Ruhrgebiet

Für Zechenkinder und Badenixen
 
 
Gmeiner-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 5. September 2011
  • |
  • 192 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8392-3777-9 (ISBN)
 
Das Ruhrgebiet eine Region ohne Charme und Farbe? Von wegen - die Zeiten haben sich geändert! Wo früher Tonnen von Abraum aus dem Erdreich gebohrt wurden, laden heute so erholsame Orte wie der Maximilianpark Hamm oder die historische Altstadt von Hattingen zum Verweilen ein. Einkaufszentren, großflächige Kunstinstallationen und Industriemuseen zeugen von einem Aufschwung ohnegleichen, und das nicht erst seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010.
Spritzig, locker und frech zeichnet Sonja Ullrich in 66 einzigartigen Porträts ein Bild des neuen Ruhrgebiets: nicht verdreckt und verqualmt, sondern eine Region, die Geschichte hat und lebenswert ist. Neben ihren persönlichen Lieblingsplätzen stellt sie 11 wunderschöne Seen vor, die einen Besuch wert sind.
2011
  • Deutsch
  • 8,50 MB
978-3-8392-3777-9 (9783839237779)
3839237777 (3839237777)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Sonja Ullrich, Jahrgang 1977, ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Geboren in Lünen, lebt sie heute mit ihrer Familie in Bochum. Sie arbeitet in der Rechtsabteilung eines globalen Chemie-Unternehmens. Die Tochter eines Bergmannes hat bereits zwei Kriminalromane im Gmeiner-Verlag veröffentlicht.
Am Niederrhein:
Dom Xanten
Schloss Moers

An der Lippe:
Hostmarer See
Stadtmuseum Lünen
Hindu-Tempel Hamm

Entlang der Emscher:
Neue Mitte Oberhausen
Halde Haniel
Dortmunder U

An der Ruhr:
Zeche Zollverein Essen
Botan. Garten Bochum
FÜR EINEN BESUCH, DER NÖTIG IST (S. 115-116)

Es ist nicht einfach, an Duisburg sang- und klanglos vorbeizufahren. Mit ihrer knappen halben Million an Einwohnern zwingt sie während der Rush-Hour den ›Spagettiknoten‹, das Autobahnkreuz A 3 / A 40, immer wieder in die Knie. Kein Intercity Express mit dem Ziel NRW fährt in Duisburg einfach so durch. Und wer eine Fahrt über die Rheinbrücke der A 42 wagt, dem dürfte auf Höhe Duisburg-Baerl kurzfristig der Atem stocken: Im Seitenfenster taucht die monumental wirkende Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke auf, im Augenwinkel ist das fast 50 Meter hohe Windrad des Landschaftsparks Duisburg-Nord zu sehen, einem Paradebeispiel gelungener Renaturierung von abgewirtschafteten Industrieflächen.

Und über allem herrscht der Anblick der stoßenden, qualmenden und treibenden Thyssen-Hochindustrie. Per Zug ist Duisburg von allen Seiten zu erreichen. Doch das Zentrum liegt versetzt zum Hauptbahnhof und wer es bisher gewohnt war, schnurgeradeaus in die City zu passieren, wird in Duisburg eines Besseren belehrt:

Die Shoppingperlen gibt es nicht auf der Friedrich-Wilhelm-Straße, sondern in der parallel verlaufenden Königstraße. In der City bestimmt vorwiegend die ausladende Fußgängerpassage das Bild. Das Forum, ein überdachtes Einkaufszentrum, ist nicht nur bei schlechtem Wetter äußerst beliebt. Hin und wieder bestechen architektonische Besonderheiten wie der ›Lifesaver‹, eine schillernd bunte Teflonskulptur, sowie das Theater mit ihrem Charme und lassen den kläglichen Ruf der Stadt etwas mehr in den Hintergrund geraten.

Machen Sie bei gutem Wetter einen Abstecher zum LaNdschaftsPaRk duisbuRg-NoRd, am besten per Rad, und lassen Sie sich vom dortigen Angebot überraschen. Um das Jahr 1200 herum war es dem Rhein unbequem. Er räkelte sich im Hochwasser, bettete sich gen Westen und schnitt Duisburg vom Haupthandelsverkehr ab – die Kaufmannsstadt mit Beziehungen von Straßburg bis London schrumpfte zu einer Ackerbürgerstadt zurück. Mit Gründung des Rhein- Canal-Actien-Vereins 1826 sollte ein Kanal der Stadt zu neuer Blüte verhelfen. Und tatsächlich siedelten Kohlen-, Tabak-, Holz- und Getreidehändler im Hafenbecken an. Doch auch dieses Glück währte nicht lang.

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