"Meine Adern Porphyr"

Antikenrezeption im Werk von Marie Luise Kaschnitz
 
 
Universitätsverlag Winter
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 27. April 2017
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  • XVIII, 738 Seiten
 
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978-3-8253-7673-4 (ISBN)
 
Die vorliegende Studie ist die erste breiter angelegte, systematische Untersuchung zur Rezeption der Antike und der Stadt Rom im OEuvre von Marie Luise Kaschnitz. Auch unter Einbezug bislang nicht ausgewerteten Materials und noch nahezu unbeachtet gebliebener Quellen widmet sie sich im ersten Teil der Verarbeitung antiker Mythen und deren Landschaften im Frühwerk der Autorin zwischen den 1930er und 1940er Jahren und im zweiten Teil ihren literarischen Rom-Bildern ab 1947 bis 1972. Die Texte werden erstmalig in ihrer Gesamtkomposition und als Ausdruck eines zeitspezifischen und dabei kultur- wie zeitkritischen Antikenrekurses gelesen. Die Arbeit bindet die ausgewählten Passagen dazu gezielt in kulturhistorische, geistesgeschichtliche und wissenschaftliche Kontexte sowie in entsprechende ästhetische Diskurse ein und geht entscheidenden Entwicklungslinien und Transformationsprozessen nach. Auch die Funktionalisierung differenter Gattungsformen sowie intertextueller und intermedialer Verfahren wird dabei in den Blick genommen.
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1 - Cover [Seite 1]
2 - Titel [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 6]
5 - Vorwort???????????????????????????? [Seite 18]
6 - 1 Einleitung [Seite 20]
7 - 2 1936-1945: Zeit- und kulturkritische Arbeit am Mythos und an der südlichen Topographie [Seite 34]
7.1 - 2.1 Voraussetzungen [Seite 34]
7.1.1 - 2.1.1 "Meine Fragelust [.] war ungeheuer." Der biographische Bildungshorizont [Seite 34]
7.1.2 - 2.1.2 Kulturhistorische und altertumswissenschaftliche Hintergründe: Zwischen "moderner Bewußtheit und Sehnsucht nach archaischem Glück" [Seite 39]
7.1.2.1 - 2.1.2.1 "Mythos ist [.] etwas vom 'Ursprung' [.]". Der Zugang zu mythischen Sujets vor der Folie von Walter F. Otto, Karl Kerényi und C. G. Jung [Seite 39]
7.1.2.2 - 2.1.2.2 Weitere Beispiele für die Verarbeitung mythologischer Stoffe zwischen 1930 und 1945 [Seite 48]
7.1.2.3 - 2.1.2.3 Die Zeitkrise der 1920er und 1930er Jahre als Kontext für die Rückkehr zum Mythos und zum Ursprünglichen [Seite 50]
7.1.2.4 - 2.1.2.4 Exemplarische Analyse des Essays 'Mythos' [Seite 60]
7.1.2.5 - 2.1.2.5 Einflüsse aus dem Ende des 19. Jahrhunderts: Friedrich Nietzsche und Johann Jakob Bachofen [Seite 68]
7.1.2.5.1 - 2.1.2.5.1 Marie Luise Kaschnitz im Bannkreis der Enthüller einer "dunklere[n] und wildere[n] Antike" [Seite 68]
7.1.2.5.2 - 2.1.2.5.2 Die Komplementärbeziehung von Dionysischem und Apollinischem bei Nietzsche [Seite 81]
