Anspruch und Ausgleich

Theorie einer Vorteils- und Nachteilsausgleichung im Schuldrecht
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 18. Mai 2020
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  • 659 Seiten
 
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978-3-16-157864-9 (ISBN)
 
An den verschiedensten Stellen begegnen uns Mechanismen, die gerne als solche der Vorteils- und Nachteilsausgleichung bezeichnet werden. Bei genauerem Hinsehen beginnen jedoch die Konturen dieser Mechanismen sofort wieder zu verschwimmen: Ist die compensatio lucri cum damno wirklich ein eigenständiges Rechtsinstitut oder nicht vielmehr integraler Bestandteil der Schadensberechnung? Kann man bei § 818 III BGB überhaupt von einer Nachteilsausgleichung sprechen, oder fehlt es schon an einer Bereicherung? Ist nicht auch das Problem der Beachtlichkeit von Reserveursachen in Wirklichkeit ein solches der Vorteilsausgleichung? Und: Geht es nicht im gesamten Schuldrecht letztlich nur um den Ausgleich von Zuviel und Zuwenig, so daß Vorteils- und Nachteilsausgleichung nicht mehr als isolierbare Phänomene hervortreten?
Auf der Basis des von ihr so genannten 'Allokatorischen Modells' definiert Christiane Wendehorst einen spezifischen Vorteils- und Nachteilsbegriff. Sie geht sodann von der These aus, daß einer Reihe von Entwicklungen des Schuldrechts, die auf den Ausgleich so definierter Vorteile und Nachteile abzielen, ein allgemeines Rechtsprinzip zugrundeliegt. Dieses 'Statikprinzip' läßt sich als spezifisch privatrechtliches Korrelat zum verfassungsrechtlichen Übermaßverbot begreifen und weist deutliche Parallelen zum Formalprinzip der aristotelischen iustitia correctiva auf. Ausprägungen dieses Rechtsprinzips sind beispielsweise die klassische Vorteilsausgleichung, die Saldotheorie, der Verlustausgleich zugunsten des redlichen Kondiktionsschuldners, der Ersatz von Begleitschäden eines Geschäftsführers, die materiellrechtliche Kostenerstattung bei Schadensersatzansprüchen oder die Haftung auf den Verletzergewinn im gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht.
  • Deutsch
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  • Für Beruf und Forschung
  • 53,71 MB
978-3-16-157864-9 (9783161578649)
10.1628/978-3-16-157864-9
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  • Cover
  • Titel
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einführung
  • Erstes Kapitel Grundüberlegungen
  • § 1 Das Allokatorische Modell
  • I. Modellvorstellung des schuldrechtlichen Anspruchs
  • 1. Das Schuldrecht als System von Ausgleichsmechanismen
  • a) Verteilungen und Präferenzen
  • b) Verteilungsstörungen
  • c) Ausgleichsansprüche
  • aa) Abgrenzung zu anderen Ansprüchen
  • bb) Vergleich mit dem Geltungsbereich der ausgleichenden Gerechtigkeit
  • 2. Störungen der Realverteilung und Störungen der Wertverteilung
  • a) Vermögen als Menge von Gütern
  • b) Vermögen als rechnerischer Wert
  • aa) Der maßgebliche Wertbegriff
  • bb) Interdependenzen
  • c) Kriterien für die Ermittlung des auslösenden Störungstypus
  • aa) Wertende Betrachtung
  • bb) Betrachtung der entsprechenden Grenzfälle
  • 3. Realausgleich und Wertausgleich
  • a) Die Doppeldeutigkeit von Geldleistungen
  • b) Verhältnis zwischen Ausgleichstypus und Störungstypus
  • c) Kriterien für die Unterscheidung
  • aa) Surrogatcharakter oder Selbstzweck der Geldleistung
  • bb) Alles-oder-Nichts-Prinzip oder flexible Wertung im Einzelfall
  • cc) Maßgeblicher Zeitpunkt und Relevanz hypothetischer Entwicklungen
  • 4. Zwischenergebnis
  • II. Entstehung von Reststörungen
  • 1. Die Elemente des Ausgleichsschuldverhältnisses
  • a) Der Primäranspruch
  • b) Sekundäre Ansprüche
  • c) Begleitende Ausgleichsmechanismen
  • 2. Verbleibende Abweichungen von der Soll-Verteilung
  • a) Reststörungen der Wertverteilung
  • b) Reststörungen der Realverteilung
  • 3. Der Zusammenhang mit dem unerwünschten Ereignis
  • a) Rechtfertigung des Adäquanzkriteriums
  • b) Zusätzliche Erfordernisse?
  • 4. Zwischenergebnis
  • III. Präzisierung der Fragestellung: Ausgleich von Reststörungen
  • 1. Rechtslage und Stand der Diskussion
  • 2. Bedarf nach weiterer Klärung
  • a) Herausarbeitung allgemeiner Grundstrukturen
  • b) Wechselwirkung von Reststörungen
  • c) Möglichkeit einer Anspruchserweiterung
  • 3. These der maximalen Eliminierung von Reststörungen
  • a) Postulat eines Statikprinzips
  • aa) Positive Formulierung
  • bb) Negative Formulierung
  • cc) Konsequenzen für den Gang der Argumentation
  • b) Verhältnis zur aristotelischen iustitia correctiva
  • IV. Abgrenzung in sachlicher und methodologischer Hinsicht
  • 1. Der Unterschied zu neminem cum alterius detrimento
  • 2. Verhältnis zur Corrective Justice Theory
  • a) Überblick
  • b) Die bislang vertretenen Verrechnungsmodelle
  • aa) Die Annullierungsthese Colemans
  • bb) Weiterentwicklung durch Kramer
  • cc) Verrechnung normativer Posten: Der Ansatz von Weinrib
  • c) Eigenständigkeit des Statikgedankens
  • 3. Der induktive Ansatz der Arbeit
  • Zusammenfassung des Ersten Kapitels
  • Zweites Kapitel Ausgleich von Reststörungen im gesetzlichen Schadensrecht
  • § 2 Schadensersatz und Allokatorisches Modell
  • I. Das Wesen des Schadens im rechtlichen Sinn
  • 1. Präzisierung des Untersuchungsgegenstands
  • a) Ausgrenzung sekundärer Schadensersatzansprüche
  • b) Ausgrenzung auf Schadensersatz gerichteter Subansprüche
  • 2. Der Schaden als Verteilungsstörung
  • a) Geltungsumfang der Vergleichsmethode
  • aa) Der faktisch-normative Schadensbegriff
  • bb) Die sogenannten Durchbrechungen der Differenzhypothese
  • cc) Bedeutung für die Vergleichsmethode
  • b) Umfang des angestellten Vergleichs
  • c) Das Präferenzgefälle
  • 3. Realer oder rechnerischer Schaden?
