Der Dreißigjährige Krieg

Eine europäische Tragödie
 
 
wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 1. Oktober 2017
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  • 1160 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8062-3630-9 (ISBN)
 
Der Dreißigjährige Krieg kostete Millionen Leben und veränderte die politische wie religiöse Landkarte Europas. Bis heute hält die Auseinandersetzung mit dem verheerenden Krieg an. War es ein »teutscher« Krieg? In erster Linie ein Religionskrieg? Oder war es der Kampf Frankreichs, Schwedens, Englands, niederländischer und deutscher Protestanten gegen die spanisch-habsburgische Hegemonie? Peter H. Wilsons große Gesamtdarstellung nimmt alle Aspekte in den Blick: beginnend mit der Vorgeschichte des Krieges und einem europaweiten Panorama der strukturellen Gegebenheiten über eine breite Schilderung des Kriegsgeschehens bis hin zum Westfälischen Frieden und den Folgen. In die Darstellung eingestreut finden sich Kurzporträts der wichtigsten politischen und militärischen Akteure. Doch Wilson verharrt nicht auf der Ebene der großen Gestalter, ihn interessieren immer auch Schicksal und Lebensrealitäten der gewöhnlichen Soldaten und Zivilisten. Ein opus magnum im besten Sinn.
  • Deutsch
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  • Deutschland
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  • 40 Abbildungen, 27 Karten, 8 s/w Tabellen
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  • 6,83 MB
978-3-8062-3630-9 (9783806236309)
3806236305 (3806236305)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Peter H. Wilson ist Lehrstuhlinhaber für Militärgeschichte an der Oxford University. Zahlreiche Publikationen zur deutschen und europäischen Militärgeschichte der Neuzeit, zuletzt erschienen: The Holy Roman Empire: A Thousand Years of Europe's History.
  • Intro
  • [Impressum]
  • [Menü]
  • Vorbemerkung
  • Stammbaum der Habsburger
  • Vorwort
  • Erster Teil: Die Anfänge
  • 1. Einleitung
  • Drei Mann im freien Fall
  • Interpretationen
  • Was dieses Buch will
  • 2. Aufruhr im Herzen der Christenheit
  • Das Heilige Römische Reich
  • Der Prozess der Konfessionalisierung
  • Religion und Reichsrecht
  • 3. Die Casa de Austria
  • Besitz und Dynastie
  • Stände und Konfession
  • Das Wiedererstarken des Katholizismus
  • 4. Der Türkenkrieg und seine Folgen
  • Die Türkengefahr
  • Kriegsgebräuche
  • Der Lange Türkenkrieg (1593-1606)
  • Bruderzwist im Hause Habsburg
  • 5. Pax Hispanica
  • Die spanische Monarchie
  • Der Aufstand der Niederlande (1568-1609)
  • Die Spanische Straße
  • Die spanische Friedenspolitik
  • 6. Dominium Maris Baltici
  • Dänemark
  • Das uneinige Haus Wasa
  • Polen-Litauen
  • 7. Von Rudolf zu Matthias (1582-1612)
  • Die deutschen Fürsten und die Religion
  • Die Konfessionen und die Reichspolitik bis 1608
  • Union und Liga (1608/09)
  • Der Jülich-Klevische Erbfolgestreit (1609/10)
  • 8. Am Rande des Abgrunds?
  • Kaiser Matthias
  • Der Uskokenkrieg und die habsburgische Erbfolge (1615-17)
  • Die Pfalz spielt mit dem Feuer
  • Zweiter Teil: Der Konflikt
  • 9. Der Böhmische Aufstand (1618-20)
  • Für Libertät und Privilegien
  • Der Kampf um die Kronen
  • Ferdinand sammelt seine Kräfte
  • Am Weißen Berg
  • Auf wessen Konto ging das Scheitern?
  • 10. Ferdinand triumphiert (1621-24)
  • Die pfälzische Sache
  • Protestantische Söldnerführer
  • Die katholische Vormachtstellung (1621-29)
  • 11. Olivares und Richelieu
  • Olivares
  • Richelieu
  • Das Veltlin
  • 12. Dänemarks Krieg gegen den Kaiser (1625-29)
  • Wirren in Niedersachsen
  • Wallenstein
  • Dänemarks Niederlage (1626-29)
  • 13. Die Gefahr eines europäischen Krieges (1628-30)
  • Die Ostsee
  • Die Niederlande
  • Mantua und La Rochelle
  • Das Restitutionsedikt
  • Der Regensburger Kurfürstentag von 1630
  • 14. Der Löwe des Nordens (1630-32)
  • Die schwedische Intervention
  • Zwischen Löwe und Adler
  • Das schwedische Imperium
  • Hilferufe
  • Auf dem Zenit
  • 15. Ohne Gustav Adolf (1633/34)
  • Stabilisierungsbemühungen
  • Spannungen am Rhein
  • Spanien interveniert
  • Wallenstein: der letzte Akt
  • Die beiden Ferdinands
  • 16. Für Deutschlands Freiheit (1635/36)
  • Richelieu beschließt Krieg
  • Der Krieg im Westen (1635/36)
  • Der Prager Frieden von 1635
  • Patriotische Appelle
  • Erneuerte Friedensbemühungen
  • 17. Die habsburgische Flut (1637-40)
  • Pattsituation
  • Entschlossenheit am Rhein
  • Frieden für Norddeutschland?
  • 18. In der Schwebe (1641-43)
  • Die französisch-schwedische Allianz (1641)
  • Der Krieg im Reich (1642/43)
  • Die Krise in Spanien spitzt sich zu (1635-43)
  • Von Breda nach Rocroi (1637-43)
  • 19. Verhandlungsdruck (1644/45)
  • Der Westfälische Kongress
  • Frankreich in Deutschland (1644)
  • Der Ostseeraum wird schwedisch (1643-45)
  • 1645: Annus horribilis et mirabilis
  • 20. Krieg oder Frieden (1646-48)
  • Eine Vertrauenskrise
  • Der Konsens kommt in Sicht
  • Spanien schließt Frieden mit den Niederlanden
  • Die Endrunde 1648
  • Dritter Teil: Nach dem Frieden
  • 21. Das Westfälische Friedensabkommen
  • Die internationale Dimension
  • Ein christlicher Frieden
  • Demobilisierung
  • Das Reich erholt sich
  • 22. Die Kosten des Krieges
  • Eine alles verzehrende Wut?
  • Demografische Folgen
  • Wirtschaftliche Auswirkungen
  • Die Krise des Territorialstaats
  • Kulturelle Auswirkungen
  • 23. Die Erfahrung des Krieges
  • Das Wesen der Erfahrung
  • Militär und Zivilbevölkerung
  • Wahrnehmungsweisen
  • Gedenken
  • Abbildungen
  • Anhang
  • Anmerkungen
  • Zu den Währungsangaben
  • Verzeichnis der Karten und Schlachtenpläne
  • Karten
  • Schlachtenpläne
  • Legende
  • Bildnachweis
  • Abkürzungen
  • Literaturverzeichnis
  • Quellen
  • Literatur
  • Personenregister
  • Zusammenspiel
  • [Informationen zum Buch]
  • [Informationen zum Autor]

