Er steht auf dich!

Sei du selbst, und er wird sich verlieben
 
 
Mosaik (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. September 2013
  • |
  • 288 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-09344-0 (ISBN)
 
Sei du selbst, und der Richtige findet dich!

Die gute Nachricht: Um den richtigen Partner zu finden, muss man weder langweilige Ratgeber wälzen noch Kurse besuchen: Es genügt, man selbst zu sein und sich klarzumachen, was man wirklich will: Bin ich eher nähesuchend oder distanziert? Eher zuverlässig oder abenteuerlustig? Wer sich dies einmal bewusst gemacht hat und sich seinen Stärken entsprechend verhält, zieht magisch den richtigen Partner an. Sicher und wie von selbst. Denn, so der Paartherapeut Dr. Stefan Woinoff, zu jedem der vier Frauen-Grundtypen gibt es komplementär den passenden Männertyp. Und für den richtigen Mann ist jede Frau so, wie sie ist, unwiderstehlich.

  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • 1,06 MB
978-3-641-09344-0 (9783641093440)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Einleitung: Sag mir, wo die Männer sind!

Sag mir, wo die Männer sind. Wo sind sie geblieben?«, sang einst Marlene Dietrich. Sie meinte die im Krieg gefallenen und vermissten Männer. Aber da sind sie heutzutage nicht geblieben, jedenfalls nicht in Deutschland, Gott sei Dank.

»Sag mir, wo die Männer sind?«, fragen sich auch heute immer mehr Frauen. Sie meinen aber etwas ganz anderes als Marlene Dietrich: Wo sind die Männer, mit denen man sich auch über etwas anderes als über ihren Beruf oder ihr Mountainbike unterhalten kann? Wo sind die Männer, deren Gefühle nicht in unergründlichen Tiefen verborgen sind, aus denen kein Wort herauf und über ihre Lippen dringt? Wo sind die Männer, die lieben können und wollen - und es auch aushalten, geliebt zu werden? Wo sind die Männer, die sich gerne und dauerhaft binden wollen und können? Wo sind die Männer, auf die Verlass ist und die auch noch nach Jahren das halten, was sie am Anfang versprochen haben? Wo sind die Männer, die sich so benehmen können, wie es Frauen mögen, die gut ausschauen und auch noch einen vernünftigen Beruf haben? Wo sind die Männer, die viele Frauen haben könnten, aber nur eine Frau haben wollen, weil sie sie lieben? Wo sind die Männer, die lange auf die große Liebe warten und sie dann tatsächlich auch finden? Wo sind die Männer, auf die das Wort »Mann« auch wirklich zutrifft, die nicht zu geschmack- und stillosen Machos aufgequollen oder zu metrosexuellen Anpasslingen verkümmert sind?

Wo sind sie geblieben, die wirklich guten Kerle?

Das fragen auch mich immer mehr Frauen, nicht nur in meiner psychotherapeutischen Praxis. »Wann wird man je verstehen?«, die letzte Textzeile aus Marlene Dietrichs Lied hilft da auch nicht weiter. Ja, wann werden sich Männer und Frauen je verstehen? Daran mühen sich bereits tausende von Paartherapeuten und abertausende von Ratgebern seit Jahren ab, inklusive meiner Person als Autor und Therapeut. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass das mit dem gegenseitigen Verständnis noch dauern kann und momentan eher schlimmer als besser wird.

Da wäre also das Problem Nummer eins: Warum verstehen sich Männer und Frauen heute nicht mehr? Dazu später mehr.

Zurück zu den Männern und zu der Frage, wo sie geblieben sind. Tatsächlich laufen sie doch überall herum, die Männer: in den Fitnessstudios, auf dem Gang im Büro, in den Fußgängerzonen. Sie stehen cool in Cafés und Bars, sie kaufen in Heimwerkermärkten ein und schauen sich gemeinsam in Kneipen Fußball an. Man kann sie auch zu Millionen im Internet treffen, auf allen nur erdenklichen Kennenlernportalen, und hin und wieder lächelt einen einer sogar im Supermarkt von der anderen Seite der Tiefkühltruhe aus an.