7.1.2.5.3 - 2.1.2.5.3 Bachofens Vorstellung einer "successive[n] Läuterung des Lebens" und sein Bild von der Frau [Seite 87]
7.1.2.5.4 - 2.1.2.5.4 Die Rezeption Bachofens im Nationalsozialismus [Seite 93]
7.1.3 - 2.1.3 "[.] das war unsere Art von Widerstand [.]." Die Konstruktion von Gegenwelten des Ewigen und Geistigen im Kontext der "Inneren Emigration" [Seite 98]
7.1.3.1 - 2.1.3.1 "An der Wichtigkeit unserer Arbeit zweifelten wir keinen Augenblick [.]." Leben und Schreiben in der Diktatur [Seite 98]
7.1.3.2 - 2.1.3.2 Literarische Verfahren und Techniken: Mythenrezeption als ein "Schreiben zwischen den Zeilen" [Seite 106]
7.1.3.3 - 2.1.3.3 Spezifische Erzählräume: Die Zeitlosigkeit südlicher Natur und antiker Kunstlandschaft [Seite 112]
7.2 - 2.2 Fragehorizonte [Seite 116]
7.3 - 2.3 Der Roman 'Elissa': Eine Narration über die Macht des mythologischen Erzählens [Seite 117]
7.3.1 - 2.3.1 Exposition: "Die Geschichte dieser Königin war es, die Elissa vor allem liebte." [Seite 117]
7.3.1.1 - 2.3.1.1 Äußere Struktur und inhaltlicher Aufbau des Romans [Seite 117]
7.3.1.2 - 2.3.1.2 Fragehorizont, methodische Überlegungen und Thesen [Seite 119]
7.3.2 - 2.3.2 Ausgestaltung des narrrativen Raums [Seite 129]
7.3.3 - 2.3.3 "Ich bin anders als du [.]. Es ist etwas Dunkles in mir, dem ich nicht wehren [.] will." Zum Polaritätsprinzip zwischen Anna und Elissa [Seite 131]
7.3.3.1 - 2.3.3.1 Der Manuskriptentwurf 'Die Irrenden' [Seite 131]
7.3.3.2 - 2.3.3.2 Der Untergrund einer elementar-ursprünglichen Frauen- und Mutterwelt [Seite 133]
7.3.3.3 - 2.3.3.3 "[.] cum sic unanimam adloqitur [.] sororem [.]." [Seite 136]
7.3.3.4 - 2.3.3.4 Das Verhältnis der Schwestern zu Erzählungen und Imagination [Seite 142]
7.3.3.5 - 2.3.3.5 Divergierende Vorstellungen von Weiblichkeit [Seite 144]
7.3.3.6 - 2.3.3.6 Annäherungen an die Wesensart Annas [Seite 150]
7.3.4 - 2.3.4 "Es war alles ein Irrtum, dachte sie plötzlich." Die radikale 'Umwertung' des Dido-Mythos [Seite 153]
7.3.4.1 - 2.3.4.1 'Heterodiegetische Transformation': "Elissa lachte, weil es ihr einfiel, mit jenem sagenhaften Geschehen die jämmerliche Landung des Fremden zu vergleichen." [Seite 153]
7.3.4.2 - 2.3.4.2 'Demotivation': "haerent infixi pectore vultus / verbaque [.]." - "Einmal lag auch in Worten Glück, aber das war vor langer Zeit." [Seite 157]
7.3.4.3 - 2.3.4.3 "Noch immer war ihm das Schicksal der Siedlung gleichgültig." Die Entheroisierung der Aeneas-Gestalt [Seite 161]
7.3.4.4 - 2.3.4.4 Unter dem Gehorsam einer "Stimme, die nicht ihr allein gehörte, sondern allen Frauen der Welt". Die Neubelebung eines Identitätsverlustes vor der Folie Bachofens und des nationalsozialistischen Frauenbildes [Seite 165]
7.3.4.5 - 2.3.4.5 Elissas 'Aufbruch' zum eigenen Ich als zeitkritische Pervertierung der 'Hypotexte' [Seite 172]
