Baccara Collection Band 419

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. Mai 2020
  • |
  • 384 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7337-2664-5 (ISBN)
 
HEISSE SEHNSUCHT NACH DIR von SHERI WHITEFEATHER Models und Affären - das ist die Welt von Playboy Brandon Talbot. Doch seit ihm die schöne Mary im Park buchstäblich in die Arme gelaufen ist, denkt er nur an sie. Ihr sprühender Charme weckt heiße Sehnsucht in ihm. Dann macht der Staranwalt eine fatale Entdeckung ... EINE SCHARFE SOMMERFANTASIE von BRENDA JACKSON Als Ellie Weston in das Nachbarhaus am See einzieht, fühlt Uriel Lassiter sofort pures Verlangen. Sie nach all der Zeit wieder zu küssen, ist für den athletischen CEO mehr als nur ein Abenteuer. Aber was, wenn Ellie bloß eine flüchtige Sommeraffäre will? LIEBESTRAUM IN NEW YORK CITY von PAMELA YAYE Für Morrison Drake ist Beauty-Bloggerin Karma die schönste Frau New Yorks! Ihre schillernde Persönlichkeit fasziniert ihn, und ihr Sex-Appeal bringt den erfolgreichen Richter um den Verstand. Doch als er um ihre Hand anhält, kommt ein dunkles Geheimnis ans Licht ...
  • Deutsch
  • 2,00 MB
978-3-7337-2664-5 (9783733726645)
Sheri WhiteFeather hat schon viele Berufe ausprobiert: Sie war Verkaufsleiterin, Visagistin und Kunsthandwerkerin. All das gibt ihr für ihre Romances Anregungen, aber am meisten wird sie von ihrem Ehemann inspiriert. Er stammt von den Muskogee-Creek-Indianern ab und ist Silberschmied. Er ist sehr tierlieb, so dass in ihrem Haushalt eine ganze Menagerie untergebracht ist. Sheri und ihr Mann haben einen Sohn im Teenageralter, der Kalifornien, fast food und sein Skateboard liebt. In ihrer Freizeit besucht Sheri am liebsten indianische Powwows und Kunstgalerien, stöbert gern in Antiquitätengeschäften und geht in kleinen, ursprünglichen Restaurants essen. Die Helden in ihren Romances sind meistens moderne Krieger - wortkarg, aufrichtig, athletisch und sehr leidenschaftlich. Oft suchen sie nach ihren eigenen Ursprüngen, nach den Wurzeln ihrer Herkunft, und so verwundert es nicht, dass Sheri beabsichtigt, auch in der Zukunft über ihr Lieblingsthema, indianische Stammesgeschichte, so viel wie möglich zu schreiben. Sheri hält den Beruf der Romance-Autorin für den schönsten Job der Welt. Am Besten gefällt ihr daran, dass sie arbeiten kann, wann immer es ihr passt. Einzige Voraussetzung ist, dass ihre englische Bulldogge auf ihren Füßen liegt und zufrieden vor sich hin schnarcht.

1. KAPITEL

Mary McKenzie saß im Stadtpark von Nashville auf einer Bank und wartete darauf, dass Brandon Talbot auftauchte. Er führte seinen Hund hier jeden Sonntagmorgen spazieren. Bisher hatte sie ihn noch nie persönlich getroffen, aber sie wusste schon alles Mögliche über ihn.

Brandon war ein attraktiver, beruflich überaus erfolgreicher Anwalt. Außerdem war er der Mann, den sie verführen sollte. Nicht bis zu dem Punkt, mit ihm ins Bett zu gehen. Gott bewahre, das würde sie niemals tun.

Vielleicht hatte sie ja Glück, und Brandon ließ sich heute gar nicht blicken. Oder in Begleitung einer seiner glamourösen Eroberungen. Dann käme sie ungeschoren davon.

Sie ließ ihren Blick in die Ferne schweifen und entdeckte ihn und seinen sibirischen Husky. Sollte sie diese aberwitzige Mission abbrechen und weglaufen?

Nein, dachte sie. Wenn sie jetzt kniff, würde sie seinem Vater, dem Superstar der Countrymusik schlechthin, durchgehen lassen, dass er ihre Mutter so schmerzlich betrogen hatte. Und auch Brandons eigene Schuld bliebe für immer ungesühnt.

Mary wandte sich wieder dem Buch zu, das sie zu lesen vorgab. Schließlich klappte sie es zu und steckte es in ihre Tasche. Dann erhob sie sich, als wollte sie den Park im nächsten Moment verlassen.

Brandon trug Pullover, Jogginghose und teure Sneakers. Während sie ihm entgegenging, wünschte sie sich, sie würde ihn nicht so attraktiv finden. Das Letzte, was sie gebrauchen konnte, waren amouröse Gefühle für den Feind.

