
Erdgeschichte
Beschreibung
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Rezensionen / Stimmen
Etwa 4,65 Milliarden Jahre hat unser Planet Erde nun schon auf dem Buckel. Könnten wir mit einem Raumschiff in die Vergangenheit zurückfliegen, würden wir sie in ihren früheren Stadien wohl kaum wiedererkennen. Je weiter zurück unsere virtuelle Zeitreise geht, desto lückenhafter werden die Befunde, die wir aus heutigen Gesteinen, Fossilien oder Mineralien gewinnen. Die Konfiguration der Kontinente und Ozeane hat sich im Laufe der Zeiten grundlegend gewandelt. Gesteine und Fossilien aus den verschiedenen Zeiten stellen die Zeugnisse dieser Prozesse dar. Das Buch beginnt mit allgemeinen Grundlagen wie Gebirgsbildungsprozessen, Stoffkreisläufen, Fossilisationsprozessen oder Datierungsmethoden. Die beiden folgenden Kapitel befassen sich mit dem Archaikum und dem Proterozoikum. Das letzte, bei weitem umfangreichste Kapitel ist schließlich dem Phanerozoikum gewidmet, der Zeit vom Kambrium bis heute, mit einem kurzen Ausblick auf die Zukunft. Unterkapitel widmen sich den unterschiedlichen Regionen auf der Erde und der Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt. Zahlreiche Farbabbildungen typischer Aufschlüsse und Landschaften und einiger wichtiger Fossilien lockern den naturgemäß höchst komplexen Inhalt auf. Eine größere Zahl an Sonderthemen (z.B. Fossillagerstätten wie Rhynie in Schottland, Solnhofener Plattenkalk, die Steinkohle des Ruhrgebiets und andere Rohstofflagerstätten, der Chixulub-Impakt an der Kreide-Tertiär-Grenze, etc.) gehen mehr ins Detail. Ein längeres Glossar, ein Stichwortverzeichnis sowie weiterführende Literaturzitate schließen das Buch ab. Diese trotz des nicht gerade dünnen Umfangs immer noch als gerafft zu bezeichnende Übersicht über die Erdgeschichte gibt insgesamt eine gute Einführung in dieses Thema, in der alle wichtigen Aspekte berücksichtigt sind. Trotz der durchgehend in Schwarzweiß gehaltenen Grafiken sind diese generell übersichtlich und aussagekräftig. Sie sagen oft mehr als viele Worte. Leider haben sich aber eine ganze Anzahl vermeidbarer Fehler oder Unschärfen eingeschlichen. So geistert immer wieder ein „Silurium“ herum und die Verwendung des obsoleten Begriffs „Rotliegendes“ dürfte so manchen Paläozoiker auf die Palme bringen. Gesteinsgruppennamen wie Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper, Lias, Dogger oder Malm sind keine adäquaten Begriffe für erdgeschichtliche Zeitangaben. Manche Fischsaurier wurden weitaus größer als die angegebenen 4 Meter und starben bereits in der frühen Oberkreide aus, nicht erst am Ende derselben. Auch mit den Schreibweisen von Namen hat es der Autor nicht so genau genommen. Ein jurassisches Leitfossil namens „Schlotheimia varians“ ist wohl aus der jurassischen Schlotheimia angulata und der kreidezeitlichen Schloenbachia varians mutiert, „Bositra bronni“ eine unzulässige Kreuzung aus Bositra buchi und Steinmannia bronni, beides Muscheln aus dem jurassischen Posidonienschiefer. „Archaeopterix“ wäre passend für den bisher unbenannt gebliebenen gallischen Hahn aus der Asterix-Serie, nicht aber für den Urvogel aus dem Solnhofener Plattenkalk vom „Blumberg“ bei Eichstätt. Aus dem bekannten Urweltmuseum Hauff in Holzmaden ist gar ein „Umweltmuseum“ geworden. Dies sind nur einige wenige herausgegriffene Beispiele, die verdeutlichen, dass ein an sich wichtiges Buch durch Mängel aufgrund fehlender Fachkorrektur letztlich an Vertrauen beim Leser einbüßt. Die Stärke des Buchs liegt eindeutig bei den geologischen Aspekten der Erdgeschichte und gibt speziell Studenten der Erdwissenschaften und damit verknüpfter Fächer oder einem sonst erdgeschichtlich interessierten Leserkreis einen kompakten Leitfaden zu einem erschwinglichen Preis. Günter Schweigert FOSSILIEN Heft 2 (März 2014)Roland Walter ist emeritierter Geologie-Professor der RWTH Aachen. Seine Interessenschwerpunkte lagen von jeher auf Seiten der historischen und der regionalen Geologie, wovon zahlreiche von ihm verfasste Bücher zeugen. Im Schweizerbart Verlag erschien mittlerweile die sechste Auflage des Werkes ?Erdgeschichte?, die zweite von Roland Walter allein verfasste Auflage dieses Werkes. Bereits der Untertitel ?Die Geschichte der Kontinente, der Ozeane und des Lebens.? zeigt an, das sich das Buch mit der Entwicklung des Planeten Erde seit seiner Entstehung befasst. Einführend wird die Stellung der Erde im Planetensystem, ihr innerer Aufbau und ihre immer wieder zu Tage tretende Dynamik und Aktivität beschrieben. Die Erklärung der Gesteinsentstehung und -veränderung fehlt genauso wenig wie die Erläuterung der wichtigsten Methoden Alter zu bestimmen und geologische Zeiträume zu erfassen. Die Darstellung der heutigen Verteilung der Kontinente und Ozeane schliesst die Einführung ab. Der Hauptteil des Buches befasst sich mit der Geschichte der Erde, dem Werden und Vergehen von Kontinenten und Ozeanen wie auch der Entwicklung des Lebens in der jeweiligen Zeit. Die entsprechenden Kapitel umfassen die grossen Zeiteinheiten der erdgeschichtlichen Entwicklung und sind weiter untergliedert in zeitlich kleinere Zeitspannen. Die Beschreibung der Erdzeitalter ist jeweils in der gleichen Weise aufgebaut: einer Übersicht zentraler Ereignisse und der Entfaltung des Lebens folgt die Darstellung regionaler Entwicklungen, wie sie auf den heutigen