Das Hermetschwiler Gebetbuch

Studien zu deutschsprachiger Gebetbuchliteratur der Nord- und Zentralschweiz im Spätmittelalter. Mit einer Edition
 
 
De Gruyter (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. Oktober 2013
  • |
  • X, 404 Seiten
 
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978-3-11-031644-5 (ISBN)
 
Das Hermetschwiler Gebetbuch, das heute im Sarner Benediktinerkollegium, einem Priorat der Abtei Muri-Gries als Cod. Chart. 208 aufbewahrt wird, birgt einen bemerkenswerten, thematisch wie funktional heterogenen Textbestand: Heilsegen sind ebenso Bestandteil dieses Gebetbuches wie Andachten und Gebete. Die stark abgenutzte Handschrift, die in den ersten beiden Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts in der heutigen Deutschschweiz (Aargau) entstanden ist, wird hier erstmals umfassend erschlossen. Zur Edition der größtenteils unbekannten Texte tritt eine Kontextualisierung hinsichtlich ihrer Funktion. Eine bibliothekshistorische Untersuchung der vorwiegend bürgerlich geprägten Beziehungsnetze im südalemannischen Raum ermöglicht einen vertieften Einblick in den Sarner Gebetbuchbestand, einen der größten geschlossenen Gebetbuchbestände der heutigen Schweiz. Daraus ergeben sich neue Einsichten in Gebetspraxis und Alltagswissen in einem südalemannischen Frauenkloster des Spätmittelalters.
  • Deutsch
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  • Für Beruf und Forschung
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  • Literatur- und Kulturwissenschaftler; Religionshistoriker; Theologen
  • 7
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  • 27 farbige Abbildungen, 7 s/w Abbildungen
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  • 7 b/w and 27 col. ill.
  • 6,06 MB
978-3-11-031644-5 (9783110316445)
http://www.degruyter.com/isbn/9783110316445
weitere Ausgaben werden ermittelt
Ruth Wiederkehr, Universität Zürich, Schweiz.
Ruth Wiederkehr, Universität Zürich, Switzerland.
1 - Einleitung [Seite 11]
2 - 1 Das Kloster: Geschichte und Bibliothek [Seite 22]
2.1 - 1.1 Die Geschichte des Frauenklosters Hermetschwil [Seite 22]
2.1.1 - 1.1.1 Von der Gründung bis 1350 [Seite 23]
2.1.2 - 1.1.2 Emanzipation und Reform: Das Kloster 1350 bis 1500 [Seite 27]
2.1.3 - 1.1.3 Von der Reformation bis zur Klosterschließung [Seite 31]
2.2 - 1.2 Frauenklöster und ihre Bibliotheken [Seite 35]
2.2.1 - 1.2.1 Frühchristliche Grundlagen [Seite 37]
2.2.2 - 1.2.2 Mittelalterliche Bibliothekskataloge aus Frauenklöstern [Seite 39]
2.2.3 - 1.2.3 Untersuchungen zu mittelalterlichen Bibliotheken in Frauenklöstern [Seite 45]
2.3 - 1.3 Hermetschwiler Buchverwaltung und Buchbestand [Seite 52]
2.3.1 - 1.3.1 Die Erforschung der Bibliothek [Seite 53]
2.3.2 - 1.3.2 Die Bauten [Seite 57]
2.3.3 - 1.3.3 Schreibtätigkeit in Hermetschwil [Seite 60]
2.3.4 - 1.3.4 Das Bücherverzeichnis von 1697 [Seite 64]
2.4 - 1.4 Beziehungsnetze über Handschriften [Seite 69]
2.4.1 - 1.4.1 Der Hermetschwiler Handschriftenbestand im 15. Jahrhundert [Seite 70]
2.4.2 - 1.4.2 Die Parallelüberlieferungen im Engelberger Gebetbuch [Seite 73]
2.4.3 - 1.4.3 Hermetschwil als Sammelbecken? Provenienzen und Buchbeschaffung [Seite 78]
2.5 - 1.5 Fazit: Regionale Netzwerke und Herkunft prägen die Bibliothek [Seite 84]
3 - 2 Das deutschsprachige Gebetbuch [Seite 89]
3.1 - 2.1 Forschungsüberblick [Seite 89]