1. Einleitung


Drei Mann im freien Fall


Kurz nach neun Uhr früh am Morgen des 23. Mai 1618, es war ein Mittwoch, fand sich Wilhelm Slavata in einer äußerst misslichen Lage, denn er hing aus einem Fenster der Prager Burg. In einer solchen Klemme hatte der 46-jährige Adlige noch nie gesteckt. Als Präsident der Böhmischen Kammer, vormaliger Hofrichter und nun königlicher Statthalter war er immerhin ein führender Vertreter der Obrigkeit in den Ländern der böhmischen Krone und konnte auf eine glänzende Karriere in habsburgischen Diensten zurückblicken. Seine Heirat mit der reichen Erbin Lucie Ottilie von Neuhaus hatte aus ihm zudem einen der wohlhabendsten Männer des ganzen Königreiches gemacht.

Nur Augenblicke zuvor hatten fünf Bewaffnete seinen ähnlich illustren Amtskollegen Jaroslav Martinitz ergriffen und - von dessen Flehen, sie möchten ihn doch zuerst noch die Beichte ablegen lassen, nur noch wütender gemacht - kurzerhand aus dem Fenster geworfen, kopfüber aus demselben Fenster, an dessen Sims sich nun Slavata festklammerte und, in 17 Metern Höhe über dem Burggraben, gefährlich umherbaumelte. Ein zorniges Stimmengewirr, das aus dem Inneren des Gemaches drang, ließ ihn menschliche Hilfe kaum erhoffen. Im selben Moment durchfuhr ein scharfer Schmerz Slavatas Finger: Jemand hatte mit dem Griff seines Schwertes daraufgeschlagen. Die Schmerzen wurden unerträglich, sein Griff löste sich, er verlor den Halt und stürzte ab, wobei er sich am steinernen Fenstersims eines unteren Geschosses den Hinterkopf aufschlug. Als Slavata in der Tiefe verschwand, richteten seine Angreifer ihre Aufmerksamkeit auf den Sekretär des Statthalters, Philipp Fabricius von Rosenfeld, der einen von ihnen - vermutlich ein weniger bedrohliches Mitglied des Trupps - fest umklammerte. Auch Fabricius flehte um Gnade; auch ihm half es nichts: Ohne viel Federlesens warf man ihn aus dem Fenster, seinem Herrn und dessen Schicksal hinterher.

