Die Preisbindung der zweiten Hand

Eine Neubewertung im Licht der ökonomischen Analyse und des US-amerikanischen, europäischen, deutschen und schweizerischen Kartellrechts
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 30. Oktober 2017
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  • 399 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-16-155331-8 (ISBN)
 
Preisvereinbarungen ermöglichen es Marktteilnehmern, den Wettbewerb zu beschränken. Das Verbot der Preisbindung der zweiten Hand ist deshalb auch bei rechtsvergleichender Betrachtung ein zentraler Grundsatz von Kartellrechtsordnungen in den USA und Europa. In jüngster Vergangenheit ist dieses strikte Verbot jedoch in die Kritik geraten.
Mareike Walter untersucht, wie sich Kartellrechtsordnungen seit dem Rechtssprechungswechsel des U.S. Supreme Court in der Leegin-Entscheidung 2007 gegenüber vertikalen Preisvereinbarungen und alternativen Strategien verhalten. Sie überprüft, ob rechtsdogmatische oder ökonomische Erkenntnisse sowohl in Bezug auf klassische als auch moderne Klauseln in Online-Geschäftsmodellen ein ehemals unumstößliches Verbot tatsächlich nachhaltig in Frage stellen können. Auch Umgehungsstrategien und Bereichsausnahmen finden in dieser Neubewertung besondere Berücksichtigung.
  • Deutsch
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  • 4,38 MB
978-3-16-155331-8 (9783161553318)
3161553314 (3161553314)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - Vorwort [Seite 6]
3 - Inhaltsübersicht [Seite 8]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 10]
5 - Abkürzungsverzeichnis [Seite 18]
6 - Einführung [Seite 28]
6.1 - A. Die Preisbindung der zweiten Hand und ihr Verbot in der neuen kartellrechtlichen Diskussion [Seite 28]
6.2 - B. Offene Fragen [Seite 29]
6.3 - C. Gang der Untersuchung [Seite 32]
6.4 - D. Terminologie [Seite 35]
7 - 1. Teil: Ökonomische Analyse der Preisbindung zweiter Hand [Seite 38]
7.1 - A. Die Preisbindung und die moderne ökonomische Analyse des Kartellrechts [Seite 38]
7.1.1 - I. Die Preisbindung der zweiten Hand zwischen den ideologischen Strömungen [Seite 38]
7.1.2 - II. Der Preis und seine Bindung - der klassische Analyserahmen und erste Überlegungen zur ökonomischen Einordnung der Preisbindung [Seite 43]
7.1.2.1 - 1. Das ökonomische Verhaltensmodell, Gleichgewichtstheorie und Preistheorie bei Konkurrenz und Monopol [Seite 43]
7.1.2.2 - 2. Ökonomische Folgenbewertung: Ambivalenz von Preisbindungen [Seite 47]
7.1.2.3 - 3. Preisbindungen der zweiten Hand: warum wollen (und können) Private ihre Preise binden? [Seite 50]
7.2 - B. Die positiven Wirkungen von Preisbindungen der zweiten Hand im markeninternen Wettbewerb [Seite 53]
7.2.1 - I. Die Preisbindung zur Lösung des Trittbrettfahrerproblems: klassische Service-Argumente, Qualitätszertifizierung und die Auswirkungen des Internets [Seite 53]
