Selbstbestimmte Lebensführung und Teilhabe

Behinderung und Unterstützung im Gemeinwesen
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 30. August 2017
  • |
  • 183 Seiten
 
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978-3-17-030588-5 (ISBN)
 
Selbstbestimmte Lebensführung und Teilhabe im Gemeinwesen - das sind zentrale Themen einer breit geführten Auseinandersetzung im Bereich der Behindertenhilfe bzw. der Sozialen Arbeit bei Behinderung: Versorgungsorientierte Modelle der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen werden verabschiedet und neue, personen- und sozialraumorientierte Unterstützungsmodelle diskutiert. Das Buch beschäftigt sich mit den veränderten Bedingungen, der Organisation, den Ansätzen, Anforderungen und Problemen von ambulanten Hilfen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Unterstützungsbedarfen bei der alltäglichen Lebensführung. Es bietet zunächst eine Übersicht über die theoretischen Bezüge, konzeptionellen und rechtlichen Grundlagen. Darauf aufbauend werden dann die bisherigen Erfahrungen und Probleme bei der Konstruktion und praktischen Umsetzung individuell passender Hilfen reflektiert und die zukünftigen Grundlinien der Ausgestaltung ambulanter Hilfen skizziert.
  • Deutsch
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  • 2,51 MB
978-3-17-030588-5 (9783170305885)
3170305883 (3170305883)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Gudrun Wansing ist Professorin für Rehabilitationssoziologie am Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor war sie Professorin für Behinderung und Inklusion am Institut für Sozialwesen der Universität Kassel. Dr. Matthias Windisch, i.R., war dort wissenschaftlicher Mitarbeiter und ist geschäftsführender Vorstandsvorsitzender bei aha e.V. (Verein Ambulante Hilfen im Alltag) Kassel.
1 - Deckblatt [Seite 1]
2 - Titelseite [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhalt [Seite 6]
5 - Vorwort [Seite 12]
6 - Einleitung [Seite 13]
7 - Teil 1: Konzeptionelle Entwicklungen und rechtliche Aspekte [Seite 18]
7.1 - Selbstbestimmte Lebensführung und Einbeziehung in das Gemeinwesen - Normative Grundsätze und konzeptionelle Perspektiven [Seite 20]
7.1.1 - 1 Einleitung [Seite 20]
7.1.2 - 2 Selbstbestimmte Lebensführung [Seite 21]
7.1.3 - 3 Lebensführung von Menschen mit Behinderungen - Möglichkeiten, Anforderungen und notwendige Ressourcen [Seite 24]
7.1.4 - 4 Einbeziehung in das Gemeinwesen - Sozialräumliche Bedingungen der Lebensführung [Seite 26]
7.1.5 - Literatur [Seite 31]
7.2 - Personenzentrierung als sozialpolitische ProgrammformelZum Diskurs der Eingliederungshilfereform [Seite 34]
7.2.1 - 1 Einleitung [Seite 34]
7.2.2 - 2 »Von der institutionellen zur personalen Perspektive« - zur genetischen Bedeutung von Personenzentrierung [Seite 34]
7.2.3 - 3 Personenzentrierung im Kontext von Eingliederungshilfereform und Bundesteilhabegesetz [Seite 36]
7.2.4 - 4 Zur Bedeutung von Personenzentrierung im sozialpolitischen Diskurs [Seite 38]
7.2.4.1 - 4.1 Personenzentrierung als richtungweisende Programmformel [Seite 39]
7.2.4.2 - 4.2 Personenzentrierung als Bedarfsorientierung [Seite 40]
7.2.4.3 - 4.3 Personenzentrierung als personenbezogene Leistungserbringung [Seite 42]
7.2.5 - 5 Personenzentrierung im sozialpolitischen Diskurs: Konsequenzen für ambulante Angebote [Seite 44]
7.2.6 - Literatur [Seite 46]
7.3 - Alltag und Lebenswelt als zentrale Bezugspunkte professionellen Handelns im Kontext gemeinwesenorientierter Unterstützung [Seite 50]
7.3.1 - 1 Einleitung [Seite 50]
7.3.2 - 2 Die Zuständigkeit für Behinderung [Seite 51]
7.3.2.1 - 2.1 Paradigmen der Behindertenhilfe [Seite 51]
7.3.2.2 - 2.2 Selbstbestimmung als Hinweis auf Anomalien des herrschenden Paradigmas [Seite 52]
