Grün für die Seele

Menschen aufblühen lassen
 
 
Hogrefe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 5. Dezember 2016
  • |
  • 224 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-456-95687-9 (ISBN)
 
Wie sich grüne Innen- und Außenräume nutzen lassen, um die psychische Gesundheit von Menschen zu stabilisieren, Erholung und Recovery zu ermöglichen, Menschen zu aktivieren, Inklusion erlebbar zu machen und Kreativität und Fantasie zu entfalten, zeigt dieser opulent illustrierte und anschaulich gestaltete Bild- und Textband. Der Autor und Leiter der Garten- und Landschaftstherapie im St.Gallischen Kantonalen Psychiatrischen Dienst in Wil fasst darin seine Green-Care-Arbeiten zusammen und zeigt die vielfältigen Gestaltungs- und Aktivierungsmöglichkeiten in Verbindung mit Gärten beschreibt andere Möglichkeiten, um nach alternativen Wegen in der Bewältigung von Krisen und Krankheiten zu suchen erleichtert Einsichten, welche Spuren der Begegnung von Mensch, Tier und Pflanzen - Landschaften ermöglichen und wie Landschaften trotz Irrungen und Wirrungen zu mehr Klarheit verhelfen können zeigt, wie Landschaften Anstöße zur Sinnsuche in Krisensituationen oder alltäglichen Lebenssituationen geben können und bietet Erfahrungs- und Erlebnisräume im Grünen gibt Anregungen, Tipps und weiterführende Adressen zum Aufblühen von Menschen. "In diesem Buch dreht sich alles um eines: um das Grün. Grüne Gärten, grüne Landschaften. Begegnungen mit Tieren im Grünen. Künstlerische Entfaltung im grünen Atelier und draußen im Grünen. Augenblicke im Grünen beim Spazieren und Flanieren. Grün zur Entspannung. Grün zur Erholung. Grün für die Seele!" Berndt Vogel
1. Auflage 2016
  • Deutsch
  • Bern
  • |
  • Deutschland
  • Garten-, Ergo-, Aktivierungstherapeuten, Landschaftsarchitekten, psychiatrisch Pflegende
  • 385
  • |
  • 385 Fotos bzw. Rasterbilder
  • 16,64 MB
978-3-456-95687-9 (9783456956879)
10.1024/85687-000
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Grün für die Seele [Seite 2]
1.1 - Nutzungsbedingungen [Seite 7]
1.2 - Inhaltsverzeichnis [Seite 8]
2 - Ein Vorwort [Seite 14]
3 - Willkommen im Grünen [Seite 18]
4 - Gärten in ihrer ganzen Vielfalt [Seite 28]
5 - Kräutergarten [Seite 32]
6 - Kindergarten [Seite 35]
7 - Naschgarten [Seite 37]
8 - Küchengarten [Seite 40]
9 - Räuchergarten [Seite 48]
10 - Duft- und Blütengarten [Seite 52]
11 - Ideengarten [Seite 54]
12 - Seelengarten [Seite 58]
13 - Zeitgarten [Seite 61]
14 - Bibelgarten [Seite 66]
15 - Pflanzenbilder [Seite 68]
16 - Minigärten [Seite 70]
17 - ICH-Gärtchen [Seite 72]
18 - Mobiler Garten [Seite 76]
19 - Guerilla Gardening [Seite 79]
20 - Garten des Wandels [Seite 82]
21 - Eine tiefgreifende Begegnung [Seite 88]
22 - Labyrinth [Seite 92]
23 - Wie legt man ein Labyrinth an? [Seite 96]
24 - verWEGEne Wege [Seite 102]
25 - Skulpturenweg [Seite 104]
26 - Klangweg [Seite 108]
27 - Barfußweg [Seite 112]
28 - Wellenweg [Seite 115]
29 - Landschaftsspuren [Seite 122]
30 - Augenblicke im Grünen [Seite 124]
31 - Von Baum zu Baum [Seite 128]
32 - Irrgarten [Seite 144]
33 - Tierbegegnung [Seite 148]
34 - Landschaftsprojekte, die etwas bewegen [Seite 156]
35 - Erfahrungs- und Erlebnisräume im Grünen [Seite 164]
36 - Bauwägen ? Doppeldecker ? Eisenbahnwagen [Seite 167]
37 - Klangbaum [Seite 170]
38 - Tipi [Seite 174]
39 - Jurte [Seite 178]
40 - Weidenpavillon [Seite 180]
41 - Kastenhaus [Seite 187]
42 - Baum-Raum [Seite 189]
43 - Grüne Oase [Seite 191]
44 - Naturatelier [Seite 194]
45 - Spielwiese [Seite 198]
46 - Eine ungeordnete Nach-Betrachtung [Seite 202]
47 - Bild- und Quellennachweis [Seite 210]
48 - Literaturverzeichnis [Seite 211]
49 - Stichwortverzeichnis [Seite 212]
50 - Über den Autor [Seite 214]
51 - Abspann [Seite 217]
Das Hören (S. 20-21)

