Hilfen für Partner psychisch Kranker

Ein Manual für Gruppen- und Selbstmanagement
 
 
Psychiatrie Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. September 2011
  • |
  • 168 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-88414-726-9 (ISBN)
 
Die Belastungen von Angehörigen, insbesondere von Partnern psychisch kranker Menschen, berühren viele Ebenen und erweisen sich als schwerwiegend und individuell verschieden. Folgen der Belastungen zeigen sich in somatischen und psychischen Beschwerden der Angehörigen und der daraus resultierenden eigenen Inanspruchnahme von medizinischer Versorgung und Rehabilitation, wie die im Buch vorgestellte Untersuchung zeigt. Sie bildet die Grundlage für die Entwicklung eines Gruppenangebots für Lebenspartner, das die soziale Unterstützung untereinander fördert und konkrete Hilfen für den Übergang ins Selbstmanagement oder in eine selbstorganisierte Gruppe gibt.
Das Manual richtet sich an Psychologen, Ärzte oder Sozialarbeiter, die als Gruppenleiter in psychiatrischen Versorgungs- oder Rehabilitationseinrichtungen, in psychiatrische Krankenhäusern oder Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern, Tageskliniken oder ambulanten Einrichtungen arbeiten.
1., Aufl.
  • Deutsch
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  • 2,59 MB
978-3-88414-726-9 (9783884147269)
3884147269 (3884147269)
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Bettina Wittmund, Dr. med., ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Sie war zum Zeitpunkt der Programmentwicklung Oberärztin in der Ambulanz der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie am Universitätsklinikum Leipzig und arbeitet derzeit als Chefärztin in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Südharz-Krankenhauses GmbH in Nordhausen. Sie ist Lehrtherapeutin und Dozentin am Institut für Psychologische Therapie (IPT), Fachbereich Verhaltenstherapie in Leipzig, hat eine Ausbildung in systemischer Familientherapie und Verhaltenstherapie sowie in systemischer Supervision und Organisationsberatung.
Hans-Ulrich Wilms, Dr. phil., ist Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut mit Fachkunde in Verhaltenstherapie. Er war von 1997-2002 psychologischer Leiter der verhaltenstherapeutischen Ambulanz der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie am Universitätsklinikum Leipzig und arbeitet derzeit u.a. als Ausbildungsleiter und Dozent am Institut für Psychologische Therapie, Fachbereich Verhaltenstherapie in Leipzig. Zusammen mit Bettina Wittmund war er an der Entwicklung verhaltenstherapeutisch-systemischer Gruppenkonzepte beteiligt, u. a. einem Gruppenprogramm zur Behandlung von Angsterkrankungen, das in dem Buch »Ein bisschen Angst hat schließlich jeder ...« (Wilms, Wittmund & Mory 2004) veröffentlicht wurde.
Nadine Bull ist Diplom-Psychologin und seit 2000 an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie des Universitätsklinikums Leipzig tätig, zunächst in der Spezialsprechstunde für Angsterkrankungen im Rahmen der verhaltenstherapeutischen Ambulanz, wo sie an der Durchführung und Evaluation von Gruppenbehandlungen beteiligt war. Seit 2002 ist Frau Bull schwerpunktmäßig mit der Organisation, Durchführung und Evaluation von Angehörigengruppen im Rahmen des Forschungsprojekts »Belastungsbezogene Interventionen für Partner psychisch kranker Menschen - Optimierung von Kontextfaktoren in der Rehabilitation« betraut.
Matthias C. Angermeyer, Jahrgang 1941, Prof. Dr. med., 1987 - 1995 Leiter der Abteilung Psychologische Soziologie am Zentrum für Seelische Gesundheit Mannheim, 1995 Gastprofessor an der Columbia University in New York, seit Oktober 1995 Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie der Universität Leipzig.