7.3.5 - 2.3.5 "Oft kleidete der Alte seine Belehrung in das Gewand von Gleichnissen und Märchen." Narratologische Konzeption und Selbstreferentialität [Seite 179]
7.3.5.1 - 2.3.5.1 Erzähltechnische Verfahren der Leserlenkung [Seite 179]
7.3.5.1.1 - 2.3.5.1.1 Nullfokalisierung: "In diesem Herbst entwurzelte der Sturm den großen Baum [.]. Elissa und Anna wußten es nicht." [Seite 179]
7.3.5.1.2 - 2.3.5.1.2 Zukunftsgewisse Vorausdeutungen in Erzähler- und Figurenrede [Seite 183]
7.3.5.2 - 2.3.5.2 "Während die Mutter erzählte, sah sie sich selbst [.] an der Brüstung eines Schiffes stehen [.]." Das Zurücktreten in die mythologische Urzeit [Seite 188]
7.3.6 - 2.3.6 Fazit [Seite 199]
7.4 - 2.4 Lyrische Reisen ins Mythisch-Ursprüngliche: Der Gedichtzyklus 'Südliche Landschaft' [Seite 201]
7.4.1 - 2.4.1 Exposition: Italien- und Griechenlandbilder als Chiffre des Übergeschichtlichen [Seite 201]
7.4.2 - 2.4.2 Literarische Vorbildung: Das kulturkritische Griechenland-Tagebuch Ernst Wilhelm Eschmanns [Seite 202]
7.4.3 - 2.4.3 Begegnungen mit dem "Auge der Urwelt" [Seite 205]
7.4.4 - 2.4.4 "Weht von campanischen Ufern mir lichte Gewähr." Überdauernde Gegenwerte [Seite 210]
7.4.5 - 2.4.5 Das Gedicht 'Delphi' als Neubelebung eines Gründungsmythos [Seite 214]
7.4.5.1 - 2.4.5.1 Exposition: Ein "Maß im Zusammenklang von hell und dunkel, im Gleichgewicht von oben und unten" [Seite 214]
7.4.5.2 - 2.4.5.2 Textanalyse [Seite 218]
7.4.5.2.1 - 2.4.5.2.1 Gaia und Dionysos [Seite 218]
7.4.5.2.2 - 2.4.5.2.2 Zeus und Apoll [Seite 224]
7.4.5.2.3 - 2.4.5.2.3 Ein "Bündnis von Rausch und Licht" [Seite 229]
7.4.6 - 2.4.6 Fazit [Seite 230]
7.5 - 2.5 Zwischen Höhle und Idee: Die Sammlung 'Griechische Mythen' [Seite 231]
7.5.1 - 2.5.1 Die Grundstruktur eines immerwährenden Auf- und Abstiegs [Seite 231]
7.5.2 - 2.5.2 Die Zwiegestalt des Mythischen [Seite 242]
7.5.2.1 - 2.5.2.1 Sibylle und Demeter [Seite 242]
7.5.2.2 - 2.5.2.2 Perseus und Bellerophontes [Seite 253]
7.5.3 - 2.5.3 Der poetologische Horizont einer "dionysische[n] Verschmelzung" [Seite 263]
7.5.3.1 - 2.5.3.1 Hephaistos und die Thebanischen Zwillinge [Seite 263]
7.5.3.2 - 2.5.3.2 Didaktische Überformung: Der mythische Erzieher Chiron [Seite 275]
7.5.4 - 2.5.4 Fazit [Seite 281]
7.6 - 2.6 Der Triumph der Kunst in "dunkler Zeit": Poetische Selbstreflexion und Standortbestimmung im Skulptursonett 'Nike' von 'Samothrake' [Seite 282]
7.6.1 - 2.6.1 Exposition [Seite 282]
7.6.2 - 2.6.2 Gedichtanalyse [Seite 288]
7.6.2.1 - 2.6.2.1 "Und schlug doch hellen Jubel aus dem Stein." Die Entstehung einer 'Textskulptur' auf dem "Untergrund des Schreckens" [Seite 288]
7.6.2.2 - 2.6.2.2 "Und lehrt [.] des Sieges unvergleichliche Gebärde". Die mythische Vermittlung künstlerischen Selbstbewusstseins [Seite 296]
7.6.3 - 2.6.3 Fazit und Gesamtrückschau [Seite 301]
8 - 3 1947-1972: Rom-Imaginationen. Bilder ästhetischer Selbstverortung [Seite 304]