  • a) Dogmatische Einordnung des realen Schadensbegriffs
  • aa) Verhältnis zum natürlichen Schadensbegriff
  • bb) Verhältnis zur Lehre vom Einzelschaden
  • b) Der sogenannte allgemeine Vermögensschaden
  • aa) Begriffliche Klärung
  • bb) Kritik an der Annahme einer eigenen Schadenskategorie
  • cc) Vermittelnde Stellungnahme
  • c) Diskussion der einschlägigen Argumente
  • aa) Vorteilsausgleichung
  • bb) Merkantiler Minderwert und abstrakter Nutzungsausfall
  • cc) Naturalrestitution
  • dd) Immaterielle Schäden
  • ee) Beachtlichkeit von Reserveursachen
  • d) Zusammenfassung und Schlußfolgerung
  • aa) Vorliegen einer protestatio facto contraria
  • bb) Begriffsimmanente Saldierung
  • 4. Haftungsbegründung und Haftungsausfüllung
  • a) Haftungsbegründender und haftungsausfüllender Tatbestand
  • b) Die Rechtsgutsverletzung als Schaden
  • c) Verletzungsschaden und Folgeschaden
  • aa) Eingrenzung der ersatzfähigen Folgeschäden
  • bb) Verteidigung der Schutzzwecklehre
  • cc) Bedeutung für die vorliegende Untersuchung
  • II. Schadensersatz als Realausgleich
  • 1. Restitution und Kompensation
  • a) Der Grundsatz der Naturalrestitution
  • b) Restitution durch Zahlung
  • c) Kompensation
  • 2. Der Ausgleichstypus bei der Kompensation
  • a) Kein Verlust des Surrogatcharakters
  • aa) Argument mit der Identität des Ausgleichsziels
  • bb) Argument der stärkeren Ausgleichsform
  • b) Abhängigkeit von einer wertenden Abwägung im Einzelfall?
  • aa) Konkrete und abstrakte Schadensberechnung
  • bb) Die Diskussion um den objektiven Wert als Mindestschaden
  • cc) Vermittelnde Stellungnahme
  • c) Der maßgebliche Zeitpunkt
  • aa) Relevanz sogenannter Reserveursachen
  • bb) Behandlung von Preisschwankungen
  • d) Bedeutung für die weitere Untersuchung
  • III. Die Reststörungen
  • 1. Restvorteile des Verletzten im Vergleich zum herkömmlichen Vorteilsbegriff
  • a) Abgrenzung zwischen Vorteil und vermindertem Schaden
  • aa) Einordnung des beschädigten Rechtsguts
  • bb) Ersparte Aufwendungen
  • cc) Nachgeholter Gewinn
  • b) Neuwertigkeit als Vorteil
  • c) Abgrenzung zwischen Vorteilsausgleichung und hypothetischer Kausaliät
  • d) Zwischenergebnis
  • 2. Abgrenzung zwischen Folgeschäden, Restnachteilen und anderen Verlusten
  • a) Rechtsverfolgungskosten: Folgeschaden oder Restnachteil?
  • aa) Präzisierung der betroffenen Posten
  • bb) Rechtsverfolgungskosten und normspezifischer Schutzzweck
  • cc) Genereller schadensrechtlicher Schutzzweck?
  • b) Stimmigkeitskontrolle aus allokatorischer Sicht
  • aa) Wertungsmäßige Betrachtung
  • bb) Abhängigkeit von Umständen des Einzelfalls
  • c) Einordnung verwandter Fallgruppen
  • aa) Herstellungskosten
  • bb) Schadensbegrenzende Maßnahmen
  • cc) Vorsorgeaufwendungen
  • dd) Verletzungsabwendende Maßnahmen
  • d) Zwischenergebnis
  • 3. Reststörungen beim Schädiger
  • a) Verpflichtung zum Schadensersatz als Restnachteil des Verletzers
  • b) Restvorteile des Verletzers
  • 4. Zusammenfassung
  • § 3 Ausgleich von Restvorteilen des Verletzten
  • I. Die anerkannten Grundsätze einer Ausgleichung
  • 1. Die klassische Vorteilsausgleichung
  • a) Gesetzliche Anrechnungsverbote
  • b) Die allgemeinen Entscheidungskriterien
  • aa) Erfordernis adäquaten Kausalzusammenhangs
  • bb) Die allgemeine Abwägungsformel
  • cc) Kriterien der Kongruenz und der Rechnungseinheit
  • c) Betrachtung typischer Fallgruppen
  • aa) Ersparte Aufwendungen
  • bb) Anrechnung von Ersatzerwerb
  • cc) Leistungen von dritter Seite
  • dd) Erbrechtlicher Erwerb
  • 2. Der Abzug "neu für alt"
  • 3. Berücksichtigung von Reserveursachen
  • a) Die sogenannten Anlagefälle
  • b) Keine schuldtilgende Kraft?
  • c) Auswertung der Ergebnisse
  • aa) Abwägung aller Umstände
  • bb) Bedeutung für die vorliegende Betrachtung
  • II. Gerechtigkeitsgehalt der Vorteilsausgleichung
  • 1. Begriffliche Begründungsansätze
  • a) Ansatz am Schadensbegriff
  • b) Gedanke der Rechnungseinheit
  • c) Ansatz am Normzweck
  • d) Die Theorie von der Förderung des verletzten Rechts
  • 2. Wertende Begründungsansätze
  • a) Das sogenannte Bereicherungsverbot
  • b) Der Gedanke der Glücksteilhabe
  • c) Einwirkungstendenz
  • 3. These: Vorteilsausgleich als Ausprägung des Statikprinzips
  • III. Stimmigkeit des vermuteten Ergebnisses
  • 1. Versagung der Vorteilsausgleichung als Prinzipienkollision
  • a) Zusammenfassung und Analyse der Fallgruppen
  • aa) Schutz unbeteiligter Dritter
  • bb) Sicherung der Privatautonomie
  • cc) Aufdrängungsschutz
  • dd) Weitere Erwägungen
  • b) Deutung als Prinzipienkollision
  • 2. Vorteilsausgleichung als Ausprägung reinen Wertausgleichs
  • a) Inhalt des Ausgleichs
  • b) Abhängigkeit von einer Abwägung aller Umstände
  • c) Maßgeblicher Zeitpunkt
  • 3. Zwischenergebnis
  • § 4 Ausgleich weiterer Reststörungen
  • I. Rechtsverfolgungskosten
  • 1. Die anerkannten Grundsätze
  • a) Kosten präventiver Rechtsverfolgung
  • b) Durchsetzung von Ersatzansprüchen
  • aa) Rechtsverfolgung im engeren Sinne
  • bb) Versicherungsrechtliche Nachteile
  • cc) Das Problem der Bearbeitungskosten
  • 2. Rechtsgrund und Gerechtigkeitsgehalt der Ausgleichung
  • a) Versuch einer genuin schadensrechtlichen Begründung
  • aa) Der Grundsatz der Totalreparation
  • bb) Präventionsprinzip
  • cc) Spiegelbild der Vorteilsausgleichung
  • b) Kostenerstattung als Ausprägung des Statikgedankens
  • aa) Vorteil-Nachteil-Analyse
  • bb) Ausprägung des Statikgedankens?