Als sie einander beinahe erreicht hatten, blickte sie auf und schaute ihn an. Er grüßte mit einem Kopfnicken. Hätte sie es nicht besser gewusst, so hätte sie ihn fast für einen guten Menschen halten können. Sein Benehmen war zuvorkommend. Auch sie versuchte, freundlich zu ihm zu sein.

Sie ergriff die Gelegenheit, die sich ihr bot, um ihn anzusprechen. "Ich habe Sie hier schon einmal gesehen und wollte Ihnen bereits damals sagen, wie hinreißend ich Ihren Hund finde." Diesen Satz hatte sie wochenlang geübt.

Brandon lächelte, ganz entspannt und absolut hinreißend. Er war schlank und hochgewachsen, hatte schwarzes Haar und strahlend blaue Augen. Marys Puls beschleunigte sich spürbar.

"Danke", antwortete er. "Sein Name ist Cline."

Das wusste sie bereits von Brandons Instagram-Seite. "Ich hätte auch gern einen Husky. Aber ich wohne mit meiner Schwester zusammen. Unsere Wohnung ist viel zu klein für so ein Tier." Mary hatte sich für die Strategie entschieden, Lüge und Wahrheit zu mixen. Das gemeinsame Apartment entsprach der Realität. "Ist es okay, wenn ich ihn streichle?"

"Sicher."

Sie kniete sich hin, um das Fell des Hundes zu klopfen, während das Tier geduldig stehen blieb. "Und diese Augen erst! So blau wie der Himmel." Wie die Augen seines Herrchens, dachte sie. Doch das konnte sie nicht offen sagen. Sie erhob sich und stand Brandon nun direkt gegenüber. "Cline ist ein ungewöhnlicher Name."

"Der bezieht sich auf Patsy Cline, meine Lieblingssängerin." Wieder zeigte er sein gewinnendes Lächeln. Er hatte makellose weiße Zähne und ein umwerfend markantes Kinn.

Sie zwang sich, ebenfalls zu lächeln. Sie hatte einen Spalt zwischen ihren oberen Schneidezähnen, was manche Leute supertrendy fanden. Aber Mary passte definitiv in kein Modelschema. Mit ihren gerade mal einen Meter sechzig, dem naturroten Haar und einer Haut voller Sommersprossen konnte sie höchstens als einigermaßen hübsch durchgehen. Ihre Schwester sah das allerdings anders. Für sie war Mary das perfekte Mädchen aus der Nachbarschaft, um das sich die geheimen Fantasien der Männer rankten. Aber Alice hatte nun mal ein beeindruckendes Vorstellungsvermögen. Sie war es auch gewesen, die den Verführungsplan ausgeheckt hatte. So etwas wäre Mary allein niemals eingefallen. Sie war keine Femme fatale. Sie wusste nicht einmal, ob es ihr gelingen würde, Brandon für sich zu interessieren.

Um ihre Zweifel zu vergessen, konzentrierte sie sich wieder auf ihr Gespräch. "Ich mag ein paar von ihren Liedern. Meine Großmutter hat sie gern gehört." Auch ihre Mutter hatte die alten Platten ab und zu aufgelegt. Doch aus Sicherheitsgründen vermied sie es, ihre Mutter zu erwähnen.

Auf einmal wirkte Brandon seltsam beunruhigt. "Wissen Sie eigentlich, wer ich bin?"

Gütiger Himmel. Sie bemühte sich, ihre Fassung zu bewahren. Hatte er bereits Verdacht geschöpft? War das sein Anwaltsinstinkt, seine Fähigkeit, Lügner zu enttarnen?

Sie war entschlossen, sich nichts anmerken zu lassen. "Verzeihen Sie, aber sollte ich Sie kennen? Sind Sie Politiker, oder etwas in der Art?"

Eine leichte Brise ließ sein Haar flattern. Die Frisur überzeugte durch einen perfekten Schnitt und erstklassige Pflege. "Finden Sie etwa, dass ich danach aussehe?"

"Irgendwie schon. Aber das war nur so eine Idee." Sie zwang sich, in beiläufigem Ton weiterzureden. "Wollen Sie mir nicht endlich sagen, wer Sie sind?"

Er zuckte mit den Schultern. "Ich entstamme einer prominenten Familie."

"Haben Sie mit den Kennedys zu tun? Ein Neffe? Ein Cousin?"

"Nein, nichts dergleichen. Ich heiße Brandon Talbot und bin Anwalt in der Unterhaltungsbranche. Mein Bruder und mein Vater sind Countrymusiker, Tommy und Kirby Talbot."

"Oh, wow." Sie tat überrascht. "Sie sind Tommy Talbots Bruder?" Es war leichter, die Unterhaltung in diese Richtung zu lenken, denn Tommy hatte nichts mit dem Missgeschick ihrer Mutter zu tun. "Er ist wahnsinnig berühmt, vor allem hier in der Gegend."