Kontinenten zu beobachten sind. Zum Schluss gibt der Autor einen Ausblick in die Zukunft des Planeten, in der er darstellt, wie die anhaltenden plattentektonischen Bewegungen der Kontinente das Gesicht des Planeten gestalten könnten. Schon im Vorwort macht Roland Walter klar, dass es sich bei dieser Sicht auf die Zukunft des Planeten ?nur? um mögliche Entwicklungen handelt. An zwei Positionen spielt der Mensch in der Darstellung der Erdgeschichte eine Rolle. Die Abstammung und Evolution des Homo sapiens werden im Kapitel über die jüngsten Erdzeitalter beschrieben. In kritischen aber wert-neutralen Worten wird am Ende des Buches die Rolle der Spezies Mensch und die Problematik, die deren Einfluss auf das Leben im Allgemeinen und die Zukunft des Menschen im Besonderen hat angesprochen. Doch werden die Abläufe der Erdgeschichte nicht nur im Wortlaut beschrieben; zahlreiche Abbildungen verdeutlichen die schriftliche Darstellung. Paläogeographische Karten zeigen das derzeitige wissenschaftliche Verständnis der Bewegungen der Kontinente durch die Zeit. Prinzipskizzen verdeutlichen geologische Prozesse und Fossiltafeln stellen die Entwicklung des Lebens dar. Am Ende jedes übergeordneten Kapitels zeigen zahlreiche Farbfotos dass sich Erdgeschichte an nahezu jedem Ort der Erde direkt beobachten lässt. Immer wieder sind Info-Boxen in den Haupttext eingeschoben, die spezielle Prozesse, oder lokale Besonderheiten, wie beispielsweise die Entstehung der Steinkohlelagerstätten des Ruhrgebietes, die Abspaltung des Mondes von der Erde oder das Zustandekommen der Fossilfundstätte Grube Messel erklären. Im Text selbst zeigt sich der Wissenschaftler als Autor: kurze prägnante Sätze umreissen und vertiefen die beobachteten Vorgänge der Erdgeschichte. Die Herausforderung, 4600 Millionen Jahre auf gut 300 Seiten zu behandeln resultiert in einem gut lesbaren, allgemein verständlichen, Werk. Auch braucht kein Leser Furcht vor verwendeten Fachbegriffen zu haben: ein ausführliches Glossar erklärt diese. Überraschend kurz erscheint zunächst das Literaturverzeichnis; ein zweiter Blick darauf zeigt, dass hier keine detail-bezogenen Publikationen sondern weiterführende Übersichtswerke gelistet werden, die dem Leser zumindest die Möglichkeit geben sich weiter mit dem Thema zu befassen. Zusammengefasst ist das aktuelle Werk zur Erdgeschichte ein gut lesbares Buch, dass Laien- wie Fachpublikum einen guten Einstieg, eine Auffrischung eigener Kenntnisse oder eine weitgehende Einführung in die komplexe - und oft überraschende - Geschichte unseres Heimatplaneten geben kann. Zielpublikum des Buches sind alle Leser, die sich für ein tieferes Verständnis des Werdens und des Schicksals der Erde interessieren. Dr. Wolf Rottke
Es gibt Bücher, die gehören in jeden Bücherschrank. Die jeweiligen Auflagen der ?Erdgeschichte?, zuerst (1972) von Klaus Schmidt, dann zusammen mit Roland Walter und nun schon zum zweiten Mal von Roland Walter allein, gehören für Geowissenschaftler auf jeden Fall dazu. Vor allem in dieser Auflage sollte dieses geowissenschaftliche Standardwerk auch in die Bücherschränke von Menschen gelangen, die Geowissenschaften nicht studiert haben, sich aber für dieses außerordentlich spannende Feld der Wissenschaft von unserer Erde interessieren. Das vorliegende Buch behandelt in vier Großkapiteln den Werdegang unseres Planeten, von seiner Entstehung und seiner Stellung im astronomischen Kontext bis hin zu den Rohstoffen, die die Erde für uns bereit hält. Die Fülle des Materials ist kaum in zwei Buchdeckel zu pressen, also sind die Beschreibungen knapp, aber immer verständlich und erschöpfend. Klare Abbildungen und zahlreiche Kästen verdeutlichen Zusammenhänge und geben vertiefende Informationen. Ein ausführliches Glossar am Ende des Buches ist sowohl für Anfänger (Studierende) als auch für Fortgeschrittene hilfreich. In der gut 3o Seiten umfassenden Einführung werden die grundlegenden Fakten zum Aufbau des Planeten und seiner Geschichte dargestellt. Die drei Hauptkapitel geben einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zum Archaikum, zum Proterozoikum sowie zum Phanerozoikum, also dem Paläozoikum, dem Mesozoikum und dem Känozoikum. Dem Wissensstand entsprechend ist dieses Kapitel das umfangreichste und detaillierteste. Wie schon in den früheren Ausgaben liegt das Hauptaugenmerk auf der regionalen Entwicklung auf den sieben Kontinenten. Und das ist nach wie vor ? für mich jedenfalls ? der große Nutzen dieses Buches. Es dient als Nachschlagewerk und Grundlage, um sich über eine Region zu informieren, sei es für das Studium, sei es für eine Arbeit oder auch für eine Reise. Im Literaturverzeichnis gibt es dann Hinweise auf weiterführende Themen. Zahlreiche Farbbilder geben am Ende jedes Abschnitts einen Eindruck von den besprochenen Gesteinen und Landschaften. In seinem ?Ausblick? zur Zukunft der Erde ist Roland Walter aufgrund seiner Kenntnis über die Milliarden Jahre umfassende Geschichte der Erde zuversichtlich, dass es auf ihr auch nach einem möglichen Aussterben des Menschen ?weiter so zugehen (wird) wie schon zu der Zeit, als es noch keine Menschen gab?. Monika Huch (Adelheidsdorf) GMIT Nr. 55 März 2014
