Literatur Kompakt: Hermann Hesse

 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 10. April 2014
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  • 170 Seiten
 
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978-3-8288-5719-3 (ISBN)
 
Hermann Hesse - Kult-Autor des 20. Jahrhunderts.
Der Literatur-Kompakt Band zu Hermann Hesse liefert einen konzentrierten Überblick über Leben und Werk des erfolgreichsten deutschsprachigen Hochliteraten des 20. Jahrhunderts. Volker Wehdeking stellt Hesse in all seiner literarischen Vielfalt vor: vom poetischen Realisten des frühen Bestsellers "Peter Camenzind" (1904), über den Schriftsteller der klassischen Moderne, dessen Höhepunkt der "Steppenwolf" (1927) darstellt, hin zum fernöstlich geprägten Lyriker des Alterswerks.

Wehdeking bezieht auch die neueste Forschung zu Hesse auf verständliche Weise in seine Darstellung ein. Er läuft die Stationen in Hesses Leben ab und zeigt, wie persönliche Krisen und zwei Weltkriege sein Schaffen prägten. Er widmet sich dem Fortleben von Hesse in Filmen, im literarischen Werk anderer Schriftsteller sowie in einer Vielzahl von Vertonungen. Sie legen Zeugnis ab von der großen Resonanz und der immensen Musikalität des Hesse'schen Werks.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 7,38 MB
978-3-8288-5719-3 (9783828857193)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr. Volker Wehdeking, bis 2007 Professor für Literaturwissenschaft und Medien an der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart. Veröffentlichungen und Forschungsschwerpunkte in der Deutschen Literatur seit 1945, Amerikanistik, Mentalitätsgeschichte, u.a. Alfred Andersch und Erzählliteratur der frühen Nachkriegszeit. Herausgeber von Werken wie "Mentalitätswandel in der deutschen Literatur zur Einheit", "Deutschsprachige Erzählprosa seit 1990 im europäischen Kontext" (mit Anne Corbin), "Generationenwechsel: Intermedialität in der deutschen Gegenwartsliteratur sowie der Festschrift Kopf-Kino. Gegenwartsliteratur und Medien."

II. Zeittafel

Hermann Hesse, um 1880

1877

Karl Hermann Hesse wird am 2.7.1877 in Calw geboren, als Sohn des evangelischen Missionars Johannes Hesse (1847–1916) und von Marie geb. Gundert, verwitwete Isenberg (1842–1902)

1881

Umzug der Familie nach Basel, wo der Vater bei der Mission unterrichtet

1886

Rückkehr nach Calw, wo Hesse das Calwer Reallyceum besucht

1890

Hesse wechselt auf die Göppinger Lateinschule, um, wie die Eltern es wollen, ans Tübinger Stift zu kommen und Theologe zu werden. Voraussetzung ist das Landexamen

1891

Juli: Landexamen

 

September: Aufnahme im evangelisch-theologischen Seminar des Klosters Maulbronn

1892

März: Flucht aus dem Klosterseminar Maulbronn, um Dichter zu werden

 

Mai: Unterbringung in der psychiatrischen Anstalt Bad Boll

 

Juni: Selbstmordversuch und anschließende psychologische Betreuung in der Nervenheilanstalt Stetten

 

November: Besuch des Gymnasiums in Cannstatt (bis zur Obersekunda)

 

Hesse entdeckt Heine, Eichendorff, Gogol und Turgenjew

1894

Aufnahme einer 14-monatigen Lehre in der Turmuhrenfabrik von Heinrich Perrot in Calw (Praktikum 5. Juni bis 19. September)

1895

Beginn der Lehre in der Buchhandlung Heckenhauer in Tübingen (nach erster schnell abgebrochener Buchhändlerlehre 1893 in Esslingen)

Buchhandlung Heckenhauer, Tübingen, 2005

1896

Erste Gedichtpublikation »Madonna« in Wiener Zeitschrift

1898

Gedichtband Romantische Lieder, erster unveröffentlichter Roman

1899

Wechsel von Tübingen nach Basel als Buchhändler und später Antiquar; von dort aus Reisen in der Schweiz

 

Prosasammlung Eine Stunde hinter Mitternacht erscheint im Diederichs Verlag

1900

Veröffentlichung unter Pseudonym: Hinterlassene Schriften und Gedichte von Hermann Lauscher (herausgegeben von H. Hesse)

1901

März bis Mai: Erste Italienreise

 

Arbeit in Basler Antiquariat, Gedichte erscheint

1902

Tod der Mutter

1903

Burckhardt- und Nietzsche-Lektüre

 