Das jedoch entwickelte sich anders als gedacht. Während Slavata am Boden des Burggrabens aufschlug, war Martinitz weiter oben gelandet und rutschte nun die Böschung hinab, um seinem Freund zu helfen. Unterwegs verletzte er sich noch mit seinem eigenen Schwert; die Angreifer hatten versäumt, es ihm abzuschnallen. Vom Fenster oben hallten Schüsse. Irgendwie gelang es Martinitz, dem benommenen Slavata auf die Beine zu helfen, und gemeinsam konnten sie sich in den nahe gelegenen Palast des böhmischen Oberstkanzlers Lobkowitz retten, der an ihrem so jäh unterbrochenen Treffen nicht hatte teilnehmen können, weil er sich auf Reisen befand. Von der Burg wurden zwei Männer hinübergeschickt, die Slavata und Martinitz liquidieren sollten, doch Lobkowitz' Frau Polyxena verriegelte die Tür und konnte die Häscher schließlich zum Abzug überreden. Gleich am nächsten Tag flüchtete Martinitz über die Grenze nach Bayern. Slavata war zu schwer verletzt, als dass er gleich hätte aufbrechen können, und musste sich vorerst verstecken. Fabricius, der erstaunlicherweise auf beiden Beinen gelandet war, eilte derweil nach Wien, in das pulsierende Herz der Habsburgermonarchie und politische Zentrum des Heiligen Römischen Reiches, um den Kaiser zu alarmieren.1

Der geschilderte Vorfall ist als "Prager Fenstersturz" in die Geschichte eingegangen. Er löste den Böhmischen Aufstand aus, der gemeinhin als Beginn des Dreißigjährigen Krieges gilt - eines Krieges, der acht Millionen Leben kosten und die politische wie religiöse Landkarte Europas vollkommen verändern sollte. Der Dreißigjährige Krieg nimmt in der deutschen und der tschechischen Geschichte einen ähnlich wichtigen Platz ein wie die Bürgerkriege Englands, Spaniens und der Vereinigten Staaten oder die Revolutionen in Frankreich und Russland in der Geschichte dieser Länder. Wie sie alle ist er ein prägendes Moment und ein nationales Trauma, das die Sicht der betroffenen Staaten auf sich selbst und auf ihren Platz in der Welt entscheidend mitgeformt hat. Die Schwierigkeit, die für spätere Generationen darin lag, mit dem schieren Ausmaß der Verwüstung zurechtzukommen, hat man mit der schwierigen geschichtlichen Aufarbeitung des Holocausts verglichen.2 In den Augen der meisten Deutschen sollte der Dreißigjährige Krieg schließlich eine Zeit der nationalen Schmach darstellen, die den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt gehemmt und Deutschland 200 Jahre lang zu innerem Streit und internationaler Machtlosigkeit verdammt hatte.

Interpretationen


Die gerade angesprochene Interpretation hat ihren Ursprung in einer sehr viel späteren Niederlage, die nicht nur das Interesse am Dreißigjährigen Krieg erneuert, sondern auch die Sichtweise auf denselben grundlegend verändert hat. Für die Erlebnisgeneration des Dreißigjährigen Krieges und ihre Kinder jedoch behielten die Kriegsereignisse ihre zeitgeschichtliche Unmittelbarkeit. Von Anfang an erregte der Konflikt großes Interesse in ganz Europa und beschleunigte so jene "Medienrevolution" des frühen 17. Jahrhunderts, aus der auch die moderne Zeitung hervorgehen sollte (siehe Kapitel 23). Der Vertragstext des Westfälischen Friedens, der am Ende des Krieges stand, entwickelte sich zum internationalen Bestseller, der innerhalb eines einzigen Jahres mindestens 30 Auflagen erlebte. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts nahm das Interesse langsam ab, aber da rutschte Mitteleuropa auch schon in einen weiteren 30-jährigen Konflikt hinein - diesmal vor allem mit Frankreich und dem Osmanischen Reich. Die Erinnerung an den "ersten" Dreißigjährigen Krieg wurde jedoch wachgehalten - durch alljährliche Feste zur Erinnerung an den Friedensschluss von Münster und Osnabrück, aber auch durch eine (vergleichsweise kleine) Anzahl von Büchern für ein breites Publikum. Wie die öffentlichen Feierlichkeiten vermittelten diese Werke eine im Großen und Ganzen positive Sicht der Kriegsergebnisse, schließlich seien die Freiheiten der deutschen Protestanten bewahrt und die Reichsverfassung gestärkt worden.3