Der Geologe Roland Walter, emeritierter Professor und ehemals Lehrstuhlinhaber an der RWTH Aachen, steht aufgrund seiner langjährigen beruflichen Erfahrung und profunden Kenntnis der Materie für die Qualität dieses Buches, das 2014 in 6. Auflage erschien. Sein Buch führt in die Geschichte unserer seit rd. 4,650 Milliarden Jahren festen Erde ein und ordnet sie in Zeit und Raum. Dem Autor gelingt es, beim Leser immer größer werdendes Interesse im Zusammenhang mit dem Werdegang unseres "Raumschiffes" Erde zu wecken. Die heutige Verteilung der Kontinente und der Ozeane ist das Ergebnis von globalen plattentektonischen Vorgängen, die sich in mehr als vier Milliarden Jahren unter Wechselwirkung von Lithosphäre, Hydrosphäre, Biosphäre und Atmosphäre abspielten. Diese Prozesse wirken auch heute noch und beeinträchtigen nicht selten in Form von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder großflächigen Überschwemmungen den eigenen Lebensraum und gefährden sogar unsere Existenz. Geowissenschaftler sind in der Lage, anhand von Fossilien als Spuren vergangenen Lebens, der Gesteinsausbildung, dem vorgefundenen tektonischen Inventar u.a.m. den Werdegang unseres Planeten zu rekonstruieren. Nach einem Blick in die komplexen Prozesse des ?Systems? Erde, die gemeinsam mit acht weiteren Planeten und einem Schwarm von Asteroiden die Sonne umreist, und in die dem Geologen zur Verfügung stehenden erdgeschichtlichen Dokumente und Archive beschreibt der Autor detailliert die drei Äonen (von ihm "Zeitscheiben" genannt) Archaikum (4.650?2.500 Millionen Jahre vor heute), Proterozoikum (2.500?542 Mio. vor heute) und Phanerozoikum (von 545 Mio. bis heute = Altpaläozoikum (Kambrium?Silur), Jungpaläozoikum (Devon?Perm), Mesozoikum (Trias?Kreide) und Känozoikum (Paläogen-Alttertiär, Neogen-Jungtertiär, Quartär)) als relativ neu formulierte größte Einheiten der internationalen geologischen Zeitskala. Die entsprechenden Großkapitel sind einheitlich gegliedert in Übersicht, allgemeine Vorstellungen über Krustenentwicklung, Klimaentwicklung und Lebensgeschichte von Pflanzen und Tieren sowie ins Detail gehend regionale Entwicklung. In den auf die heutigen Kontinente oder Teile davon bezogenen Betrachtungen werden immer wieder Hinweise gegeben, wann, wie und wo für die Industrienationen wichtige Rohstoff-Lagerstätten entstanden sind. Jedes Großkapitel wird durch eine Serie von farbigen Abbildungen abgeschlossen, die einen guten Einblick in die im Text angesprochenen Gesteinsformationen vermitteln. Der Schwerpunkt liegt wegen der jetzt reichhaltigen Informationen auf der jüngeren Erdgeschichte und ihrer bis heute landschaftsprägenden Prozesse. Im abschließenden Kapitel spekuliert der Autor über Vorgänge, welche die Entwicklung der Erde in der Zukunft beeinflussen werden, dabei wird auch die immer stärker sich auswirkende Rolle des Menschen beleuchtet. Zahlreiche Textboxen fassen einzelne Zusammenhänge und Themen knapp und anschaulich zusammen, ein Glossar, ein Literatur- sowie ein Stichwortverzeichnis runden mit vielen für sich sprechenden und erläuternden Abbildungen das didaktisch gut aufgebaute Buch ab. Dieses empfehlenswerte Buch richtet sich in erster Linie an Geowissenschaftler und Biologen, aber auch an den sog. interessierten Laien, der die zahlreichen Kompartimente seines Lebensraums und deren Zusammenwirken über die Zeit verstehen möchte. Es lädt ein zur Neuentdeckung der uns umgebenden Landschaften und ihren Werdegang. Ein weiteres ganz wichtiges Anliegen dieses Buches ist es auch, dass wir unseren Planeten ganzheitlich sehen, mit seinen Ressourcen schonend und nachhaltig umgehen und zur Beurteilung von Georisiken beitragen. Prof. Dr. Benedikt Toussaint Jb. nass. Ver. Naturkde. 135 (2014), S. 157-158
Das vorliegende Buch ist in fünf Großkapitel gegliedert: Einführung, Archaikum, Proterozoikum. Phanerozoikum und Ausblick. Im einführenden Teil werden auf 37 Seiten die wesentlichen Grundlagen zum Verständnis des komplexen Systems Erde abgehandelt, angefangen von einem kurzen Abriß zur Entstehung des Weltalls und der Erde sowie von Hydrosphäre und Atmosphäre bis hin zur Dokumentation unterschiedlicher Gesteinstypen und Fossilien als Grundlage geowissenschaftlicher Forschung. Die für erdgeschichtliche Rekonstruktionen wichtigen Methoden bezüglich Faziesanalyse, Paläogeographie und Altersbestimmung werden erläutert. Die Einführung schließt mit einer großgeologischen Übersicht der heutigen Kontinente und Ozeane in Wort und Bild ab. Kapitel 2-4 umfassen die erdgeschichtlichen Zeitspannen vom Archaikum bis zur Gegenwart. Kapitel 5 ist ein 6-seitiger Ausblick, in dem aus den erdgeschichtlich beobachtbaren Fakten zukünftige Entwicklungstrends abgeleitet werden, wobei die Rolle des Menschen mit seiner relativ kurzfristigen Einflußnahmemöglichkeit als ohne entscheidende Auswirkung auf die Dynamik erdgeschichtlicher Prozesse eingestuft wird. Die die einzelnen Erdzeitalter behandelnden Abschnitte sind sehr übersichtlich gegliedert. Vorangestellt ist jeweils eine geologische und biologische Übersicht über den Gesamtzeitrau,. gefolgt von regionalen Entwicklungen. Dabei werden nicht einzelne erdgeschichtliche Perioden abgehandelt, sondern für einzelne Regionen jeweils die Entwicklungen innerhalb einer Ära dargestellt, was das Verständnis sehr erleichtert. Die auch von anderen Lehrbüchern bekannte Form von farbig unterlegten Textblöcken zur Behandlung spezieller Themen innerhalb eines Abschnitts wurde hier übernommen in Form sog. Boxen - grau unterlegten Blöcken mit sehr hilfreichen