7.3.2.3 - 2.3 Begründung professioneller Zuständigkeit durch die Annahme einer wesensmäßigen Andersartigkeit [Seite 53]
7.3.3 - 3 Zum Anregungspotential des Konzeptes der Lebensweltorientierung [Seite 55]
7.3.4 - 4 Handlungs- und Strukturmaximen der Sozialen Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen [Seite 56]
7.3.5 - Literatur [Seite 60]
7.4 - Leitorientierung und Grenzprobleme der Selbstbestimmung in der ambulanten Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf [Seite 62]
7.4.1 - 1 Einleitung [Seite 62]
7.4.2 - 2 Begriff und Aspekte der Selbstbestimmung [Seite 63]
7.4.3 - 3 Selbstbestimmung und Persönliche Assistenz [Seite 65]
7.4.4 - 4 Selbstbestimmung und ambulante Pflege [Seite 67]
7.4.5 - 5 Selbstbestimmung und Unterstützung der eigenständigen Lebensführung im Rahmen des Ambulant Betreuten Wohnens [Seite 68]
7.4.6 - 6 Rechtliche Aspekte und Grenzprobleme von Selbstbestimmung [Seite 70]
7.4.6.1 - 6.1 Gesetzliche Regelungen zu Recht und Grenzen der Selbstbestimmung [Seite 70]
7.4.6.2 - 6.2 Grenzprobleme der Selbstbestimmung am Beispiel Persönlicher Assistenz [Seite 76]
7.4.7 - Literatur [Seite 78]
7.5 - Ambulante Unterstützung im Spiegel von Leistungsgesetzen [Seite 81]
7.5.1 - 1 Einleitung [Seite 81]
7.5.2 - 2 Rechtliche Barrieren [Seite 82]
7.5.2.1 - 2.1 Numerus Clausus der Leistungsformen und Leistungserbringer bei Sachleistungen der Pflegeversicherung [Seite 82]
7.5.2.2 - 2.2 Begrenztes Volumen beim Pflegegeld [Seite 83]
7.5.2.3 - 2.3 Restriktionen beim Persönlichen Budget im Pflege- und Teilhaberecht [Seite 83]
7.5.2.4 - 2.4 Verständnis der Pflegebedürftigkeit in der Pflegeversicherung [Seite 84]
7.5.2.5 - 2.5 Mehrkostenvorbehalt in der Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege [Seite 85]
7.5.2.6 - 2.6 Vergütungssystem [Seite 85]
7.5.2.7 - 2.7 Zuständigkeit [Seite 86]
7.5.2.8 - 2.8 Sektorentrennung [Seite 86]
7.5.2.9 - 2.9 Objekt- und Sektorenorientierung von Investitionsförderung [Seite 88]
7.5.2.10 - 2.10 Objektorientierung der Aufsichtsbehörden und des Verbraucherschutzes [Seite 88]
7.5.3 - 3 Schluss [Seite 89]
7.5.4 - Literatur [Seite 89]
8 - Teil 2: Praxisbezogene Entwicklungen und Untersuchungsergebnisse [Seite 92]
8.1 - Das Recht, ein Leben mit Persönlicher Assistenz selbst gestalten zu können - eine Frage der Leistungserbringung oder der Menschenrechte? [Seite 94]
8.1.1 - 1 Einleitung [Seite 94]
8.1.2 - 2 Persönliche Assistenz - das Sechs-Kompetenzen-Modell [Seite 95]
8.1.3 - 3 Probleme bei der Umsetzung der Persönlichen Assistenz [Seite 96]
8.1.4 - 4 Die Menschenrechte und das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) [Seite 97]
8.1.4.1 - 4.1 UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihre rechtliche Relevanz [Seite 98]
8.1.4.2 - 4.2 UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihre Bedeutung für die Persönliche Assistenz in der deutschen Übersetzung [Seite 99]
8.1.4.3 - 4.3 Folgen der unterschiedlichen Bedeutung des Begriffs Persönliche Assistenz [Seite 100]
8.1.5 - 5 Menschenrechte und Grundgesetz [Seite 101]
8.1.6 - Literatur [Seite 103]
8.2 - Personenzentrierte Steuerung der Eingliederungshilfe - am Beispiel des Landschaftsverbandes Rheinland [Seite 105]
8.2.1 - 1 Einleitung [Seite 105]
8.2.2 - 2 Der personenzentrierte Ansatz - Grundsatz und Haltung [Seite 107]
8.2.3 - 3 Personenzentrierte Steuerungsinstrumente [Seite 109]
8.2.3.1 - 3.1 Das Fallmanagement [Seite 109]
8.2.3.2 - 3.2 Das Hilfeplaninstrument - der IHP 3.1 [Seite 110]
8.2.3.3 - 3.3 Die Hilfeplankonferenz [Seite 111]
8.2.3.4 - 3.4 Die Regionalkonferenz [Seite 113]
8.2.3.5 - 3.5 Fachleistungsstundensystematik [Seite 113]
8.2.3.6 - 3.6 Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstellen sowie Sozialpsychiatrische Zentren [Seite 114]
8.2.3.7 - 3.7 Weitere Aspekte im Zusammenhang von Personenzentrierung und Partizipation [Seite 114]
