Geheim-Code Arbeitszeugnis

So verbessern Sie Ihre Berufs- und Verdienstmöglichkeiten spürbar
 
 
Walhalla und Praetoria (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 22. Dezember 2009 | 128 Seiten
 
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978-3-8029-2333-3 (ISBN)
 
So knacken Sie jeden Geheim-Code Hinter schmeichelhaften Formulierungen verstecken sich oftmals recht dürftige Beurteilungen! Dieser Ratgeber schlüsselt die 'Geheimsprache' der Personalchefs auf erläutert die typischen Formulierungen im Berufsalltag zeigt, wie Sie Ihre Interessen durchsetzen Praktische Hilfen: Kommentierte Muster-Arbeitszeugnisse mit Formulierungsvorschlägen sowie Checklisten zu Aufbau und Inhalt von Zeugnissen.

Heinz-Wilhelm Vogel, Rechtsanwalt in Hamburg, erfolgreicher Fachautor zu Themen aus dem Immobilien-, Steuer und Wirtschaftsrecht.
Rechtshilfe
1. Auflage
Deutsch
Regensburg
0,80 MB
978-3-8029-2333-3 (9783802923333)
3802923332 (3802923332)
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Heinz-Wilhelm Vogel, Rechtsanwalt in Hamburg, erfolgreicher Fachautor zu Themen aus dem Immobilien-, Steuer und Wirtschaftsrecht.
1 - Geheim-Code Arbeitszeugnis [Seite 1]
1.1 - Schnellübersicht [Seite 5]
1.2 - So knacken Sie jeden Geheim-Code [Seite 7]
1.3 - 1 Warum ein Arbeitszeugnis für Sie so wichtig ist [Seite 9]
1.3.1 - Das sollten Sie wissen! [Seite 10]
1.3.2 - Damit Sie bei Ihrer Bewerbung die Vorauswahl überstehen [Seite 10]
1.3.3 - Welchen Informationswert ein Zeugnis wirklich hat [Seite 11]
1.3.4 - Warum es eine besondere Zeugnissprache gibt [Seite 13]
1.3.5 - Die Wahrheitspflicht [Seite 14]
1.3.6 - Die Wohlwollenspflicht [Seite 16]
1.4 - 2 Wann Sie ein Arbeitszeugnis verlangen können [Seite 19]
1.4.1 - Das sollten Sie wissen! [Seite 20]
1.4.2 - Wer auf der Erteilung eines Zeugnisses bestehen kann [Seite 20]
1.4.3 - Der entscheidende Zeitpunkt für die Zeugniserteilung [Seite 22]
1.4.4 - Wer Ihnen das Arbeitszeugnis ausstellen muss [Seite 23]
1.4.5 - Wann Sie Ihr Recht auf ein Arbeitszeugnis verlieren [Seite 25]
1.4.5.1 - Welche Wirkung Ausgleichsquittungen haben [Seite 27]
1.4.6 - Checkliste: So verlangen Sie ein Zeugnis [Seite 28]
1.5 - 3 Welche Arten von Zeugnissen Sie unterscheiden müssen [Seite 31]
1.5.1 - Das sollten Sie wissen! [Seite 32]
1.5.2 - Wenn es nur ein einfaches Zeugnis sein soll [Seite 32]
1.5.3 - Checkliste: So prüfen Sie ein einfaches Zeugnis [Seite 34]
1.5.3.1 - Muster eines einfachen Zeugnisses [Seite 35]
1.5.4 - Welche Besonderheiten bei einem qualifizierten Zeugnis gelten [Seite 35]
1.5.5 - Entscheiden Sie sich: Welches Zeugnis wollen Sie verlangen? [Seite 37]
1.5.6 - Checkliste: So prüfen Sie ein qualifiziertes Zeugnis [Seite 37]
1.5.6.1 - Muster eines qualifizierten Zeugnisses [Seite 39]
1.5.7 - Die wichtigsten Kriterien für ein Zwischenzeugnis [Seite 40]
1.5.7.1 - Muster eines Zwischenzeugnisses [Seite 42]
1.5.8 - Worauf Sie bei einem Ausbildungszeugnis achten müssen [Seite 43]
1.6 - 4 Kriterien, auf die es für Sie entscheidend ankommt [Seite 45]
1.6.1 - Das sollten Sie wissen! [Seite 46]
1.6.2 - Äußere Form [Seite 46]
1.6.3 - Überschrift [Seite 47]
1.6.4 - Einleitung [Seite 48]
1.6.5 - Beschreibung Ihrer Tätigkeit [Seite 49]
1.6.6 - Beurteilung Ihrer Arbeitsleistung [Seite 49]
1.6.7 - Beurteilung Ihres sozialen Verhaltens [Seite 50]
1.6.8 - Schlussformulierung [Seite 50]
1.6.9 - Ort, Datum, Unterschrift [Seite 52]
1.6.10 - Besondere Zeichen [Seite 53]
1.6.11 - Checkliste: So überprüfen Sie die Form und Gestaltung Ihres Arbeitszeugnisses [Seite 53]
1.7 - 5 Was Leistungsbeurteilungen im Klartext bedeuten [Seite 55]