7.2.1.1 - 1. Hypothese: Preisbindung zur Verhinderung des Trittbrettfahrens auf Serviceleistungen [Seite 53]
7.2.1.2 - 2. Qualitätszertifizierung und erleichterter Markteintritt: Preisbindung zur Verhinderung des Trittbrettfahrens auf Prestige [Seite 58]
7.2.1.3 - 3. Ökonomische Belastbarkeit der Free-Rider-Erklärungen: klassische Kritikpunkte und Berücksichtigung der Auswirkungen des Internets und des E-Commerce [Seite 59]
7.2.1.3.1 - a) Auswirkungen des Internets auf Handel und Preise [Seite 59]
7.2.1.3.1.1 - aa) Transaktionskosten von Herstellern, Händlern und Konsumenten [Seite 61]
7.2.1.3.1.2 - bb) Reichweite des Vertriebs: geografische Ausweitung des Wettbewerbs [Seite 62]
7.2.1.3.1.3 - cc) Informationspool und Markttranzparenz: Erweiterung der Möglichkeiten, Wettbewerb zu beschränken [Seite 63]
7.2.1.3.2 - b) Relevanz des Trittbrettfahrerproblems [Seite 63]
7.2.1.3.3 - c) Relevanz der Qualitätszertifikation im Internet [Seite 66]
7.2.1.3.4 - d) Eignung der Preisbindung zur Serviceimplementierung und zur Verhinderung des Trittbrettfahrens [Seite 68]
7.2.1.3.5 - e) Kritik an der Free-Rider-Theorie unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Internet und E-Commerce [Seite 70]
7.2.1.3.5.1 - aa) Preisdispersion im Internet und Informationsgrad für Kaufentscheidungen [Seite 71]
7.2.1.3.5.2 - bb) Die Quantität der Free-Rider-Situationen im Multi- Channel-Umfeld [Seite 74]
7.2.1.3.5.3 - cc) Die Vorbereitungsfunktion des Stationärhandels [Seite 76]
7.2.1.3.5.4 - dd) Die Informations- und Vorbereitungsfunktion des Internethandels [Seite 77]
7.2.1.3.5.5 - ee) Bewertung [Seite 78]
7.2.1.3.6 - f) Alternative Maßnahmen zur Lösung des Trittbrettfahrerproblems [Seite 80]
7.2.1.4 - 4. Ergebnisse [Seite 82]
7.2.2 - II. Anreizprobleme - Preisbindung zur Koordination entlang der Vertriebskette [Seite 84]
7.2.2.1 - 1. Preisbindung zur Verkaufsförderung durch mehr Service oder Wettbewerb um die Händlergunst [Seite 85]
7.2.2.2 - 2. Preisbindung zur Kundengewinnung [Seite 88]
7.2.2.3 - 3. Preisbindung zur Verhinderung doppelter Margenbildung [Seite 92]
7.2.2.4 - 4. Preisbindung zur Nachfragesteigerung durch mehr Verkaufsstellen [Seite 93]
7.2.2.5 - 5. Preisbindung zur Optimierung der Produktverfügbarkeit [Seite 95]
7.2.2.6 - 6. Zusammenfassung [Seite 98]
7.2.3 - III. Preisbindung, Marketing und Qualität [Seite 99]
7.3 - C. Die negativen Wirkungen von Preisbindungen der zweiten Hand im markenexternen Wettbewerb [Seite 106]
7.3.1 - I. Kartellargumente [Seite 106]
7.3.1.1 - 1. Preisbindungen und Kollusion auf der Händlerebene [Seite 106]
7.3.1.2 - 2. Preisbindung und Kollusion zwischen Herstellern [Seite 110]
7.3.1.3 - 3. Zusammenfassung [Seite 113]
7.3.2 - II. Die Preisbindung und Abschottung [Seite 115]
7.3.3 - III. Langfristige Wirkung der Preisbindung auf die Preisentwicklung [Seite 121]
7.3.3.1 - 1. Preisbindung zur Sicherung von Gewinnmargen des Herstellers [Seite 122]