Erläuterungen zu bestimmten, im Text verwendeten Begriffen oder zu besonderen Themen. Darüber hinaus ist das Werk reichhaltig illustriert mit 172 ausgezeichneten farbigen Geländeaufnahmen sowie 190 schwarz/weiß bzw. Halbton-Graphiken und Tabellen. Hier wird auf das Erkennen von großen Zusammenhängen Wert gelegt, indem z.B. paläogeographische Übersichten aus mehreren Perioden auf einen Blick erfassbar sind. Die ausführliche Beschriftung der frühen Kontinente ist für den Anwender eine enorme Hilfe beim Nachvollziehen der geosphärischen Entwicklung. Die Gliederung der behandelten Ären in einen Überblick mit Darstellung der globalen paläogeographischen Situa- tion. in Lebewelt und in regionale Entwicklungen erlaubt dem Dozenten eine sehr gezielte Themenauswahl, je nach zur Verfügung stehender Zeit. Der Druck von Abbildungen über zwei Seiten unter Beibehaltung der Seitenränder (Bsp. Abb. 1.23 auf S. 32-33) ist m.E. nicht sehr vorteilhaft. Hier wäre die Abbildung besser hochkant auf einer Seite platziert. Die in a, b unterteilten Abbildungen sind zwar meist, aber nicht ausnahmslos, gegenübergestellt; wegen der gemeinsamen Legende ist dies jedoch notwendig. Jedes Großkapitel beginnt konsequent mit einer ungeraden Seitenzahl. Das hat jedoch zur Folge, daß sich zwischen den ersten vier Kapiteln sowie zwischen Glossar und Literatur unnötigerweise jeweils eine leere Seite befindet. Dieser Platz könnte entweder für weitere Abbildungen oder zusätzliche Erläuterungen genutzt werden. So sind z.B. die Ausführungen zur Änderung des Ozeanchemismus auf S. 45 etwas knapp gefaßt, so daß die ansonsten im Buch durchgängig gute Nachvollziehbarkeit bei der Darstellung einzelner Fakten in diesem Fall nicht so gegeben ist. Für den Erwerb fundierter erdgeschichtlicher Kenntnisse handelt es sich aber alles in allem um ein hervorragendes, qualitativ absolut hochwertiges und uneingeschränkt empfehlenswertes Buch mit hohem Nutzungspotential. Ingelore Hinz-Schallreuter Geschiebekunde Aktuell - Mitteilungen der Gesellschaft für Geschiebekunde, 30. Jg., Heft 4, November 2014
Cela peut paraître une gageure de résumer en quelques centaines de pages l?histoire de la Terre et des êtres vivants à l?échelle mondiale. Roland Walter y parvient néanmoins de façon concluante. Après un chapitre introductif sur le « système Terre » et les données géologiques et paléontologiques qui permettent de reconstituer son évolution au cours du temps, l?ouvrage suit logiquement un ordre chronologique, depuis l?Archéen jusqu?au Quaternaire. L?auteur a su conserver un équilibre entre les régions du monde, et si l?on retrouve dans ce livre nombre de grands sites classiques de la géologie allemande, du bassin houiller de la Ruhr au lac éocène de Messel en passant par le Jurassique de la Souabe, on y trouve tout aussi bien le complexe de Sudbury au Canada, résultat d?un impact météoritique au Protérozoïque, que le Rift d?Afrique orientale qui a commencé à se former à l?Oligocène ou les trapps de Sibérie de la fin du Permien. Le choix avisé de sites et d?événements significatifs est une des caractéristiques de ce cet ouvrage, enrichi de nombreux encadrés portant sur les sujets les plus variés, qu?il s?agisse des gisements de charbon chinois, de l?histoire de la mer du Nord ou du Sahara à l?Holocène. L?illustration est très abondante, avec beaucoup de ces schémas très clairs qui semblent caractéristiques des publications allemandes (on regrettera seulement que certains d?entre eux soient un peu obsolètes : les postures des squelettes de dinosaures de la page 217 ne sont plus conformes aux interprétations actuelles). Les photos de sites géologiques remarquables, choisis dans le monde entier, rassemblées dans plusieurs cahiers en couleur, sont très bien sélectionnées et de grande qualité. En bref, c?est là une excellente introduction à l?histoire de la Terre, qui permet de se renseigner rapidement sur ce qu?il s?est passé au cours des temps géologiques (qu?il s?agisse de géologie proprement dite, de climat ou d?évolution biologique) dans les différentes régions du monde, et qui sera de ce fait utile tant aux étudiants qu?à toute personne recherchant de l?information concise sur ces sujets. E. BUFFETAUT Géochronique et Société Géologique de France N° 135, 2015
Als im 19. Jahrhundert in der Folge zunehmender naturwissenschaftlicher Forschung die Erde selbst mit ihrem geologischen Aufbau und den damit verbundenen Phänomenen immer mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit geriet und die Forschung noch vorwiegend beschreibenden Charakter der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse inne hatte, ahnte noch niemand, dass die Erdwissenschaften und damit auch die Geologie innerhalb kurzer Zeit eine bedeutende Rolle einnehmen sollten. Technischer Fortschritt und die rasant steigende Erdbevölkerung ließen die Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen rapide steigen, und die Zunahme von Naturkatastrophen als vermutete Folge der vom Menschen verursachten Erderwärmung löste breite Ursachenforschung aus. Für viele drängende Fragen im Zusammenhang mit dem Leben auf der Erde, vom Anbau von Lebensmitteln, über die Gewinnung von Rohstoffen bis hin zum Verständnis von Naturphänomenen, wie der Zunahme von Naturkatstrophen liefern Erdwissenschaften, und hierbei vorrangig die Geologie wichtige Erkenntnisse und