8.1 - 3.1 Folien: Zeitgenössische Rom-Konzeptionen [Seite 304]
8.1.1 - 3.1.1 Literarische Topographie: Rom als Text [Seite 304]
8.1.1.1 - 3.1.1.1 Erste Begegnung mit den Schriftwegen durch die Ewige Stadt [Seite 304]
8.1.1.2 - 3.1.1.2 Geschichte der Lesbarkeit Roms [Seite 307]
8.1.1.3 - 3.1.1.3 "Rom ist [.] eine Toten-Stadt [.]." Revoltierende Gegentexte gegen die bedeutenden 'Vorschriften'. [Seite 314]
8.1.2 - 3.1.2 Kulturhistorische Rom-Gänge der Moderne und ihre Spuren in der Gegenwartsliteratur [Seite 321]
8.1.2.1 - 3.1.2.1 Eine "Verschmelzung des Differentesten". Rom bei Georg Simmel [Seite 321]
8.1.2.2 - 3.1.2.2 Sigmund Freuds "Utopie einer lebendigen [.] Erinnerung". Rom als permanente Gegenwart von Vergangenem [Seite 324]
8.1.2.3 - 3.1.2.3 "Die Schrift der Architektur." Literarische Wege durch Rom als Analogien zur simultanen Durchdringung des "Differentesten" [Seite 325]
8.1.3 - 3.1.3 'Romanità fascista': Rom als Hauptstadt des Faschismus [Seite 327]
8.1.4 - 3.1.4 'Ritorno all'uomo': Gegenentwürfe im neorealistischen Film der frühen Nachkriegszeit [Seite 333]
8.2 - 3.2 Fragehorizonte [Seite 338]
8.3 - 3.3 Der Essay 'Rom' als "Textraum der Memoria" [Seite 341]
8.3.1 - 3.3.1 Exposition: Rom als überzeitliche Landschaft von Natur, Kunst und Vergangenheit [Seite 341]
8.3.1.1 - 3.3.1.1 Die Erstveröffentlichung des Essays in der Zeitschrift 'Das Kunstwerk' [Seite 341]
8.3.1.2 - 3.3.1.2 Fragehorizonte und Thesen [Seite 342]
8.3.1.3 - 3.3.1.3 "Das Herzklopfen damals [.], Roma, Rom." Der magische Moment der Ankunft [Seite 344]
8.3.2 - 3.3.2 "Mit der Nennung des Namens beginnt jede Beschwörung." Die Zauberkraft des Bezeichnens [Seite 346]
8.3.3 - 3.3.3 "Wer Rom denkt [.]." Rom als imaginäre Textstadt [Seite 349]
8.3.4 - 3.3.4 "Hier bin ich und dort, draußen vor den Toren und im Herzen der Stadt zugleich." Textuelle Macht über die römische Topographie [Seite 354]
8.3.5 - 3.3.5 "Manchmal belebt sich die Bühne des großen Welttheaters mit den Gestalten versunkener Zeiten." Eine Topologie der römischen Geschichte [Seite 359]
8.3.6 - 3.3.6 "Kapitelle [.], vom lichten Bambusgesträuch überweht." Der Essay 'Rom' als elementarer Zyklus von Werden und Vergehen [Seite 370]
8.3.7 - 3.3.7 Der Abschied von den alten Schriftwegen als erste Neupositionierung literarischer Identität in Rom [Seite 381]
8.3.8 - 3.3.8 Fazit [Seite 382]
8.4 - 3.4 "Reden die Steine, tönen die Masken noch [.]?" Der Gedichtzyklus 'Ewige Stadt' zwischen Aufbegehren und Affirmation [Seite 384]
8.4.1 - 3.4.1 Exposition: Lyrische Wanderung durch Ruinen dekonstruierter Rom-Bilder und Topographien der 'Wiedergeburt' [Seite 384]
8.4.1.1 - 3.4.1.1 Folien [Seite 384]
8.4.1.2 - 3.4.1.2 Fragehorizonte und Thesen [Seite 387]
8.4.2 - 3.4.2 Sprechhaltung und Form als Ausdruck einer brüchig gewordenen Rom-Erfahrung und Suche nach neuer Totalität [Seite 392]