8.2.4 - 4 Weiterentwicklung der Personenzentrierung [Seite 115]
8.2.5 - Literatur [Seite 116]
8.3 - Regionale Teilhabeindikatoren für eine teilhabeorientierte Steuerung der Eingliederungshilfe [Seite 118]
8.3.1 - 1 Einleitung [Seite 118]
8.3.2 - 2 Methodische Grundlage der Untersuchungsergebnisse zur teilhabeorientierten Steuerung [Seite 120]
8.3.3 - 3 Ziel einer teilhabeorientierten Steuerung [Seite 121]
8.3.4 - 4 Das Zielprinzip Teilhabe stellt »Inklusion vor Ort« her [Seite 122]
8.3.5 - 5 Gemeinsames Steuern setzt Transparenz voraus [Seite 124]
8.3.6 - 6 Fazit [Seite 125]
8.3.7 - Literatur [Seite 126]
8.4 - Integrierter Teilhabeplan (ITP) als Verfahren zur individuellen Teilhabeplanung - Anspruch, Umsetzungserfahrungen und Probleme [Seite 128]
8.4.1 - 1 Einleitung [Seite 128]
8.4.2 - 2 Konzeptuelle Aspekte des ITP-Instruments [Seite 129]
8.4.2.1 - 2.1 Ziele und Prozessorientierung [Seite 130]
8.4.2.2 - 2.2 Indikatoren der individuellen Bedarfsermittlung [Seite 131]
8.4.2.3 - 2.3 Finanzierung der Leistungen zur Bedarfsdeckung [Seite 132]
8.4.3 - 3 Umsetzungserfahrungen und Kritik zum ITP-Instrument [Seite 133]
8.4.3.1 - 3.1 Die Sicht von Leistungsberechtigten [Seite 133]
8.4.3.2 - 3.2 Die Sicht von Professionellen [Seite 134]
8.4.4 - 4 Fazit [Seite 138]
8.4.5 - Literatur [Seite 138]
8.5 - Chancen und Grenzen der »Ambulantisierung« - Ergebnisse einer empirischen Studie [Seite 141]
8.5.1 - 1 Einleitung [Seite 141]
8.5.2 - 2 Das Ambulantisierungsprogramm [Seite 142]
8.5.3 - 3 Auswirkungen der Veränderungen [Seite 144]
8.5.3.1 - 3.1 Selbst- und Mitbestimmung [Seite 145]
8.5.3.2 - 3.2 Soziale Netzwerke und soziale Unterstützung [Seite 146]
8.5.3.3 - 3.3 Arbeitsteilung und Aufgaben von Fachkräften [Seite 147]
8.5.3.4 - 3.4 Settings für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf [Seite 148]
8.5.4 - 4 Fazit und Ausblick [Seite 150]
8.5.5 - Literatur [Seite 152]
8.6 - Ambulante Dienste für behinderte Menschen - Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven [Seite 154]
8.6.1 - 1 Einleitung [Seite 154]
8.6.2 - 2 Angebots- und Begriffsvielfalt in Ambulanten Diensten [Seite 155]
8.6.2.1 - 2.1 Persönliche Assistenz [Seite 155]
8.6.2.2 - 2.2 Offene Hilfen [Seite 156]
8.6.2.3 - 2.3 Beratung [Seite 157]
8.6.3 - 3 Zur Geschichte Ambulanter Dienste [Seite 158]
8.6.3.1 - 3.1 Aufbau Ambulanter Dienste [Seite 158]
8.6.3.2 - 3.2 Staatliche Förderung der Dienste [Seite 160]
8.6.4 - 4 Strukturelle Kennzeichen der Dienste [Seite 161]
8.6.5 - 5 Leistungserbringung an den Schnittstellen der Sozialgesetzbücher [Seite 162]
8.6.6 - 6 Teilhabe und Inklusion - Herausforderungen für Ambulante Dienste [Seite 164]
8.6.6.1 - 6.1 Offene Hilfen - Inklusion im Konjunktiv [Seite 165]
8.6.6.2 - 6.2 Akteure in der ambulanten Behindertenhilfe [Seite 165]
8.6.6.3 - 6.3 Vernetzte Kompetenzzentren im Gemeinwesen [Seite 166]
8.6.7 - 7 Fazit und Ausblick [Seite 166]
8.6.8 - Literatur [Seite 166]
8.7 - Peer Counseling als Methode zur Unterstützung einer selbstbestimmten Lebensführung - ein Beratungskonzept und seine Wirkweisen [Seite 169]
8.7.1 - 1 Einleitung [Seite 169]
8.7.2 - 2 Definition und Grundsätze von Peer Counseling [Seite 170]
8.7.3 - 3 Entstehung und Verbreitung des Peer Counseling [Seite 171]
8.7.4 - 4 Aktueller Diskurs zum Peer Counseling [Seite 172]
8.7.5 - 5 Empirische Forschung zu den Wirkweisen von Peer Counseling [Seite 173]
8.7.5.1 - 5.1 Forschungsstand [Seite 174]
8.7.5.2 - 5.2 Das Projekt Peer Counseling im Rheinland [Seite 174]
8.7.5.3 - 5.3 Erste empirische Ergebnisse [Seite 176]
8.7.6 - 6 Bedeutung des Peer Counseling zur Unterstützung einer selbstbestimmten Lebensführung [Seite 178]
8.7.7 - Literatur [Seite 179]
9 - Autorenverzeichnis [Seite 182]

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