Honor Harrington: Ein schneller Sieg

Bd. 3. Roman
 
 
Bastei Lübbe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. Mai 2011
  • |
  • 720 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0960-4 (ISBN)
 
Die Familien, welche die Republik von Haven regieren, stecken in Schwierigkeiten: Die Schatzkammern sind leer, das Volk ist unruhig, und ein Bürgerkrieg droht. Doch es gibt eine Taktik, die sich in der Vergangenheit bereits mehrfach bewährt hat: Ein kurzer Krieg muss her, ein schneller Sieg, der das Volk wieder eint und die Schatzkammern füllt. Also wendet sich Haven einmal mehr gegen das Sternenkönigreich von Manticore, das bisher nie einen ernst zu nehmenden Gegner darstellte. Doch diesmal kommt es anders, denn diesmal steht den Angreifern eine Frau gegenüber, mit der sie nicht gerechnet haben: Captain Honor Harrington von der Royal Manticoran Navy.
1. Aufl. 2011
  • Deutsch
  • Deutschland
  • 2,67 MB
978-3-8387-0960-4 (9783838709604)
3838709608 (3838709608)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"25 (S. 284-285)

Wie ein Menschenfresser sah der kleine, unscheinbare Mann nicht aus, der gerade in Robert Pierres Büro trat. Oscar Saint-Just war ein Mann von sanftem Wesen, der nie die Stimme hob, trank oder fluchte. Er hatte eine Frau und zwei liebenswerte Kinder, und er kleidete sich wie ein untergeordneter Bürokrat. Außerdem war er der Parlamentarische Staatssekretär für Innere Abwehr, der Stellvertreter von Constance Palmer-Levy, und seine weiche Stimme hatte schon mehr Menschen, als er selbst zählen konnte, in die Vergessenheit gesandt. »Ich nehme an, niemand weiß, dass du hier bist?« Pierre saß hinter seinem Schreibtisch und lehnte sich in den Sessel zurück. Fragend hob er die Augenbrauen und winkte den Neuankömmling gleichzeitig auf einen freien Stuhl.

»Ein wenig mehr Vertrauen in mich solltest du schon aufbringen, Rob«, entgegnete Saint-Just tadelnd. »Gerade in diesem Moment wird mein Vertrauen in andere Leute im Rennen mit meiner anwachsenden Paranoia leider nur zweiter.« Ein Funken trockenen Humors klang in der abweisenden Erwiderung des Dolisten-Managers mit, und Saint-Just feixte. »Verständlich, durchaus verständlich«, murmelte er, lehnte sich ebenfalls nach hinten und schlug die Beine übereinander. »Darf ich annehmen, dass du mich hergebeten hast, um mir zu sagen, dass der Zeitplan mehr oder minder eingehalten wird?« »Erheblich mehr als minder. Commodore Danton ist zum geplanten Zeitpunkt mit den Waffen und den Shuttles eingetroffen.«

»Ausgezeichnet!« Saint-Just gestattete sich ein Lächeln, dann legte er leicht den Kopf auf die Seite. »Und die nötigen Leute?« »Cordelia Ransom hat die BRU-Zellen, die wir brauchen können, herausgepickt und sie dem Zugriff der BRU entzogen. Sie lässt im Augenblick die Leute zur Übung Simulationen ausführen, aber ich beabsichtige keinesfalls, die echten Waffen auszuhändigen, solange wir nicht dichter dran sind.« »Und hat Ransom die Notwendigkeit begriffen, hinterher ... aufzuräumen? Ihr InAb-Dossier zeigt, dass sie wirklich hinter der Sache steht, Rob. Werden wir sie ebenfalls ... aufräumen müssen?« »Nein.« Pierre schüttelte den Kopf, als ihm die Erfordernisse seiner Planung wieder nur zu deutlich bewusst wurden.

»Sie begreift, wie der Plan zu funktionieren hat, und, wie du sagst, steht sie hinter der Sache. Sie ist bereit, dafür Opfer zu bringen, aber ich fürchte, wir werden ihr hinterher das Schatzamt geben müssen.« »Damit kann ich leben«, stellte Saint-Just fest. »Ich auch - wenigstens, solange sie wirklich hinter der Notwendigkeit steht, auch hinterher eine Abstufung beizubehalten, und ich glaube, das wird sie.« »Wenn du zufrieden bist, bin ich auch zufrieden.« Nachdenklich massierte Saint-Just sich die Unterlippe. »Und Constance?« »Dieser Teil des Planes ist so gut wie bereit - und das verdanken wir ebenfalls Cordelia.«

Pierre lächelte. »Sie musste sich nicht einmal gegen Widerstände durchsetzen, um die Angelegenheit ins Rollen zu bringen. Das Zentrale Aktionskomitee der BRU ist sofort dabei gewesen, Krise hin, Krise her. Ich fürchte, seit dem Frankel-Attentat hat Constance keine Mühe darauf verschwendet, sich bei der BRU beliebt zu machen.« »Nun, ich auch nicht«, antwortete Saint-Just ruhig. »Ich vertraue darauf, dass man im Sturm der Begeisterung nicht versuchen wird, dem Drachen mit einem Schlag gleich zwei Köpfe abzutrennen?« »Wenn ich glauben würde, dass diese Möglichkeit besteht, hätte ich mich persönlich eingeschaltet.« Pierre schüttelte nachdenklich den Kopf."

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