  • c) Ergänzende Wertungen
  • 3. Exkurs: Ersatz von Vorsorgekosten
  • II. Gewinnhaftung im Wirtschaftsrecht
  • 1. Die Grundsätze der "objektiven Schadensberechnung"
  • a) Sachlicher Anwendungsbereich
  • b) Verhältnis zum Ersatz des konkreten Schadens
  • c) Rechtfertigung der objektiven Schadensberechnung
  • aa) Präventionsbedarf
  • bb) Gesteigerter Schutzbedarf
  • cc) Vermutungsgrundlage für einen konkreten Schaden
  • 2. Die dogmatische Einordnung des Anspruchs
  • a) Zuordnung der Lizenzanalogie zum Bereicherungsrecht
  • b) Zuordnung der Gewinnabschöpfung zum Schadensrecht
  • c) Schadensersatz oder ergänzender Vorteilsausgleich?
  • aa) Vorteilsausgleich contra Nachteilsausgleich
  • bb) Indizien für einen reinen Wertausgleich
  • cc) Das Systemargument
  • 3. Die Rolle des Statikgedankens
  • a) Vorteil-Nachteil-Analyse
  • b) Anwendung des Statikgedankens
  • aa) Maximale Eliminierung von Reststörungen
  • bb) Erklärung von Ausnahmen
  • c) Bedeutung für den Gerechtigkeitsgehalt des Ausgleichs
  • III. Die Deliktskondiktion
  • 1. Das Normverständnis der herrschenden Meinung
  • a) Die Rechtsnatur der Vorschrift
  • b) Unmittelbarkeit der Vermögensverschiebung?
  • c) Verhältnis zum Schadensersatzanspruch
  • 2. Ergebnis einer Auslegung
  • a) Abhängigkeit von Verjährung und Höhe des Schadensersatzanspruchs?
  • aa) Wortlautinterpretation
  • bb) Aussage der Gesetzesmaterialien
  • cc) Teleologische Interpretation
  • b) Gelockertes Unmittelbarkeitskriterium?
  • c) Bedeutung für die vorliegende Untersuchung
  • 3. Verwirklichung des Statikgedankens
  • a) Zusätzlicher Reststörungsausgleich bei Verjährung
  • b) Ablehnung einer allgemeinen Gewinnhaftung
  • c) Bedeutung für die vorliegende Betrachtung
  • § 5 Schadensersatz als Reststörungsausgleich
  • I. Überblick über die Haftungstatbestände
  • 1. Aufopferungshaftung im engeren Sinn
  • a) Der Anspruch aus § 904 Satz 2 BGB
  • b) Weitere Haftungstatbestände
  • 2. Nachbarrechtliche Ausgleichsansprüche
  • a) Der Anspruch aus § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB
  • b) Anspruch gemäß § 14 Satz 2 BImSchG
  • c) Allgemeiner nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch
  • II. Betrachtung aus allokatorischer Sicht
  • 1. Primäranspruch oder Subanspruch?
  • a) Deutung als Subanspruch
  • b) Deutung als Primäranspruch
  • c) Stellungnahme
  • 2. Qualifizierung als Reststörungsausgleich
  • a) Identifizierung der Reststörungen
  • b) Verwirklichung des Statikgedankens
  • 3. Stimmigkeitskontrolle: Ausprägung reinen Wertausgleichs
  • a) Ausschluß der Naturalrestitution
  • b) Abhängigkeit von Wertungen im Einzelfall
  • aa) Der Meinungsstreit zu § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB
  • bb) Die übrigen Fälle
  • c) Beachtlichkeit von Reserveursachen usw.
  • 4. Bewertung der Ergebnisse
  • Zusammenfassung des Zweiten Kapitels
  • Drittes Kapitel Ausgleich von Reststörungen im Bereicherungsrecht
  • § 6 Bereicherung und Allokatorisches Modell
  • I. Das Wesen der ungerechtfertigten Bereicherung
  • 1. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands
  • a) Sonderstellung der Gegenleistungskondiktion
  • b) Sonderstellung sekundärer Bereicherungsansprüche und bloßer Subansprüche
  • aa) Vindikationsersetzende Kondiktionen
  • bb) Kondiktion als Aufwendungsersatz
  • cc) Konsequenz für den Aufbau der Untersuchung
  • c) Die verbleibenden Kondiktionen
  • 2. Bereicherung als Verteilungsstörung
  • a) Die beiden idealtypischen Standpunkte
  • aa) Schuldnerorientierung: Abschöpfungstheorie
  • bb) Gläubigerorientierung: Restitutionstheorie
  • b) Diskussion
  • aa) Das historische Argument
  • bb) Das funktionelle Argument
  • cc) Das systematische Argument
  • c) Bewertung
  • 3. Störung der Realverteilung oder der Wertverteilung?
  • a) Der Wandel der Rechtsprechung
  • b) Standpunkt der Literatur
  • c) Identifizierung des Störungstypus anhand der üblichen Kriterien
  • aa) Wertungsmäßige Betrachtung
  • bb) Austauschvorgänge
  • cc) Immaterielle Vorteile
  • II. Ausgleichstypus bei Herausgabe und Wertersatz
  • 1. Anspruch auf gegenständliche Herausgabe des Erlangten
  • 2. Anspruch auf Wertersatz
  • a) Surrogatcharakter der Geldleistung
  • b) Abhängigkeit von einer Abwägung im Einzelfall?
