Neue Einführung in die Literaturwissenschaft

Aktive analytische und produktive Einübung in Literatur und den Umgang mit ihr
 
 
wbv Media (Verlag)
  • 3. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. November 2020
  • |
  • 335 Seiten
 
E-Book | PDF ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7639-6484-0 (ISBN)
 
Diese Einführung in die Literaturwissenschaft führt in der Weise in die Literatur und die Wissenschaft von ihr ein, dass sie eigene praktische Erfahrungen im Umgang mit ihnen einrichtet und einübt: Sie ermöglicht - und das ist das Neue an ihr - aktive und produktive Erkundung der Literatur, ihrer Formen und Strukturen und deren Funktionen, Leistungen und Wirkungen, und das durch eigenes Arbeiten mit den wichtigeren literaturwissenschaftlichen Methoden von analytischen bis zu produktiven Verfahren. Sie will so konkrete Eigenerfahrungen mit Literatur und eine Grundkompetenz des Umgehens mit ihr vermitteln.Diese Einführung konzentriert sich auf die Kernbereiche der Literatur: die Lyrik, das Erzählen, das Drama, und sie erarbeitet die strukturellkonstitutiven Merkmale der einzelnen Gattungen gezielt in ihren systematischen Zusammenhängen. Sie behandelt vor allem die konventionellen Literaturformen, die die Werke unserer literarischen Tradition und noch viele der Gegenwart bestimmen, daneben aber stets auch moderne Formen, die heutige Lyrik, modernes Erzählen und das gegenwärtige Drama prägen.Das Buch ist so aufgebaut, dass es in den drei Teilen zur Lyrik, zum Erzählen, zum Drama jeweils fünf mit Hilfe von Arbeitsaufgaben organisierte Kapitel (insgesamt fünfzehn Kapitel mit 65 Arbeitsaufgaben) aufweist, wobei jedes Kapitel eine zwei- bis dreistündige Seminarsitzung füllt. Dabei können einzelne Kapitel auch weggelassen, können gestrafft, in der Arbeitsformverändert, z.T. mehr analytisch oder mehr produktiv realisiert werden, wofür in einem eigenen Abschnitt detaillierte Anregungen gegeben werden.Sodann kann mit dieser Einführung auch erfolgreich in der Schulegearbeitet werden, wo sie u.a. etwa ein Halbjahr eines Grundkurses oder die Hälfte des Halbjahrs eines Leistungskurses füllt.
  • Deutsch
  • Bielefeld
  • |
  • Deutschland
  • Unzensierte Ausgabe
  • 2,42 MB
978-3-7639-6484-0 (9783763964840)
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  • Frontmatter
  • Cover
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • 0 Vorwort
  • 1 Lyrik
  • 1.1 Die Grundstruktur der Lyrik und der freie Vers
  • 1.1.1 Die Grundstruktur der Lyrik
  • A1: Was unterscheidet ein Gedicht von seiner Prosafassung? Was macht allgemein ein Gedicht zu einem Gedicht? (Storm)
  • A2: Schreiben Sie selbst ein Gedicht nach einem der folgenden Muster. Was macht Ihren Text zu einem Gedicht? (Sora, Jôsô, Artmann
  • Kunert)
  • 1.1.2 Der freie Vers
  • A3: Der freie Vers 1: Die visuelle Funktion der Versanordnung (Bienek, Fried)
  • A4: Der freie Vers 2: Die phonologische Funktion der Versanordnung (Fried, Flemming)
  • A5: Der freie Vers 3: Die semantische Funktion der Versanordnung (Domin, Fried)
  • 1.2 Zum phonologischen Bereich der Lyrik: Der Reim
  • A6: Erste Erfahrungen mit dem Reim 1: Der Sinngehalt des Reims (Schwitters, Klee)
  • A7: Erste Erfahrungen mit dem Reim 2: Ein Reimvergleich (Brun, Goethe)
  • A8: Versuch zur Funktion und Leistung der Reimstellungen (Trakl)
  • A9: Reimspiel: Reihumgedicht (Heine)
  • 1.3 Zum semantischen Bereich der Lyrik: Die Metapher