Bekanntschaft, gemeinsame Italienreise und Verlobung mit Maria (Mia) Bernoulli

1904

Erster Ruhm mit Peter Camenzind (bei S. Fischer auf dessen Einladung); Hesse erhält den Bauernfeldpreis und lernt Thomas Mann kennen

 

Arbeit in Gaienhofen als freier Autor, Freundschaft mit Othmar Schoeck und Albert Welti

 

Ehe mit Maria Bernoulli (bis 1923)

1905

Stefan Zweig besucht Hesse in Gaienhofen

 

Dezember: Geburt von Sohn Bruno

1906

Unterm Rad, Zeitschrift März mit Ludwig Thoma und Albert Langen

1907

Hausbau »Am Erlenloh« in Gaienhofen

 

Aufenthalt bei der Reformbewegung von Gustav (Gusto) Gräser auf dem Monte Veritá bei Ascona

Postkartenansicht von Gaienhofen am Bodensee, um 1900

Monte Verità, um 1900

 

Erster Sammelband mit Erzählungen unter dem Titel Diesseits bei S. Fischer

1909

März: Geburt von Sohn Heiner

1910

Gertrud, Beginn der Korrespondenz mit Ninon Ausländer

1911

April/Mai: Italienreise mit Othmar Schoeck, Hesse lernt Altistin Ilona Durigo kennen

 

Juli: Geburt von Sohn Martin

 

November bis Dezember: ‚Indienreise‘ mit dem Maler Hans Sturzenegger bis Ceylon, Singapur und Sumatra

1912

Übersiedlung nach Bern ins Haus des verstorbenen, befreundeten Malers Albert Welti

1913

Aus Indien erscheint

 

April: Italienreise mit dem Komponisten Othmar Schoeck und dem Maler Fritz Widmann

1914

Roßhalde

 

Freundschaft mit Romain Rolland, Treffen mit dem Maler Louis Moilliet

 

3. November: Erster Aufruf Hesses gegen Kriegschauvinismus – »O Freunde, nicht diese Töne« in der NZZ

1915

Als Kriegsfreiwilliger zurückgestellt, arbeitet Hesse seit 1915 für die Kriegsgefangenenfürsorge, Knulp erscheint

1916

Nach Tod des Vaters, Krise um Ehefrau und Sohn Martin, psychiatrische Behandlung beim C. G. Jung-Schüler J. B. Lang, der sein Freund wird

 

Aufnahme der Malerei unter psychiatrischer Beratung, zunächst »keine Natur, nur Geträumtes«

 

Casa Camuzzi in Montagnola (Tessin), 1978 (links) und 2006 (rechts)

1919

April: Übersiedlung nach Montagnola, Tessin in die Casa Camuzzi, nach Trennung von Ehefrau und Kindern

 

Zentrale Künstler-Erzählungen entstehen: Klingsors letzter Sommer, Klein und Wagner (beide Veröffentlichung 1920)

 

Demian erscheint unter Pseudonym Emil Sinclair (dafür erhält Hesse den Fontane-Preis)

1920

Rückgabe des Fontane-Preises, Tessiner Skizzen in Wanderung

1921

Psychoanalyse bei C. G. Jung, Ausgewählte Gedichte, mit Ruth Wenger nach Stuttgart

1922

Siddhartha, Piktors Verwandlungen

1923

Scheidung von Maria Bernoulli

 

Kuraufenthalt in Baden

1924

Ehe mit Ruth Wenger

1925

Kurgast, Winteraufenthalt in Zürich

1926

Besuch von Maskenbällen in Zürich mit Künstlerfreunden

1927

Veröffentlichungen Der Steppenwolf und Die Nürnberger Reise

 

Scheidung von Ruth Wenger; Hugo Ball stirbt

1928

Erste Veröffentlichung der Krisis-Gedichte unter diesem Titel, Reise mit Ninon Dolbin bis Berlin

1930

Narziß und Goldmund

1931

November: Dritte Ehe mit Ninon Dolbin, geb. Ausländer

 

Bezug des Domizils »Casa rossa«, erbaut durch H. C. Bodmer für den Freund, Nutzung auf Lebenszeit in Montagnola

 

Erstmalig gemeinsame Winterferien mit Thomas Mann und Samuel Fischer in St. Moritz

 

Beginn der Arbeit an Das Glasperlenspiel

Casa Rossa in Montagnola (Tessin), 1931

1932

Die Morgenlandfahrt; Thomas Mann (im Exil ab 1933) wird zum wichtigsten...

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