Antworten. Der komplexe Aufbau der Erde, geologische Vorgänge und Erscheinungsformen sind oftmals sehr kompliziert. Roland Walter, emeritierter Geologie-Professor der RWTH Aachen, bietet in der überarbeiteten und verbesserten Auflage des Klassikers zur Erdgeschichte eine Einführung für Einsteiger in einem Band: übersichtlich, leicht verständlich und dabei auf dem neuesten Stand der Forschung. Grafiken, Karten, Fotos und ein Textboxen eröffnen einen einzigartigen Blick auf die Erde, führen in die Geschichte der Erde ein und ordnen sie in Zeit und Raum. Die heutige Verteilung von Kontinenten und Ozeanen ist das Ergebnis von Prozessen, die sich in einem Zeitraum von mehr als vier Milliarden Jahren durch Wechselwirkung von fester Erde, Hydrosphäre, Atmosphäre und Biosphäre abspielten. Sie wirken noch heute. Diese Prozesse werden dem Menschen immer dann schmerzhaft ins Bewusstsein gerufen, wenn Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben oder Vulkanausbrüche; Überschwemmungen) den eigenen Lebensraum beeinträchtigen und die Existenz gefährden. Nach einem einführenden Blick auf das „System Erde“ als Ganzes beschreibt der Autor dessen Entwicklung detailliert in den Zeitscheiben Hadaikum/Archaikum (4,65–2,5 Mrd. Jahre vor heute), Proterozoikum (2,5 Mrd.–541 Mio. J.v.h.) und Phanerozoikum (mit Altpaläozoikum, Jungpaläozoikum, Mesozoikum und Känozoikum, seit 541 Mio. J.v.h.). Einen besonderen Schwerpunkt bildet die jüngere Erdgeschichte, mit ihren bis heute landschaftsprägenden geologischen Prozessen und ihren Lagerstätten, sowie die Entstehung und Entwicklung des Lebens. Abschließend werden Vorgänge vorgestellt, welche die Entwicklung der Erde auch zukünftig beeinflussen werden. Zahlreiche Textboxen fassen einzelne Zusammenhänge und Themen knapp und anschaulich zusammen; ein ausführliches Glossar sowie ein Literaturverzeichnis runden das mit zahlreichen Abbildungen (viele davon in Farbe) ausgestattete Werk ab. Das Buch richtet sich außer an Geowissenschaftler, Biologen und Geographen (als Einführung in die Erdgeschichte) auch an den interessierten Leser, der die geologischen Zusammenhänge seines Lebensumfeldes verstehen möchte. Es lädt ein zu einer neuen Sicht der uns umgebenden Landschaften und führt hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Planeten Erde, zu einem bedachten Umgang mit seinen Ressourcen und zu einer realistischen Beurteilung von Naturrisiken. Der neue Band ist eine äußerst wertvolle wie gut verständliche Einführung in die komplexe Welt der Erdgeschichte, der Geologie sowie geologischer Phänomene. Die gut verständlichen Texte sowie die reiche Bebilderung machen aus dem Band ein unverzichtbares Grundlagen- und Nachschlagewerk für alle, die sich für Erdgeschichte und Geologie interessieren. Es lädt ein zu einer neuen Sicht der uns umgebenden Landschaften und führt hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Planeten Erde, zu einem bedachten Umgang mit seinen Ressourcen und zu einer realistischen Beurteilung von Naturrisiken. Das Einführungswerk in die Erdgeschichte und Welt der Geologie ist ein herausragender Band mit bester Eignung für jede Bibliothek und Schule mit naturkundlichen Büchern! Bücherrundschau 1 - 2016 Buch- und Kunstverlag Herbert Pardatscher-Bestle
Die Erde ist ein hochdynamisches und komplexes System. Schon innerhalb eines Menschenlebens lassen sich viele Entwicklungen beobachten, und über mehr als 4,5 Milliarden Jahre hat es eine ungeheure Vielfalt von Veränderungen gegeben. Dies gilt für geologische Vorgänge und Erscheinungen wie Plattentektonik, Gebirgs- und Senkenbildung, Vulkanismus, Erosion und Akkumulation u.v.a., aber auch für das Klima und schließlich für die Entstehung und Entwicklung des Lebens. Dies alles in knapper, übersichtlicher Weise darzustellen, ist sicher äußerst schwierig, erscheint mir in dem vorliegenden Buch aber hervorragend gelungen. Nicht zuletzt die sieben Auflagen, äußeres Zeichen der Beliebtheit, gaben viele Möglichkeiten für Verbesserungen und Korrekturen. In der Geologie und Klimatologie gibt es zudem ständig neues Wissen, insbesondere durch neue und verfeinerte Forschungsmethoden, die eine Aktualisierung der Darstellung notwendig machen. Dies gilt sicher auch für die nun vorliegende Neufassung. Ein aktuelles Thema ist z. B. die Neugliederung bzw. Neubenennung des früheren Tertiärs als Paläo- und Neogen. Eigentlich sollte dann auch das Quartär neu benannt werden. Andererseits tauchen Namen wie Tertiär, tertiäre Gesteine u. ä. im Text auch weiterhin auf. – Das Buch gliedert sich in vier Hauptteile. In der recht ausführlichen Einleitung wird ein weiter Bogen gespannt vom Urknall über die Entstehung unseres Sonnensystems bis zum Planeten Erde, mit Lithosphäre, Hydrosphäre, Atmosphäre, Biosphäre und ihren Wechselwirkungen. Erklärungen wichtiger Vorgänge und Erscheinungen im Erdinnern und an der Oberfläche führen bis zu den heutigen 7 Kontinenten und 5 Ozeanen in allgemeiner und regionaler Betrachtung. Es folgen die drei „Zeitscheiben“ Hadaikum/Archaikum, Proterozoikum und Phanerozoikum. Entsprechend der starken Zunahme geologischer Zeugnisse und Kenntnisse mit abnehmendem Zeitabstand von heute werden die Teilkapitel ausführlicher und differenzierter. So umfasst das Kapitel 4.5 Känozoikum (Paläogen bis Holozän) alleine über 80 Seiten. Erfreulich ist der schon im Untertitel betonte starke