8.4.3 - 3.4.3 "Vergeblich / Sucht Ihr die Lampen [.]." Rom im Dunkeln [Seite 398]
8.4.4 - 3.4.4 "Warum springen die Brunnen nicht mehr [.]?" Rom als Todeslandschaft und Topographie der Entfremdung [Seite 400]
8.4.5 - 3.4.5 "Sich selbst nicht mehr und keinem Menschen gleich." Die Menschenzeichnung im Gedichtzyklus [Seite 406]
8.4.6 - 3.4.6 "[.] seid Ihr noch immer da / Madonnen lächelnde [.] Gebäumte Leiber der Sklaven?" Auflehnung gegen die steinernen Schriften Roms [Seite 411]
8.4.7 - 3.4.7 "[.] wer liebte noch die Liebe?" 'Roma' ohne 'Amor' [Seite 416]
8.4.8 - 3.4.8 Von der Dunkelheit ins Licht. Das dreizehnte Gedicht [Seite 422]
8.4.9 - 3.4.9 "Du Nicht-mehr-Du und Mehr-als-Du." Rom als Ort der Verwandlung [Seite 427]
8.4.9.1 - 3.4.9.1 Exposition: ",Qui non si muore mai'." [Seite 427]
8.4.9.2 - 3.4.9.2 "Du liebst ja noch." Die Sprache der römischen Steine [Seite 432]
8.4.9.3 - 3.4.9.3 "Und branden hörst Du das Meer an die Mauern der Stadt [.]." Rom als innere Landschaft der Imagination [Seite 442]
8.4.10 - 3.4.10 "Es reden die Steine von Rom, blühend im Neonlicht [.]." [Seite 450]
8.4.11 - 3.4.11 Fazit [Seite 457]
8.5 - 3.5 "Die Bemühung um Einklang ist vergeblich [.]." Römische Fragmente im Tagebuch 'Engelsbrücke' [Seite 460]
8.5.1 - 3.5.1 Exposition: Ich-Suche zwischen Antike und Zeitgenossenschaft [Seite 460]
8.5.2 - 3.5.2 "Es ist schwer, in Rom zu leben [.]." Die Programmatik der ersten Aufzeichnung und ihr Bezug zu autobiographischen Rom-Texten der Autorin aus den 1960er und 1970er Jahren [Seite 466]
8.5.3 - 3.5.3 Zwischen "Erde und Himmel". Zur Titelwahl der 'Römischen Betrachtungen' [Seite 472]
8.5.4 - 3.5.4 Bilder des Dauernden und "ewig Gleiche[n]" im römischen "Durcheinander der Zeiten" [Seite 479]
8.5.4.1 - 3.5.4.1 'San Urbano' [Seite 479]
8.5.4.2 - 3.5.4.2 'Das Muschelhorn' [Seite 485]
8.5.4.3 - 3.5.4.3 'Torre Pignattara' [Seite 489]
8.5.4.4 - 3.5.4.4 'Colosseum' [Seite 493]
8.5.4.5 - 3.5.4.5 "Taggespenster" [Seite 497]
8.5.4.5.1 - 3.5.4.5.1 'Eine kleine Stadt' [Seite 497]
8.5.4.5.2 - 3.5.4.5.2 'Parco della Rimembranza' [Seite 499]
8.5.4.5.3 - 3.5.4.5.3 Zwei Streifzüge über den Palatin [Seite 501]
8.5.4.6 - 3.5.4.6 Neue Arbeiten am Mythos [Seite 506]
8.5.4.6.1 - 3.5.4.6.1 Exposition [Seite 506]
8.5.4.6.2 - 3.5.4.6.2 'Philemon und Baucis auf der Alm' [Seite 511]
8.5.4.6.3 - 3.5.4.6.3 'Das Labyrinth' [Seite 515]
8.5.4.6.4 - 3.5.4.6.4 "[.] und beinahe schon eine mythische Gestalt." Mythisierung des römischen Volkes [Seite 525]
8.5.4.7 - 3.5.4.7 Harmonischer Einklang in der Disharmonie [Seite 528]
8.5.5 - 3.5.5 Die 'Engelsbrücke' als zeitgeschichtliches Panorama [Seite 533]
8.5.5.1 - 3.5.5.1 "Wer Synthese sagt, ist schon gebrochen." Zur literarischen Tagebuchform der 'Römischen Betrachtungen' [Seite 533]
8.5.5.2 - 3.5.5.2 Die "Nadel in der Erdbebenwarte": "[.] wir werden geschrieben." [Seite 542]