3.2 - 2.2 Die Sarner Gebetbücher [Seite 100]
3.2.1 - 2.2.1 Überlegungen zu Kodikologie und Provenienz [Seite 101]
3.2.2 - 2.2.2 Inhaltliche Gemeinsamkeiten: Sechs Fallstudien [Seite 108]
3.3 - 2.3 Was ist ein Gebetbuch? Eine Charakterisierung [Seite 126]
4 - 3 Die Gebete im Hermetschwiler Gebetbuch [Seite 133]
4.1 - 3.1 Das Gebet: Begriffsdefinition [Seite 133]
4.2 - 3.2 Die Form der Gebete [Seite 138]
4.2.1 - 3.2.1 Die Gebetsanweisungen [Seite 138]
4.2.2 - 3.2.2 Adressaten: Gott und die Fürsprecher [Seite 145]
4.2.3 - 3.2.3 Klangliche und rhythmische Stilmittel [Seite 149]
4.3 - 3.3 Die Sprache der Gebete [Seite 154]
4.3.1 - 3.3.1 Das Verhältnis zwischen Latein und Deutsch [Seite 154]
4.3.2 - 3.3.2 Die Identität der Betenden [Seite 157]
4.3.3 - 3.3.3 Die Motivik der Nähe in den Gebeten des HG [Seite 160]
4.4 - 3.4 Gebete im Alltag [Seite 167]
4.4.1 - 3.4.1 Die Parameter >privat<, >paraliturgisch< und >liturgisch< [Seite 167]
4.4.2 - 3.4.2 Das deutschsprachige Gebet in der Liturgie: Kommunion und Stundengebet [Seite 173]
4.4.3 - 3.4.3 Paraliturgisches Beten: Die Bedeutung der Musik und der Bilder [Seite 181]
4.4.4 - 3.4.4 Privatgebete? Heilssicherung auf drei Arten [Seite 194]
4.5 - 3.5 Fazit: Passion im Zentrum [Seite 199]
5 - 4 Heilsegen und Alltagswissen [Seite 203]
5.1 - 4.1 Sprachmagie: Begriffe [Seite 203]
5.2 - 4.2 Der >Wettersegen< [Seite 206]
5.2.1 - 4.2.1 Übersetzung des Hermetschwiler >Wettersegens< [Seite 207]
5.2.2 - 4.2.2 Inhalt und Aufbau [Seite 210]
5.2.3 - 4.2.3 Überlieferung der Wettersegen [Seite 215]
5.2.4 - 4.2.4 Gebrauch und Wirkungsabsicht [Seite 217]
5.2.5 - 4.2.5 Kunst der Vorhersage: Die >Donnerprognostik< [Seite 218]
5.3 - 4.3 Heilung und Diätetik [Seite 220]
5.3.1 - 4.3.1 Mit Zauber und Segen gegen Krankheit [Seite 222]
5.3.2 - 4.3.2 Prophylaxe: Die Gesundheitsregeln [Seite 230]
5.4 - 4.4 Mnemotechnik und Katechese [Seite 236]
5.4.1 - 4.4.1 Den Kalender abzählen: Cisioianus [Seite 238]
5.4.2 - 4.4.2 Ein Abecedarium als Lebensanleitung [Seite 243]
5.5 - 4.5 Fazit: Das HG als Begleiter durch das Jahr [Seite 246]
6 - 5 Edition des Hermetschwiler Gebetbuchs [Seite 248]
6.1 - 5.1 Kodikologischer Beschrieb mit exemplarischen Untersuchungen [Seite 248]
6.1.1 - 5.1.1 Die äußere Beschaffenheit [Seite 248]
6.1.2 - 5.1.2 Datierung und Lokalisierung: Inhalt, Wasserzeichen, Schrift und Sprache [Seite 250]
6.1.3 - 5.1.3 Gebrauchsspuren [Seite 260]
6.1.4 - 5.1.4 Verteilung der Texte [Seite 262]
6.2 - 5.2 Editorischer Bericht [Seite 266]
6.2.1 - 5.2.1 Textgliederung, Titelgebung und Layout [Seite 266]
6.2.2 - 5.2.2 Sprachapparat [Seite 268]
6.2.3 - 5.2.3 Editorische Eingriffe [Seite 268]
6.2.4 - 5.2.4 Kritische Vorbemerkungen [Seite 273]
6.3 - 5.3 Das Hermetschwiler Gebetbuch [Seite 278]
6.3.1 - Verzeichnis der Texte mit Angaben zu Parallelüberlieferungen und Ausgaben [Seite 278]
6.3.2 - Inhaltsverzeichnis der Texte [Seite 285]
7 - Schluss [Seite 372]
8 - Literaturverzeichnis [Seite 377]
8.1 - Abkürzungen und Siglen [Seite 377]
8.2 - Archivalien [Seite 377]
8.3 - Wörterbücher und Datenbanken [Seite 378]
8.4 - Texte, Forschungsliteratur [Seite 379]
9 - Abbildungsverzeichnis [Seite 404]
10 - Register [Seite 406]
10.1 - Register der Namen, Personen, Werke und Orte [Seite 406]
10.2 - Handschriftenverzeichnis [Seite 412]

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