7.3.3.2 - 2. Die Einwände gegen Service-Argumente: Preisbindungen, Preiserhöhungen und die Qualität von Serviceangeboten [Seite 124]
7.3.3.3 - 3. Die Auswirkungen der Preisbindung auf den Interbrand- Wettbewerb [Seite 126]
7.3.3.3.1 - a) Das Wechselspiel zwischen Intrabrand- und Interbrand- Wettbewerb [Seite 126]
7.3.3.3.2 - b) Interlocking Relationships [Seite 128]
7.3.4 - IV. Preisbindung und innovative Handelskonzepte [Seite 130]
7.3.5 - V. Empirische Erfahrungen [Seite 132]
7.4 - D. Verwandte Vereinbarungen [Seite 136]
7.4.1 - I. Höchstpreisbindungen aus ökonomischer Sicht [Seite 136]
7.4.2 - II. Meistbegünstigungsklauseln und Preisparitätsklauseln [Seite 137]
7.4.2.1 - 1. Konstellation [Seite 137]
7.4.2.2 - 2. Positive Auswirkungen auf Wettbewerb und Konsumentenwohlfahrt [Seite 139]
7.4.2.3 - 3. Negative Auswirkungen auf den Preiswettbewerb und Marktzutritt [Seite 139]
7.4.2.4 - 4. Fazit [Seite 142]
7.4.3 - III. Verwandte Preisvereinbarungen, insbesondere MAPs und IMAPs [Seite 143]
7.4.4 - IV. Unverbindliche Preisempfehlung [Seite 144]
7.5 - E. Vertikale Preisbindung und vertikale Integration [Seite 145]
7.6 - F. Vergleich mit anderen nichtpreislichen vertikalen Beschränkungen [Seite 146]
7.7 - G. Ergebnisse [Seite 149]
7.8 - I. Die Zusammenschau pro-kompetitiver Begründungen für Preisbindungen [Seite 149]
7.9 - II. Die Wertung der anti-kompetitiven Wirkungen von Preisbindungen [Seite 151]
7.10 - III. Die Motivationslage bei der Einführung der Preisbindung und die Implikationen der Verhaltensökonomie [Seite 153]
7.11 - IV. Wettbewerbspolitische Implikationen [Seite 155]
8 - 2. Teil: Die Preisbindung der zweiten Hand - ein transatlantischer Rechtsvergleich [Seite 158]
8.1 - A. Rechtsvergleichung: Fragestellung und Gang der rechtlichen Untersuchung [Seite 158]
8.1.1 - I. Die Suche nach einer rechtlich angemessenen Regelung der Preisbindung [Seite 158]
8.1.2 - II. Betrachtete Rechtsordnungen und offene Fragen [Seite 159]
8.1.3 - III. Gang und Schwerpunkte der Untersuchung [Seite 161]
8.2 - B. Entwicklungslinien und Grundhaltung gegenüber vertikalen Beschränkungen in den USA und Europa [Seite 163]
8.2.1 - I. Das US-amerikanische Antitrustrecht: der wettbewerbliche Rahmen für die Erfassung vertikaler Abreden [Seite 163]
8.2.1.1 - 1. Der gesetzliche Rahmen des Antitrust Law in den USA [Seite 163]
8.2.1.2 - 2. Rechtsdurchsetzung gegenüber vertikalen Beschränkungen [Seite 164]
8.2.1.3 - 3. Vertikale Preisvereinbarungen in restraint of trade [Seite 165]
8.2.1.4 - 4. Das common law-System, der Supreme Court und Präjudizien [Seite 166]
8.2.2 - II. Das Europäische Wettbewerbsrecht und vertikale Beschränkungen [Seite 168]
8.2.3 - III. Entwicklung des Vertikalkartellrechts im deutschen GWB [Seite 170]
8.2.4 - IV. Die Schweiz und vertikale Beschränkungen [Seite 174]
8.2.4.1 - 1. Hochpreisinsel Schweiz - mittendrin und doch nur dabei [Seite 174]