"Das Ohr ist das Tor zur Seele", besagt ein indisches Sprichwort. Das Gehör ist mit Abstand das filigranste und empfindsamste Sinnesorgan überhaupt.

Selbst Geräusche, die einige Meter entfernt von uns auftreten, lassen sich mit dem "Fernsinn" Gehör wahrnehmen.

Auch "um die Ecke" hören ist kein Problem. Das Gehör unterscheidet, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt und es registriert die Veränderungen des Quellenstandortes, der Lautstärke, der Tonhöhe und der Klangfarbe. Was wäre eine Landschaft ohne Geräusche oder ohne Klänge?

Das Riechen

Düfte nehmen Einfluss auf den ganzen Menschen. Über die Nase werden Düfte wahrgenommen, die blumig, fruchtig, erdig, süßlich, lieblich oder herb sind. Der Geruchssinn, einer der ältesten und elementarsten Sinne, löst wie kein anderer Sinn viele Emotionen aus.
Längst Vergessenes erscheint durch einen einzigen Duft sehr präsent. Gerüche, ob süß, schwer, unangenehm oder blumig, beeinflussen unsere Gefühlswelt, ohne dass sie sich willentlich kontrollieren lassen. Der Geruchssinn beeinflusst nicht nur die Gefühlswelt, sondern es ist auch der Sinn, der am individuellsten ausgeprägt ist. Wer hat noch nicht erlebt, wie über Düfte und Gerüche, die in der Kindheit eine große Rolle gespielt haben, plötzlich alte Erinnerungen ausgelöst werden?

Das Schmecken

Der Mund ist nicht nur zur reinen Nahrungsaufnahme da. Süß, sauer, salzig, bitter, aromatisch, würzig, heiß, kalt: Geschmacksrichtungen und die unterschiedliche Konsistenz sind Erfahrungen, die alle mit dem Mund gemacht werden. Es ist ein kompliziertes Zusammenwirken aus Geschmacksknospen, Zunge und Gaumen. Es ist das Zusammenwirken aus der Analyse und der Kombination der Impulse der Geschmacks- und Geruchszellen im Gehirn. Unterstützt durch den Geruchssinn bringt uns all das "auf den Geschmack". Kommt noch der Genuss hinzu, spielen unter anderem auch unterschiedliche Tastqualitäten eine Rolle: knusprig, hart, weich, cremig.

Das Fühlen und Tasten

Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan. In ihr sind unzählige feine Rezeptoren, die auf Berührungsreize, auf Druck, auf Kälte und auf Wärme reagieren. Die meisten dieser Rezeptoren befinden sich in den Fingerspitzen, den Handinnenflächen und den Fußsohlen. Über diese sensiblen Reizempfänger wird die direkte Verbindung zur Umwelt hergestellt.

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