Die Französische Revolution und dann die Zerstückelung des Heiligen Römischen Reiches durch Napoleon trübten diese Sichtweise drastisch ein. Der österreichisch-preußische Gegenangriff auf das revolutionäre Frankreich zog die Deutschen 1792 erneut in den Kreislauf aus Invasion, Niederlage, Aufruhr und Verwüstung hinein. Diese Erfahrungen fielen mit neuen geistigen und kulturellen Strömungen zusammen, die zusammenfassend als "Sturm und Drang" und "Romantik" bezeichnet werden. Grell-entsetzliche Episoden aus dem Dreißigjährigen Krieg - Geschichten von Massakern, Vergewaltigungen und Folter - stießen beim Publikum sofort auf Resonanz, während die dramatischen Biografien von Figuren wie dem kaiserlichen Heerführer Wallenstein oder dem schwedischen König Gustav Adolf durch den Vergleich mit Napoleon und anderen Männern der Gegenwart mit neuer Bedeutung aufgeladen wurden. Der maßgebliche Vertreter des "Sturm und Drang", Friedrich Schiller, fand ein nur zu begieriges Publikum vor, als er 1791 seine Geschichte des dreißigjährigen Krieges veröffentlichte, der er in den Jahren 1797-99 seine Wallenstein-Trilogie folgen ließ.

Die romantische Umdeutung des Dreißigjährigen Krieges brachte drei Motive hervor, die sich in Darstellungen des Konflikts noch heute beobachten lassen. Das erste war eine düstere Faszination durch Tod, Verfall und Zerstörung, wobei Deutschland in der Regel als hilfloses Opfer fremder Aggressoren dargestellt wurde. Schauerliche Geschichten von Kriegsgräueln entnahm man Sagen und Märchen aus dem Volk, aber auch der Literatur des 17. Jahrhunderts, allen voran Grimmelshausens Der Abentheurliche Simplicissimus Teutsch, der von den Dichtern der Romantik als "erster echt deutscher Roman" wiederentdeckt und im frühen 19. Jahrhundert in zahlreichen "verbesserten" Ausgaben neu aufgelegt wurde.4

Die Wiederkehr solcher Kriegsgeschichten in historischen Romanen, in Historiengemälden sowie als Gegenstand des schulischen Geschichtsunterrichts verstärkte die mündliche Überlieferung zum Dreißigjährigen Krieg in Familien und Gemeinden, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern, die unter den Kampfhandlungen gelitten hatten. Der Dreißigjährige Krieg wurde zum Maßstab für die Beurteilung aller späteren Kriege. So interpretierten die Bewohner des östlichen Frankreich jede weitere Invasion ihrer Heimat im Lichte alter Geschichten von Schweden und Kroaten, die die Gegend in den 1630er-Jahren verwüstet hatten. Auch Soldaten, die an der Ostfront des Ersten Weltkriegs kämpften, meinten in ihren Schützengräben ein Grauen zu erleben, wie es die Welt seit 300 Jahren nicht mehr gesehen hatte. In seiner Rundfunkansprache vom 3. Mai 1945 verkündete Hitlers Architekt und Rüstungsminister Albert Speer: "Die Verwüstungen, die dieser Krieg Deutschland brachte, sind nur mit denen des Dreißigjährigen Krieges vergleichbar. Die Verluste der Bevölkerung durch Hunger und durch...