  • aa) Argument der aufgedrängten Bereicherung
  • bb) Grundlage einer Gewinnhaftung
  • cc) Schutz auch des bösgläubigen Empfängers
  • dd) Bewertung
  • c) Zeitpunkt der Wertermittlung
  • d) Bedeutung für die weitere Untersuchung
  • 3. Die Konsequenzen von § 818 Abs. 3 BGB für den Ausgleichstypus
  • a) "Wegfall der Bereicherung" als offener Regelungsauftrag
  • b) Ausfüllung des Regelungsauftrags
  • aa) Theorie der originären Haftung auf den Saldo
  • bb) Deutung als nachgeschalteter Ausgleichsmechanismus
  • c) Diskussion: Unzulänglichkeit einer Saldohaftung
  • aa) Sachliche Überschreitung des Regelungsauftrags
  • bb) Unvereinbarkeit mit dem Wortlaut
  • cc) Erklärungsbedarf für bestimmte Ergebnisse
  • dd) Zwischenergebnis
  • III. Reichweite und Bestand des Primäranspruchs
  • 1. Die sekundären Bereicherungsgegenstände
  • a) Nutzungen und Surrogate
  • aa) Ausgrenzung rechtsgeschäftlicher Surrogate
  • bb) Teleologische Extension von § 818 Abs. 1 BGB
  • b) Nutzungs- und Verwertungsmöglichkeit als unmittelbar Erlangtes?
  • 2. Anspruchsschicksal bei gegenständlichem Wegfall des Erlangten
  • a) Die mangelnde Anwendbarkeit von § 275 BGB
  • b) Die Wirkung von § 818 Abs. 3 BGB
  • aa) Abschöpfungstheorie: Einheitliche Deutung
  • bb) Restitutionstheorie: § 818 Abs. 3 BGB als Gefahrtragungsnorm
  • cc) Diskussion
  • 3. Zwischenergebnis
  • IV. Identifizierung der Reststörungen
  • 1. Reststörungen beim Bereicherten
  • a) Reststörungen nach der Abschöpfungstheorie
  • aa) Umsetzungsverluste
  • bb) Verluste im Stammvermögen
  • b) Reststörungen nach der Rückgabetheorie
  • 2. Reststörungen beim Gläubiger
  • a) Das Dilemma der zutreffenden Soll-Verteilung
  • aa) Restitutionstheorie
  • bb) Abschöpfungstheorie
  • b) Reststörungen nach der Abschöpfungstheorie
  • c) Reststörungen nach der Restitutionstheorie
  • § 7 Ausgleich von Reststörungen im Bereicherungsrecht
  • I. Ausgleich von Umsetzungsverlusten bzw. Ersatzvorteilen
  • 1. Die anerkannten Grundsätze
  • a) Wertende Gewährung des Einwands
  • aa) Verbrauch für die Lebenshaltung
  • bb) Luxusausgaben
  • cc) Nicht mehr deckendes Aktivvermögen
  • b) Wertende Versagung des Ausgleichs
  • 2. Erklärung aus allokatorischer Sicht
  • a) Ausprägung reinen Wertausgleichs
  • b) Vorteil-Nachteil-Analyse
  • c) Bewertung
  • II. Die bereicherungsrechtliche Nachteilsausgleichung
  • 1. Meinungsstand zum Nachteilsausgleich
  • a) Die ursprüngliche Adäquanzlehre der Rechtsprechung
  • b) Einschränkungen der Adäquanzlehre
  • aa) Gedanke der Risikoverteilung
  • bb) Die Vertrauenslehren
  • cc) Die Zurechnungslehren
  • c) Ablehnung eines Nachteilsausgleichs
  • 2. Gerechtigkeitsgehalt der Nachteilsausgleichung
  • a) Oberster Grundsatz der Bereicherungshaftung?
  • b) Gedanke der Rechnungseinheit
  • c) Gedanke der Risikoverteilung
  • d) Prinzip des Vertrauensschutzes
  • aa) Der Gegenstand schutzwürdigen Vertrauens
  • bb) Mangel einer allgemeinen Zurechnungsgrundlage
  • cc) Wertungswidersprüche
  • e) Zurechnungsgedanke
  • 3. Erklärung aus allokatorischer Sicht
  • a) Ergebnis einer Anwendung des Statikgedankens
  • aa) Vorteil-Nachteil-Analyse nach der Abschöpfungstheorie
  • bb) Vorteil-Nachteil-Analyse nach der Restitutionstheorie
  • b) Entstehung eines Meinungsspektrums
  • 4. Resümee: Die Frage nach der "richtigen" Theorie
  • a) Das Dilemma des Rechtsempfindens
  • b) Konsequenzen de lege lata
  • c) Konsequenzen de lege ferenda
  • § 8 Vindikationsersetzende Kondiktionen
  • I. Überblick über die einzelnen Ansprüche
  • 1. Die Ansprüche aus § 816 BGB
  • a) Qualifizierung von § 816 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 BGB als Vindikationsersatz
  • b) Der Streit um den Anspruchsinhalt bei § 816 Abs. 1 BGB
  • 2. § 951 Abs. 1 Satz 1 BGB im Fall der Eingriffskondiktion
  • a) Modifizierung von § 818 Abs. 1 BGB
  • aa) Keine gegenständliche Herausgabe
  • bb) Höhenmäßige Begrenzung?
  • cc) Das Problem der Nutzungen
  • b) Der Ausgleichstypus
  • 3. Weitere vindikationsersetzende Kondiktionen
  • II. Besonderheiten des Nachteilsausgleichs
  • 1. Skizzierung des Meinungsstands
  • a) Verwertungskosten
  • b) Der an einen Dritten gezahlte Kaufpreis
  • aa) Argument der mangelnden Kausalität
  • bb) Argument der Interessenabwägung
  • cc) Argument vom Vindikationsersatz
  • c) Andere Restnachteile
  • 2. Zusammenfassung und Bewertung
  • a) Kern der angeführten Argumente
  • b) Erklärung aus allokatorischer Sicht
  • c) Verbleibender Spielraum für die Nachteilsausgleichung
  • § 9 Kondiktion als Aufwendungsersatz
  • I. Überblick über die Ausgleichsmechanismen
  • 1. § 951 Abs. 1 Satz 1 BGB als Verwendungskondiktion
  • a) Verbleibender Anwendungsbereich
  • b) Beschränkung auf den Materialverlust
  • 2. § 684 BGB und seine Anwendungen
  • 3. Einzelfälle im Rahmen von § 812 BGB
  • II. Besonderheiten gegenüber anderen Kondiktionen
  • 1. Höhenmäßige Begrenzung?