1 - Inhalt [Seite 6]
2 - Teil I [Seite 8]
3 - 1. Adressaten des Manuals [Seite 9]
4 - 2. Belastungen von Partnern psychisch Kranker: Bestandsaufnahme aus quantitativer und qualitativer Perspektive und Interventionsmöglichkeiten [Seite 11]
4.1 - 2.1 Stichprobe [Seite 12]
4.2 - 2.2 Ergebnisse [Seite 13]
4.2.1 - 2.2.1 Belastungsfolgen unter quantitativen Gesichtspunkten [Seite 13]
4.2.2 - 2.2.2 Belastungsaspekte unter qualitativen Gesichtspunkten1 [Seite 16]
5 - 3. Konzeption eines selbstmanagementorientierten Unterstützungsangebots für Angehörige [Seite 20]
5.1 - 3.1 Exkurs: Konzeptuelle und methodische Aspekte in der Angehörigenarbeit [Seite 20]
5.1.1 - Konzeptentwicklung: »top down« versus »bottom up« [Seite 20]
5.1.2 - Interventionsfokus: Patienten versus Angehörige [Seite 21]
5.1.3 - Expertendominanz versus Angehörigendominanz [Seite 22]
5.1.4 - Informationsvermittlung versus Verhaltensmodifikation [Seite 22]
5.1.5 - Störungshomogene versus störungsheterogene Gruppen [Seite 23]
5.1.6 - Beziehungspezifische versus beziehungsunspezifische Gruppen [Seite 24]
5.1.7 - Angehörigengruppen mit versus ohne Patienten [Seite 24]
5.1.8 - Offene versus geschlossene Gruppenkonzepte [Seite 25]
5.1.9 - Dauer der Angebote: kurzfristig versus langfristig [Seite 26]
5.2 - 3.2 Inhaltliche Konzeption und Schwerpunkte des Unterstützungsangebots [Seite 26]
5.2.1 - Modul I: Krankheitsmodell und Behandlungsansätze/Rehabilitation [Seite 27]
5.2.2 - Modul II: Stressmanagement [Seite 28]
5.2.3 - Modul III: Erholung/Entspannung [Seite 28]
5.2.4 - Modul IV: Kommunikation in der Partnerschaft [Seite 29]
5.2.5 - Modul V: Krisenplan und Boostern [Seite 29]
5.2.6 - Gruppenprozess [Seite 29]
6 - 4. Inanspruchnahme oder welche Aspekte spielen für die Entscheidung zur Teilnahme an einem Unterstützungsprogramm für Lebenspartner psychisch Kranker eine Rolle? [Seite 31]
6.1 - 4.1 Ergebnisse [Seite 32]
6.1.1 - a. Der Partner fühlt sich subjektiv belastet [Seite 32]
6.1.2 - b. Der Partner schätzt ein, mit der Situation insgesamt nicht zurechtzukommen [Seite 33]
6.1.3 - c. In Bezug auf das Unterstützungsprogramm bestehen positive Erwartungen [Seite 34]
6.1.4 - d. Es liegt ein aktueller Veränderungswunsch vor [Seite 35]
6.1.5 - e. Zeitpunkt des Angebots an einem Unterstützungsprogramm teilzunehmen [Seite 35]
6.2 - 4.2 Zusammenfassung [Seite 36]
7 - 5. Evaluation [Seite 38]
7.1 - 5.1 Vorläufige Ergebnisse [Seite 38]
8 - 6. Zusammenfassung [Seite 40]
9 - Teil II: Anregungen für Gruppenleiter [Seite 44]
10 - 7. Ich darf auch mal an mich denken! - Ein Vorschlag für ein Unterstützungsprogramm für Angehörige, deren Lebenspartner an einer Depression erkrankt ist [Seite 45]
10.1 - 7.1 Technische Informationen [Seite 45]
10.1.1 - Gruppengröße [Seite 45]
10.1.2 - Termine [Seite 45]
10.1.3 - Erfahrungen mit der Tageszeit [Seite 46]
10.1.4 - Sonstiges [Seite 47]
10.2 - 7.2 Grobstruktur eines Termins [Seite 47]
10.2.1 - Der Einstieg [Seite 47]
10.2.2 - Wetterbericht [Seite 48]
10.2.3 - Reste aus der letzten Sitzung [Seite 48]
10.2.4 - Bezug zu den »Hausaufgaben« (v. a. »Mit wem haben Sie sich seit dem letzten Mal getroffen [Seite 49]
10.2.5 - Zusammenfassung und Strukturierung der Sitzung [Seite 49]