8.5.5.3 - 3.5.5.3 Rom als Gegenwart der Kriegsvergangenheit [Seite 550]
8.5.5.4 - 3.5.5.4 Kritik der Moderne in den 'Römischen Betrachtungen' [Seite 555]
8.5.5.5 - 3.5.5.5 "Schattenwege gehen" [Seite 560]
8.5.5.6 - 3.5.5.6 'Zu Ende' - Die letzte Aufzeichnung des Tagebuchs [Seite 568]
8.5.6 - 3.5.6 Fazit [Seite 575]
8.6 - 3.6 Römische Fülle in engmaschigen "Wortnetzen". Die lyrischen Imaginationen Vorstadt, 'Rom 1961' und 'Römischer Sommer' [Seite 578]
8.6.1 - 3.6.1 Exposition [Seite 578]
8.6.2 - 3.6.2 Folien [Seite 579]
8.6.2.1 - 3.6.2.1 "Durch diese unsere / Kleinen Gebärden [.]." Eine 'neue' Sprache für Rom [Seite 579]
8.6.2.2 - 3.6.2.2 "[.] Weht noch die feurige Asche [.] Steigt aus dem treibenden Abschaum / Lächelnd die Schönheit." Das 'Nachbeben' der Mythen in den 'Neuen Gedichten' [Seite 584]
8.6.3 - 3.6.3 "Hohlwege voll von / Blühendem Ginster." Das Gedicht 'Vorstadt' [Seite 591]
8.6.3.1 - 3.6.3.1 Exposition: Thesen und Blick auf die äußere Gestaltung [Seite 591]
8.6.3.2 - 3.6.3.2 Gedichtanalyse [Seite 592]
8.6.3.2.1 - 3.6.3.2.1 "Nur noch zwei Bäume / Sind übrig vom / Hain der Egeria [.]." Szenerien eines Welt- und Sprachverlustes [Seite 592]
8.6.3.2.2 - 3.6.3.2.2 "Vielstöckige Häuser / Kommen gelaufen [.]." Die moderne Großstadt Rom als surrealistische Topographie [Seite 594]
8.6.3.2.3 - 3.6.3.2.3 "[.] die schwarzen / Zypressen die / Mückenteiche [.]." Neue Zeichnungen der ,Rettung' im fruchtbaren Umland Roms [Seite 597]
8.6.4 - 3.6.4 "Und Cypria Weltherz Du / Geschlagen gebeutelt gepreßt / Verschenkst Deinen leuchtenden Honig." 'Rom 1961' [Seite 599]
8.6.4.1 - 3.6.4.1 Im Bann der "dynamisierte[n] Fläche". Begegnung mit den Kunststipendiaten der Villa Massimo [Seite 599]
8.6.4.2 - 3.6.4.2 Gedichtanalyse [Seite 603]
8.6.4.2.1 - 3.6.4.2.1 Der lyrische Raum Rom als "Träger einer explosiven Bewegung" [Seite 603]
8.6.4.2.2 - 3.6.4.2.2 "Ich lerne Dich lieben, auch so." [Seite 609]
8.6.5 - 3.6.5 "Schwer zu pressen ins Wortnetz / Die Fülle des frühzeitigen Sommers [.]." Der späte Gedichtzyklus 'Römischer Sommer' [Seite 613]
8.6.5.1 - 3.6.5.1 "Ihr graugesichtig am Steuer / In die Enge Getriebene [.]." Das Leiden der römischen Stadtbewohner [Seite 613]
8.6.5.2 - 3.6.5.2 Römische Metamorphosen als Gegenbilder: Die Verschmelzung des lyrischen Ich mit römischer Natur und antiker Architektur [Seite 618]
8.6.5.2.1 - 3.6.5.2.1 Der Beginn: "Ein Arm schon Oleander" [Seite 618]
8.6.5.2.2 - 3.6.5.2.2 "Mein Leib eine bleierne Kuppel [.] Meine Adern Porphyr." Das lyrische Ich als römisches Bauwerk [Seite 624]
8.6.5.3 - 3.6.5.2.3 Erdung der Luftgeister: "Wer schon enthoben sich glaubte [...], hier wird er angepflockt / Sein Langhaar an Säule und Ölbaum." [Seite 629]
8.6.6 - 3.6.6 Fazit [Seite 636]
8.7 - 3.7 Zwischen Wort- und Bildkunst. Die Gedichte 'Picasso in Rom', 'Villa Massimo' und 'Abschied von Rom' [Seite 639]
