Wirtschaftsfaktor Bundesliga: Der Einfluss von Stakeholder auf den deutschen Profifußball

Der Einfluss von Stakeholder auf den deutschen Profifußball
 
 
Bachelor + Master Publ. (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 5. Januar 2015
  • |
  • 64 Seiten
 
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978-3-95549-820-7 (ISBN)
 
In diesem Buch werden Stakeholder im deutschen Profifußball der Männer ermittelt und dargelegt, welche Ziele sie verfolgen und inwiefern sie Einfluss auf kaufmännische Entscheidungen der Fußballvereine nehmen.
Im ersten Teil des Buches wird in einem ausführlichen Rückblick die Entwicklung von der Schulsportart Mitte des 19. Jahrhunderts hin zu modernen Fußballunternehmen im ausgehenden 20. Jahrhundert geschildert.
Im zweiten Teil des Buches wird der Begriff Stakeholder erklärt. Es werden die Aufgaben einer Stakeholderanalyse, einer Stakeholder-Map und die Problemerkennung in der Praxis dargestellt. Weiter wird auf CSR und die Unternehmenskommunikation der Vereine im Dialog mit Stakeholdern eingegangen.
Im dritten Teil werden die ermittelten Interessenträger in modernen Fußballunternehmen dargestellt. Es wird beschrieben, welche Interessen diese Stakeholder verfolgen.
Abschließend wird die Motivation der Stakeholder geschildert Es wird geklärt, warum sie sich mit Fußballunternehmen auseinandersetzen und wie die wirtschaftlichen Interessen mit den sportlichen Interessen korrelieren. Zusätzlich wird veranschaulicht, welche Einflussmöglichkeiten sie auf kaufmännische Entscheidungen der Fußballunternehmen nehmen.
Erstauflage
  • Deutsch
  • Hamburg
  • |
  • Deutschland
  • 20 Abb.
  • |
  • 20 Abb.
  • 1,43 MB
978-3-95549-820-7 (9783955498207)
3955498204 (3955498204)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Jürgen Weber wurde 1982 geboren. Sein nebenberufliches Studium an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Offenbach schloss der Autor 2011 erfolgreich mit dem Grad des Projektmanagement-Ökonomen (VWA) und 2012 mit dem Grad des Betriebswirts (VWA) ab. Im Rahmen seiner langjährigen Vertriebstätigkeit bei einem international agierendem Unternehmen, dem Studium und einer vorhergehenden kaufmännischen Ausbildung, sammelte der Autor umfassende theoretische und praktische Erfahrung in Bezug auf die Stakeholderanalyse und das Stakeholdermanagement. Als Gründer (1999) und Vorsitzender eines Fanclubs von Eintracht Frankfurt sammelte der Autor als direkt betroffener Stakeholder, Erfahrungen und Eindrücke vom Bundesligageschäft. Fasziniert von der Marke Bundesliga sowie dem Wirtschaftssektor Fußball und motiviert der mangelnden Fachliteratur zum Thema Stakeholder im deutschen Profifußball entgegenzuwirken, widmete sich der Autor dieser Thematik.
1 - Wirtschaftsfaktor Bundesliga [Seite 1]
1.1 - Inhaltsverzeichnis [Seite 3]
1.2 - II. Abbildungsverzeichnis [Seite 5]
1.3 - III. Abkürzungsverzeichnis [Seite 6]
1.4 - IV. Tabellenverzeichnis [Seite 7]
1.5 - 1. Einleitung [Seite 8]
1.6 - 2. Entwicklung von Fußballvereinen zu Fußballunternehmen [Seite 9]
1.6.1 - 2.1 Die Anfänge in Deutschland [Seite 9]
1.6.2 - 2.2 Nachkriegsjahre mit Gründung der Fußballbundesliga und die damit verbundene Professionalisierung des Fußballs [Seite 11]
1.6.3 - 2.3 Die 70er Jahre, Modernisierung, bessere Vermarktung, neue Stakeholder [Seite 12]
1.6.4 - 2.4 80er und 90er Jahre [Seite 14]
1.6.5 - 2.5 Zusammenfassung [Seite 17]
1.7 - 3. Stakeholder / Interessenträger / Anspruchsträger [Seite 18]
1.7.1 - 3.1 Unternehmensumwelt [Seite 19]
1.7.2 - 3.2 Stakeholder-Map [Seite 21]
1.7.3 - 3.3 Unternehmenskommunikation, Dialog mit den Stakeholdern [Seite 22]
1.7.4 - 3.4 Systemorientiertes Management [Seite 23]
1.7.5 - 3.5 Problemerkennung in der Praxis [Seite 23]
1.7.6 - 3.6 Corporate Social Responsibility (CSR) [Seite 23]
1.7.7 - 3.7 Zusammenfassung [Seite 24]
1.8 - 4. Stakeholder im deutschen Profifußball [Seite 25]
1.8.1 - 4.1 Zuschauer im Stadion [Seite 25]
1.8.2 - 4.2 Fanprojekte [Seite 28]
1.8.3 - 4.3 Fanclubs [Seite 29]
1.8.4 - 4.4 Medien / Presse [Seite 30]
1.8.5 - 4.5 Sponsoren [Seite 31]
1.8.6 - 4.6 Sportrechtevermarkter [Seite 32]
1.8.7 - 4.7 Merchandising /Licensing [Seite 34]
1.8.8 - 4.8 Stadt [Seite 35]
1.8.9 - 4.9 Stadionbetreiber [Seite 35]
1.8.10 - 4.10 Bundesland [Seite 36]
1.8.11 - 4.11 DFB/DFL [Seite 37]
1.8.12 - 4.12 Profimannschaft [Seite 38]
1.8.13 - 4.13 Spielerberater [Seite 39]
1.8.14 - 4.14 Zusammenfassung [Seite 39]
1.9 - 5. Stakeholder im Profifußball, ihre Interessen und ihr Einfluss [Seite 40]
1.9.1 - 5.1 (Stadion-)Zuschauer und Fans [Seite 40]
1.9.2 - 5.2 Sponsoren [Seite 42]
1.9.3 - 5.3 Spielerberater [Seite 43]
1.9.4 - 5.4 Sportrechteagenturen [Seite 44]
1.9.5 - 5.5 Profimannschaft [Seite 44]
1.10 - 6. Empirische Untersuchung [Seite 46]
1.10.1 - 6.1 Auswertung und Analyse der Daten [Seite 47]
1.10.2 - 6.2 Ergänzende Stakeholder [Seite 49]
1.11 - 7. Schlussbetrachtung [Seite 49]
1.12 - Literaturverzeichnis [Seite 53]
1.13 - Internetquellen [Seite 55]
1.14 - Experteninterviews [Seite 57]
1.15 - Sonstige Quellen [Seite 57]
1.16 - Der Autor [Seite 58]
Textprobe:

