Honor Harrington: Der Schatten von Saganami

Bd. 19. Roman
 
 
Bastei Lübbe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. Mai 2011
  • |
  • 600 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0973-4 (ISBN)
 
Sie gehört zu Admiral Honor Harringtons handverlesener Elite: Ensign Helen Zilwicki. Frisch von der Akademie führt sie ihr erster Auftrag in den Talbot-Cluster. Dieser Sektor soll friedlich von manticoranischen Sternenkönigreich annektiert werden. Ein reiner Routineauftrag? Nein! Interstellare Handelsvereinigungen wollen die Annexion verhindern.

Fast zu spät kommen deren ruchlose Pläne ans Licht. Jetzt bleibt Helen und ihren Kameraden keine Wahl. Sie müssen das tun, was Honor Harrington sie gelehrt hat: der Gefahr entgegenblicken - und notfalls kämpfend untergehen?
1. Aufl. 2011
  • Deutsch
  • Deutschland
  • 2,49 MB
978-3-8387-0973-4 (9783838709734)
383870973X (383870973X)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"16 (S. 242-243)

Selbst für den Rand war Nuncio bettelarm, was beinah ironisch erschien angesichts des Potenzials, das dieses System besaß. Aivars Terekhov hing seinen Überlegungen nach, während die Hexapuma auf ihrem Kurs zur Parkbahn abbremste und er auf die beruhigende Routine der Brücke lauschte. Das G0/K2-Doppelsternsystem konnte sich zweier bemerkenswert erdähnlicher Planeten rühmen, die nach nur geringfügiger Entwicklung für die menschliche Besiedlung geeignet waren.

Basilica, die bewohnbare Welt des G0-Hauptsterns, umkreiste ihre Sonne in einem Abstand von zwölf Lichtminuten und bot eine planetarische Umgebung, um die jede Ferienwelt sie beneidet hätte. Bei einer Masse von siebenundneunzig Prozent Alterdes, einer Hydrosphäre von achtzig Prozent, schroffen Gebirgen, wunderschönen Vulkanatolls, Sandstränden, endlosen, welligen Ebenen und einer Achsenneigung von weniger als drei Grad war Basilica klimatisch so idyllisch, wie es eine Heimat für Menschen außerhalb des Ursprungssystems nur sein konnte.

Damit die Kolonisierung jedoch Erfolg zeigte, wäre ein gewisses Maß an subtiler Genmanipulation an den terranischen Pflanzen- und Viehsorten nötig gewesen, die eingeführt werden sollten. Wäre Nuncio heutzutage oder in den vergangenen beiden T-Jahrhunderten besiedelt worden, wäre es kein Problem gewesen. Selbst zu der Zeit, als das System kolonisiert wurde, hätten die nötigen Änderungen ein gutes solarisches Genlabor nicht vor unüberwindbare Hindernisse gestellt.

Leider hatten die Fachleute unter den Kolonisten die Daten aus dem Vermessungsbericht übersehen, denen sie eigentlich vor ihrem Aufbruch hätten entnehmen müssen, dass Änderungen erforderlich waren. Als ihnen endlich klarwurde, womit sie es zu tun hatten, lagen alle ›guten solarischen Genlabors‹ Lichtjahrhunderte hinter ihnen - und deshalb war Pontifex, die bewohnbare Welt der sekundären Komponente, besiedelt worden. Nicht dass die ersten Kolonisten es nicht doch zuerst auf Basilica versucht hätten. Dieser Versuch war der Hauptgrund für die geringe Bevölkerungszahl des Nuncio-Systems und seiner außerordentlich rückständigen Infrastruktur.

Wie die ersten Siedler Graysons waren die Vorfahren der Nuncianer religiös motivierte Auswanderer gewesen, die sich eine Heimat jenseits der Reichweite ihrer hoffnungslos weltlich orientierten Mitmenschen suchten. Sie waren daher die erste Kolonisationsexpedition in das Raumgebiet gewesen, das seither zum Talbott-Sternhaufen geworden war, so wie die Graysons ihre Heimatwelt besiedelt hatten, lange bevor das Sternenschiff Jason die ersten Kolonisten auf einem Planeten namens Manticore absetzte. Zu ihrem Unglück traten die ersten Nuncianer in eine ähnlich tödliche Falle wie die Gefolgsleute Austin Graysons, auch wenn sie völlig anderes geartet war.

Zudem hatte ihnen ein erheblich geringeres Budget zur Verfügung gestanden, als sie ihren Auszug organisierten. Das Vorurteil der Kirche der Entketteten Menschheit gegen die Technik hatten sie nicht geteilt, aber sich nicht so viel davon leisten können wie andere, erfolgreichere Kolonisationsexpeditionen, und was sie mit sich bringen konnten, genügte nicht, um die erforderlichen Genmanipulationen durchzuführen. Diese einfache Tatsache hätte die Nuncianer fast ausgelöscht, nachdem ihre Ernte ein völliger Fehlschlag wurde und fünfundsechzig Prozent ihres Viehs während der ersten Generation starb."

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