8.7.1 - 3.7.1 Exposition [Seite 639]
8.7.2 - 3.7.2 Text-Bild-Beziehungen in der Dichtung des 20. Jahrhunderts [Seite 641]
8.7.3 - 3.7.3 "Die leidende / Klarheit / Abend." Das Bildgedicht 'Picasso in Rom' [Seite 643]
8.7.3.1 - 3.7.3.1 Fragehorizont und Thesen [Seite 643]
8.7.3.2 - 3.7.3.2 Folie: Deformationen der Welt in Picassos Werk der 1940er und 1950er Jahre und ihre Rezeption in der autobiographischen Prosa bei Kaschnitz [Seite 645]
8.7.3.3 - 3.7.3.3 Gedichtanalyse [Seite 650]
8.7.3.3.1 - 3.7.3.3.1 "Zerrissenen / Vogel im Zahn." Semantische und formalästhetische Realisierung der Bildkunst Picassos [Seite 650]
8.7.3.3.2 - 3.7.3.3.2 Der "wundgefetzte" Außenraum [Seite 657]
8.7.3.4 - 3.7.4 "Ich will mir ein Bild machen [.]." Das lyrische Ich als Künstler der Villa Massimo [Seite 662]
8.7.3.4.1 - 3.7.4.1 Exposition [Seite 662]
8.7.3.4.1.1 - 3.7.4.2 Gedichtanalyse [Seite 664]
8.7.3.4.1.1.1 - 3.7.4.2.1 "Vorgefunden zwei Staffeleien [.]." Die poetologische Dimension des lyrischen Atelierraums [Seite 664]
8.7.3.4.1.1.2 - 3.7.4.2.2 "Mein Fluß wird seinen Lauf / Willkürlich ändern [.]." Ein abstraktes ,Textgemälde' der römischen Villa Massimo [Seite 668]
8.7.3.5 - 3.7.5 Abschied von Rom [Seite 673]
8.7.3.5.1 - 3.7.5.1 "Orte mir lange bekannte / Sterben ab [.]." [Seite 673]
8.7.3.5.2 - 3.7.5.2 "Strandgut [.] Ewigkeit [.]." Die unendliche Textkette Roms [Seite 679]
8.7.3.5.3 - 3.7.5.3 "Vielmehr ich bin's [.]." Ästhetische Selbstpositionierung in der poetischen Landschaft der Ewigen Stadt [Seite 682]
8.7.3.6 - 3.7.6 Fazit [Seite 691]
9 - 4 Gesamtfazit [Seite 696]
10 - 5 Anhang [Seite 710]
10.1 - 5.1 Siglenverzeichnis und Hinweise zur Zitation [Seite 710]
10.1.1 - 5.1.1 Marie Luise Kaschnitz [Seite 710]
10.1.1.1 - 5.1.1.1 Werkausgabe [Seite 710]
10.1.1.2 - 5.1.1.2 Weitere Werke [Seite 710]
10.1.2 - 5.1.2 Sonstiges [Seite 711]
10.1.3 - 5.1.3 Allgemeine Hinweise zur Zitation [Seite 711]
10.2 - 5.2 Literaturverzeichnis [Seite 711]
10.2.1 - 5.2.1 Quellen [Seite 711]
10.2.2 - 5.2.2 Forschungsliteratur [Seite 717]
10.2.2.1 - 5.2.2.1 Zu Marie Luise Kaschnitz [Seite 717]
10.2.2.2 - 5.2.2.2 Zum altertumswissenschaftlichen und kulturhistorischen Kontext zwischen den 1920er und 1940er Jahren [Seite 722]
10.2.2.3 - 5.2.2.3 Zur "Inneren Emigration" [Seite 724]
10.2.2.4 - 5.2.2.4 Zur Mythen- und Antikenrezeption [Seite 726]
10.2.2.5 - 5.2.2.5 Zu Rom, Italien und Griechenland in der Literatur [Seite 731]
10.2.2.6 - 5.2.2.6 Spezifische Untersuchungen zur Narratologie, Intertextualität und Intermedialität [Seite 736]
10.2.2.7 - 5.2.2.7 Weitere Untersuchungen [Seite 737]
10.2.2.8 - 5.2.2.8 Nachschlagewerke [Seite 747]
10.3 - 5.3 Register zu historischen Personen und Figuren des Mythos [Seite 749]
10.4 - Backcover [Seite 758]

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