»Eine der wichtigsten neueren Darstellungen.« Die Zeit
»In seiner über tausendseitigen, spannend geschriebenen Gesamtdarstellung reißt er den Vorhang zu einem gewaltigen Panorama des Konflikts weit auf und beleuchtet detailliert die unterschiedlichen Aspekte und Facetten des Geschehens.« WDR
»Als Standardwerk zum Thema ist Wilsons Buch gleichwohl unverzichtbar. Die schiere Breite seiner Schilderungen der Kriegsereignisse und ihrer Hintergründe hebt seine Darstellung auch über die neuere deutsche Forschungsliteratur zum Dreißigjährigen Krieg weit hinaus.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»...auf dem neuesten Forschungsstand stehende, differenzierte und inhaltsdichte Gesamtdarstellung des Krieges (...) ein breites Panorama des Dreißigjährigen Krieges (...) das (...) den unbestreitbaren Vorteil besitzt, eine gewaltige Materialmasse gebündelt zu haben, und das aufs Ganze gesehen eine bemerkenswerte Syntheseleistung darstellt.« H-Soz-Kult
»Insgesamt hat Peter Wilson ein Werk von beeindruckender Gelehrsamkeit vorgelegt. Bewusst verzichtet er darauf, den bisherigen Gesamtdeutungen des Dreißigjährigen Krieges eine weitere hinzuzufügen. Stattdessen ist es gerade der Detail- und Facettenreichtum, die Gründlichkeit und die Ausgewogenheit der Darstellung und des Urteils, durch die dieses Werk zu überzeugen vermag.« Christoph Kampmann, Sehepunkte
»Ein monumentales Geschichtswerk von beeindruckender Breite und erzählerischer Wucht, gescheit und menschlich im Urteil. ... Besser kann man Geschichte nicht erzählen - einfach grandios.« Dominic Sandbrook, New Statesman, "Bücher des Jahres"
». auf absehbare Zeit das Standardwerk zum Thema.« David Parrott, BBC History
»Wenn irgendein britischer Historiker der Gegenwart in der Lage wäre, ein solches Werk zu vollbringen, dann ist es Peter H. Wilson . 'Der Dreißigjährige Krieg. Eine europäische Tragödie' ist eine mehr als reife Leistung - von jeder Seite sprühen neue Einblicke und Erkenntnisse.« Nigel Aston, The Tablet
». umfassende Darstellung des Dreißigjährigen Krieges .: glänzend erzählte Geschichtsschreibung im Breitwandformat.« London Review of Books
»Wilsons Auge für Details wie für das große Ganze machen dieses Buch zu der maßgeblichen Geschichte des Dreißigjährigen Krieges.« Publisher's Weekly
»Wilson erzählt die düstere Geschichte dieses Krieges ohne falsches Pathos, indem er auf brillante Weise Augenzeugenberichte von Schlachten und höfischen Intrigen mit eindringlichen Analysen der langfristigen Folgen des Krieges kombiniert . eine bewegende Einrede gegen die Sinnlosigkeit jedes Krieges.« Ed Voves, California Literary Review
»Peter Wilsons monumentale Geschichte des Dreißigjährigen Krieges stellt eine Leistung dar, die den Leser tief beeindruckt: sowohl durch die unvergleichliche Stoffbeherrschung, mit der ihr Verfasser selbst entlegene Details beibringt, als auch durch die ausgewogene Darstellung der Hauptereignisse und -phasen des Krieges . Sein Buch wird auf lange Zeit das Standardwerk zum Dreißigjährigen Krieg bleiben.« Ronald G. Asch, Reviews in History
»Eine wunderbar umfassende und detaillierte Darstellung« Tim Blanning, Sunday Telegraph
»Meisterlich . eine weise, weitsichtige Darstellung, und gründlich recherchiert.« Lauro Martines, Times Literary Supplement
»Ein brillanter Erfolg . [Wilson] ist nicht nur ein Gelehrter, wie er im Buche steht, sondern schreibt auch noch selbst mit leichter, herrlicher Feder und stets fairem Urteil.« Paul Kennedy, Sunday Times
»Eine herausragende Überblicksdarstellung dieses blutigsten aller europäischen Kriege.« Paul Kennedy, Sunday Times
»Eine so ambitionierte und geglückte, auf der Höhe der Forschung geschriebene Darstellung hat schon lange gefehlt - Der Dreißigjährige Krieg füllt diese Lücke auf das Beste.« Blair Worden, Literary Review
»Ein Werk von ungeheurer historischer Gelehrsamkeit . ein Standardwerk wurde gesucht, und Peter Wilson hat es uns gegeben.« Jeffrey Collins, Wall Street Journal

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