Kapitel 4.3, Fanclubs:

In Fußball-Fanclubs vereinen sich Interessierte und Gleichgesinnte an einem bestimmten (meist in der Region beheimateten) Verein. Ihr vorrangiges Ziel ist die Unterstützung des jeweiligen Vereins und der Support der vereinseigenen Mannschaften (Profimannschaft, U23, .), welches die Fanclubmitglieder im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch verschiedene Aktivitäten wie Auswärtsfahrten oder Choreografien im Stadion zum Ausdruck bringen. Aber auch außerhalb des Stadions sind Fanclubs oft mit sozialen Veranstaltungen wie Grillabenden, Fußballturnieren oder Musikveranstaltungen aktiv. Fanclubs werden teilweise über ein übergeordnetes Organ gegenüber dem Verein repräsentiert. Der Verein ist es auch, der i.d.R offizielle Fanclubs zulässt und sich das Recht vorbehält Fanclubs aufgrund Fehlverhaltens oder mangelnder Mitgliederzahl auch wieder auszuschließen. In vielen Vereinen schreiben Satzungen vor, dass Fanclubs sich gegen jede Form der Diskriminierung von Menschen und gegen jede Form von Rassismus, Sexismus und Hooliganismus wenden. Neben den oben genannten Zielen verfolgt der Fanclub 'Schalke Union' noch ein weiteres Ziel. So erläutert Thorsten Bonifer, ehemaliger Geschäftsführer des Zukunftsforums 'Finanzplatz Frankfurt', Gründer und Vorstandsmitglied des 95 Mitglieder starken Schalke 04 Fanclubs in einem telefonischen Interview, dass sein Fanclub 'primär das Netzwerken verfolgt'. Der Fokus dieses Fanclubs liegt somit auf dem gegenseitigen Generieren von 'Vitamin-B', also solchen (Beziehungs-) Kontakten, die später für den eigenen Vorteil genutzt werden können. Offizielle Fanclubs profitieren oft von vergünstigten Eintrittskarten und Vorkaufsrechten, Rabatten bei Fanartikeln und werden in Vereinsaktivitäten wie Weihnachtsfeiern oder Fußballturniere eingebunden. Selbst der DFB unterhält seit 2003 mit der Gründung des Fan Club Nationalmannschaft einen eigenen Fanclub für seine Nationalmannschaften.
4.4, Medien / Presse:

Die Medien sind mittlerweile die umsatzstärksten Stakeholder des Profi-Fußballs. Angefangen hat alles mit Walther Bensemann (Bankierssohn, Publizist und Journalist, 1873 - 1934), der die Fußballmedienberichterstattung nach Deutschland brachte und 1920 die erste deutsche Fußballfachzeitschrift 'Kicker' gründete. Wie wertvoll mittlerweile die Fernsehrechte der Bundesliga geworden sind, zeigt die im April 2012 durch die DFL versteigerte Rechtevergabe. So sind es mittlerweile im Schnitt 628.000.000 Euro, welche Medienunternehmen pro Saison bereit sind für die Vermarktungsrechte zu bezahlen. Die Berichterstattung ist auch deutlich vielseitiger als zu Bensemanns Zeiten. So sieht die Berichterstattung in der Saison 2012/13 SKY - als PayTV Sender mit allen 1. und 2. Ligaspielen mit Liveübertragung, in Konferenzschaltung und in der Zusammenfassung vor, die ARD - mit der Sportschau in der Zusammenfassung der Spiele Samstagnachmittags, das ZDF mit - Aktuelles Sportstudio in der Zusammenfassung von Spielen (insbesondere dem Samstagabendspiel), die Axel-Springer-Gruppe mit dem Paket Web-/Mobile-Clips, sowie der Fernsehsender Sport1 mit einem 2. Ligaspiel als Liveübertragung und die Sonntagsberichterstattung der 2. Liga. Zudem berichten die dritten Programme der ARD Sonntagabends über die Sonntagsspiele der 1. Bundesliga. Neben den TV- und Internetrechten, haben weiterhin lokale und überregionale Zeitungen sowie Sport-Fachzeitschriften ein Interesse an der Berichterstattung von Spielen und Ereignissen rund um die Profivereine.

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