Einbezug paläobiologischer Daten, von der Bildung erster Bakterien über Diversität und Wandel von Pflanzenwelt und Fauna bis zur explosionsartigen Entwicklung des Menschen. Jedes größere Kapitel gliedert sich in einen allgemeinen Teil grundlegender Vorgänge und Erscheinungen, gefolgt von regionalen Darstellungen für einzelne Kontinente oder kleinere Gebiete. Der Text ist trotz vieler Fachausdrücke (die in einem Glossar am Ende erläutert werden) auch für Laien gut verständlich, in der Beschreibung ständiger Dynamik teilweise geradezu spannend geschrieben. Bemerkenswert ist auch die sehr gute Ausstattung mit Abbildungen. Auf sehr vielen Seiten finden sich klare Schwarzweißzeichnungen, die wichtige Vorgänge und Gegebenheiten veranschaulichen und vergleichen. Am Ende der größeren Kapitel gibt es außerdem zahlreiche sehr anschauliche Farbfotos geologischer Aufschlüsse und Landschaften aus allen Teilen der Erde. Genaueres über interessante Einzelthemen vermitteln farbig abgesetzte Boxen, z. B. über Gesteinstypen, Steinkohlenlagerstätten, die Geschichte der Nordsee oder das Great Barrier Reef. – Mehr kann hier in Kürze nicht gesagt werden. Das Buch (48,50 €) möchte ich unserem Leserkreis sehr empfehlen, sowohl zum Lesen einzelner Abschnitte als auch als Nachschlagequelle. Erwähnt sei noch der abschließende Ausblick auf die geologische Zukunft weiterer Jahrmilliarden. So könnte wieder ein neuer Superkontinent Pangäa II entstehen. Für die Menschheit, ohnehin nur ein geologisch kleiner Zeitabschnitt, könnte es zum „globalen Selbstmord“ kommen. Der letzte Satz des Buches: „Das heißt, es wird auf der Erde weiter so zugehen wie schon zu der Zeit, als es noch keine Menschen gab“. Hartmut Dierschke Tuexenia 36 (2016)
Die 1.–3. Aufl. von K. S in Berlin bei Walter de Gruyter (1972, 1974, 1978), die 4. Aufl. von K. S & R. W in Berlin ebenfalls bei Walter de Gruyter (1990); die 5. Aufl. von R. W in Berlin bei Walter de Gruyter (2003), die 6. Aufl. von R. W Stuttgart bei E. Schweizerbart (2013). Offenbar verkaufte sich auch die 6. Auflage dieses Standardwerks einer Einführung in die historische Geologie für den deutschsprachigen Raum gut, denn nach nur zwei Jahren liegt bereits eine überarbeitete Auflage vor. Von diesem Traditionsbuch erschien nun die 7. Auflage 44 Jahre nach dem Erscheinen der ersten! Wie bereits vom Rez. zur 6. Auflage angemerkt, darf man auch bei der neuesten Auflage geteilter Meinung darüber sein ob das Buch von Roland Walter heute noch in jeden Bücherschrank eines Geowissenschaftlers gehört. Dieses liegt auch daran, dass es eben nicht in einem Guss entstand, sondern durch Überarbeitungen über die Jahre sein Gesicht veränderte und nicht so modern daherkommt wie viele jüngere Lehrbücher auf diesem Gebiet. Dennoch scheinen viele jüngere Leser immer noch ein deutsches Buch englischsprachiger Lehrbuchlektüre vorzuziehen – anders kann sich zumindest der Rez. den anhaltende Erfolg der „Erdgeschichte“ nicht erklären. Hier muss nun ein knapper inhaltlicher Abriss erfolgen, da dieses Buch vielen Lesern bekannt sein dürfte: System Erde und die erdgeschichtlichen Dokumente und Archive, Archaikum und Proterozoikum und phanerozoische Entwicklung (größter Teil des Buches). Ein Ausblick rundet den Inhalt ab. Modern sind die 35 Textboxen, die auch bereits in früheren Auflagen enthalten waren und die wichtige Spezialthemen behandeln. Das Buch ist reichlich illustriert, und auch darin liegt seine Stärke und vermutlich ein Grund für seine Attraktivität unter Studenten, die auch gerade an den Geländefotos Dinge lernen können, die sie während der heutzutage sehr verkürzten Geländeausbildung nicht mehr selbst sehen können. Die bei früheren Auflagen dieses Klassikers aufgefallenen, und auch in Rezensionen dieser Zeitschrift dargelegten Fehler und Verbesserungsvorschläge, wurden nur teilweise umgesetzt. Dieses erscheint im Gegensatz zum Eindruck zu stehen, den man auf der Verlagsseite zum Thema findet. Dieses gilt auch für Tippfehler in der Beschriftung von Abbildungen. So findet sich Abb. 4.4.5 immer noch unverändert, die veraltete Grundüberzeugung „aberranter“ Ammoniten hätten existiert, einem falsch geschriebenen Artnamen und Kreidestufen ohne das heute obligatorische „-ium“ als Endung. In ein paar Fällen setzte man die Kritik an veralteten Abbildungen mitunter zu pragmatisch um, so wie bei der Abbildung der Dinosaurierskelette (Abb. 4.4.6). Ersetzt man eine neue Zeichnung in eine Folge von „alten“ Abbildungen, dann wäre es jedoch angezeigt die Quellenangabe zu ändern (die ohnehin schon falsch auch in der alten Auflage auf Sekundärliteratur verweist). Erfreulich ist, dass man die Korrekturen statt des in der 6. Auflage beiliegenden Errata-Blatts vollständig umsetzte, sodass das Blatt entfiel. Zusammengefasst erfolgten zwar nicht alle notwendigen Veränderungen, die Tendenz zur Berücksichtigung von Korrekturen ist aber sichtbar. Der Rez. möchte noch kurz die potentielle Leserschaft erneut ansprechen. Das dürften weniger Geowissenschaftler und interessierte Laien sein, als vielmehr Studierende dieses Faches, der Biologie und Geographie. Dem Anspruch der Verlagsinformation, man könne geologische Zusammenhänge unseres Lebensumfeldes mit dem Buch verstehen und eine ganzheitlichen Betrachtung der Erde und der uns umgebenden Landschaften sei möglich, mag das Buch durchaus gerecht werden. Der Zusatz, es helfe „zu einem bedachten Umgang mit (...) Ressourcen und zu einer realistischen Beurteilung von Naturrisiken“ zu gelangen, erscheint beim Fokus etwas zu weit hergeholt. Im Ausblick geht der Verf. jedoch auf sieben Seiten auf übergeordnete Trends im System Erde ein und reißt auch kurz die Rolle des Menschen an. Diesen Bereich sollte man mit der erklärten Zielsetzung in den nächsten Auflagen noch ausbauen: Er ist im Vergleich zur sechsten Auflage fast unverändert! Zusammenfassend betont der Rez.: Egal, wer das Buch in die Hand nimmt und egal, wie man das Zielpublikum definieren möchte, findet man immer eine enorme Fülle an Wissen, und dieses Wissen wird reicht illustriert und ist graphisch überwiegend sehr gut aufbereitet. Die gebundene Ausgabe erscheint bei der exzellenten Ausstattung mit € 48,50 preislich angemessen. Jens Lehmann, Bremen Zentralblatt für Geologie und Paläontologie II, 2017 Heft 1-2
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Inhalt
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort zur 7. Auflage
- Vorwort zur 6. Auflage
- 1 Einführung
- 1.1 Die Erde als Planet
- 1.2 Das System Erde
- Die Erde als Ganzes
- Das tiefe Erdinnere
- Die Lithosphäre
- Die Hydrosphäre
- Die Atmosphäre
- Die Biosphäre
- 1.3 Erdgeschichtliche Dokumente und Archive
- Gesteine und Fossilien
- Gesteine im geologischen Stoffkreislauf
- Gesteinsdeformation
- Fossilien
- Fazies und Paläogeographie
- Geologische Zeitbestimmung
- Stratigraphie
- Absolute Altersbestimmung
- Sieben Kontinente und fünf Ozeane
- Europa
- Nordamerika
- Asien
- Südamerika
- Afrika
- Australien
- Antarktika
- Pazifik
- Atlantik
- Arktischer Ozean
- Indik
- Südlicher (Antarktischer) Ozean
- Eine gemeinsame Geschichte
- 2 Hadaikum - Archaikum (4.650 bis 2.500 Millionen Jahre vor heute)
- 2.1 Übersicht
- Das Hadaikum
- Die archaische Gesteinswelt
- Die archaische Atmosphäre und Hydrosphäre
- Erstes Leben
- 2.2 Regionale Entwicklungen
- Nord- und Osteuropa
- Der Baltische und der Ukrainische Schild als älteste Bausteine Europas
- Nordamerika
- Die ersten Strukturprovinzen Nordamerikas
- Nord- und Ostasien
- Anfänge der Krustenbildung in Sibirien
- Das älteste Stockwerk Chinas
- Südamerika
- Die ältesten Bausteine Südamerikas
- Afrika
- Archaische Kratone in Süd- und Nordwest-Afrika
- Indien
- Die archaische Basis des Indischen Kratons
- Australien
- Archaische Kratone in West- und Südaustralien
- Antarktika
- Die ältesten Gesteine der Antarktikas
- Farbbilder Archaikum (FB 2.1 - FB 2.20)
- 3 Proterozoikum (2.500 bis 541 Millionen Jahre vor heute)
- 3.1 Übersicht
- Krustenentwicklung
- Klimaentwicklung
- Leben im Proterozoikum
- 3.2 Regionale Entwicklungen
- Nord- und Osteuropa
- Der Baltische Schild wächst
- Eine Osteuropäische Plattform (Baltica) entsteht
- Der Timan-Gürtel - ein heute weitgehend verborgenes Orogen
- Mittel- und Westeuropa
- Das mittel- und westeuropäische Fundament ist gondwanidisch
- Nordamerika
- Die Nordamerikanische Plattform (Laurentia) entsteht
- Die Nordamerikanische Plattform gestaltet sich um und erweitert sich
- Die Randbereiche der Nordamerikanischen Plattform werden zu Mobilzonen
- Nord- und Ostasien
- Die Sibirische Plattform (Sibiria) wächst
- Die Chinesischen Kratone stabilisieren sich
- Südamerika
- Die südamerikanische Plattform wächst rasch
- Afrika
- Die afrikanischen Kratone schließen sich zusammen
- Weite Teile Afrikas werden von der Panafrikanischen Orogenese erfasst
- Im Norden entsteht das proterozoische Fundament Mittel- und Westeuropas
- Indien
- Der Indische Subkontinent vergrößert sich
- Australien
- Der Westen Australiens wird zum Großkraton
- Jungproterozoische Sedimentbecken über dem alten Fundament
- Antarktika
- Enge Beziehungen Antarktikas zu seinen Nachbarn
- Farbbilder Proterozoikum (FB 3.1 - FB 3.26)
- 4 Phanerozoikum (541 Millionen Jahre bis heute)
- 4.1 Übersicht
- Geologische Entwicklung
- Lebensgeschichte
- 4.2 Altpaläozoikum (Kambrium - Ordovizium - Silur)
- 4.2.1 Übersicht
- Geologische Entwicklung
- Tier- und Pflanzenwelt
- 4.2.2 Regionale Entwicklungen
- Ost- und Nordwest-Europa
- Die Osteuropäische Plattform (Baltica) wird nur randlich überflutet
- Baltica, Laurentia und Avalonia kollidieren zu einem kaledonischen Orogen
- Mittel- und Westeuropa
- Das mittel- und westeuropäische Fundament ist noch Teil Nord-Gondwanas
- Nordamerika
- Epikontinentale Sedimentation auf der Nordamerikanischen Plattform
- Sedimentbecken und Orogenesen vor den Rändern der Nordamerikanischen Plattform
- Nord- und Ostasien
- Der Sibirische Kraton (Sibiria) wird von Schelfsedimenten bedeckt
- Vor dem Südwestrand Sibirias entsteht der Altai-Inselbogen
- Die Kratone Chinas gehören noch zu Gondwana
- Die Südkontinente
- Der nördliche Gondwana-Kontinent wird Schelfgebiet
- Gondwanas südlicher Kontinentalrand ist aktiv
- Farbbilder Altpaläozoikum (FB 4.2.1 - FB 4.2.27)
- 4.3 Jungpaläozoikum (Devon - Karbon - Perm)
- 4.3.1 Übersicht
- Geologische Entwicklung
- Tier und Pflanzenwelt
- 4.3.2 Regionale Entwicklungen
- Nordeuropa
- Das kaledonische Gebirge unterliegt der Abtragung
- Mittel- und Westeuropa
- Der Südrand Avalonias wird zum passiven Kontinentalrand
- Die variszische Gebirgsbildung beginnt im Mitteldevon
- Im Karbon Ausbau der variszischen Front
- Der Abbau der variszischen Faltenzüge beginnt bereits im Oberkarbon
- Im Perm stieß das Arktische Meer nach Nordwest- und Mitteleuropa vor
- Osteuropa
- Vor dem Ostrand der Russischen Tafel entsteht das Ural-Orogen
- Nordamerika
- Zwischen Laurentia und West-Gondwana entsteht das Appalachen-Orogen
- Weiterhin epikontinentale Sedimentation auf der Nordamerikanischen Plattform
- Der West- und Nordrand der Nordamerikanischen Plattform bleibt mobil
- Nord- und Ostasien
- Die Sibirische Tafel und das Altaiden-Orogen schließen sich zusammen
- Die Chinesischen (Cathaysischen) Plattformen driften nach Norden
- Die Südkontinente
- Der Nordrand Gondwanas ist wieder ein breiter Schelf
- Auch kontinentale Sedimentbecken sind in Gondwana weit verbreitet
- Im Osten Australiens erweitert sich das Lachlan-Orogen
- Auch der weitere Südrand Gondwanas bleibt ein aktiver Kontinentalrand
- Farbbilder Jungpaläozoikum (FB 4.3.1 - FB 4.3.25)
- 4.4 Mesozoikum (Trias - Jura - Kreide)
- 4.4.1 Übersicht
- Geologische Entwicklung
- Tier- und Pflanzenwelt
- 4.4.2 Regionale Entwicklungen
- Nord-, Mittel- und Westeuropa
- Die Europäische Platte orientiert sich neu
- Die Trias in Germanischer Fazies
- Der Jura ist durchgehend marin
- Die Kreide, eine Zeit der Schwellen und Tröge
- Der Mittelmeerraum
- Südlich der Europäischen Platte öffnet sich die Tethys
- Südlich der Europäischen Platte schließt sich die Tethys wieder
- Nordamerika
- Das Innere der Nordamerikanischen Plattform bleibt zunächst kontinental
- Im Osten entsteht ein neuer passiver Kontinentalrand
- Der westliche Kontinentalrand Nordamerikas wird zum Akkretionsorogen
- Nordasien
- Im Westen entsteht die Westsibirische Senke
- Im Osten der Sibirischen Tafel entstehen neue Faltengürtel
- Zentral- und Ostasien
- Die Paläotethys schließt sich endgültig
- Der pazifische Kontinentalrand Ostasiens bleibt aktiv
- Die Südkontinente
- Der Großkontinent Gondwana bleibt zunächst noch kontinental
- Seit dem mittleren Jura zerbricht der Gondwana-Kontinent
- Der Westrand Gondwanas bleibt aktiv
- Farbbilder Mesozoikum (FB 4.4.1 - FB 4.4.28)
- 4.5 Känozoikum (Paläogen - Neogen - Quartär)
- 4.5.1 Übersicht
- Geologische Entwicklung
- Paläogen und Neogen
- Quartär
- Tier- und Pflanzenwelt
- Der Mensch
- 4.5.2 Regionale Entwicklungen
- Nord-, Mittel- und Westeuropa
- Europa trennt sich von Nordamerika
- Mitteleuropa im Paläogen und Neogen
- Mitteleuropa im Eiszeitalter
- Der Mittelmeerraum
- Die Alpen im Paläogen und Neogen
- Der westliche Mittelmeerraum im Paläogen und Neogen
- Der östliche Mittelmeerraum im Paläogen und Neogen
- Der Mittelmeerraum im Pleistozän und Holozän
- Nordamerika
- Der Osten und Süden bleibt passiver Kontinentalrand
- Im Westen entsteht die Nordamerikanische Kordillere
- Nordamerika im Eiszeitalter
- Nord- und Zentralasien
- Sibirien bleibt kontinental
- Im Nahen Osten schließt sich die Neotethys
- Das Himalaja-Orogen und das Tibet-Plateau heben sich heraus
- Ost- und Südost-Asien
- Der japanische Inselbogen ist über lange Zeit aktiv
- In Südost-Asien ordnet sich der Indonesische Archipel neu
- Afrika
- Afrika nimmt seine heutige Gestalt an
- Mit dem Ostafrikanischen Grabensystem entsteht ein neues kontinentales Rift
- Australien
- Australien driftet in seine heutige Position
- Antarktika
- Der antarktische Kontinent behält seine Lage am Südpol bei
- Südamerika
- Auf dem südamerikanischen Kraton bilden sich ausgedehnte Sedimentbecken
- Im Westen entsteht die Anden-Kordillere
- Fünf Ozeane
- Der Pazifische Ozean schrumpft
- Eine durchgehende Kette von Inselbögen begleitet den Westrand des Pazifik
- Der Atlantik erweitert sich bis heute
- Die Erweiterung des Indik gestaltete sich komplex
- Der Südliche Ozean (Antarktik) trennt Antarktika von seinen ehemaligen Nachbarkontinenten
- Im Arktischen Ozean setzt sich der Atlantik über den Nordpol fort
- Farbbilder Känozoikum (FB 4.5.1 - FB 4.5.49)
- 5 Ausblick
- 5.1 Trends im System Erde
- 5.2 Die Rolle des Menschen
- Glossar
- Literatur
- Sachwortindex
- Verzeichnis der Textboxen
- Box 1: Das Erdmagnetfeld
- Box 2: Der Wilson-Zyklus
- Box 3: Das Klimasystem
- Box 4: Phylogenetische Klassifikation
- Box 5: Magmatische Gesteine
- Box 6: Sedimentgesteine
- Box 7: Metamorphe Gesteine
- Box 8: Die geologische Zeitskala
- Box 9: Der Mond und seine Geschichte
- Box 10: Der Isua-Grünsteingürtel
- Box 11: Der Barberton-Grünsteingürtel
- Box 12: Die Goldlagerstätten von Witwatersrand
- Box 13: Der Sudbury-Komplex
- Box 14: Der Bushveld-Komplex
- Box 15: Die Eisenerzlagerstätten des Hamersley-Beckens
- Box 16: Uluru und Kata Tjuta
- Box 17: Die Fossillagerstätte Burgess-Pass
- Box 18: Die Fossillagerstätte Chengjiang
- Box 19: Die Fossillagerstätte Rhynie, Schottland
- Box 20: Die Steinkohlenlagerstätte des Ruhrgebiets
- Box 21: Der Iberische Pyritgürtel
- Box 22: Der Sibirische Trapp
- Box 23: Steinkohlenlagerstätten in China
- Box 24: Die Fossillagerstätte Holzmaden
- Box 25: Die Fossillagerstätte Solnhofen
- Box 26: Die Erdöl- und Erdgaslagerstätten der Nordsee
- Box 27: Das Chicxulub-Ereignis vor Yucatan
- Box 28: Die Fossillagerstätte Messel
- Box 29: Die Geschichte der Nordsee
- Box 30: Der Yellow Stone National Park in Wyoming, USA
- Box 31: Der Grand Canyon in Arizona, USA
- Box 32: Die Erdöl- und Erdgaslagerstätten der Arabischen Halbinsel
- Box 33: Die Sahara im Holozän
- Box 34: Das Great Barrier Reef
- Box 35: Chiles Kupferlagerstätten
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