641-28311-7 (9783641283117)
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Markus Wolf ist Autor des erfolgreichen YouTube-Blogs »fan4van«, einem der größten deutschsprachigen Infoportale für Wohnmobilisten. Dort teilt der sportbegeisterte »Business-Camper« und Familienvater seine gesammelte WoMo-Erfahrung mit laufend neuen Praxistests, Tricks und Travel-Hacks mit einem Millionen-Publikum.

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WARUM WOMO?


Erzählte man früher von seinem Camping- und Wohnmobilurlaub, wurde einem schnell das Spießerimage angehängt. Camping war nicht schick, es war nicht glamourös, im schlimmsten Fall kam sogar noch die Frage, wie viele Gartenzwerge man auf der Reise dabeihatte.

Heute wandelt sich das komplett. Das altbackene Campingklischee hat kaum noch etwas mit der Realität zu tun. Modernes Camping bedeutet Vielfalt, und das ist seine große Stärke. Es gibt Unmengen an unterschiedlichen Wegen und Varianten, dieses Hobby zu leben. Wahrscheinlich findest du deshalb weder den einen ultimativen Ratgeber zum Thema Camping allgemein noch speziell zum Thema Reisen mit dem Wohnmobil, eine der beliebtesten Campingvarianten.

Auch die Begriffe verändern sich: Du fährst nicht mehr mit deinem Wohnmobil in den Urlaub - du gehst auf einen »Roadtrip«. Das klingt doch gleich viel cooler. Solltest du als Wohnmobilist sogar öfter als einmal im Jahr damit auf Tour gehen, wirst du gar zum »Vanlifer«.

Camping per Wohnmobil steht nicht erst seit Corona für Lifestyle. Der Trend begann schon lange davor. Inzwischen haben sich die vielen Vorteile herumgesprochen, die diese Art des Reisens mit sich bringt.

Pro WoMo

Vorteil Nummer eins beim Reisen im WoMo: die grandiose Flexibilität. Du möchtest dich einfach treiben lassen? Das ermöglicht dir der Camper definitiv. Fasziniert dich ein Stellplatz, weil die Stadt dich beeindruckt, die Natur dich umhaut, die Welle gut steht, der Wind stimmt? Oder weil du Zeit mit diesem einen besonderen Menschen verbringen möchtest? Das WoMo gestattet dir, deine Reiseplanung so individuell zu gestalten, wie du es gerade brauchst. Im Hotel könnte das schwieriger werden. Die Kombination aus Ungebundenheit und Flexibilität verkörpert genau dieses Freiheitsgefühl, von dem der Camper träumt.

Wenn du dagegen mit dem normalen Auto in den Urlaub fährst und nicht campen möchtest, wirst du um eine Hotelbuchung kaum herumkommen. Zumindest bist du an die Orte gebunden, wo sich Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen befinden - vom Kofferschleppen ganz zu schweigen. Das Wohnmobil erlaubt hier ganz längeren und neue Freiheiten, auch im Vergleich zu anderen Campingformen. Du bist nie an feste Orte und Plätze gebunden. Je nach Ziel übernachtest du direkt in der Natur oder womöglich vor einer beeindruckenden Kulturkulisse wie zum Beispiel einer Burgruine. Sobald die Augen schwer werden, kannst du dich einfach in deiner kleinen mobilen Wohnung ausruhen.

Ein weiteres Topargument für das Wohnmobil: die Toilette. Während andere Mitstreiter der Autobahn für jede Notdurft Geld bezahlen oder ihre Ekelgrenze überwinden müssen, steht dir wenige Schritte entfernt dein eigenes Badezimmer zur Verfügung. Nur vorher stoppen und parken ist Pflicht!

Diese Situation kennst du bestimmt auch: Du stehst im Stau, die Sonne knallt auf den Asphalt und alle sehnen sich nach einem schönen, kühlen Wasser. Dann greife einfach in deinen Kühlschrank und verteile draußen Erfrischungen - schon hast du viele neue Freunde gewonnen.

Ähnlich ist es mit dem Essen: Wie oft musste ich mich schon über minderwertige Mahlzeiten ärgern? Wie oft schon blieb der Tankstellenkiosk meine einzige Option, weil weder ein Restaurant noch ein ordentlicher Supermarkt in Reichweite war? Mit dem Camper ist das alles anders. Denn in der kleinen Küche mache ich mir zu jeder Zeit an jedem Ort das Essen, das mir schmeckt.

Camping kostet Zeit und Geld

Wo die Sonne scheint, fällt immer auch Schatten. So stellt dich auch das Reisen im WoMo vor einige Herausforderungen. Du wirst beim Camping letztlich immer mehr Arbeit haben als in einem Hotelurlaub. Je nach Art der Reise, die du mit deinem Wohnmobil unternimmst, fallen mehr oder weniger Handgriffe an. Während dieser Zeit kannst du nicht die Beine hochlegen und ausspannen.

Ist Camping billiger als andere Reiseformen? Die klare Antwort lautet: Jein. Camping versus Hotel ist der klassische Äpfel-Birnen-Vergleich, denn Luxus- und Sparvarianten gibt es bei allen Urlaubsformen. Man kann ein Fünf-Sterne-Hotel auf den Malediven buchen oder den Campingurlaub am Schliersee. (An der Stelle sei gesagt, dass ich den Schliersee liebe!) Möchte man seine Reiseoptionen in Geld aufwiegen, dann muss man auch mit einer ehrlichen Gegenüberstellung kalkulieren.