8.2.4.2 - 2. Der Schutz des Wettbewerbs in der Schweiz, die Orientierung am EU-Recht und die Erfassung vertikaler Vereinbarungen [Seite 176]
8.2.5 - V. Übergreifende Beobachtungen [Seite 182]
8.3 - C. Rechtliche Erfassung von Mindest- und Festpreisbindungen [Seite 183]
8.3.1 - I. Die vertikale Preisbindung in den USA [Seite 183]
8.3.1.1 - 1. Der Sherman Act und die Suche nach einem System für Sec. 1. [Seite 184]
8.3.1.1.1 - a) Die Geburt einer "problematischen" rule of reason [Seite 186]
8.3.1.1.2 - b) Siegeszug des per se-Verbotes bei der Beurteilung der Preisbindung [Seite 187]
8.3.1.1.3 - c) Die ökonomische Analyse und die Wiederentdeckung der rule of reason [Seite 188]
8.3.1.1.4 - d) Preise zwischen den Beurteilungsfronten: Entwicklung des quick look unter der rule of reason [Seite 190]
8.3.1.2 - 2. Fokus Resale Price Maintenance und price fixing zwischen Dr. Miles und Leegin [Seite 193]
8.3.1.2.1 - a) Das kategorische Nein zur vertikalen Preisabsprache in Dr. Miles [Seite 194]
8.3.1.2.2 - b) Wieviel Übereinkunft braucht eine Vereinbarung? Die Colgate-Doktrin und ihre Bedeutung heute [Seite 199]
8.3.1.2.3 - c) Lobbyarbeit und Legislative - gesetzliche Preisbindungsfreiheit 1937-1975 [Seite 202]
8.3.1.2.4 - d) Supreme Court Rechtsprechung zwischen Colgate und Sylvania - Ablehnung der Preisbindungsfreiheit und Bemühung um ein kohärentes System [Seite 204]
8.3.1.2.5 - e) Erosion von Dr. Miles: Ausweitung des Vereinbarungserfordernisses und Regelvermutung zugunsten der rule of reason? [Seite 206]
8.3.1.2.6 - f) Das Leegin-Urteil: radikaler Umschwung in der Beurteilung von RPM oder konsequente Fortführung eines Rechtsprechungsprozesses? [Seite 209]
8.3.1.2.6.1 - aa) Ökonomische Rechtfertigung von RPM nach Leegin [Seite 211]
8.3.1.2.6.2 - bb) Rechtliche Umsetzung der rule of reason-Beurteilung nach Leegin [Seite 213]
8.3.1.2.6.3 - cc) Interpretation [Seite 214]
8.3.1.3 - 3. Die Preisbindung post Leegin: rule of reason revisited? [Seite 216]
8.3.1.3.1 - a) Bundesebene [Seite 218]
8.3.1.3.1.1 - aa) Gescheiterte Gesetzesinitiativen [Seite 218]
8.3.1.3.1.2 - bb) Bundesrechtliche Rechtsprechung [Seite 219]
8.3.1.3.1.3 - cc) Behördliche Konkretisierungsbestrebungen [Seite 220]
8.3.1.3.1.3.1 - i) In re Nine West: RPM von Natur aus verdächtig? [Seite 221]
8.3.1.3.1.3.2 - ii) Inherently suspect vs. quick look: Versuch einer Einordnung [Seite 224]
8.3.1.3.1.3.3 - iii) Bewertung [Seite 226]
8.3.1.3.2 - b) Die Rolle der Einzelstaaten bei der Entwicklung eines Post- Leegin-Approachs [Seite 227]
8.3.1.3.2.1 - aa) Sherman Act und Hierarchieverhältnis zum Recht der Bundesstaaten [Seite 227]
8.3.1.3.2.2 - bb) Das Schicksal von Leegin in den Bundesstaaten [Seite 230]
8.3.1.3.2.3 - cc) Insbesondere: Post-Leegin-Gesetzgebung [Seite 231]
8.3.1.3.2.4 - dd) Gerichtsverfahren auf Staatenebene: die wirtschaftliche und rechtliche Sonderstellung von New York und Kalifornien [Seite 232]
8.3.1.3.2.4.1 - i) New York [Seite 232]