  • a) Die Diskussion bei § 951 BGB
  • b) Die übrigen Aufwendungskondiktionen
  • 2. Herausgabe oder Geldleistung?
  • 3. Das Problem der aufgedrängten Bereicherung
  • a) Eingrenzung des Problems
  • aa) Beseitigungsverlangen und Verweisung auf Wegnahmerecht
  • bb) Analoge Anwendung von §§ 404, 406ff BGB
  • cc) Ergebnis: Bedarf nach einer Lösung innerhalb des Bereicherungsrechts
  • b) Ansatz am subjektiven Wertbegriff
  • aa) Verhältnis zum Ansatz von Canaris
  • bb) Behandlung des gutgläubigen Anspruchstellers
  • cc) Behandlung des bösgläubigen Anspruchstellers
  • c) Zwischenergebnis
  • III. Bewertung aus allokatorischer Sicht
  • 1. Aufwendungskondiktionen als Reststörungsausgleich
  • 2. Aufwendungskondiktionen als Wertausgleich
  • a) Keine Herausgabe in natura
  • b) Einfluß von Wertungen im Einzelfall
  • c) Der maßgebliche Zeitpunkt
  • aa) Der Standpunkt der Rechtsprechung
  • bb) Standpunkte in der Literatur
  • cc) Eigene Stellungnahme
  • dd) Bedeutung für den Ausgleichstypus
  • 3. Bewertung der Ergebnisse
  • Zusammenfassung des Dritten Kapitels
  • Viertes Kapitel Weitere gesetzliche Schuldverhältnisse
  • § 10 Eigentümer-Besitzer-Verhältnisse
  • I. Vindikation und Allokatorisches Modell
  • 1. Struktur des Anspruchsverhältnisses
  • a) Umfang des Primäranspruchs
  • aa) Herausgabe von Nutzungen nach § 987 Abs. 1 BGB
  • bb) Herausgabe von Nutzungen nach § 988 BGB
  • b) Sekundäransprüche
  • aa) Schadensersatz aus §§ 989, 990 BGB
  • bb) Vindikationsersetzende Kondiktionen
  • cc) Ersatz schuldhaft nicht gezogener Nutzungen
  • dd) Herausgabe nicht rechtsgeschäftlicher Surrogate
  • c) Subansprüche auf Verwendungsersatz
  • 2. Allokatorische Analyse des Primäranspruchs
  • a) Identifizierung der Soll-Verteilung
  • b) Konsequenzen für die verschärfte Haftung des Bereicherungsschuldners
  • c) Ermittlung des Ausgleichstypus
  • 3. Restvorteile und Restnachteile des Besitzers
  • a) Restvorteile des Besitzers
  • aa) Nutzungen bei rechtsgrundlosem Erwerb
  • bb) Von Gesetzes wegen verbleibende Nutzungen als Restvorteile?
  • cc) Unternehmensgewinne und Investitionsmehrwert
  • b) Restnachteile des Besitzers
  • c) Die Sphäre des Eigentümers
  • II. Ausgleich von Restnachteilen des Besitzers
  • 1. Ausgleich zugunsten des redlichen Besitzers
  • a) Der maßgebliche Verwendungsbegriff
  • b) Problem des Aufdrängungsschutzes bei § 996 BGB
  • aa) Meinungsstand in der Literatur
  • bb) Stellungnahme
  • 2. Ausgleich beim verschärft haftenden Besitzer
  • 3. Verwendungsersatz aus allokatorischer Sicht
  • a) Ausprägung des Statikgedankens
  • b) Verwendungsersatz als Wertausgleich
  • aa) Fehlender Surrogatcharakter
  • bb) Abhängigkeit von einer wertenden Abwägung im Einzelfall?
  • cc) Der maßgebliche Zeitpunkt
  • III. Weitergehender Ausgleich von Reststörungen?
  • 1. Ausgleich von Restvorteilen des Eigentümers
  • a) Die entstehenden Wertungswidersprüche
  • aa) Vergleich mit dem nicht besitzenden Verwender
  • bb) Vergleich mit dem berechtigten Besitzer
  • cc) Vergleich mit dem angemaßten Eigengeschäftsführer
  • b) Die Lösung von Waltjen
  • c) Parallele Anwendbarkeit der Aufwendungskondiktionen?
  • aa) Das Auslegungsargument
  • bb) Argument der Milde der Bereicherungshaftung
  • cc) Argument des Abschöpfungsbedarfs
  • dd) Teleologisches Argument
  • ee) Zwischenergebnis
  • 2. Ausgleich von Restvorteilen des Besitzers?
  • 3. Ausgleich im Rahmen konkurrierender Ansprüche?
  • a) Konkurrierende Primäransprüche
  • b) Nutzungsherausgabeanspruch und Sekundäransprüche
  • 4. Bedeutung für die vorliegende Untersuchung
  • IV. Der Erbschaftsanspruch
  • 1. Unterschiede gegenüber den §§ 985ff. BGB
  • a) Volle Auskehrung von Vorteilen
  • b) Voller Verwendungsersatz
  • c) Verrechnungsmöglichkeit
  • 2. Bewertung der Unterschiede
  • a) Vergleich der praktischen Ergebnisse
  • b) Bedeutung aus allokatorischer Sicht
  • § 11 Rückabwicklungsverhältnisse
  • I. Überblick über die einzelnen Rechtsverhältnisse
  • 1. Rücktritt und verwandte Rechtsverhältnisse
  • a) Rücktritt und Wandlung
  • aa) Haftung des Rücktrittsberechtigten beim gesetzlichen Rücktritt
  • bb) Die Regelung in §§ 350, 351 BGB
  • b) Haustürwiderrufs- und Verbraucherkreditgesetz
  • aa) Verschuldensabhängiger Wertersatz
  • bb) Verschuldensunabhängiger Wertersatz
  • cc) Subansprüche auf Aufwendungsersatz
  • c) Weitere Spezialregelungen
  • 2. Die Gegenleistungskondiktion
  • a) Die Diskussion zum Untergang einer Sachleistung
  • aa) Die Saldotheorie und ihre Modifikationen
  • bb) Modifikationen der Zweikondiktionentheorie
  • cc) Insbesondere: Der Ansatz von Canaris
  • dd) Zusammenfassende Stellungnahme
  • b) Anwendung von § 818 Abs. 3 BGB bei unkörperlichen Leistungen
  • c) Besonderheiten des Nachteilsausgleichs
  • aa) Haltung der Rechtsprechung
  • bb) Der Ansatz von Canaris
  • cc) Stellungnahme
  • 3. Rückabwicklung durch Vindikation
  • a) Die Konkurrenz mit der Gegenleistungskondiktion
  • aa) Das strenge Subsidiaritätsdogma
  • bb) Divergenzen zwischen Kondiktion und Vindikation
  • b) Anwendung der Saldotheorie?