Ein Beispiel: Für eine Hotelübernachtung in einem schönen Vier-Sterne-Hotel am See im bayerischen Voralpenland bezahlt man 80 Euro pro Erwachsenen, 60 Euro pro Kind, inklusive Halbpension. Bei einem Campingurlaub setzen sich die Kosten anders zusammen: Ein durchschnittlicher Camper kostet inklusive aller Gebühren und Versicherung pauschal ca. 80 Euro am Tag. Hinzu kommen der Campingplatz sowie eine Zusatzgebühr für jede weitere Person, wobei sich die Preismodelle der Plätze oft in der Zusammensetzung unterscheiden.

Zur Verdeutlichung hier eine Beispielrechnung mit drei Reisenden (Paar mit Kind). Damit der Vergleich zum Hotel nicht hinkt, habe ich einen Platz mit schöner Ausstattung gewählt.

Camping oder Glamping?

Die Betrachtung der Kosten zeigt: Camping ist eine Reisephilosophie und keine Frage des Budgets. Wie bei jeder anderen Reiseform kannst du auch mit dem Camper preiswerte Touren unternehmen, während nach oben - wie immer - keine Grenzen gesetzt sind.

Das Stichwort Glamping kommt nicht von ungefähr: Luxus-Campingplätze mit Beauty- und Wellnessbereichen sind keine Seltenheit mehr. Es gibt Anbieter, bei denen du für deinen Aufenthalt dein eigenes Badezimmer mieten kannst, teilweise sogar direkt am Stellplatz fest verbaut - gerade beim Wintercamping ein echter Mehrwert. Du siehst, vom Camping am See mit Lagerfeuer bis hin zur Luxusparzelle mit eigenem Whirlpool ist alles drin.

Am Ende macht es keinen Unterschied, wie du auf Campingtour gehst und welches Budget du dafür bereithalten möchtest. Denn in Zahlen wirst du Camping nur schwer kalkulieren können. Unterwegs auf dem perfekten Roadtrip wird immer das Erlebnis überwiegen.

BIST DU EIN CAMPER?


Camping ist keine Reiseform - Camping ist eine Philosophie. Eigentlich gibt es dazu nur zwei Meinungen: Die einen lieben es, die anderen können es sich im Traum nicht vorstellen. Da du dieses Buch in Händen hältst, gehe ich davon aus, dass ich dich nicht lange fürs Camping an sich begeistern muss. Um ganz sicherzugehen, kannst du schnell diese Checkliste durchgehen.

Vergib als Antwort jeweils 1 bis 5 Punkte. (1 = trifft nicht zu; 2 = trifft weniger zu; 3 = trifft teilweise zu; 4 = trifft zu; 5 = trifft voll zu)

1 = trifft nicht zu; 2 = trifft weniger zu; 3 = trifft teilweise zu; 4 = trifft zu; 5 = trifft voll zu

Du hast mindestens einmal im Zelt übernachtet.

Du liebst das »Trucker-Feeling«.

Du bist abenteuerlustig.

Wenn nötig, kannst du improvisieren.

Basteln liegt dir.

Du tauschst dich gern mit anderen Menschen aus.

Im Regen eine stinkende Toilette ausleeren ist kein Problem.

Du bist spontan.

Du verbringst gerne Zeit in der Natur.

Kuschelige Enge bereitet dir Freude und Wohlbefinden.

Punkte gesamt

Addierst du die Punkte und kommst auf nicht über zehn hinaus, kannst du das Buch jetzt zur Seite legen und dir ein anderes Hobby suchen - offenbar ist Camping überhaupt nicht deine Welt. Dennoch hat sich dieses Buch für dich gelohnt: Je früher dir die Erkenntnis kommt, dass du dich in Hotels oder Ferienwohnungen wohler fühlst als in einem fahrenden Domizil, umso besser und umso billiger für dich.

Beträgt deine Punktzahl mehr als elf, solltest du dir zumindest für einen kurzen Trip ein Wohnmobil ausleihen, um der Sache eine Chance zu geben. Vielleicht hast du dich ja unterschätzt? Kommst du über 30, schlummert in dir richtig viel Potenzial!

Bei mehr als 45 Punkten kannst du dir unter diesem Link ein »ICH BIN EIN CAMPER«-Zertifikat herunterladen.

www.how-to-womo.de/ich-bin-ein-camper

Du liest weiter, das ist ein gutes Zeichen. Deine Camping-Gene sind vorhanden. Nachdem das geklärt ist, bleibt die Frage: Passt ein Wohnmobil zu dir? Du sollst dich nicht nur darin wohlfühlen. Der Camper soll zu deinem Lebensstil passen, egal ob schick und elegant, wild und sportlich oder alles auf einmal.

(Um das beste Wohnmobil für deine Ansprüche geht es in Kapitel 2.

CAMPING IST NICHT GLEICH...


»der kurzweilige Ratgeber von "fan4van"-Blogger Markus Wolf (...)«
 
»Handlich, übersichtlich, unbedingt hilfreich!«
 
»Ob mieten oder kaufen, Sommer- oder Wintercamping, Stellplatzauswahl oder Praxistipps - der sportbegeisterte Businesscamper und Familienvater lässt kein Thema unberührt«

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