8.3.1.3.2.4.2 - ii) Kalifornien: per se-Verbot und Colgate-Doktrin [Seite 236]
8.3.1.3.2.5 - ee) Bewertung [Seite 239]
8.3.1.4 - 4. Die aktuelle Rechtslage in der Gesamtbetrachtung [Seite 240]
8.3.2 - II. Die Preisbindung der zweiten Hand in der EU [Seite 244]
8.3.2.1 - 1. Das umfassende Verständnis der vertikalen Preisbindung [Seite 244]
8.3.2.2 - 2. Die Preisbindung in der Systematik des Art. 101 Abs. 1 und 3 AEUV [Seite 246]
8.3.2.2.1 - a) Allgemeines Verhältnis der Abs. 1 und 3 und die Einordnung der vertikalen Preisbindung [Seite 246]
8.3.2.2.2 - b) Preisbindung als bezweckte Wettbewerbsbeschränkung [Seite 250]
8.3.2.2.2.1 - aa) Allgemeines [Seite 250]
8.3.2.2.2.2 - bb) Die (Nicht-) Berücksichtigung von Marktanteilen - Spürbarkeit und Bagatellfälle [Seite 254]
8.3.2.2.3 - c) Die Möglichkeit der Freistellung - Art. 101 Abs. 3 AEUV [Seite 258]
8.3.2.2.3.1 - aa) Die Preisbindung als Kernbeschränkung [Seite 258]
8.3.2.2.3.2 - bb) Das Schicksal der Einzelfreistellung [Seite 260]
8.3.2.2.3.2.1 - i) Die (Signal-)Wirkung der Vertikalleitlinien: Preisbindungen nach Leegin [Seite 260]
8.3.2.2.3.2.2 - ii) Bedeutung für die Bewertung im Rahmen des Art. 101 Abs. 3 AEUV [Seite 264]
8.3.2.2.3.3 - cc) Alternativen in der Beurteilung der Preisbindung [Seite 267]
8.3.2.2.3.3.1 - i) Stellschrauben innerhalb des Art. 101 Abs. 1 AEUV [Seite 267]
8.3.2.2.3.3.2 - ii) Stellschrauben des Art. 101 Abs. 3 AEUV [Seite 268]
8.3.2.2.3.3.2.1 - (a) Aufgabe der Kernbeschränkungseinstufung [Seite 268]
8.3.2.2.3.3.2.2 - (b) Nicht freigestellte Beschränkung nach Art. 5 VO 330/2010 [Seite 270]
8.3.2.2.3.3.3 - iii) De lege ferenda: Besserstellung der Preisbindung gegenüber Kernbeschränkungen? [Seite 271]
8.3.2.2.3.3.4 - iv) Wettbewerbspolitische Priorisierung [Seite 272]
8.3.2.2.3.4 - dd) Die mitgliedstaatliche Durchsetzung des Preisbindungsverbotes [Seite 273]
8.3.2.2.4 - d) Zusammenfassung [Seite 275]
8.3.2.3 - 3. Preisbindungen im Rahmen des Art. 102 AEUV [Seite 276]
8.3.3 - III. Die Preisbindung der zweiten Hand in Deutschland [Seite 277]
8.3.3.1 - 1. Fest- und Mindestpreisbindungen nach § 1 GWB: Spiegelbild der europäischen Regelung [Seite 278]
8.3.3.2 - 2. Besonderheiten [Seite 278]
8.3.3.3 - 3. Verfahren in Deutschland [Seite 280]
8.3.3.4 - 4. Das Druckverbot § 21 Abs. 2 GWB - ausgewählte Fälle [Seite 283]
8.3.3.5 - 5. Fazit [Seite 288]
8.3.4 - IV. Die Preisbindung der zweiten Hand in der Schweiz [Seite 290]
8.3.4.1 - 1. Wettbewerbsbeschränkungen und ihre Rechtfertigung in der Schweiz [Seite 290]
8.3.4.2 - 2. Die Preisbindung der zweiten Hand nach KG und Vertikalbekanntmachung 2010 [Seite 292]
8.3.4.2.1 - a) Vermutung der Wettbewerbsbeseitigung durch Preisbindung in Art. 5 Abs. 4 KG [Seite 292]
8.3.4.2.2 - b) Auslegung und Anwendung in der Fallpraxis [Seite 294]
8.3.4.2.3 - c) Die (häufig erfolgreiche) Widerlegung der Vermutung durch Nachweis von Innen-oder Außenwettbewerb [Seite 296]