  • aa) Analyse der Rechtsprechung
  • bb) Die eigentlichen Konsequenzen: Untergang der Sachleistung
  • cc) Notwendigkeit einer Gegenleistungsvindikation?
  • II. Rückabwicklungsfunktion und Allokatorisches Modell
  • 1. Einheitlichkeit des Anspruchsverhältnisses
  • 2. Konsequenzen aus der Rückabwicklungsfunktion
  • a) Die rücktrittsrechtliche Rückabwicklung aus allokatorischer Sicht
  • b) Verallgemeinerung der Grundsätze
  • aa) Regelfall der Restitutionshaftung
  • bb) Abschöpfungshaftung der schutzwürdigeren Partei?
  • 3. Zwischenergebnis
  • III. Ausgleich von Reststörungen bei der Gegenleistungskondiktion
  • 1. Vorteil-Nachteil-Analyse bei zweiseitiger Restitutionshaftung
  • a) Zurechenbarer Wegfall der Sachleistung
  • aa) Der Risikovorteil des Käufers
  • bb) Erfordernis der Differenzierung
  • cc) Die Sphäre des Verkäufers
  • b) Zufallsbedingter Wegfall der Sachleistung
  • c) Unkörperliche Leistungen
  • d) Verluste im Stammvermögen
  • 2. Vorteil-Nachteil-Analyse bei einseitiger Abschöpfungshaftung
  • a) Wegfall der Kaufsache bei arglistiger Täuschung usw.
  • b) Verluste im Stammvermögen
  • 3. Anwendung des Statikgedankens
  • a) Beidseitige Haftung nach Restitutionsgrundsätzen
  • b) Haftung einer Partei nach Abschöpfungsgrundsätzen
  • c) Vergleich mit den Ergebnissen von Canaris und der Saldotheorie
  • d) Vorzüge der hier vorgenommenen Deutung
  • aa) Ergebnisse bei Höherwertigkeit der Sachleistung
  • bb) Behandlung von Gebrauchsvorteilen
  • 4. Bewertung der Ergebnisse
  • a) Bedeutung für die Verifizierung des Statikgedankens
  • b) Die Frage nach der "richtigen" Deutung
  • IV. Die übrigen Rückabwicklungsverhältnisse
  • 1. Vergleich mit der vindikationsrechtlichen Rückabwicklung
  • a) Lückenhafte Verwirklichung des Statikgedankens
  • b) Bedeutung für die vorliegende Untersuchung
  • 2. Gesetzlicher Rücktritt und verwandte Rechtsverhältnisse
  • a) Bedeutung der rücktrittsrechtlichen Regelung für die vorliegende Untersuchung
  • b) Vergleich mit den spezialgesetzlichen Vorschriften
  • Zusammenfassung des Vierten Kapitels
  • Fünftes Kapitel Vertragliche und quasi-vertragliche Schuldverhältnisse
  • § 12 Geschäftsführung ohne Auftrag
  • I. Geschäftsführung und Allokatorisches Modell
  • 1. Struktur des Anspruchsverhältnisses
  • a) §§ 681 Satz 2, 667 BGB als primärer Ausgleichsanspruch
  • b) Weitere primäre und sekundäre Ansprüche
  • c) Subansprüche
  • 2. Allokatorische Analyse des Primäranspruchs
  • a) Auslösende Störung und Soll-Verteilung
  • b) Identifizierung des Ausgleichstypus
  • 3. Identifizierung der Reststörungen
  • a) Vorüberlegung: Umfang der Herausgabepflicht
  • aa) Subjektiver oder objektiver Zusammenhang
  • bb) Das Problem mittelbarer Folgevorteile
  • b) Reststörungen beim Geschäftsführer
  • c) Reststörungen beim Geschäftsherrn
  • II. Ausgleich von Restnachteilen des Geschäftsführers
  • 1. Aufwendungsersatz aus allokatorischer Sicht
  • a) Verwirklichung des Statikgedankens
  • b) Ausprägung reinen Wertausgleichs
  • 2. Die auftragsrechtliche Nachteilsausgleichung
  • a) Skizzierung des Meinungsstands
  • aa) Theorie von der analogen Anwendung des § 670 BGB
  • bb) Theorie der Gefährdungs- bzw. Risikohaftung
  • cc) Diskussion
  • b) Deutung als Reststörungsausgleich auf der Grundlage des Statikgedankens
  • c) Stimmigkeitskontrolle im Vergleich zur Theorie der Risikohaftung
  • aa) Grenzen richterlicher Rechtsfortbildung
  • bb) Mangel eines hinreichenden Zurechnungsgrundes
  • cc) Reduzierung auf angemessenen Ausgleich
  • dd) Das allokatorische Argument
  • d) Bewertung der Ergebnisse
  • § 13 Vertragliche Erfüllungsansprüche
  • I. Erfüllungsanspruch und Allokatorisches Modell
  • 1. Die Bedeutung von Äquivalenzstörungen
  • a) Ursache der allokatorischen Irrelevanz
  • b) Verhältnis zum Wegfall der Geschäftsgrundlage
  • c) Abweichende Beurteilung bei entsprechender Vereinbarung?