Aber das sind nicht die Männer, die die Frauen wollen. Zumindest nicht so und nicht in dieser Situation.

Damit wären wir schon beim nächsten Problem: Wo finde ich den Mann in der passenden Situation, in der ich mich auch in ihn verlieben könnte? Auch dazu später mehr.

Dieser Mann erscheint vielen Frauen so fern, so unauffindbar, so unerreichbar. Ich versuche dann, den Single-Frauen zu erklären, dass der Mann, den sie suchen, sicherlich schon geboren wurde und auf dieser Welt herumläuft, morgens aufsteht, irgendwann abends ins Bett geht und auch tagsüber vermutlich irgendetwas mehr oder weniger Sinnvolles tut. Wahrscheinlich ist er weder ein Pirat noch Ölmagnat, kein Fußball- und auch kein Hollywoodstar. Ausnahmen gibt es natürlich. Die bestätigen aber nur die Regel. Er, der Auserwählte, ist also einer von den vielen Männern, die auf dieser Welt überall anzutreffen sind.

Meist beobachte ich nach diesen Worten bei meinen Patientinnen eine ablehnende Körperhaltung und beharrliches Schweigen. Wenn ich aber unbeirrt weiterrede und erkläre, dass genau dieser Mann auf genau den Augenblick wartet, an dem er sie, ja genau sie, trifft, dann ernte ich meist große und erstaunte Augen - mit einem Glitzern darin. Er muss etwas Besonderes sein oder haben, und er muss sie, seine Traumfrau, erkennen. So, als würde er sagen: »Da bist du ja, du bist mir im Traum erschienen. Wir sind füreinander geschaffen. Jetzt habe ich dich endlich gefunden.« Natürlich wehren sich viele Frauen gegen so einen romantischen Unsinn. Aber die Sehnsucht nach einem »spirituellen Gütesiegel«, das einem garantiert, dass dieser Partner der einzig Richtige ist, ist doch groß. Denn dann wären endlich alle Zweifel für immer getilgt. Das ist nämlich Problem Nummer drei: die Zweifel, ob er wirklich der Richtige ist. Doch auch dazu später mehr.

Ein anderes Problem scheint mir aber das allerwichtigste und allergrößte zu sein: die Selbstzweifel der Single-Frauen. »Bin ich schön, attraktiv, jung, intelligent, lustig, anpassungsfähig, selbstbewusst, individuell, modern, einfühlsam, anschmiegsam, frech, spontan, beständig, unterhaltsam, anziehend, schillernd genug, um meinen Mr Big, wenn ich ihm denn begegne, auch für mich zu gewinnen?« Die Liste der sich zum Teil widersprechenden Eigenschaften, die die Frauen von sich selbst erwarten, lässt sich beliebig ergänzen.

Und dann folgt gleich die nächste zweifelnde Frage: »Wird er sich überhaupt in mich verlieben, wenn er mich kennen lernt?« Die Abwehrhaltung vieler Frauen gegenüber Männern, die es angeblich alle nicht wirklich wert sind, als Partner überhaupt in Erwägung gezogen zu werden, soll häufig nur die eigene innere Unsicherheit überdecken, diese eine bohrende Frage übertünchen: »Bin ich gut genug?«

Ist diese Frage einmal gestellt oder einmal wirklich tief innen gefühlt, tritt sie eine Lawine anderer Fragen los: »Mache ich alles richtig? Beherrsche ich die Regeln? Welche Regeln sind überhaupt die richtigen? Müsste ich nicht ganz anders sein? Müsste ich nicht ganz anders aussehen? Sollte ich nicht andere Eigenschaften oder einen anderen Job haben? Benehme ich mich irgendwie falsch?« Auch diese Liste von Fragen ließe sich endlos weiterführen.

