Fallen Angels 02 - Der Dämon

Fallen Angels 2
 
 
Random House ebook (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 26. Oktober 2011
  • |
  • 544 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-07120-2 (ISBN)
 
Seit Anbeginn der Zeit herrscht Krieg zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis. Nun wurde ein gefallener Engel dafür auserwählt, den Kampf ein für alle Mal zu entscheiden. Sein Auftrag: Er soll die Seelen von sieben Menschen erlösen. Sein Problem: Ein weiblicher Dämon macht ihm dabei die Hölle heiß . . . Nach dem Bestseller-Erfolg BLACK DAGGER kommen J. R. Wards FALLEN ANGELS - atemberaubend düster und erotisch!


J. R. Ward begann bereits während des Studiums mit dem Schreiben. Nach dem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die BLACK DAGGER-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestsellerlisten eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als Star der romantischen Mystery.
  • Deutsch
  • 0,96 MB
978-3-641-07120-2 (9783641071202)
3641071208 (3641071208)
weitere Ausgaben werden ermittelt
J. R. Ward begann bereits während des Studiums mit dem Schreiben. Nach dem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die BLACK DAGGER-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestsellerlisten eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als Star der romantischen Mystery.
Dreizehn (S. 109-110)

Isaac war erst zweimal in der Umgebung von Boston gewesen, beide Male nur auf der Durchreise nach Übersee – weswegen sein Aufenthalt hier sich auf einen Marsch über ein Rollfeld der Otis Air Force Base unten in Cape Cod beschränkt hatte. Davon einmal abgesehen, brauchte er, als Grier von einer gewissen Charles Street links abbog, dennoch keinen Reiseführer, um zu wissen, dass sie sich in Luxusimmobilienland befanden. Die Stadthäuser auf beiden Seiten des Hügels, den sie hochfuhren, waren alle adrett aus Backstein gemauert und hatten schwarz lackierte Fensterläden und Türen. Durch saubere Fenster konnte er Räume erkennen, die bis zum Ersticken mit Antiquitäten vollgestopft waren und genug Stuck an den Decken besaßen, um Versailles zum Einstürzen zu bringen.

Das hier war eindeutig der natürliche Lebensraum der blaublütigen Yankees. Jetzt bog Grier links auf einen kleinen Platz ab, der von einem schmiedeeisernen Zaun und auf allen vier Seiten von einem rot gepflasterten Weg umgeben war. Im Park in der Mitte standen elegante Bäume, an denen schon winzige Knospen zu erkennen waren, und die Altbauten um den Platz herum waren die besten Adressen in dieser allerallerbesten Gegend. Wenig überraschend.

Nachdem sie den Audi entlang des Zauns geparkt hatte, stiegen beide aus. Grier hatte unterwegs nicht viel gesprochen, und er ebenso wenig. Wobei er sowieso nicht der gesprächige Typ war – und sie hatte einen flüchtigen Verbrecher als Passagier. Nicht gerade die ideale Situation für netten Small-Talk übers Wetter. Das Haus, auf das sie jetzt deutete, war ein Eckhaus mit rundem Erker und weißen Marmorstufen, die zu einer schwarzen Tür führten. Auf beiden Seiten des Eingangs standen geriffelte schwarze Blumenkübel in der Größe Deutscher Doggen, und der Messingtürklopfer war so dick wie Isaacs Kopf. Im zweiten Stock brannte ein Licht; an der Fassade mehrere weitere.

Isaac konnte in der Umgebung nichts Ungewöhnliches entdecken – keine vorbeispazierenden Zivilbullen, keine Geräusche, die hier nicht hingehörten, keine verdächtigen Personen auf der Lauer. Als sie über das unebene Pflaster der Straße liefen, hätte er sie angesichts ihrer hohen Absätze gern gestützt – aber das wagte er nicht. Erstens wollte sie ihn wahrscheinlich immer noch ohrfeigen … und zweitens hielt er, nur für den Fall der Fälle, beide Pistolen unter seiner Windjacke fest umschlossen. Was seine eigene Sicherheit betraf war er ja schon immer vorsichtig gewesen, aber mit ihr im Schlepptau hob er seine Wachsamkeit auf ein völlig neues Level.

Außerdem machte Grier auf dem Weg zu ihrer Haustür einen sehr guten Eindruck, obwohl sie diese Stilettos trug und gerade von einem mit Drogen vollgepumpten Arschgesicht überfallen worden war. Echt schade, dass sie sich nicht in einer anderen Welt über den Weg gelaufen waren. Er hätte wirklich gerne … Nee, klar. Sie etwa zum Essen eingeladen? Was auch immer. Selbst wenn er den gesetzestreuen Weg eingeschlagen und sich von Mord und Totschlag ferngehalten hätte, befänden sie sich an entgegengesetzten Enden des menschlichen Spektrums: Er war ganz der Bauerntölpel und sie durch und durch Märchenprinzessin.

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