10.2.6 - Informationsanteile [Seite 51]
10.2.7 - Botschafterrunden [Seite 53]
10.2.8 - Abschluss der Sitzung [Seite 54]
10.2.9 - Hausaufgaben [Seite 54]
10.2.10 - Sonstige technische Hinweise [Seite 55]
10.3 - 7.3 Das Programm im Einzelnen [Seite 56]
10.4 - 1. Termin: Kennenlernen/Joining [Seite 57]
10.4.1 - Kurzübersicht des 1. Termins [Seite 57]
10.4.2 - Inhalt der 1. Stunde [Seite 57]
10.4.3 - Hausaufgabe [Seite 66]
10.5 - 2. Termin: Information I - Krankheitsmodelle [Seite 67]
10.5.1 - Kurzübersicht des 2. Termins [Seite 67]
10.5.2 - Inhalt der 2. Stunde [Seite 67]
10.5.3 - Das Handeln [Seite 81]
10.5.4 - Wechselwirkungen mit dem sozialen und Arbeitsumfeld [Seite 82]
10.5.5 - Hausaufgabe [Seite 84]
10.6 - 3. Termin: Information II: Behandlungsansätze/Rehabilitation [Seite 85]
10.6.1 - Kurzübersicht des 3. Termins [Seite 85]
10.6.2 - Inhalt der 3. Stunde [Seite 85]
10.6.3 - Hausaufgabe [Seite 93]
10.7 - 4. Termin: Stressmanagement I [Seite 94]
10.7.1 - Kurzübersicht des 4. Termins [Seite 94]
10.7.2 - Inhalt der 4. Stunde [Seite 94]
10.7.3 - Hausaufgabe(n) [Seite 101]
10.8 - 5. Termin: Umsetzung in den Alltag [Seite 102]
10.8.1 - Kurzübersicht des 5. Termins [Seite 102]
10.8.2 - Inhalt der 5. Stunde [Seite 102]
10.8.3 - Hausaufgabe(n): [Seite 104]
10.9 - 6. Termin: Stressmanagement II/Entspannung [Seite 105]
10.9.1 - Kurzübersicht des 6. Termins [Seite 105]
10.9.2 - Inhalt der 6. Stunde [Seite 105]
10.9.3 - Hausaufgabe [Seite 109]
10.10 - 7. Termin: Genusstraining [Seite 110]
10.10.1 - Kurzübersicht des 7. Termins [Seite 110]
10.10.2 - Inhalt der 7. Stunde [Seite 110]
10.10.3 - Hausaufgaben [Seite 116]
10.11 - 8. Termin: Belastungsmanagement [Seite 117]
10.11.1 - Kurzübersicht des 8. Termins [Seite 117]
10.11.2 - Inhalt der 8. Stunde [Seite 117]
10.11.3 - Hausaufgaben [Seite 130]
10.12 - 9. Termin: Kommunikation in der Partnerschaft [Seite 131]
10.12.1 - Kurzübersicht des 9. Termins [Seite 131]
10.12.2 - Inhalt der 9. Stunde [Seite 131]
10.12.3 - Hausaufgabe [Seite 134]
10.13 - 10. Termin: Kommunikation in der Partnerschaft II [Seite 135]
10.13.1 - Kurzübersicht des 10. Termins [Seite 135]
10.13.2 - Inhalt der 10. Stunde [Seite 135]
10.13.3 - Hausaufgabe [Seite 136]
10.14 - 11. Termin: Krisenpläne & Selbsthilfefocussierung [Seite 137]
10.14.1 - Kurzübersicht des 11. Termins [Seite 137]
10.14.2 - Inhalt der 11. Stunde [Seite 137]
10.14.3 - Hausaufgabe [Seite 143]
10.15 - 12. Termin: Krisenplan, offene Themen & Selbsthilfefocussierung [Seite 144]
10.15.1 - Kurzübersicht des 12. Termins [Seite 144]
10.15.2 - Inhalt der 12. Stunde [Seite 144]
10.15.3 - Hausaufgabe [Seite 147]
10.16 - 13. Termin: Boostersitzung [Seite 148]
10.16.1 - Kurzübersicht des 13. Termins (Abschlusssitzung) [Seite 148]
10.16.2 - Inhalt der 13. Stunde [Seite 148]
11 - 8. Literatur [Seite 154]
12 - 9. Anhang und Materialsammlung [Seite 160]
12.1 - Danksagung [Seite 167]
12.1.1 - Moderatoren [Seite 167]
12.2 - 9.1 Themen und Ablauf [Seite 160]
12.3 - 9.2 Organisationsblatt [Seite 161]
12.4 - 9.3 Depressionsmodell [Seite 162]
12.5 - 9.4 Sorgenmanagement [Seite 164]
12.6 - 9.5 Materialien zur Kommunikation in der Partnerschaft] [Seite 165]

Dateiformat: PDF
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