Und hier schon mal eine sehr wichtige Antwort auf die wichtigste Frage: Ja! Sie sind gut genug! Nicht nur das. Sie sind sogar ganz genau so, wie Sie sind, genau richtig. Vielleicht nicht für Ihren Chef, vielleicht auch nicht für Ihre Mutter oder Ihre Nachbarin. Aber auf jeden Fall für Ihren zukünftigen Mann. Denn er sucht - bewusst oder unbewusst - genau Sie mit Ihren speziellen Eigenschaften und Eigenarten. Warum? Weil er auch genau die Eigenschaften und Eigenarten hat, die wiederum Sie anziehend finden, die Sie begeistern und faszinieren. Das kann er vermutlich auch nicht fassen. Weil ihm die Art, wie er nun mal ist, so normal, so alltäglich erscheint. Das ist es aber nicht. Weder bei ihm, noch bei Ihnen. Nicht für den jeweils anderen.

Also noch einmal zum Mitschreiben: Genau so, wie Sie sind, sind Sie für Ihren zukünftigen Mann etwas ganz Besonderes. Machen Sie es also nicht mit unnötigen Zweifeln kaputt, übertünchen Sie es nicht, lassen Sie es leben und gedeihen, gießen Sie es und lassen Sie es erblühen: Das, was Sie sind und was Sie ausmacht, ist einzigartig. Das gibt's nur einmal. Das hat nur eine. Nur Sie!

Leider haben das sehr viele Frauen vergessen. Sie wollen irgendwie sein, nur nicht so, wie sie wirklich sind. Das Besondere, der Funken Wahnsinn, das Einzigartige, in das man sich als Mann verliebt, genau das wird niedergebügelt, unterdrückt und wegtrainiert. Schmeißen Sie alle Ratgeber in die Mülltonne, in denen Ihnen strenge Regeln fürs Kennenlernen, Dating und Beziehungführen vorgegeben werden. Es gibt einen viel besseren Ratgeber, und den tragen Sie immer mit sich herum. Nennen Sie ihn Ihr Bauchgefühl, nennen Sie ihn Ihren gesunden Menschenverstand, nennen Sie ihn Eingebung oder nennen Sie ihn gerne auch Ihre Spontanität oder Kreativität. Am besten, Sie nehmen von allem etwas, so wie es Ihnen gerade in den Sinn kommt. Lassen Sie Ihren Gefühlen, Ihrem Unbewussten, Ihrer Individualität, Ihrer Lebenslust und Ihrer Klugheit freien Lauf, wenn Sie einem Mann gefallen wollen.

Das Beste und Anziehendste, was Sie haben (und in das sich ein Mann verliebt), sind nicht Ihr gutes Aussehen, Ihr schöner Körper, Ihre Kleidung, Ihr Charme oder Ihre Intelligenz. Das alles mag wichtig sein, das Wichtigste ist aber etwas anderes: Es ist Ihre Einzigartigkeit. Und alles, was die unterdrückt, sollten Sie sein lassen, egal, wie viele heilige Regeln Sie damit brechen.

Alle Frauen, die das verstanden haben und auch umsetzen, haben den Mann gefunden, der sie liebt. Oder sie werden ihn noch finden, falls er ihnen bisher noch nicht über den Weg gelaufen ist.

Erinnern Sie sich bitte an den letzten Liebesfilm mit Happy End, den Sie gesehen haben: Hat sie ihn zum Schluss bekommen, weil sie brav alle gesellschaftlichen Regeln befolgt hat? Weil sie geschaut hat, wie es ihre Freundinnen, die Kolleginnen etc. machen, und es ihnen nachgemacht hat? Hat sie ihre Liebe gefunden, weil sie sich einem harten psychischen und körperlichen Training oder einem rigorosen Selbstoptimierungsprogramm unterzogen hat? Und hat er sich in sie verliebt, weil sie auswendig gelernt hatte, was sie sagen soll, und weil sie mitgerechnet hat, beim wievielten Date und in welcher Umgebung er sie das erste Mal küssen und wann sie mit ihm frühestens (oder spätestens) ins Bett gehen darf?

Nein! Sie hat ihn bekommen, weil sie zu...

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