"Und mein Vater hat bereits Legendenstatus." Er grinste verlegen. "Manchmal ist er der Erste, der davon anfängt."

Brandon machte sich tatsächlich über das Ego seines Vaters lustig. Ihre Gedanken schweiften zurück zu jenem Schicksalssommer vor acht Jahren, als ihre Mutter nach Nashville gegangen war, in der Hoffnung, als Songwriterin groß herauszukommen.

Und siehe da, der allmächtige Kirby hatte davon erfahren, dass sie durch die Clubs der Stadt zog, um ihre Lieder vorzutragen. Und während seiner Bemühungen, sie ins Bett zu kriegen, versprach er, ihr die Songs abzukaufen. Doch als ihre kurze Affäre vorbei war, ließ er sie einfach links liegen. Gebrochen kehrte Mama nach Oklahoma zurück. Sie fühlte sich wie eine Versagerin, eine Schlampe, versuchte aber weiterhin, ihn zu kontaktieren, um ihn an sein Versprechen zu erinnern. Doch er behandelte sie, als sei sie nur ein verrückter Fan. Er zeigte sie sogar an und erwirkte ein Kontaktverbot. Zu diesem Zeitpunkt war Brandon auf der Bildfläche erschienen. Er hatte die Klage beantragt, die Mama zur Stalkerin abstempelte.

Danach war nichts mehr wie vorher. So sehr Mary damals auch versuchte, die Familie zusammenzuhalten, es gelang ihr nicht. Mama verfiel in eine schreckliche Depression. Alice entwickelte sich zu einem launischen Kind und später zu einem rebellischen Teenager, dessen größter Wunsch es war, Kirby sein Verhalten eines Tages heimzuzahlen. Mary hatte geschworen, ihr dabei zu helfen. Und als ihre Mutter im Frühjahr gestorben war, hatten sie damit begonnen, ihren Plan in die Tat umzusetzen.

Ursprünglich hatten sie Kirby einfach nur verklagen wollen. Doch da sie nicht beweisen konnten, dass er versprochen hatte, die Songs ihrer Mutter zu kaufen, mussten sie sich etwas anderes ausdenken. Vielleicht reichte es ja, den Vorgang öffentlich zu machen. Sie beschlossen, das Schicksal ihrer Mutter an eine Regenbogengazette zu verkaufen, um Kirby als den Mistkerl zu entlarven, der er war. Aber dann erschien Kirbys Biografie, deren Lektüre ergab, dass es darin nur so vor skandalösen Geschichten wimmelte. Einige davon waren viel anstößiger als alles, was sie selbst der Presse stecken könnten.

Also brütete Alice einen neuen Plan aus, der Brandon in die Sache mit hineinzog. Bei ihren Recherchen im Netz hatte sie herausgefunden, dass ein paar seiner Freunde ihm rieten, sich endlich ein nettes Mädchen zu suchen. Wenn Brandon tatsächlich Interesse an einer normalen Frau entwickeln würde, statt sich weiter mit Stars und Sternchen zu umgeben, hätte Mary vielleicht eine Chance, ihn für sich zu gewinnen. Und sobald er anbiss, sollte sie ihn fallen lassen wie eine heiße Kartoffel, ganz so, wie sein Vater es einst mit ihrer Mom getan hatte. Später wollten sie dann Kontakt zu Kirby aufnehmen, um ihm zu sagen, wer sie waren und warum sie Brandon getäuscht hatten, nämlich um Vater und Sohn eine Lektion zu erteilen.

Und nun stand Mary also hier, schaute in Brandons tiefblaue Augen und hatte Mühe, sich nicht darin zu verlieren.

"Hat Ihr Vater nicht gerade seine Biografie veröffentlicht?", erkundigte sie sich betont gleichgültig, obwohl ihr das Herz vor Aufregung bis zum Hals pochte. "Ich glaube, so was im Radio gehört zu haben."

"Ja, Sie haben richtig gehört. Das Buch war ein voller Erfolg und hat es schon auf die Bestsellerlisten geschafft."

Sie tat gelangweilt. "Die meisten Bücher hole ich mir aus der Bibliothek. Das sind vor allem Klassiker und gebundene Werke." Ehe sie weitersprach, zögerte sie einen Moment. "Dachten Sie etwa, ich wäre ein Fan, der Sie Ihrer Familie wegen anspricht?"

"Das passiert mir häufig. Und es ist noch schlimmer geworden, seit Dads Buch erschienen ist. Doch den meisten Ärger damit hat Matt, unser Halbbruder in Texas. Als wir aufwuchsen, war er Dads heimliches Kind."

Sie hatte gelesen, wie furchtbar Kirby seinen unehelichen Sohn behandelt hatte. Und auch für Brandon und Tommy war er kein besonders guter...

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