  • 2. Die Lage bei gestörtem Leistungsaustausch
  • a) Vertragliche Ansprüche mit Ausgleichscharakter
  • b) Ermittlung der Reststörungen
  • aa) Konsequenzen aus den Besonderheiten der Soll-Verteilung
  • bb) Veranschaulichung durch Beispiele
  • II. Vorteilsausgleich bei einseitiger Vertragsdurchführung
  • 1. Voraussetzungen und Umfang des Ausgleichs
  • a) Gesetzlich normierte Vorteilsanrechnung
  • aa) Vom Gläubiger zu vertretende Unmöglichkeit
  • bb) Verhinderung des Mieters
  • cc) Vorschriften des Dienstvertragsrechts
  • dd) Vorschriften des Werkvertragsrechts
  • b) Verallgemeinerung durch die Rechtsprechung
  • 2. Bewertung aus allokatorischer Sicht
  • a) Erklärung durch den Statikgedanken
  • b) Ausprägung reinen Wertausgleichs
  • 3. Bewertung der Ergebnisse
  • III. Modifizierte Erfüllungsansprüche und Sekundäransprüche
  • 1. Ansprüche auf Mängelgewährleistung
  • a) Meinungsstand zur Vorteilsausgleichung
  • aa) Mängelbeseitigung beim Werkvertrag
  • bb) Mängelbeseitigung im Mietrecht
  • cc) Erstreckung auf andere Gewährleistungsansprüche?
  • b) Gerechtigkeitsgehalt der Vorteilsausgleichung
  • aa) Vorteil-Nachteil-Analyse in den werk- und kaufvertragsrechtlichen Fällen
  • bb) Vorteil-Nachteil-Analyse im mietrechtlichen Fall
  • c) Bewertung der Ergebnisse
  • 2. Ersatz des Erfüllungsinteresses
  • a) Zwitternatur der Ansprüche auf "Schadensersatz wegen Nichterfüllung"
  • b) Isolierung des reinen Erfüllungsinteresses
  • aa) Nichterfüllung isolierter Leistungspflichten
  • bb) Wahl der Surrogationsmethode durch den Gläubiger
  • cc) Der sogenannte "kleine" Schadensersatz
  • c) Vorteilsausgleichung bei Surrogation einer einzelnen Leistung
  • aa) Weiterverkauf einer mangelbehafteten Sache
  • bb) Schönheitsreparaturen im Mietrecht
  • cc) Stellungnahme aus allokatorischer Sicht
  • d) Vorteilsausgleichung im Abwicklungsverhältnis
  • aa) Standpunkt der Rechtsprechung
  • bb) Erklärung aus allokatorischer Sicht
  • 3. Herausgabe des stellvertretenden commodum
  • a) Nachteilsausgleichung zugunsten des Schuldners
  • b) Das Problem der dogmatischen Konstruktion
  • aa) Analogie zu § 102 BGB?
  • bb) Deutung als Reststörungsausgleich
  • cc) Diskussion
  • c) Bedeutung für die vorliegende Betrachtung
  • § 14 Primäre Schadensersatzansprüche im vertraglichen Kontext
  • I. Einordnung in das Allokatorische Modell
  • 1. Überblick über die Haftungstatbestände
  • a) Haftung auf den Vertrauensschaden
  • aa) Schutz der Rechte und Rechtsgüter im Sinne von § 823 Abs. 1 BGB
  • bb) Schutz reiner Vermögensinteressen
  • cc) Bedeutung im vorvertraglichen Bereich
  • b) Haftung auf entgangenen Gewinn
  • c) Haftung auf den Verzögerungsschaden
  • 2. Qualifizierung als Primäransprüche
  • a) Deliktsähnlicher Charakter der Vertrauenshaftung
  • b) Selbständigkeit der übrigen Haftungstatbestände
  • 3. Ermittlung der Soll-Verteilung
  • II. Ausgleich von Reststörungen
  • 1. Ausgleich von Restvorteilen des Gläubigers
  • 2. Ausgleich von Restvorteilen des Schuldners
  • a) Ansätze eines Vorteilsausgleichs im Geschäftsführungsrecht
  • aa) Kritik der Lösung über § 667 BGB
  • bb) Gewährung eines Eintrittsrechts?
  • cc) Deutung als Reststörungsausgleich
  • b) Stimmigkeitskontrolle
  • aa) Keine gegenständliche Herausgabe
  • bb) Unangemessenheit der Haftung auf den Verkehrswert
  • 3. Bewertung der Ergebnisse
  • Zusammenfassung des Fünften Kapitels
  • Sechstes Kapitel Allgemeiner Wertausgleich
  • § 15 Der Statikgedanke als Rechtsprinzip
  • I. Der induktive Nachweis
  • 1. Reine Ausprägungen des Statikgedankens
  • a) Positiv normierte Regelungen
  • aa) Anrechnung von Ersatzerwerb
  • bb) Aufwendungskondiktion und Aufwendungsersatz
  • cc) Ansprüche mit Aufopferungscharakter
  • dd) Einzelvorschriften
  • b) Richterliche Rechtsfortbildungen
  • aa) Schadensrechtliche Vorteilsausgleichung
  • bb) Bereicherungsrechtliche Nachteilsausgleichung
  • cc) Abzug von Erwerbskosten bei § 281 Abs. 1 BGB
  • dd) Rückabwicklung gegenseitiger Verträge
  • ee) Umdeutung von § 852 Abs. 3 BGB
  • 2. Abgeschwächte Ausprägungen des Statikgedankens
  • a) Ausgleich einer konkreten mit einer "gewissen" Reststörung
  • aa) Risikotypische Begleitschäden des Geschäftsführers
  • bb) Vorteilshaftung in Treueverhältnissen
  • cc) Gewinnhaftung im gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht
  • b) Ausgleich eines Restvorteils trotz negativer Gesamtvermögensbilanz
  • c) Verzicht auf das Kausalitätserfordernis?
  • 3. Durchbrechung des Statikgedankens
  • a) Abgrenzung zu bloßen Unvollständigkeiten
  • b) Einziges Beispiel: Verwendungsersatz des Besitzers
  • 4. Bewertung
  • II. Deduktive Kontrolle: Freiheitsrechtliche Rekonstruktion
  • 1. Geltung des verfassungsrechtlichen Übermaßverbots im Privatrecht
  • a) Abwehrfunktion der Grundrechte und Übermaßverbot
  • aa) Prinzip der zweiseitigen Rechtfertigung
  • bb) Verlagerung auf die Rechtsanwendung?