  • A 10: Eigene Erfahrungen mit Metaphern machen: Der Metaphern-Baukasten
  • A 11: Eigene Erfahrungen mit Synästhesien und ihrem Leserbezug machen: Der Synästhesien-Baukasten
  • A 12: lnterpretieren einer weiter ausgeführten Metapher (Rilke)
  • 1.4 Zum syntaktischen Bereich der Lyrik: Enjambement und 'harte' Fügung
  • 1.4.1 Das Enjambement
  • A13: Zur Erkundung des Enjambements 1: Erwartungen (Born, Kirsch)
  • A 14: Zur Erprobung des Enjambements: Umwandeln eines Prosagedichts und einer Prosastelle in freie Verse mit Enjambements (Kirsch, Handke)
  • 1.4.2 Die 'harte' Fügung
  • A15: Im Gedenken an Hölderlin: Umwandlung einer Prosastelle aus dem "Hyperion" in freie Verse mit harter Fügung
  • A 16: Interpretation eines Bobrowski-Gedichts durch aktiven Umgang mit seinem Satzbau
  • 1.5 Zum textuellen Bereich der Lyrik: Der Verstext, das Sonett
  • 1.5.1 Der Verstext
  • A 17: Rekonstruktion eines Verstextes: Zeilenpuzzle mit einem Liebesgedicht Heines
  • A18: Konstruktion eines Verstextes: Zeilenpuzzle mit einem Gedicht lngeborg Bachmanns
  • 1.5.2 Das Sonett
  • A 19: Erkundung der äußeren Form des Sonetts: Arbeit an Sonetten Mörikes und Trakls
  • A20: Erkundung der inneren Form des Sonetts: Arbeit an einem Sonett Goethes
  • A21: Versuche mit eigenem 'Sonettieren' (Goethe, Gemhardt)
  • 2 Erzählen
  • 2.1 Die Fiktionalität des Erzählens und das fiktionale Erkenntnissystem der Erzählsituationen
  • 2.1.1 Die Fiktionalität des Erzählens
  • A22: Literarisches Ratespiel: Biografie - Autobiografie - Roman? Sachtext oder Fiktion? (Th. Mann, Hesse, M. Walser)
  • 2.1.2 Das fiktionale Erkenntnissystem der Erzählsituationen
  • A23: Die Er- und Ich-Erzählform und die drei Erzählsituationen: Erzählprobleme mit dem Kaffeetrinken
  • 2.2 Das fiktionale Kommunikationssystem des Erzählens: Erzähler - Erzählergeschehen - Leser
  • 2.2.1 Textinterner Erzähler und textinterner Leser
  • A24: Der textinterne Erzähler, der textinterne Leser (Th. Mann, Sterne)
  • 2.2.2 Das fiktionale Kommunikationssystem von textinternem Erzähler - Erzählgeschehen - textinternem Leser
  • A25: Das fiktionale Kommunikationssystem des Erzählens und seine Leistung: Empfindsame Leserlenkung - faschistisch-ideologische Lesermanipulation (Goethe, Wittek)
  • A26: Das zerspielte fiktionale Kommunikationssystem: Ein erzählkritischer Blick auf die DDR (Braun)
  • 2.3 Das fiktionale Zeitensystem des Erzählens: Erzähldauer, Erzählfolge - subjektive Zeit
  • A27: Das fiktionale Zeitensystem des Erzählens 1: Die Erzähldauer (Lessing, Fielding, Sterne)
  • A28: Das fiktionale Zeitensystem des Erzählens 2: Die Erzählfolge (Frisch)
  • A29: Abstrakte Uhrenzeit und konkrete eigene Zeit: Subjektive Zeit und fiktionales Erzählen (Faulkner)
  • 2.4 Das fiktionale Redesystem des Erzählens: Erzählerrede - Figurenrede
  • A30: Vorübung: Erzählerrede - Figurenrede (Brecht)
  • A31: Die wichtigsten Redeformen des Erzählens in einem Text versammelt (Fontane)
  • A32: Eigene Erprobung der Redeformen des Erzählens (Hohler)
  • 2.5 Moderne Formen des Erzählens
  • 2.5.1 Die Dekonstruktion der Erzählfigur
  • A33: Zur Dekonstruktion der Erzählfigur: Gespaltenheit der Erzählfigur (Kunert)
  • 2.5.2 Die Dekonstruktion des Erzählgeschehens
  • A34: Zur Dekonstruktion des Erzählgeschehens: Unerwartetes Erzählende (Kafka)
  • 2.5.3 Die Dekonstruktion des fiktionalen Erzählens
  • 2.5.3.1 Die Dekonstruktion des fiktionalen Erzählers
  • A35: Zur Dekonstruktion fiktionalen Erzählens 1: Die Dekonstruktion des Erzählers in multiperspektivischem Erzählen (Akutagawa, Bichsel)
  • 2.5.3.2 Die Dekonstruktion der Fiktionalität des Erzählens
  • A36: Zur Dekonstruktion fiktionalen Erzählens 2: Die Dekonstruktion der Fiktionalität in der Textcollage (Döblin)
  • 3 Drama
  • 3.1 Einige Hauptmerkmale des neuzeitlichen Dramas
  • 3.1.1 Hauptmerkmale des Dramas: Haupttext und Nebentext, Dialog und Monolog, epische Formen
  • A37: Erste Erkundung des Dramas: Haupttext und Nebentext (Brecht)
  • A38: Weitere Erkundung des Dramas 1: Einfache Umwandlung eines Erzähltextes in dramatische Form (der Dialog) (Weiss)
  • A39: Weitere Erkundung des Dramas 2: Etwas schwierigere Umwandlung eines Erzähltextes in dramatische Form (Dialog und Monolog - epische Formen) (Weiss)
  • 3.1.2 Grundzüge des fiktionalen Personensystems des Dramas
  • 3.1.2.1 Die Gegenwärtigkeit des Dramas
  • 3.1.2.2 Die ausschließliche Sprachlichkeit des Dramas
  • 3.1.2.3 Die Subjektivität des neuzeitlichen Dramas
  • 3.2 Die Grundform des neuzeitlichen Dramas bei Lessing - die Gegenform des epischen Theaters bei Brecht
  • 3.2.1 Die Grundform des neuzeitlichen Dramas bei Lessing
  • A40: Lessings Dramentheorie des neuzeitlichen Dramas ("Hamburgische Dramaturgie")
  • A41: Lessings Realisierung seiner Dramentheorie in "Emilia Galotti
  • 3.2.2 Brechts episches Theater als Gegenform des neuzeitlichen Dramas
  • A42: Brechts episches Theater 1: Vergleich der ursprünglichen mit einer umgearbeiteten Sequenz aus "Mutter Courage" - die Figurengestaltung
  • A43: Brechts episches Theater 2: Techniken und Theorie
  • 3.3 Das neuzeitliche Drama: Seine Strukturmerkmale Raum, Zeit, Handlung, Figuren und seine Formtypen der geschlossenen und der offenen Form
  • 3.3.1 Die geschlossene Form des Dramas und seine Strukturmerkmale nach Gottsched und bei Goethe
  • A44: Gottscheds Regeln der drei Einheiten und der Einheitlichkeit der Charaktere
  • A45: Erarbeitung der Strukturmerkmale des geschlossenen Dramas an Goethes "Iphigenie
  • 3.3.2 Die offene Form des Dramas und seine Strukturmerkmale bei Büchner
  • A46: Erarbeitung der Strukturmerkmale des offenen Dramas an Büchners "Woyzeck
  • 3.4 Die Figurenrede des neuzeitlichen und des modernen Dramas: Der Dialog
  • A47: Dialoge mit symmetrischer und mit situationsbedingter asymmetrischer Kommunikation: Diskurs und Verhör (Schiller und Shaw)
  • A48: Dialoge mit partnerbedingter asymmetrischer Kommunikation: Absichtliches Missverstehen (Frisch)
  • A49: Dialoge mit sprachlich beeinträchtigter Kommunikation: Defizitäre Sprache (Kroetz)
  • 3.5 Die Dekonstruktion der Formen des neuzeitlichen Dramas im modernen Drama
  • 3.5.1 Zur Dekonstruktion der dramatischen Figur
  • A50: Dramatische Figuren als personate Abstracta (Beckett)
  • 3.5.2 Zur Dekonstruktion der dramatischen Handlung
  • A51: Dramatische Handlung in Varianten (Frisch)
  • 3.5.3 Zur Dekonstruktion der dramatischen Sprache
  • A52: Dramatisches Sprechen in indirekter Rede (Jandl)
  • 4 Methodische Hinweise und Anregungen
  • 4.1 Methodische Hinweise und Anregungen für die Hochschule
  • 4.2 Methodische Hinweise und Anregungen für Schulen
  • 4.3 Methodische Hinweise und Anregungen für das Selbststudium
  • Backmatter
  • 5 Anmerkungen
  • 6 Literaturverzeichnis
  • 7 Register
  • 7.1 Personenregister
  • 7.2 Sachregister
  • Backcover

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