Die Bewertung der Kapitallebensversicherung im Zugewinnausgleich.

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Januar 2022
  • |
  • 240 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-47302-1 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Bürgerlichen Recht - Band 151
  • Dissertationsschrift
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 25,18 MB
978-3-428-47302-1 (9783428473021)
10.3790/978-3-428-47302-1
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erstes Kapitel: Die Lebensversicherung als Gegenstand des Zugewinnausgleichs
  • A. Einführung
  • B. Erforderlichkeit der Bewertung einer Kapitallebensversicherung im Zugewinnausgleich
  • I. Systeme des Zugewinnausgleichs
  • a) Ausgleich nach § 1371 Abs. 1 BGB durch Pauschalierung
  • b) Ausgleich nach §§ 1372 ff. BGB durch Berechnung des Zugewinns
  • II. Die Kapitallebensversicherung als Gegenstand des zugewinnausgleichspflichtigen Vermögens
  • a) Die Kapitallebensversicherung als Vermögensgegenstand
  • b) Das Verhältnis von Zugewinnausgleich und Versorgungsausgleich bezüglich Kapitallebensversicherungen
  • 1. Versorgungsausgleichspflicht nach § 1587 Abs. 1 BGB i. V. m. § 1587 a Abs. 2 Nr. 5 BGB
  • 2. Versorgungsausgleichspflicht nach § 1587 Abs. 1 BGB i. V. m. § 1587 a Abs. 5 BGB
  • 3. Besonderheiten der Lebensversicherung mit Leistungswahlrecht
  • 4. Besonderheiten der befreienden Lebensversicherung
  • 5. Besonderheiten der betrieblichen Direktversicherung
  • C. Zusammenfassung des 1. Kapitels
  • Zweites Kapitel: Grundlagen der Bewertung einer Kapitallebensversicherung
  • A. Versicherungsmathematische Grundlagen der Kapitallebensversicherung
  • I. Das Risiko in der Kapitallebensversicherung
  • II. Das Äquivalenzprinzip und seine Modifikation bei der Kapitallebensversicherung
  • III. Das Deckungskapital
  • IV. Die Verzinsung des Deckungskapitals
  • V. Der Einfluß der Kosten auf das Deckungskapital
  • VI. Der Rückkaufswert
  • B. Der Inhalt der Leistung des Versicherers in der Kapitallebensversicherung
  • I. Problemstellung
  • II. Die Argumente der Gefahrtragungstheorie
  • III. Die Argumente der Geldleistungstheorie
  • IV. Stellungnahme
  • a) Der Rechtsgrund der Prämienzahlung
  • b) Die Verwaltungstätigkeit des Versicherers als Leistung an den Versicherungsnehmer?
  • c) Das Argument der "Bedarfsdeckung"
  • d) Das Argument des Kündigungsrechts
  • V. Ergebnis
  • C. Endgültige Bewertung auch bedingter und betagter Forderungen
  • I. Problemstellung
  • II. Stellungnahme
  • a) Analoge Anwendung des § 2313 BGB
  • 1. Die Nähe des Zugewinnausgleichs zum Pflichtteilsrecht
  • 2. Die endgültige Regelung der Scheidungsfolgen als vorrangiges Ziel des Gesetzgebers
  • 3. Weitere Gesichtspunkte
  • 4. Zwischenergebnis
  • b) Die aufgeschobene Bewertung als allgemeiner Rechtsgedanke
  • III. Ergebnis
  • D. Zusammenfassung des 2. Kapitels
  • Drittes Kapitel: Der Meinungsstand zur Frage der Bewertung einer Kapitallebensversicherung
  • A. Die Rechtsprechung
  • I. Der Rückkaufswert und die mit dieser Bewertung verbundenen Konsequenzen
  • a) Die beschränkte Rückkaufsfähigkeit
  • 1. Gesetzlich vorgeschriebenes Rückkaufsrecht nur bei unbefristeten Todesfallversicherungen
  • 2. Beschränkung durch § 173 VVG
  • 3. Stornoabzug
  • b) Der Rückkaufswert bei geteilter Bezugsberechtigung
  • II. Die Begründung der Rechtsprechung