  • b) Schutzgebotsfunktion der Grundrechte und Untermaßverbot
  • c) Ausstrahlungswirkung der Grundrechte und Prinzip verhältnismäßiger Verwirklichung
  • d) Kritische Bewertung
  • 2. Geltung eines genuin privatrechtlichen Verhältnismäßigkeitsprinzips
  • a) Charakteristika eines "Maßgebots"
  • b) Wirkungsweise als "schwaches" Übermaßverbot
  • aa) Identifizierung von Zweck und Mittel
  • bb) Das Kriterium des milderen Mittels
  • c) Wirkungsweise des "schwachen" Untermaßverbots
  • 3. Bewertung als ergänzende Argumentation
  • III. Intuitive Kontrolle: Statikprinzip als sinnvolle Wertentscheidung
  • 1. Maßstäbe konsequenten Handelns
  • 2. Rechtspolitische Überlegungen
  • IV. Konkretisierung des Statikprinzips
  • 1. Wechselwirkung mit anderen Prinzipien und Einzelwertungen
  • a) Kollidierende Wertungen
  • b) Gleichlaufende Wertungen
  • c) Die Abwägung im Einzelfall
  • aa) Das Gewicht von Prinzipien
  • bb) Die Gewichtung des Statikprinzips
  • cc) Praktische Handhabung
  • 2. Geltungsbereich
  • a) Das übrige Zivilrecht
  • b) Zivilverfahrensrecht
  • c) Öffentliches Recht
  • § 16 Konzeption eines Allgemeinen Wertausgleichs
  • I. Statikprinzip als Grundlage richterlicher Rechtsfortbildung
  • 1. Verbleibende Lücken im Gesetz
  • a) Unvollständige Verwirklichung des Statikprinzips
  • aa) Vom Vindikationsgläubiger freiwillig realisierter Mehrwert
  • bb) Vindikationsrechtliche Rückabwicklung
  • cc) Zufälliger Untergang beim Rücktritt
  • dd) Materiellrechtliche Kostenerstattung
  • ee) Ausgleichung des Verletzergewinns
  • b) Versagen eines argumentum e contrario
  • c) Argumentum e silentio legis completae?
  • aa) Gegenstandsorientierung unserer Rechtsordnung
  • bb) Mangelnde Aussagekraft für die Rechtsfolgenseite
  • d) Zwischenergebnis
  • 2. Einzelkorrektur oder Gesamtkonzept?
  • a) Parallelität von Lückenfindung und Lückenschließung
  • b) Das Effektivitätsargument
  • c) Bedeutung für das weitere Vorgehen
  • II. Grundzüge des Allgemeinen Wertausgleichs
  • 1. Identifizierung der korrespondierenden Reststörungen
  • a) Konkrete und vermutete Reststörungen
  • b) Fingierte Reststörungen
  • c) Zugerechnete Reststörungen
  • 2. Kongruenzprinzip oder Gesamtvermögensbilanz?
  • a) Zusammentreffen konkreter und anderer Reststörungen in einer Sphäre
  • b) Zusammentreffen konkreter Reststörungen in einer Sphäre
  • c) Gegenständlich oder zeitlich teilbare Ansprüche
  • 3. Abwägung im Einzelfall
  • 4. Einzelfragen der praktischen Durchführung
  • a) Vorteilsausgleichung oder Nachteilsausgleichung?
  • b) Gestaltung des Ausgleichs
  • c) Zeitliche Grenzen der Geltendmachung
  • aa) Möglichkeit nachträglicher Geltendmachung
  • bb) Bestehen einer Ausschlußfrist?
  • cc) Verjährungsfragen
  • d) Probleme der Rechtsnachfolge
  • aa) Zession des zugrundeliegenden Anspruchs
  • bb) Behandlung objektbezogener Umstände nach Weitergabe
  • cc) Behandlung subjektbezogener Umstände
  • e) Prozessuale Geltendmachung
  • III. Beispiele für die praktischen Implikationen
  • 1. Reserveursachen im Schadensrecht
  • a) Ermittlung der auftretenden Reststörungen
  • b) Vorteil-Nachteil-Analyse
  • c) Abwägung im Einzelfall
  • 2. Entwicklung eines stimmigen Rückabwicklungssystems
  • a) Die rechtsgrundlos ausbezahlte Darlehensvaluta
  • aa) Die herkömmliche Lösung
  • bb) Lösung mit Hilfe des Allgemeinen Wertausgleichs
  • b) Gegenleistungsvindikation
  • c) Linderung entstehender Härten bei § 350 BGB
  • 3. Vindikationsrechtliche Vorteilsausgleichung
  • a) Grundgedanke
  • b) Vorzüge gegenüber der parallelen Anwendung der Aufwendungskondiktion
  • 4. Materiellrechtliche Kostenerstattung
  • a) Praktischer Bedarf
  • b) Beschränkung auf angemessenen Ausgleich
  • 5. Gewinnhaftung bei wirtschaftsrechtlichen Sachverhalten
  • a) Verletzung eines vertraglichen Wettbewerbsverbots
  • b) Unberechtigte Schutzrechtsverwarnung und ähnliche Fälle
  • c) Haftung des herrschenden Unternehmens im qualifiziert faktischen Konzern
  • Zusammenfassung des Sechsten Kapitels
  • Siebentes Kapitel Abschließende Bemerkungen
  • § 17 Allokatorische Analyse als methodischer Ansatz?
  • I. Charakteristika des Ansatzes
  • 1. Verteilungsdenken contra Verhaltensdenken
  • a) Die volitionistische Tradition
  • b) Neueinschätzung der Anspruchsausfüllung
  • 2. Verteilungsdenken contra Zielkonfliktdenken
  • a) Das Dilemma des klassischen Normzweckdenkens
  • b) Soll-Verteilung als antezipierte praktische Konkordanz
  • 3. Allokatorische Argumentation
  • 4. Zwischenergebnis
  • II. Die Prämisse der allokatorischen Eindeutigkeit
  • 1. Eindeutigkeit der Klassifizierungen
  • a) Die Möglichkeit "hybrider" Ausgleichsmechanismen
  • b) Vorzüge eindeutiger Klassifizierungen
  • 2. Eindeutigkeit der Zielsetzungen
  • a) Weinribs Kohärenzthese
  • b) Vorzüge eindeutiger Zielsetzungen
  • c) Eindeutigkeit der Zielsetzung als Optimierungsgebot?
  • 3. Bewertung
  • III. Möglichkeiten und Grenzen
  • 1. Bedeutung für eine Reform des deutschen Schuldrechts
  • a) Normierung des Allgemeinen Wertausgleichs?
  • b) Konsequenzen aus der allokatorischen Analyse
  • 2. Perspektiven in einem internationalen Kontext?
  • § 18 Zusammenfassung der Arbeit
  • Schlußbemerkung
  • Literaturverzeichnis
  • Sachregister
DNB DDC Sachgruppen
Dewey Decimal Classfication (DDC)

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