Episierung im Drama

Ein Beitrag zur transgenerischen Narratologie
 
 
De Gruyter (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. März 2017
  • |
  • IX, 323 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-11-048815-9 (ISBN)
 
'Das Drama erzählt nicht' ist ein sich hartnäckig haltendes wissenschaftliches Urteil über die literarische Gattung Drama. Denn in einem Drama werde keine Geschichte erzählt. In einem Drama wird eine Geschichte vielmehr dargestellt. Wenn in einem Drama dennoch erzählende Passagen auftauchen, wird von der sogenannten Episierung gesprochen. Die Monographie setzt sich mit diesem literaturwissenschaftlichen Vorurteil auseinander, indem Ausformungen und Ansätze transgenerischer und transmedialer Erzähltheorie für die Analyse und Interpretation von Texten der Gattung Drama fruchtbar gemacht werden. Aufbauend auf dieser transgenerischen Narratologie werden bisherige Theorien und Modelle der Episierung des Dramas aufgearbeitet und schließlich ein neues Modell konstituiert. Die Monographie erarbeitet eine reflektierte transgenerische Narratologie des Dramas. Sie gestaltet neue analytische Begrifflichkeiten wie die der dramatischen Erzählinstanz und der Bühnendiegese sowie eine neue Explikation und Differenzierung eines epischen und auch eines dramatischen Erzählverfahrens.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2015
  • |
  • Univ. Erlangen-Nürnberg
  • Deutsch
  • Berlin/Boston
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 2,53 MB
978-3-11-048815-9 (9783110488159)
http://www.degruyter.com/isbn/9783110488159
weitere Ausgaben werden ermittelt
Alexander Weber, Universität Erlangen-Nürnberg.
  • Intro
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Darstellung der Problematik
  • 1.2 Forschungsstand
  • 1.3 Zielsetzung
  • 1.4 Methode und Vorgehen
  • 2. Das Drama in der Forschung
  • 2.1 Das Drama zwischen Literatur- und Theaterwissenschaft
  • 2.2 Dramentext und Aufführungstext
  • 2.3 Was ist ein Drama?
  • 2.3.1 Literarisches Kriterium
  • 2.3.2 Aufführungskriterium
  • 2.3.3 Textuelles Kriterium
  • 2.3.4 Typographisches Kriterium
  • 3. Drama und Narratologie
  • 3.1 Gründe für eine Narratologie des Dramas
  • 3.1.1 Die Geschichte als Gemeinsamkeit von Drama und Erzähltext
  • 3.1.2 Terminologische Substituierbarkeit und theoretische Konvergenz
  • 3.1.3 Inkommensurabilität der bisherigen Forschungsansätze
  • 3.2 Was ist Erzählen?
  • 3.2.1 Zur Bestimmung des Narrativ-Begriffs
  • 3.2.2 Erzählen als kommunikativer Akt
  • 3.2.3 Das Erzählen und das Narrative als kognitives Schema
  • 3.2.4 Minimaldefinition und Narreme am Beispiel von Catharina von Georgien
  • 3.2.5 Zusammenfassung
  • 3.3 Das Was und das Wie eines narrativen Textes
  • 3.3.1 Das Was und das Wie
  • 3.3.2 Narrative und diegetische Ebenen
  • 3.3.3 Kritik an der Terminologie
  • 3.4 Zustände und Ereignisse
  • 3.4.1 Ereignis I
  • 3.4.2 Ereignis II
  • 3.4.3 Ereignis III
  • 3.4.4 Zusammenfassung
  • 3.5 Das Kommunikationsmodell
  • 3.5.1 Das Kommunikationsmodell bei Schmid
  • 3.5.2 Das Kommunikationsmodell bei Pfister
  • 3.5.3 Das Kommunikationsmodell bei Nünning
  • 3.5.4 Die Implikationen des Modells
  • 3.5.5 Das Kommunikationsmodell und die diegetischen Ebenen im Drama (Bühnendiegese und freie Diegese)
  • 3.6 Mittelbarkeit und Erzähler
  • 3.6.1 Die Problematik der Eigenschaft Mittelbarkeit
  • 3.6.2 Verborgene und offensichtliche Erzähler
  • 3.6.3 Diegetische und mimetische Narrationen
  • 3.6.4 Zusammenfassung
  • 3.7 Erzählinstanz und Dramentext (dramatische Erzählinstanz)
  • 3.7.1 Grundlegende Überlegungen zur Einführung einer Erzählinstanz im Drama
  • 3.7.2 Verschiedene Konzeptionen eines Erzählers im Drama
  • 3.7.3 Die dramatische Instanz
  • 3.7.4 Dramatische Instanzen anhand von drei Beispielen
  • 3.8 Funktionen von Haupt-, Neben- und Paratext
  • 3.8.1 Haupt- und Nebentext
  • 3.8.2 Paratext und nebentextueller Paratext
  • 3.8.3 Funktionen des Nebentextes
  • 3.9 Zusammenfassung des Kapitels
  • 4. Episierung im Drama
  • 4.1 Die bisherigen Modelle der Episierung
  • 4.1.1 Episierung und episches Theater
  • 4.1.2 Episierung bei Peter Szondi
  • 4.1.3 Episierung bei Bernhard Asmuth
  • 4.1.4 Episierung bei Manfred Pfister
  • 4.2 Kritik an bisherigen Modellen
  • 4.2.1 Der Begriff >episch<
  • 4.2.2 Das Brecht'sche >Paradigma<
  • 4.2.3 Inkommensurabilität der bisherigen Theorie im Umfeld einer postklassischen Narratologie
  • 4.2.4 Lösungsansatz und weiteres Vorgehen
  • 4.3 Das revisionierte Modell der Episierung
  • 4.3.1 Schreibweisen und Verfahren
  • 4.3.2 Narrative Motivation
  • 4.3.3 Episierung im Drama
  • 5. Zusammenfassung
  • Literaturverzeichnis
  • Stichwortverzeichnis
  • Autorenverzeichnis

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