  • III. Kritik
  • B. Die abweichende Auffassung in der Literatur
  • I. Die Summe der Prämien als Wert der Versicherung
  • II. Kritik
  • C. Zusammenfassung des 3. Kapitels
  • Viertes Kapitel: Der Fortführungswert der Kapitallebensversicherung
  • A. Das Nettodeckungskapital und seine Interpretation
  • I. Die herkömmlichen Interpretationen
  • II. Das Nettodeckungskapital als fiktiver Verkehrswert
  • III. Das Nettodeckungskapital als Barwert der künftigen Prämienersparnis
  • IV. Zwischenergebnis
  • B. Der Einfluß der Kosten der Versicherung auf die Bewertung
  • I. Laufende Kosten
  • a) Versicherungssummenabhängige Prämienbestandteile
  • b) Prämienabhängige Prämienbestandteile
  • II. Einmalige Kosten
  • III. Zwischenergebnis
  • C. Der Einfluß der Überschußbeteiligungen auf die Bewertung
  • I. Formen der Überschußbeteiligungen
  • II. Vor dem Stichtag erwirtschaftete Überschußbeteiligungen
  • a) Ausgezahlte Überschußbeteiligungen
  • b) Verzinslich angesparte Überschußbeteiligungen
  • c) Erhöhung der Versicherungssumme durch Überschußbeteiligungen
  • III. Nach dem Stichtag zu erwirtschaftende Überschußbeteiligungen
  • a) Risikobedingte Überschußbeteiligungen
  • b) Zinsbedingte Überschußbeteiligungen
  • 1. Problemstellung
  • 2. Bewertung marktüblich verzinster Forderungen
  • 3. Bewertung nicht marktüblich verzinster Forderungen
  • 4. Die Verzinsung in der Kapitallebensversicherung
  • D. Der Einfluß des individuellen Gesundheitszustandes des Versicherten auf die Bewertung
  • I. Problemstellung
  • II. Besonders guter Gesundheitszustand
  • III. Besonders schlechter Gesundheitszustand
  • a) Gleich schlechter Gesundheitszustand bei Abschluß der Versicherung und am Bewertungsstichtag
  • b) Veränderungen des Gesundheitszustandes während der Dauer der Zugewinngemeinschaft
  • 1. Negative Veränderungen
  • 2. Positive Veränderungen
  • E. Zusammenfassung des 4. Kapitels
  • Fünftes Kapitel: Bedenken gegen die Bewertung der Kapitallebensversicherung anhand ihres vollen Wertes
  • A. Die fehlende Realisierbarkeit des vollen Wertes
  • I. Die Bewertung der Kapitallebensversicherung in anderen Rechtsgebieten
  • a) Bewertungsgesetz
  • b) Versorgungsausgleich
  • 1. Der Umwandlungswert
  • 2. Abweichender Gesundheitszustand im Versorgungsausgleich
  • II. Der Einfluß der fehlenden Realisierbarkeit des vollen Wertes bei der Bewertung anderer Vermögensgegenstände
  • a) Parallele Interessenlage bei Kapitallebensversicherungen und gesellschaftsvertraglichen Abfindungsklauseln
  • b) Die Bewertung eines Gesellschaftsanteils mit Abfindungsklausel
  • c) Übertragbarkeit dieser Bewertung
  • B. Bedenken gegen die Bewertung anhand des individuellen Gesundheitszustandes
  • I. Zugewinnausgleichspflichtigkeit auch ehefremden Erwerbs
  • a) Keine Beschränkung des Endvermögens auf ehebedingten Erwerb
  • b) Fehlende Analogiefähigkeit des § 1374 Abs. 2 BGB
  • II. Schlechter Gesundheitszustand als wertbildender Faktor?
  • III. Der individuelle Gesundheitszustand als Prozeßgegenstand
  • C. Zusammenfassung des 5. Kapitels
  • Sechstes Kapitel: Die Bewertung der Kapitallebensversicherung im Zugewinnausgleich des Versicherungsnehmers
  • A. Die Bewertung der unbefristeten Todesfallversicherung
  • I. Die unbefristete Todesfallversicherung im Endvermögen
  • a) Fortführungswert oder Liquidationswert?
