Collection Baccara 0305

Ozean des Verlangens / Bei Wiedersehen Sex / Der Flitterwochentest
 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
1. Auflage | erschienen am 26. Juli 2011 | 128 Seiten
 
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978-3-86349-229-8 (ISBN)
 
Ozean des Verlangens von WILKS, EILEEN
Dieser Mann raubt ihr den Atem. Und doch muss Charlotte den Heiratsantrag des weltgewandten Unternehmers Rafe Connelly ablehnen! Denn ein Familiengeheimnis steht zwischen ihnen, das sie ihm nicht enthüllen kann. Bis Rafe sie mit einer Reise für alle Sinne überrascht ...

Bei Wiedersehen Sex von CASTELL, DIANNE
Auf ein Gewitter war Maggie gefasst - aber nicht darauf, mit ihrem Exmann in einem einsamen Bahnhof festzusitzen. Hier mit ihm allein zu sein, kann gefährlicher werden als jeder Blitz. Denn Jack ist extrem sexy. Und Maggie wollte sich nie wieder in ihn verlieben

Der Flitterwochentest von BENNETT, JULES
Mit weiblichen Tricks will Abby ihren smarten Boss Cad Stone davon abhalten, die falsche Frau zu heiraten. Denn nur sie ist die richtige für ihn! Ganz unschuldig schlägt sie ihm vor, die Flitterwochen vorab mit ihr zu proben - Candle-Light-Dinner am Strand inklusive ...
Baccara Romane | 0305
Deutsch
0,72 MB
978-3-86349-229-8 (9783863492298)
3863492293 (3863492293)

1. KAPITEL

"Durchhalten, Lady, los!"

Die Erschütterung ruckte durch ihren Körper, wieder und wieder. Jeder Muskel schmerzte, während Abby sich darauf konzentrierte, diesen Ritt, den Ritt ihres Lebens, bis zum Ende durchzuhalten.

"Durchhalten, Lady! Mit den Hüften kreisen!"

Das tat sie doch, ihr blieb ja gar nichts anderes übrig. Ihre Beinmuskeln peinigten sie, und sie brach fast zusammen, als der mechanische Bulle schließlich zum Stillstand kam.

Geschafft! Endlich.

Die gaffende Menge grölte und pfiff.

"Das, Ladies und Gentlemen, ist mal eine Lady, die reiten kann!", übertönte die Stimme des DJs den tosenden Applaus. "Ganze elf Sekunden lang hat sie durchgehalten. Jemand sollte der Dame ein Bier spendieren."

Auf wackeligen Beinen stapfte Abby Morrison über das mit rotem Plastik bezogene Fallkissen und sprang auf den verschrammten Parkettboden. In den achtundzwanzig Jahren ihres Lebens hatte sie noch nie etwas so Albernes getan . und noch nie hatte sie so viel Spaß gehabt.

Obwohl endlich auf sicherem, festen Grund, fand sie es immer noch schwierig, das Gleichgewicht zu halten. Die weichen Matten waren also nicht schuld an ihren Koordinationsproblemen. Womöglich lag es doch an den wer weiß wie vielen Margaritas und den beiden mysteriösen Schnäpsen, die der Barkeeper ihr aufgedrängt hatte. Verflixt, nach einem Horrortag wie heute hatte sie ein bisschen Spaß verdient, oder? Auch wenn ihr diese kleine Flucht aus der Wirklichkeit morgen Übelkeit und Kopfschmerzen bescheren würde.

Abby bahnte sich ihren Weg durch die Menge in Richtung Bar, als sich ihr eine Hand schwer auf die Schulter legte.

Ach, Mist, musste er denn heute wirklich alles kaputt machen?

Sie wandte sich um und blickte direkt in ein Paar dunkle Augen, die sie missbilligend anblickten. Augen, die in ihren Träumen und Fantasien einen weitaus zärtlicheren Ausdruck hatten als in diesem Moment.

"Cade." Abby lächelte süß. Das hoffte sie zumindest, denn plötzlich wurde ihr ziemlich schwummerig. "Was tun Sie denn hier?"

"Verhindern, dass Sie sich völlig zum Narren machen."

Er gab dem Barkeeper ein Zeichen, ihm ihre Schlüssel und Handtasche auszuhändigen.

Genau das ärgerte sie so an Cade Stone. Der Mann brauchte nicht einmal was zu sagen, trotzdem tanzten alle nach seiner Pfeife.

Abby kannte ihn jetzt seit gut einem Jahr. In diesem Jahr hatte seine Aura aus Macht und Autorität nicht einen einzigen Kratzer abbekommen. Und dann dieser sexy Körper, der stets in perfekt sitzenden italienischen Anzügen steckte. Cade brauchte einen Raum nur zu betreten, und alle Frauen schmolzen förmlich dahin . einschließlich Abby. Verflixt.

"Ich gehe nirgends hin", erklärte sie. Es sei denn, er lud sie zu sich in sein Haus ein, da könnte sie schwach werden. "Wenn Sie bleiben möchten, dürfen Sie mir bei einem Drink Gesellschaft leisten."

"Heute Abend haben Sie genug für uns beide getrunken, glaube ich."

Entschlossen dirigierte er sie in Richtung Ausgang und dann nach draußen in die ungewöhnlich kühle Luft dieser Frühlingsnacht.

"Wie haben Sie mich eigentlich gefunden?", fragte Abby, während sie hinter Cade herstolperte.

Er öffnete die Beifahrertür seines schwarzen Geländewagens und warf ihre Sachen hinein. Dann umfasste er ihre Taille, hob sie mühelos hoch und platzierte sie auf dem angenehm warmen Sitz. Natürlich, dieser Luxusschlitten verfügte über eine Sitzheizung. "Dies war das erste Grundstück, das ich verkauft habe, als ich ins Immobiliengeschäft meines Vaters eingestiegen bin, und ich bin noch mit dem Besitzer befreundet."

Klar, alte Seilschaften. Natürlich kannte jeder den allmächtigen Cade Stone. Nicht nur das, die Leute würden mit Freuden für ihn und seinen Bruder durch einen brennenden Reifen springen.

Sie tat ihr Bestes, das Prickeln auf ihrer Haut zu ignorieren - da, wo er sie berührte. Wahrscheinlich war an den Schauern ohnehin der übermäßige Alkoholgenuss schuld. Genau, so musste es sein. Denn sie war ja keinesfalls in Cade verliebt. Unmöglich .

Wie konnte sie ihrem Instinkt trauen, wenn sie total betrunken war?

"Warum sollte er Sie anrufen?" Gereizt schlug sie seine Hand weg, als er versuchte, ihr den Sicherheitsgurt anzulegen.

Cade sah sie aus seinen nougatbraunen Augen an, diesen Augen, die in all ihren Tag- und Nachtträumen herumspukten. "Er nahm ganz einfach an, dass ich es nicht schätze, wenn meine Sekretärin sich in aller Öffentlichkeit volllaufen lässt. Und er hatte recht."

Nach dieser ernüchternden Bemerkung knallte er die Beifahrertür zu, bevor Abby eine schlagfertige Antwort einfiel. Ergeben kuschelte sie sich in den weichen, warmen Ledersitz und schloss die Augen, während Cade sich hinters Steuer setzte und den Motor aufröhren ließ.

Sie versuchte die Gedanken beiseitezuschieben, die für ihre ganz untypische Alkoholorgie verantwortlich waren. Doch der Schuldenberg, auf dem sie nach dem Tod ihrer Mutter sitzen geblieben war, und das außergewöhnliche Angebot, das Cade ihr heute Nachmittag gemacht hatte, schafften sie einfach. Sie konnte an nichts anderes mehr denken.

Mal abgesehen davon, dass sie eigentlich hatte kündigen wollen, bevor Cade seine Bombe platzen ließ. Wie konnte sie jetzt noch gehen? Und wie konnte sie bleiben?

"Gibt es einen bestimmten Grund, warum Sie sich wie ein wild gewordenes Disco-Girl aufführen?"

"Ja."

Mit ruhiger Hand lenkte er den Wagen durch die nächtlichen Straßen von San Francisco. Natürlich erwartete er eine Erklärung, aber sie fand, er verdiente keine.

"Also?", hakte er nach.

Sie warf ihm einen giftigen Seitenblick zu. "Es geht Sie gar nichts an, wie ich meine Freizeit verbringe."

Als seine Hände sich ein bisschen fester um das Lenkrad schlossen, konnte sich Abby ein triumphierendes Lächeln nicht verkneifen. Ha! Geschah ihm ganz recht nach dem Schock, den er ihr heute Nachmittag mit seiner Eröffnung versetzt hatte.

Cade hatte sich verlobt.

Das kam für sie einem tödlichen Dolchstoß gleich. Aber damit nicht genug: Nein, er drehte das Messer auch noch einmal in der Wunde um, indem er sie bat, die Hochzeit zu organisieren, und zwar in trauter Kooperation mit Mona, der glücklichen Braut.

Da gab es nur eins: kündigen.

Doch dann bot er ihr eine Stange Geld dafür, seine "Hochzeitsangelegenheiten", wie er sich ausdrückte, zu regeln. Himmel, sie kannte die Auserwählte zwar nicht, aber das alles klang nun gar nicht romantisch. Wie sollte sie eine verschwenderische Traumhochzeit planen, wenn einer der Beteiligten - oder gar beide? - das Ereignis als geschäftliche Angelegenheit betrachtete?

Großartig, wirklich. Nur weil sie einige Jahre lang als Hochzeitsplanerin gearbeitet hatte, bevor sie bei Stone Enterprises angeheuert hatte, qualifizierte sie das in Cades Augen dafür, auch seine Hochzeit zu organisieren. Wunderbar.

"Dieser Auftritt vorhin passt gar nicht zu Ihnen, Abby."

Meinte er tatsächlich, sie gut genug zu kennen, um das zu behaupten? Na gut, sie arbeitete für ihn, aber privat wusste er so gut wie nichts über sie. Denn sonst hätte er sie nie und nimmer in diese Situation gebracht.

Resigniert schloss sie die Augen, um seinen Anblick auszusperren. Heute Nacht erschien er ihr noch ein wenig attraktiver als sonst. Das musste an seinem ungewohnt derangierten Aussehen liegen. Bis jetzt hatte sie ihn nur wie aus dem Ei gepellt erlebt, doch heute lag ein dunkler Bartschatten um sein Kinn, und das Haar war leicht zerzaust.

Sie wollte lieber gar nicht darüber nachdenken, ob der Anruf ihn aus dem Bett geholt hatte. Wartete Mona, die glückliche Braut, etwa in seinem Haus schon ungeduldig auf seine Rückkehr? Hielt sie ihm das Bett warm?

Nein, in diese Richtung durfte sie gar nicht denken. Dummerweise empfand Abby seine männliche Präsenz als so überwältigend, dass er förmlich ihr ganzes Sein beherrschte. Und dann auch noch der betörende Duft seines exquisiten Aftershaves . Wie sehr sie sich danach sehnte, von seinen starken Armen gehalten zu werden!

Ein lautes Stöhnen kam über ihre Lippen.

"Alles okay?" Er klang besorgt und eine Spur verunsichert. "Soll ich rechts ranfahren?"

Fast hätte sie losgekichert. Er hatte wohl Angst, dass sie ihr Abendbrot gleich hier auf dem Sitz seines makellosen Luxusschlittens von sich geben würde. Sorgte er sich eigentlich mehr um die Reinigungskosten oder um ihr Wohlergehen?

Sie unterdrückte ein weiteres Stöhnen und blickte aus dem Fenster in die dunkle Nacht. "Bringen Sie mich einfach nur nach Hause, ja?"

Ihr kleines, einsames Apartment am anderen Ende der Stadt war viel besser geeignet als Cades Wagen, wenn sie in Selbstmitleid baden und ihre Wunden lecken wollte. Was für ein Kontrast zu seiner überdimensionierten Penthouse-Wohnung, in der sich wahrscheinlich gerade die arme Mona nach ihm verzehrte .

Wer um Himmels willen hat eine...

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