1.7.1 - Das sollten Sie wissen! [Seite 56]
1.7.2 - Textbeispiele zur Fachkenntnis [Seite 57]
1.7.3 - Textbeispiele zur Leistungsbereitschaft/Eigeninitiative [Seite 59]
1.7.4 - Textbeispiele zur Leistungsfähigkeit/Belastbarkeit [Seite 60]
1.7.5 - Textbeispiele zur Arbeitsweise [Seite 61]
1.7.6 - Textbeispiele zum Arbeitserfolg [Seite 62]
1.7.7 - Textbeispiele für eine zusammenfassende Leistungsbeurteilung [Seite 63]
1.7.8 - Zeugnisformulierungen, die Sie besser mit Vorsicht genießen [Seite 65]
1.7.9 - Checkliste: Wird Ihre Arbeitsleistung im Zeugnis vollständig und richtig beurteilt? [Seite 66]
1.7.10 - Checkliste: Wie Sie Ihre Leistungen selbst beurteilen [Seite 67]
1.8 - 6 So entschlüsseln Sie Angaben über Ihr Sozialverhalten [Seite 69]
1.8.1 - Das sollten Sie wissen! [Seite 70]
1.8.2 - Wie Sie die wichtigsten Formulierungen bewerten [Seite 70]
1.8.3 - Welche Formulierungen Sie besser mit Vorsicht genießen [Seite 72]
1.8.4 - Checkliste: So prüfen Sie die Beurteilung Ihres Sozialverhaltens [Seite 72]
1.8.5 - Checkliste: Wie Sie sich selbst sehen [Seite 73]
1.9 - 7 Was sich hinter der Schlussformulierung wirklich verbirgt [Seite 75]
1.9.1 - Das sollten Sie wissen! [Seite 76]
1.9.2 - Was die Angaben über das Ausscheiden wirklich bedeuten [Seite 76]
1.9.3 - Was Sie aus der Dankes-Bedauerns-Formel herauslesen können [Seite 79]
1.9.4 - So bewerten Sie die Zukunftswünsche Ihres Arbeitgebers [Seite 79]
1.10 - 8 So setzen Sie Ihre Interessen erfolgreich durch [Seite 81]
1.10.1 - Das sollten Sie wissen! [Seite 82]
1.10.2 - Welche Angaben im Arbeitszeugnis nichts zu suchen haben [Seite 82]
1.10.2.1 - Abmahnungen [Seite 82]
1.10.2.2 - Alkoholgenuss [Seite 83]
1.10.2.3 - Betriebsratstätigkeit [Seite 83]
1.10.2.4 - Gehalt [Seite 83]
1.10.2.5 - Krankheit [Seite 83]
1.10.2.6 - Kündigungsgründe [Seite 84]
1.10.2.7 - Nebentätigkeit [Seite 84]
1.10.2.8 - Parteizugehörigkeit [Seite 84]
1.10.2.9 - Schwerbehinderung [Seite 84]
1.10.2.10 - Straftaten [Seite 84]
1.10.2.11 - Vertragsbruch [Seite 84]
1.10.3 - Wenn Sie das Arbeitszeugnis selbst formulieren wollen [Seite 85]
1.10.4 - Wie Sie die Erteilung eines Zeugnisses erzwingen [Seite 86]
1.10.5 - Wie Sie die Berichtigung eines Zeugnisses durchsetzen [Seite 86]
1.10.6 - Wenn Sie eine Zweitausstellung Ihres Zeugnisses benötigen [Seite 88]
1.11 - 9 20 Beispielfälle: Was von diesen Zeugnissen zu halten ist [Seite 89]
1.11.1 - Das sollten Sie wissen! [Seite 90]
1.11.2 - Zeugnis für einen Abteilungsleiter [Seite 90]
1.11.3 - Zeugnis für eine Bankkauffrau [Seite 92]
1.11.4 - Zeugnis für eine Buchhalterin [Seite 94]
1.11.5 - Zeugnis für eine Bürogehilfin [Seite 96]
1.11.6 - Zwischenzeugnis für eine Chefsekretärin [Seite 98]
1.11.7 - Zeugnis für einen Controller [Seite 100]
1.11.8 - Zeugnis für eine Datentypistin [Seite 102]
1.11.9 - Zeugnis für einen Elektromechaniker [Seite 104]
1.11.10 - Zeugnis für eine Empfangssekretärin [Seite 106]
1.11.11 - Zwischenzeugnis für eine Export-Sachbearbeiterin [Seite 108]
1.11.12 - Zeugnis für eine kaufmännische Angestellte [Seite 110]
1.11.13 - Zeugnis für eine Kontoristin [Seite 112]
1.11.14 - Zeugnis für einen Kraftfahrer [Seite 114]
1.11.15 - Zeugnis für einen Kraftfahrzeug-Mechaniker [Seite 115]
1.11.16 - Zeugnis für einen Lageristen [Seite 116]
1.11.17 - Zwischenzeugnis für eine Rechtsanwaltsfachangestellte [Seite 117]
1.11.18 - Zeugnis für einen Speditionskaufmann [Seite 118]
1.11.19 - Zwischenzeugnis für eine Vertriebsassistentin [Seite 120]
1.11.20 - Zeugnis für eine Zahnarzthelferin [Seite 122]
1.11.21 - Zeugnis für einen Betriebsleiter [Seite 123]
1.12 - Stichwortverzeichnis [Seite 126]