  • 1. Regelfall: Fortführungswert
  • 2. Mögliche Ausnahmen
  • (a) Tatsächliche Kündigung vor der letzten mündlichen Verhandlung
  • (b) Kündigungsabsicht am Bewertungsstichtag
  • (c) Besondere Gründe für eine Kündigung
  • (1) Weitere Prämienzahlung unzumutbar
  • (2) Rückkauf zur Befriedigung der Ausgleichforderung notwendig
  • (3) Rückkaufswert bei Zweckfortfall?
  • b) Der Ausgleich des Fortführungswertes der unbefristeten Todesfallversicherung
  • 1. Durchschnittlicher Gesundheitszustand des Versicherten
  • 2. Abweichender Gesundheitszustand des Versicherten
  • (a) Kein Vortrag zum Gesundheitszustand
  • (b) Unstreitige Abweichung des Gesundheitszustandes
  • (1) Grundsatz: Bewertung anhand der Prämie bei fiktivem Neuabschluß
  • (2) Ausnahme: Ausgleich durch Realteilung
  • (aa) Fallgruppen
  • (bb) Die Realteilung als Lösung
  • (aaa) Die Realteilung im Versorgungsausgleich und ihre Unterschiede zur Realteilung im Zugewinnausgleich
  • (bbb) Realteilung der Differenz zwischen Rückkaufswert und Fortführungswert?
  • (ccc) Realteilung der Wertdifferenz bei Übernahme der anteiligen Prämienverbindlichkeit?
  • (ddd) Realteilung des ganzen Versicherungsanspruchs mit Übernahme der Hälfte der Prämienverbindlichkeit
  • (cc) Mögliche Einwände gegen die Realteilung
  • (aaa) Entzug von Barmitteln
  • (bbb) Weitere Einwände
  • (c) Erheblicher streitiger Vortrag zum Gesundheitszustand des Versicherten
  • (1) Ärztliche Untersuchung
  • (aa) Erzwingbare materielle Duldungspflicht
  • (bb) Prozessuale Nachteile bei Weigerung
  • (cc) Die Realteilung als interessengerechte Lösung
  • (2) Der behandelnde Arzt als Zeuge
  • (3) Vernehmung des Versicherten als Zeugen oder als Partei
  • (d) Unsubstantiierter Vortrag zum Gesundheitszustand
  • II. Die unbefristete Todesfallversicherung im Anfangsvermögen
  • a) Maßgeblichkeit des Fortführungswertes
  • b) Berechnung des Fortführungswertes
  • 1. Durchschnittlicher Gesundheitszustand des Versicherten
  • 2. Abweichender Gesundheitszustand des Versicherten
  • B. Die Bewertung der befristeten Todesfallversicherung
  • C. Die Bewertung der Kombinationsversicherung
  • I. Besonderheiten der Bewertung bei wegen der Erlebensfalleistung fortgeführter Kombinationsversicherung
  • a) Durchschnittlicher Gesundheitszustand des Versicherten
  • b) Abweichender Gesundheitszustand des Versicherten
  • II. Bewertung der Kombinationsversicherung im Anfangsvermögen
  • III. Übertragung der Überlegungen auf die Todesfallkomponente einer Kombinationsrentenversicherung
  • D. Zusammenfassung des 6. Kapitels
  • Siebentes Kapitel: Der Ausgleich der Kapitallebensversicherung bei Abtretung und Bezugsberechtigung
  • A. Abtretung des Anspruchs
  • I. Zugewinnausgleich des Zessionars
  • a) Der zedierte Anspruch im Endvermögen des Zessionars
  • 1. Übernahme der Prämienverbindlichkeit durch den Zessionar
  • 2. Keine Übernahme der Prämienverbindlichkeit durch den Zessionar
  • b) Die Prämienverbindlichkeit im Endvermögen des Zessionars
  • c) Der zedierte Anspruch im Anfangsvermögen des Zessionars
  • d) Hinzurechnung zum Anfangsvermögen nach § 1374 Abs. 2 BGB
  • 1. Wert zur Zeit der Abtretung
  • 2. Prämienzahlungen des Zedenten nach Abtretung
  • 3. Abweichende Auffassungen und Kritik
  • e) Besonderheiten der Sicherungszession
  • II. Zugewinnausgleich des Zedenten
  • a) Die Bewertung im Endvermögen des Zedenten