8.3.4.2.4 - d) Die Erheblichkeit von Preisbindungen [Seite 298]
8.3.4.2.5 - e) Die Rechtfertigung von Preisbindungen in der Schweiz - Pendant zur EU-Einzelfreistellung? [Seite 302]
8.3.4.3 - 3. Die gescheiterte Revision des Kartellgesetzes [Seite 305]
8.3.4.4 - 4. Zusammenfassung [Seite 308]
8.4 - D. Reichweite und Abgrenzungen des Preisbindungsverbotes: Gegenüberstellung von verwandten preislichen und nichtpreislichen Alternativstrategien [Seite 310]
8.4.1 - I. Andere Geschäftsmodelle [Seite 310]
8.4.2 - II. Grenze zwischen vertikaler und horizontaler Vereinbarung [Seite 312]
8.4.3 - III. Einseitiges Verhalten: Preisempfehlungen [Seite 314]
8.4.3.1 - 1. Die Preisempfehlung als Minus oder Aliud zur Preisbindung in EU und USA [Seite 314]
8.4.3.2 - 2. Kunstgriff im GWB: Druckverbot [Seite 322]
8.4.3.3 - 3. Preisempfehlungen Schweiz [Seite 323]
8.4.4 - IV. Höchstpreisbindungen [Seite 327]
8.4.5 - V. Relative Preisvereinbarungen [Seite 331]
8.4.5.1 - 1. Einführung [Seite 331]
8.4.5.2 - 2. Meistbegünstigungsklauseln [Seite 332]
8.4.5.3 - 3. Bestpreis- bzw. Preisparitätsklauseln [Seite 335]
8.4.5.3.1 - a) Anwendbarkeit der Vertikal-GVO und Kernbeschränkungscharakter [Seite 337]
8.4.5.3.2 - b) Einzelfreistellung jenseits der Marktanteilsgrenze [Seite 341]
8.4.5.3.3 - c) Grundsätzliche Kategorisierung als bezweckte Wettbewerbsbeschränkung? [Seite 343]
8.4.5.3.4 - d) Umgang mit Preisparitätsklauseln im Ausland [Seite 345]
8.4.6 - VI. Vorgeschriebene Preise in der Werbung [Seite 347]
8.4.7 - VII. Ausnahmebereich Verlagserzeugnisse [Seite 350]
8.4.7.1 - 1. Bücher als Kulturgut - Notwendigkeit der Preisbindung oder Lobbyarbeit? [Seite 351]
8.4.7.1.1 - a) Europarechtskonformität [Seite 354]
8.4.7.1.2 - b) Aspekte von E-Books und Internethandel [Seite 354]
8.4.7.1.3 - c) Fazit [Seite 357]
8.4.7.2 - 2. Presseerzeugnisse [Seite 360]
8.4.7.3 - 3. Die abgeschaffte Buchpreisbindung in der Schweiz [Seite 365]
8.5 - E. Einordnung [Seite 367]
8.5.1 - I. Die missverstandene Leegin-Entscheidung [Seite 367]
8.5.2 - II. Die abstrakte Vorverurteilung von Preisbindungen [Seite 368]
8.5.3 - III. Das fortbestehende Preisbindungsverbot im Lichte der Anpassung wettbewerbsrechtlicher Ziele [Seite 370]
9 - Zusammenfassung [Seite 374]
9.1 - A. Wettbewerbsrecht und Effizienz [Seite 374]
9.2 - B. Rechtsvergleichende Beobachtungen [Seite 376]
9.3 - C. Schlussfolgerungen [Seite 379]
10 - Literaturverzeichnis [Seite 380]
11 - Entscheidungsverzeichnis [Seite 400]
11.1 - Deutschland [Seite 400]
11.2 - Europäische Union [Seite 403]
11.3 - Frankreich [Seite 406]
11.4 - Israel [Seite 407]
11.5 - Kanada [Seite 407]
11.6 - Österreich [Seite 407]
11.7 - Portugal [Seite 407]
11.8 - Schweiz [Seite 408]
11.9 - Ungarn [Seite 409]
11.10 - Vereinigte Staaten von Amerika [Seite 409]
12 - Sachverzeichnis [Seite 416]
DNB DDC Sachgruppen
Dewey Decimal Classfication (DDC)
BISAC Classifikation

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