Welche Arten von Zeugnissen Sie unterscheiden müssen (S. 31-33)

Das sollten Sie wissen!

Die Arbeitszeugnisse werden je nach ihrem Inhalt sowie nach ihrem Anlass und Zeitpunkt in verschiedene Zeugnisarten unterteilt. Inhaltlich wird zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Arbeitszeugnis unterschieden. Zeitlich ist zwischen dem „Zwischenzeugnis“ sowie dem „vorläufigen“ und „endgültigen“ Zeugnis zu unterscheiden. Daneben gibt es noch einige Sonderformen, beispielsweise ein Ausbildungszeugnis oder Probearbeitszeugnis.

In einigen Punkten gelten für alle Zeugnisarten die gleichen Grundsätze. Manche Zeugnisarten weisen daneben wichtige Besonderheiten auf. In diesem Kapitel lesen Sie, worauf es für Sie entscheidend ankommt.

Wichtig: Die Arbeitsbescheinigung, die Ihr Arbeitgeber nach § 312 Sozialgesetzbuch III bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegenüber der Arbeitsagentur abgeben muss, ist kein Arbeitszeugnis. Diese Arbeitsbescheinigung, die zwingend auf dem amtlichen Vordruck auszufüllen ist, dient der Arbeitsagentur als Nachweis für die Dauer Ihrer Beschäftigung und für die Höhe des von Ihnen bezogenen Arbeitsentgelts. Diese Angaben benötigt die Arbeitsagentur, um über einen Antrag auf Arbeitslosengeld entscheiden zu können.


Wenn es nur ein einfaches Zeugnis sein soll

Das einfache Zeugnis erstreckt sich lediglich auf Art und Dauer der Beschäftigung. Dieses Zeugnis wird bei weniger qualifizierten Tätigkeiten, zum Beispiel Hilfsarbeiten, oder bei lediglich kurzfristig ausgeübten Tätigkeiten ausgestellt. Der Grund: Bei derartigen Arbeitsverhältnissen spielt der persönliche Eindruck bei einem Vorstellungsgespräch eine weitaus größere Rolle als etwa die Angaben im Zeugnis.

In einem einfachen Zeugnis können Sie im Einzelnen folgende Angaben erwarten:

- Vornamen, Familiennamen, bei verheirateten beziehungsweise geschiedenen Arbeitnehmern auch den Geburtsnamen
- Geburtsdatum und Geburtsort
- einen etwaigen akademischen Titel
- Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses

Das Arbeitszeugnis muss die typischen Merkmale der von Ihnen ausgeübten Tätigkeit so umfassend und konkret beschreiben, dass sich der Leser ein genaues Bild darüber machen kann, welche Aufgaben Sie tatsächlich wahrgenommen haben. Die bloße Berufsbezeichnung genügt auf keinen Fall. Als Faustregel gilt: Je verantwortungsvoller Ihre Tätigkeit war, desto differenzierter und ausführlicher muss das Arbeitszeugnis ausfallen.

Was die Dauer des Arbeitsverhältnisses betrifft, so muss das Zeugnis stets die rechtliche Dauer des Arbeitsverhältnisses nennen. Rechtliche Dauer meint den Zeitraum vom Beginn des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist. Kürzere Unterbrechungen, beispielsweise Krankheit oder Urlaub, bleiben unberücksichtigt.

Achtung: Der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses hat im einfachen Arbeitszeugnis nichts zu suchen. Ausnahme: Sie selbst verlangen es von Ihrem Arbeitgeber. Das bietet sich beispielsweise an, wenn Sie selbst gekündigt haben oder das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen mit Ihrem Arbeitgeber endet.

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