  • b) Die Bewertung der Prämienverbindlichkeit im Endvermögen
  • c) Hinzurechnung nach § 1375 Abs. 2 BGB
  • d) Besonderheiten der Sicherungszession
  • B. Bezugsberechtigung
  • I. Grundlagen der Bezugsberechtigung
  • II. Der Zugewinnausgleich bei unwiderruflicher Bezugsberechtigung
  • a) Zugewinnausgleich des unwiderruflich Bezugsberechtigten
  • 1. Die Bewertung im Endvermögen des Bezugsberechtigten
  • (a) Verpflichtung des Versicherungsnehmers zur Fortführung der Versicherung
  • (b) Keine Verpflichtung des Versicherungsnehmers zur Fortführung der Versicherung
  • (c) Besonderheiten, wenn der Bezugsberechtigte seine Berechtigung nicht kennt
  • (d) Zwischenergebnis
  • 2. Die unwiderrufliche Bezugsberechtigung im Anfangsvermögen
  • 3. Hinzurechnung nach § 1374 Abs. 2 BGB
  • b) Zugewinnausgleich des Versicherungsnehmers
  • 1. Aktivendvermögen
  • 2. Abzug der Prämienverbindlichkeit
  • 3. Hinzurechnung nach § 1375 Abs. 2 BGB
  • 4. Konsequenzen
  • III. Der Zugewinnausgleich bei widerruflicher Bezugsberechtigung
  • a) Zugewinnausgleich des widerruflich Bezugsberechtigten
  • 1. Die widerrufliche Bezugsberechtigung als Vermögensgegenstand
  • (a) Die Formel des BGH und ihre Kritik
  • (b) Die Parallele zur nicht angenommenen Anweisung
  • (1) Die Übertragbarkeit der nicht angenommenen Anweisung
  • (2) Die wirtschaftliche Vergleichbarkeit der erworbenen Rechtsposition
  • (3) Die Vergleichbarkeit des Rechtserwerbs (Die Annahme der Anweisung als einseitiges Versprechen)
  • (c) Die Inkonsequenz der herrschenden Lehre
  • (d) Zwischenergebnis
  • 2. Der Ausgleich der widerruflichen Bezugsberechtigung im Endvermögen des Bezugsberechtigten
  • (a) Schuldrechtliche Sicherung des Bezugsberechtigten (insbes. bei betrieblichen Direktversicherungen)
  • (1) Problemstellung: fehlende Realisierbarkeit
  • (2) Lösungsmöglichkeiten
  • (aa) Stundung gemäß § 1382 BGB
  • (bb) Realteilung
  • (b) Schuldrechtliche Sicherung gegen Widerruf der Bezugsberechtigung, nicht aber gegen Kündigung der Versicherung
  • (c) Schuldrechtlich nicht gesicherte Bezugsberechtigung
  • 3. Die schuldrechtlich gesicherte Bezugsberechtigung im Anfangsvermögen des widerruflich Bezugsberechtigten
  • (a) Durchschnittlicher Gesundheitszustand des Versicherten
  • (b) Abweichender Gesundheitszustand des Versicherten
  • b) Die widerrufliche Bezugsberechtigung im Zugewinnausgleich des Versicherungsnehmers
  • 1. Der Anspruch auf Rückumwandlung des Versicherungsanspruchs als Vermögensgegenstand und seine Bewertung
  • 2. Der Abzug der Prämienverbindlichkeit vom Endvermögen des Versicherungsnehmers
  • 3. Hinzurechnung zum Endvermögen nach § 1375 Abs. 2 BGB
  • (a) Keine schuldrechtliche Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der widerruflichen Bezugsberechtigung
  • (1) Vor Eintritt des Versicherungsfalls
  • (2) Nach Eintritt des Versicherungsfalls
  • (b) Schuldrechtliche Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der widerruflichen Bezugsberechtigung
  • IV. Besonderheiten der geteilten Bezugsberechtigung
  • a) Unwiderrufliche Bezugsberechtigung
  • b) Widerrufliche Bezugsberechtigung
  • C. Zusammenfassung des 7. Kapitels
  • Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
  • Literaturverzeichnis

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

66,90 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen